Identiv Inc

Aktie
WKN:  A11404 ISIN:  US45170X2053 US-Symbol:  INVE Branche:  Bauausrüstung und Produkte Land:  USA
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10:48:47 Uhr
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65,30 Mio. $
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Identiv Unternehmensbeschreibung

Identiv Inc ist ein US-amerikanischer Spezialist für physische Sicherheit, Identitätsmanagement und RFID-Lösungen mit Fokus auf regulierte Branchen und kritische Infrastrukturen. Das Unternehmen adressiert die Schnittstelle von digitaler Identität, Zutrittskontrolle und vernetzten Objekten im Internet der Dinge. Im Zentrum standen lange modulare Plattformen, die sichere Identitäten für Personen, Geräte und Daten gewährleisten sollten. Identiv positionierte sich über viele Jahre als Anbieter von End-to-End-Sicherheitslösungen von der Chip- und Tag-Ebene über Lesegeräte bis hin zu Software und Cloud-Integration. Für erfahrene Anleger war Identiv damit ein Nischenplayer im Security- und IoT-Ökosystem, dessen Geschäftsmodell stark von Compliance-Anforderungen, technologischen Standards und langfristigen Kundenbeziehungen geprägt wurde. Nach mehreren Transaktionen, darunter der Verkauf des Segments Secure Networks im Jahr 2024, kündigte das Unternehmen an, sich strategisch auf das verbliebene RFID- und Transpondergeschäft zu fokussieren. Die früher deutlich breiter beschriebene Unternehmensaufstellung bildet daher nur noch eingeschränkt die aktuelle Positionierung von Identiv ab, das sich inzwischen vorrangig als Anbieter von RFID-, NFC- und IoT-Transponderlösungen versteht.

