December 26, 2023, Asuncion, Paraguay: Logos of Alphabet, Amazon, Apple, Meta Platforms, Microsoft, Nvidia, and Tesla; high-performing and influential companies in the U.S. stock market, displayed on a smartphone backdropped by visual representation of stock and line charts. (Credit Image: © Andre M. Chang/ZUMA Press Wire
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Achtung Anleger: Hinter den neuen Zahlen der Mag 7 lauert ein Problem, das kaum einer sieht…

Die Magnificent Seven haben ihre Zahlen vorgelegt und bremsen trotz starker Tech-Dynamik deutlich ab. Meta reißt das Gruppenwachstum nach unten, während andere Giganten überraschen. Wer jetzt wirklich den Markt bewegt.
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Die sieben größten Technologiekonzerne der Wall Street haben ihre Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Mit der Veröffentlichung der Ergebnisse durch Nvidia (Nvidia Aktie) am 19. November liegen nun alle Daten der sogenannten Magnificent Seven vor. FactSet vergleicht die gemeldeten Gewinne mit den Erwartungen der Analysten und den Vorjahreswerten und zeichnet ein gemischtes Bild.

Zu Beginn des Quartals lag die geschätzte Gewinnwachstumsrate der Gruppe noch bei 14,7 Prozent. Fünf der sieben Unternehmen übertrafen später die Erwartungen beim Gewinn je Aktie und erreichten damit eine Quote von 71 Prozent.

Im breiteren S&P 500 kamen 83 Prozent der Unternehmen über die Schätzungen. Insgesamt lagen die Gewinne der Magnificent Seven 2,6 Prozent über den Prognosen. Für den gesamten Index betrug die Übererfüllung 6,6 Prozent.

Am Ende stand für die sieben Titel ein tatsächliches Gewinnwachstum von 18,4 Prozent im dritten Quartal. Dieser Wert fällt jedoch deutlich unter den Vier-Quartals-Durchschnitt von 28,8 Prozent. Es ist zugleich die schwächste Wachstumsrate seit dem ersten Quartal des Jahres 2023, als die Gruppe 5,6 Prozent erreicht hatte.

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FactSet führt die schwächere Dynamik vor allem auf die massive Gewinnenttäuschung bei Meta Platforms zurück. Meta meldete einen GAAP-Gewinn von 1,05 US-Dollar je Aktie und lag damit weit unter dem Vorjahreswert von 6,72 US-Dollar. In der aktuellen Zahl steckt eine einmalige, nicht zahlungswirksame Steuerlast von 15,93 Milliarden US-Dollar. Ohne Meta hätten die übrigen sechs Konzerne ein Gewinnwachstum von 30,4 Prozent erzielt.

Parallel dazu steigerten die anderen 493 S&P-500-Mitglieder ihre Gewinne um 11,9 Prozent. Dies ist erst das zweite Mal in drei Jahren, dass diese Gruppe ein zweistelliges Wachstum erreicht.

Trotz des verlangsamten Momentums tragen vier der sieben Schwergewichte weiter erheblich zum Indexwachstum bei. Nvidia, Alphabet (Alphabet C Aktie), Amazon und Microsoft (Microsoft Aktie) gehören zu den sieben wichtigsten Treibern des Gewinnanstiegs im S&P 500. Die übrigen Top-Beitragsleister kommen aus ganz unterschiedlichen Branchen.

Eli Lilly und Intel profitierten von leichten Vorjahresvergleichen, weil die Gewinne im dritten Quartal 2024 von hohen Aufwendungen und Sonderkosten belastet waren. Uber Technologies verbuchte im dritten Quartal 2025 einen steuerbedingten Bewertungseffekt in Höhe von 4,9 Milliarden US-Dollar, der den GAAP-Gewinn stark anhob.

Für die kommenden vier Quartale rechnen Analysten laut FactSet mit einer deutlichen Beschleunigung des Wachstums bei den Magnificent Seven. Von dem vierten Quartal 2025 bis zum dritten Quartal 2026 erwarten sie Zuwächse von 19,8 Prozent, 18,5 Prozent, 22,1 Prozent und 24,5 Prozent.

Autor: sbh-Redaktion/neb


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