Micron im freien Fall: Selbst Rekordzahlen von Samsung können die Aktie nicht retten – oder doch?

Nicolas Ebert Nicolas Ebert
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Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.

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Ein Smartphone der Marke Samsung.
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Samsung meldet Rekordzahlen und warnt vor Engpässen bis 2028. Doch Micron verliert im Juli 36 Prozent, während der Konzernchef Aktien für 37,3 Millionen US-Dollar verkauft. Was steckt dahinter?
Für dich zusammengefasst:
Hinweis

Die Micron-Aktie kommt nicht zur Ruhe. Selbst starke Zahlen des Konkurrenten Samsung konnten den Kurs bislang nicht stabilisieren. Samsung meldete am Donnerstag einen Anstieg des Betriebsgewinns um 1.814 Prozent und einen Rekordumsatz. Der weltweit größte Speicherchiphersteller erwartet zudem anhaltende Lieferengpässe bis 2028.

Die Micron-Aktie lag vor Börsenbeginn dennoch rund ein Prozent im Minus, was sich nun in positive Vorzeichen ummünzte. Bis Mittwoch hatte der Kurs vier Handelstage in Folge verloren.

"Die Lieferengpässe werden 2027 voraussichtlich noch gravierender ausfallen als 2026", sagte Jaejune Kim, Leiter des Speichergeschäfts bei Samsung. Das stärke die Einschätzung, dass die Knappheit bis 2028 anhalten werde.

Micron war bereits nach den enttäuschenden Ergebnissen von SK Hynix unter Druck geraten. Dass selbst die starken Samsung-Zahlen keine Erholung auslösen, gilt als weiteres Warnsignal.

Werte aus dem Artikel:
Micron Technology Aktie 752,50 € +4,35%
Samsung (ADR) Aktie 2.730 € +2,06%
SK Hynix Aktie 986,00 € +1,86%

Zusätzliche Nervosität verursachten Aktienverkäufe von Micron-Chef Sanjay Mehrotra. Er veräußerte am 24. Juli mehr als 40.000 Aktien im Wert von rund 37,3 Millionen US-Dollar. Die Transaktion erfolgte laut Pflichtmitteilung über einen zuvor festgelegten Handelsplan.

Seit ihrem Hoch vom 25. Juni verlor die Micron-Aktie rund 35 Prozent und fiel zeitweise auf ein Zweimonatstief. Laut Seeking Alpha lag die Marktkapitalisierung zuletzt noch nahe einer Billion US-Dollar. Setzt sich der Ausverkauf fort, könnte diese Marke in weite Ferne rutschen.


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