Geschäftsmodell und Erlöstreiber

Das traditionelle Geschäftsmodell von Identiv basierte auf der Entwicklung, Produktion und Integration von sicherheitskritischen Hardware- und Softwarekomponenten. Das Unternehmen erwirtschaftete Umsätze im Wesentlichen durch den Verkauf von Sicherheits- und Identitätslösungen sowie durch wiederkehrende Service- und Wartungserlöse. Die Wertschöpfungskette umfasste die Beschaffung sicherheitszertifizierter Halbleiter und Komponenten, eigene Entwicklung von Firmware, Middleware und Management-Software, Systemintegration bei Unternehmenskunden sowie langfristige Support- und Update-Verträge. Identiv agierte überwiegend im B2B-Segment und adressierte staatliche Behörden, Healthcare-Einrichtungen, Industrieunternehmen, Finanzdienstleister sowie Betreiber kritischer Infrastrukturen. Der ökonomische Hebel lag in der Skalierbarkeit der Plattformen und in standardisierten, aber stark regulierten Einsatzfeldern. Cross-Selling-Potenziale ergaben sich, wenn Kunden physische Zutrittskontrolle, Smart-Card-Authentifizierung und IoT-Security aus einer Hand konsolidierten. Margenpotenzial bestand insbesondere in lizenzbasierten Softwarekomponenten und in hochspezialisierten RFID- und NFC-Lösungen. Nach dem Verkauf wesentlicher Vermögenswerte und Geschäftsbereiche, darunter des Bereichs Secure Networks, verlagert sich das Geschäftsmodell stärker auf das verbliebene RFID- und Transpondergeschäft. Historische Erlöstreiber wie umfassende Zutrittskontroll- und Videolösungen haben deshalb als Beschreibung der aktuellen Struktur nur noch eingeschränkte Aussagekraft und beziehen sich vor allem auf die Zeit vor den jüngsten Portfolioanpassungen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Identiv zielte traditionell darauf ab, physische und digitale Räume durch vertrauenswürdige Identitäten zu sichern. Das Unternehmen verstand sich als Enabler sicherer digitaler Transformation, bei der Gebäudezugang, Geräteauthentifizierung und Datenkommunikation kryptografisch abgesichert werden. Strategisch verfolgte das Management mehrere Leitlinien: Stärkung der Position als vertrauenswürdiger Sicherheitsanbieter in regulierten Märkten, Ausbau von Lösungen für das Internet der Dinge, insbesondere für Tracking, Asset-Management und Supply-Chain-Transparenz, Fokussierung auf interoperable, standardkonforme Technologien, um Integrationen in bestehenden IT- und OT-Landschaften zu erleichtern, sowie selektive Partnerschaften mit Systemintegratoren, Technologiepartnern und Distributoren, um Reichweite und Projektvolumen zu erhöhen. Diese Mission implizierte eine langfristige Ausrichtung auf Compliance-getriebene Nachfrage und auf Kunden, die hohe Anforderungen an Verfügbarkeit, Zertifizierung und Cyber-Resilienz stellten. Mit der strategischen Neuausrichtung nach den jüngsten Portfoliotransaktionen, einschließlich der Veräußerung des Secure-Networks-Geschäfts und des Ausstiegs aus weiten Teilen der physisch orientierten Sicherheitslösungen, verschiebt sich der Schwerpunkt der Leitlinien stärker in Richtung RFID-, NFC- und IoT-Transponderanwendungen, während die frühere Rolle als vollintegrierter Anbieter von Zutrittskontrollplattformen an Bedeutung verloren hat.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Identiv ließ sich über viele Jahre grob in die Bereiche Zutrittskontrolle und Videoüberwachung, Identitätsmanagement und Smart Credentials sowie RFID-, NFC- und IoT-Lösungen gliedern. Zentrale Bausteine waren:
  • Zutrittskontrollsysteme: Controller, Lesegeräte, Türmodule und Management-Software für den elektronischen physischen Zugang zu Gebäuden und Anlagen.
  • Video- und Sicherheitsmanagement: Software-Plattformen zur Integration von Videokameras, Zutrittskontrolle und Alarmsystemen in einer einheitlichen Managementoberfläche.
  • Smart Cards und Credentials: Sicherheitsausweise, Smart Cards, Token und zugehörige Middleware für Authentifizierung, Single Sign-on und sichere Login-Prozesse.
  • RFID- und NFC-Tags: High-Frequency- und Ultra-High-Frequency-Transponder für Supply-Chain-Tracking, Zugangssysteme, Markenschutz und Konsumgüteranwendungen.
  • IoT-Security-Lösungen: Komponenten und Plattformen für die sichere Identifikation und Authentifizierung von vernetzten Geräten.
  • l>Ergänzend bot Identiv Dienstleistungen wie Systemdesign, Implementierungsunterstützung, technische Beratung, Wartungsverträge und regelmäßige Software-Updates an. Der Serviceanteil erhöhte die Bindung zu Unternehmenskunden und unterstützte wiederkehrende Erlöse, blieb jedoch technologisch eng an die Hardware- und Plattformbasis gekoppelt. Durch jüngste Veräußerungen von Geschäftsbereichen, unter anderem im Bereich Secure Networks und im Umfeld physischer Zutrittskontroll- und Videoplattformen, hat sich der Umfang dieses Portfolios grundlegend verändert. Ein erheblicher Teil der früher genannten Produktlinien wurde an andere Marktteilnehmer übertragen oder nicht weiterverfolgt, sodass die heute bei Identiv verbliebenen Schwerpunkte überwiegend im Bereich RFID-, NFC- und IoT-Transpondertechnologien liegen und die historische Aufstellung die gegenwärtige Produktlandschaft nur noch in Teilen abbildet.

