Trumps China-Reise könnte Milliarden-Deals bereithalten – diese Firmen-Bosse sind mit dabei

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 A U.S. Air Force C-17A Globemaster III lands at Beijing Capital International Airport, ahead of the U.S. President Donald Trump's state visit to China, in Beijing, China, May 11, 2026. (Photo by Chinta Kari/Sipa USA)
Trump reist mit Musk, Tim Cook und Boeing-Chef Ortberg nach China. Im Raum stehen Handelsforen, Seltene Erden und ein möglicher Flugzeugauftrag historischen Ausmaßes.
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US-Präsident Donald Trump wird auf seiner China-Reise in dieser Woche von einer hochrangigen Wirtschaftsdelegation begleitet. Nach Angaben eines Vertreters des Weißen Hauses gegenüber Reuters gehören dazu Elon Musk, Apple-Chef Tim Cook, Larry Culp von GE Aerospace und Boeing-Chef Kelly Ortberg.

Auch Dina Powell McCormick von Meta, Larry Fink von BlackRock, Stephen Schwarzman von Blackstone, Sanjay Mehrotra von Micron, Michael Miebach von Mastercard, Cristiano Amon von Qualcomm und Ryan McInerney von Visa nehmen teil. Hinzu kommen Brian Sikes von Cargill, Jim Anderson von Coherent und Jacob Thaysen von Illumina.

Cisco-Chef Chuck Robbins wurde laut Reuters ebenfalls eingeladen. Er sagte jedoch ab, weil der Konzern in dieser Woche seine Geschäftszahlen veröffentlicht.

Im Zentrum der Reise stehen neue Wirtschaftsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und China. Reuters hatte bereits berichtet, dass beide Seiten Foren zur Förderung von Handel und Investitionen vorbereiten. China könnte zudem Käufe von Boeing-Flugzeugen, amerikanischen Agrarprodukten und Energie ankündigen.

Werte aus dem Artikel:
Apple Aktie 296,42 $ 0,00%
Boeing Aktie 228,95 $ 0,00%
Meta Platforms Aktie 593,63 $ 0,00%
Nvidia Aktie 212,56 $ 0,00%
Tesla Aktie 411,15 $ 0,00%

Solche Vereinbarungen werden bei Gipfeltreffen zwischen Washington und Peking häufig als sichtbare Erfolge präsentiert. Besonders groß ist die Hoffnung bei Boeing. Konzernchef Kelly Ortberg hatte im April erklärt, dass das Unternehmen auf Unterstützung der Trump-Regierung bei einem lang erwarteten Großauftrag aus China setze.

Nach Angaben aus Branchenkreisen geht es um bis zu 500 Jets vom Typ 737 MAX sowie mehrere Dutzend Großraumflugzeuge mit Triebwerken von GE. Es wäre der erste große Boeing-Auftrag aus China seit 2017. Eine entsprechende Ankündigung könnte als zentraler Erfolg des Gipfels gelten und womöglich den größten Einzelauftrag für Flugzeuge in der Geschichte darstellen.

Handelsbeziehungen bleiben wichtiges Thema

Die Vereinigten Staaten und China wollen über eine Verlängerung der Waffenruhe in ihrem Handelskonflikt beraten. Diese Regelung ermöglicht derzeit den Export Seltener Erden aus China in die Vereinigten Staaten. Ob das Abkommen schon in dieser Woche verlängert wird, ist noch offen.

Nicht Teil der Delegation ist wohl Nvidia-Chef Jensen Huang. Das Weiße Haus konzentriere sich bei dieser Reise stärker auf Landwirtschaft und kommerzielle Luftfahrt.

Trump hatte zuletzt enge Kontakte zu Huang gepflegt. Seine Regierung genehmigte den Export der H200-Chips von Nvidia nach China. Handelsminister Howard Lutnick sagte jedoch am 22. April, dass diese Chips noch nicht verkauft worden seien. Chinesische Unternehmen hätten Schwierigkeiten, die nötige Zustimmung Pekings für Käufe zu erhalten.

Das letzte Treffen zwischen Trump und Chinas Präsident Xi Jinping fand im Oktober in Südkorea statt. Damals verständigten sich beide Seiten auf eine Unterbrechung ihres Handelskonflikts. Zuvor hatten die Vereinigten Staaten dreistellige Zölle auf chinesische Waren verhängt. China hatte im Gegenzug mit Einschränkungen bei der weltweiten Versorgung mit Seltenen Erden gedroht.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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