Magnificent Seven vor den Zahlen: Jetzt droht der nächste Schock
ARIVA.DE Redaktion  | 
Aufrufe: 4461
A-
A+
Lesemodus
Audio
Teilen
Die Tech-Giganten stehen vor ihren Zahlen. Die Nerven am Markt liegen blank. Microsoft schwächelt, Tesla steht unter Druck und die Erwartungen sind gewaltig. Wer liefert jetzt wirklich?
Für dich zusammengefasst:
Die Berichtssaison der Magnificent Seven hat begonnen.
Microsoft und Tesla verzeichneten Rückgänge von über 10%.
Tesla berichtet am 22. April, gefolgt von anderen Unternehmen.
Die Berichtssaison geht mit den sogenannten Magnificent Seven in die heiße Phase. Dabei fällt vor allem Microsoft negativ auf. Die Aktie liegt seit Jahresbeginn zweistellig im Minus und ist damit bislang der schwächste Wert der Gruppe. Tesla folgt mit einem ähnlichen Rückgang von etwa 12 Prozent. Nvidia, Amazon und Alphabet konnten dagegen im selben Zeitraum zulegen.
Der breite Markt zeigt sich dennoch widerstandsfähig. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht jedoch erneut der Technologiesektor. Vor allem die Ausgaben für Künstliche Intelligenz bleiben ein beherrschendes Thema. Microsoft, Alphabet, Amazon und Meta dürften dafür in diesem Jahr zusammen mehr als 650 Milliarden US-Dollar ausgeben.
Entsprechend hoch sind die Erwartungen an die anstehenden Zahlen. Tesla berichtet am 22. April nach Börsenschluss. Microsoft, Alphabet, Amazon und Meta folgen am 29. April. Apple legt am 30. April nach, Nvidia dann am 20. Mai.
Ein Analyst von Seeking Alpha rechnet dennoch mit einer schwierigen Berichtssaison:
Wir erwarten, dass diese Berichtssaison gemischte Ergebnisse bringen wird, und die Anleger werden, ähnlich wie im ersten Quartal, weiterhin schwer zufriedenzustellen sein.
Zugleich rechnet er damit, dass Anleger nach Kursrückgängen zwar schneller Gewinne mitnehmen, bei schwächeren Kursen aber auch wieder gezielt zugreifen werden.
Bei Tesla ist die Unsicherheit derzeit besonders groß. Auf Seeking Alpha hieß es, die stärkere Einbindung von Elon Musk bei SpaceX könne zunehmend zur Belastung werden. "Nun jedoch beginnt diese Ablenkung ihren Tribut zu fordern", schrieb ein Analyst. Vor den Zahlen ist die Skepsis am Markt daher hoch, zumal ein Teil der Hoffnung inzwischen stark auf Zukunftsthemen wie Robotik gerichtet ist.
Auch Microsoft dürfte genau beobachtet werden. Morgan-Stanley-Analyst Keith Weiss, der die Aktie mit "Übergewichten" einstuft, sieht vor allem auf das Wachstum der Cloud-Plattform Azure. Ein Plus von 39 Prozent würde nach seiner Einschätzung klar positiv aufgenommen. Andere Stimmen sind deutlich vorsichtiger. Am Markt wird spekuliert, ob die hohen Investitionen in Künstliche Intelligenz den Konzern in einen Kreislauf aus steigenden Reinvestitionen und sinkenden Margen treiben könnten.
Bei Meta, Alphabet, Amazon und Nvidia bleibt der Ton insgesamt konstruktiver. Meta muss nach Ansicht einiger Marktbeobachter allerdings erst noch beweisen, dass sich die hohen Ausgaben für Künstliche Intelligenz auszahlen.
Alphabet profitiert weiter von einem robusten Kerngeschäft, auch wenn die hohen Investitionen kritisch gesehen werden. Amazon wird von Analysten als wichtiger Profiteur des Booms bei Künstlicher Intelligenz und Infrastruktur eingeschätzt. Nvidia wiederum zählt für viele Beobachter weiter zu den Favoriten im Halbleitersektor.
Die Erwartungen an die großen Technologiekonzerne sind hoch. Gleichzeitig scheint die Bereitschaft der Anleger gering, größere Enttäuschungen einfach zu übersehen.
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NB19G13
, DE000NB57ZQ9
, DE000NB6ABK5
, DE000NG8D2R3
, DE000NB6TSX2
, DE000NB6U6R6
. Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.