Business Units und operative Struktur

Die Aktivitäten von Identiv waren über längere Zeit in zwei Hauptbereiche unterteilt: physische Sicherheitslösungen und Identitätstechnologien einschließlich RFID. Die physische Sicherheitseinheit bündelte Zutrittskontrolle, Videoüberwachung und integrierte Sicherheitsplattformen. Diese Sparte adressierte insbesondere Behörden, Bildungseinrichtungen, kritische Infrastrukturbetreiber und Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen. Die Identitätstechnologie- und RFID-Einheit konzentrierte sich auf Smart Credentials, sichere Chips sowie RFID- und NFC-Tags für industrielle und kommerzielle Anwendungen. Schwerpunkte lagen auf Lieferketten-Transparenz, Produktverifizierung und kontaktloser Interaktion. Diese Struktur ermöglichte eine differenzierte Marktbearbeitung: einerseits projektorientierte Sicherheitsinstallationen, andererseits volumentreibende Tag- und Credential-Lieferungen. Synergien ergaben sich in gemeinsamen Technologieplattformen, kryptografischer Expertise und gemeinsamen Vertriebskanälen in sicherheitsaffinen Branchen. Nach dem Verkauf wesentlicher Vermögenswerte und Geschäftsbereiche, unter anderem des Secure-Networks-Segments und der physischen Sicherheitsaktivitäten, befindet sich die operative Struktur jedoch im Wandel. Die offiziell kommunizierten Strukturen stellen heute im Kern ein fokussiertes RFID- und Transpondergeschäft in den Vordergrund, während die frühere Zweiteilung in umfangreiche physische Sicherheitslösungen und Identitätstechnologien so nicht mehr fortbesteht.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Burggräben

Identiv versuchte, sich über integrierte Sicherheitsarchitekturen und Spezialisierung im IoT-Security-Segment zu differenzieren. Wichtige potenzielle Alleinstellungsmerkmale waren die Kombination aus physischer Zutrittskontrolle, digitaler Identität und RFID-Technologie in einem Portfolio, der Fokus auf hochregulierte Märkte mit erhöhten Zertifizierungsanforderungen sowie langjährige Erfahrung im Smart-Card- und Identitätsmanagement-Umfeld. Technologische Burggräben entstanden vor allem durch sicherheitszertifizierte Hardware-Designs, Know-how in Verschlüsselung und Sicherheitsprotokollen, proprietäre Software-Plattformen für Integrations- und Managementfunktionen sowie Integrationskosten und Wechselbarrieren bei Unternehmenskunden, deren sicherheitskritische Infrastruktur tief in bestehenden Prozessen eingebettet ist. Diese Moats waren allerdings eher graduell als absolut. Sie beruhten auf Komplexität, Compliance und langfristigen Kundenbeziehungen, weniger auf unüberwindbaren Patentschranken. Angesichts der jüngsten strategischen Veränderungen und Portfoliobereinigungen, inklusive des Verkaufs von Secure Networks und anderer physischer Sicherheitsaktivitäten, gelten einige der früheren Differenzierungsmerkmale nicht mehr in gleicher Breite. Die heute im Unternehmen gebündelten technologischen Schwerpunkte beziehen sich vor allem auf Spezial-Know-how bei RFID-, NFC- und IoT-Transponderlösungen sowie auf deren Integration in Branchen, in denen Nachverfolgbarkeit, Authentizität und Konnektivität im Vordergrund stehen.

