Der Nettogewinn erreichte beeindruckende 1,012 Milliarden Euro. Gestützt wird der Betrag durch einen Sonderbeitrag von rund 100 Millionen Euro aus der ITA-Beteiligung sowie durch günstige Steuer- und Finanzeffekte. Damit übertraf der Konzern die Markterwartung von 625 Millionen Euro deutlich. "Die Lufthansa (Lufthansa Aktie) hat in allen wichtigen Bereichen solide Ergebnisse geliefert", so Castle.
Im Passagiergeschäft stieg das bereinigte EBIT auf 690 Millionen Euro – angeführt von Eurowings, Lufthansa und Swiss. Dagegen schwächten sich die Erträge in Brüssel und Zürich leicht ab. Besonders positiv fiel der Frachtbereich auf: Mit einem EBIT von 73 Millionen Euro hat sich das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt. Das Wartungsgeschäft litt hingegen unter dem schwachen US-Dollar und fiel auf 149 Millionen Euro zurück.
Die Verschuldung konnte Lufthansa auf 5,5 Milliarden Euro senken. Das ist ein deutlicher Rückgang im Vergleich zu den 8,1 Milliarden Euro im ersten Halbjahr 2024. Auch die Pensionsverpflichtungen sanken leicht auf 2,2 Milliarden Euro.
Beim Ausblick bleibt Lufthansa optimistisch. Die Nachfrage aus den Vereinigten Staaten und dem weltweiten Markt bleibe stark, auch wenn viele Passagiere weiterhin kurzfristig buchen. Die EBIT-Prognose für das Gesamtjahr liegt über dem Vorjahreswert von 1,645 Milliarden Euro. Die Treibstoffkosten sind laut Castle zu 81 Prozent abgesichert, die Kapazität wird mit vier Prozent Wachstum erwartet. Der Free Cashflow und die Nettoinvestitionen sollen stabil bleiben.
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
|
5
|
10
| |
| Fallender Kurs |
Put
|
5
|
10
|
15
|
Die UBS belässt das Rating bei "Kaufen" mit einem Kursziel von 8,85 Euro. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 18 Prozent. Castle betont:
"Die übertroffenen Erwartungen und der solide Ausblick sprechen für weiteren Aufwind bei der Aktie."
In der Tat macht die Aktie einen kleinen Satz nach oben nach den Quartalszahlen.
Autor: sbh-Redaktion/neb
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