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Analysten sind sich einig: Micron steht vor Kurssprung!

Wall-Street-Analysten sehen Micron als großen KI-Profiteur und erwarten dank des Speicherbooms noch deutliche Aufwärtspotenzial.
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Computerchips zählen zu den Produkten des Konzerns.
Quelle: - pixabay.com
Micron Technology Inc 681,20 € Micron Technology Inc Chart -0,61%
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Mehrere große Investmentbanken an der Wall Street erhöhen ihre Erwartungen für den US-Speicherhersteller Micron und argumentieren, dass der Markt die langfristige Nachfrage nach Hochleistungsspeicher für KI-Anwendungen massiv unterschätzt.

Besonders optimistisch zeigt sich DA Davidson. Die Investmentbank bekräftigte ihr Kursziel von 1.000 US-Dollar für Micron und sprach von einer "gestiegenen Überzeugung" in die Kaufempfehlung.

Laut DA-Davidson-Analyst Gil Luria entwickelt sich insbesondere sogenannter "Key Value Cache"-Speicher zum entscheidenden Engpass im KI-Zeitalter. Dabei handelt es sich um einen Zwischenspeicher innerhalb der Rechenpipeline von Sprachmodellen, der enorme Mengen an Daten temporär vorhalten muss.

"Größere Modelle benötigen mehr Speicher. Das erzeugt zusätzlichen Bedarf an Cache-Strukturen, was wiederum noch mehr Speicher erfordert", schrieb Luria in einer Analyse.

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Auch die Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) sieht erhebliches Aufwärtspotenzial. Analystin Melissa Weathers bekräftigte ebenfalls ein Kursziel von 1.000 US-Dollar und verwies auf stabilere Renditen über den gesamten Halbleiterzyklus hinweg.

"Angesichts des starken fundamentalen Umfelds und unserer höheren Zuversicht in nachhaltige Renditen glauben wir, dass die Aktie höher bewertet werden sollte", schrieb Weathers.

Mizuho erwartet Preisexplosion bei DRAM und NAND

Noch aggressiver argumentiert die japanische Investmentbank Mizuho Financial Group (Mizuho Financial Group Aktie). Analyst Vijay Rakesh prognostiziert für 2026 einen historischen Preisschub im Speichersegment.

Demnach könnten die Vertragspreise für NAND-Speicher im Jahresvergleich um rund 510 Prozent steigen. Für DRAM erwartet Mizuho einen Anstieg von etwa 355 Prozent.

Treiber seien die anhaltend starke KI-Nachfrage sowie ein gleichzeitig knappes Angebot. Der Ausbau von Produktionskapazitäten sei teuer, langwierig und technologisch hochkomplex – ein Umfeld, das bestehende Marktführer begünstigt.

Rechenzentren wachsen schneller als erwartet

Unabhängig von der Bewertung einzelner Aktien deutet jedoch vieles darauf hin, dass der globale KI-Infrastrukturausbau erst am Anfang steht.

Eine aktuelle Analyse der britischen Großbank Barclays zeigt, dass sich die weltweite Rechenzentrumskapazität zwischen 2025 und 2030 voraussichtlich verdoppeln wird.

Trotz dieses massiven Ausbaus rechnen die Analysten nicht mit Überkapazitäten. Vielmehr dürfte der Großteil der neuen Kapazitäten bereits vor Fertigstellung vermietet sein.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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