Micron im freien Fall: Selbst Rekordzahlen von Samsung können die Aktie nicht retten – oder doch?
Nicolas Ebert
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Samsung meldet Rekordzahlen und warnt vor Engpässen bis 2028. Doch Micron verliert im Juli 36 Prozent, während der Konzernchef Aktien für 37,3 Millionen US-Dollar verkauft. Was steckt dahinter?
Für dich zusammengefasst:
Micron-Aktie lag vor Börsenbeginn rund ein Prozent im Minus.
Seit Hoch vom 25. Juni verlor die Aktie rund 35 Prozent.
Micron-Chef verkaufte am 24. Juli über 40.000 Aktien.
Die Micron-Aktie lag vor Börsenbeginn dennoch rund ein Prozent im Minus, was sich nun in positive Vorzeichen ummünzte. Bis Mittwoch hatte der Kurs vier Handelstage in Folge verloren.
"Die Lieferengpässe werden 2027 voraussichtlich noch gravierender ausfallen als 2026", sagte Jaejune Kim, Leiter des Speichergeschäfts bei Samsung. Das stärke die Einschätzung, dass die Knappheit bis 2028 anhalten werde.
Micron war bereits nach den enttäuschenden Ergebnissen von SK Hynix unter Druck geraten. Dass selbst die starken Samsung-Zahlen keine Erholung auslösen, gilt als weiteres Warnsignal.
Seit ihrem Hoch vom 25. Juni verlor die Micron-Aktie rund 35 Prozent und fiel zeitweise auf ein Zweimonatstief. Laut Seeking Alpha lag die Marktkapitalisierung zuletzt noch nahe einer Billion US-Dollar. Setzt sich der Ausverkauf fort, könnte diese Marke in weite Ferne rutschen.
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