Wettbewerbsumfeld und Marktposition

Identiv agierte in stark fragmentierten Märkten für Sicherheits- und IoT-Lösungen. Im Bereich der physischen Zutrittskontrolle konkurrierte das Unternehmen mit globalen Sicherheitskonzernen, spezialisierten Zutrittsanbietern und Herstellern von Gebäudeautomation. Im Segment Identitätsmanagement und Smart Credentials standen zudem Anbieter von Smart-Card-, Token- und Authentifizierungslösungen im Wettbewerb. Im RFID- und IoT-Bereich traf Identiv auf etablierte Halbleiterhersteller, Tag-Produzenten und Systemintegratoren, die End-to-End-Tracking- und Asset-Management-Systeme anboten. Die Wettbewerbsintensität war hoch, Produktlebenszyklen unterlagen dem technologischen Fortschritt und Preisdruck auf Standardkomponenten war strukturell gegeben. Identiv versuchte, durch Spezialisierung, Partnerschaften und fokussierte Anwendungen eine Nischenposition einzunehmen, die nicht ausschließlich über den Preis definiert wurde. Dennoch blieb die Verhandlungsmacht großer Kunden und Integratoren ein strukturelles Risiko für Margen und Projektpipeline. Durch den Verkauf wesentlicher Geschäftsbereiche und Vermögenswerte, darunter des Secure-Networks-Geschäfts und weiter Teile der physischen Sicherheitslösungen, hat sich die Marktposition grundlegend verändert. Identiv tritt inzwischen primär als Anbieter von RFID-, NFC- und IoT-Transpondertechnologien auf, sodass aktuelle Aussagen zur Marktposition vor allem im Kontext dieses fokussierteren Marktsegments zu interpretieren sind und weniger im Lichte des früheren, breit diversifizierten Auftritts im gesamten Sicherheits- und IoT-Ökosystem.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von Identiv setzte nach außen über viele Jahre auf eine Strategie der Fokussierung und Portfolio-Straffung. Historisch war das Unternehmen durch Restrukturierungen, strategische Neuausrichtungen und Portfoliobereinigungen geprägt. Die Führung legte Wert auf Konzentration auf Kernmärkte mit stabiler Nachfrage nach Sicherheits- und Identitätslösungen, Ausbau von wiederkehrenden Erlösen über Software, Services und abonnementbasierte Modelle sowie operative Effizienz, insbesondere in Beschaffung, Fertigung und Logistik, um dem Preisdruck im Hardwarebereich zu begegnen. Für konservative Anleger war neben der technologischen Kompetenz die Kontinuität und Glaubwürdigkeit des Managements entscheidend. Die Fähigkeit, die strategische Fokussierung durchzuhalten, Investitionen zielgerichtet zu priorisieren und gleichzeitig die Bilanzrisiken zu begrenzen, beeinflusste die langfristige Stabilität wesentlich. Da Identiv in dynamischen Technologiemärkten agierte, erforderte die Strategieumsetzung eine Balance zwischen Innovation, Kostenkontrolle und solider Governance. In den vergangenen Jahren kam es zu weiteren Veränderungen im Management sowie zu bedeutenden Portfolio-Entscheidungen wie der Veräußerung des Secure-Networks-Segments und anderer Kerngeschäfte im Bereich physischer Sicherheit. Die aktuelle Governance-Situation und strategische Prioritätensetzung spiegeln daher eine starke Fokussierung auf das verbliebene RFID- und Transpondergeschäft wider und unterscheiden sich von der längerfristig verfolgten Agenda eines breit aufgestellten Sicherheits- und Identitätsanbieters.

Branchen- und Regionalanalyse

Identiv war überwiegend in Nordamerika und Europa aktiv und folgte dort der wachsenden Nachfrage nach Sicherheits- und IoT-Lösungen. Die adressierten Branchen umfassten öffentliche Verwaltung und Behörden, kritische Infrastrukturen, Bildung, Gesundheitswesen, Finanzsektor, industrielle Fertigung und Logistik. Die Treiber dieser Märkte waren zunehmende Regulierung von Datenschutz, physischer Sicherheit und Cybersecurity, Modernisierung veralteter Zutritts- und Überwachungssysteme, Ausbau des Internet der Dinge mit Bedarf an sicherer Geräte-Identität sowie steigende Anforderungen an Nachverfolgbarkeit und Transparenz in Lieferketten. Die Sicherheitsbranche weist grundsätzlich eine gewisse Krisenresilienz auf, da Investitionen in Schutz und Compliance häufig nicht zyklisch vollständig zurückgefahren werden. Gleichzeitig ist die Branche technologisch getrieben, mit kurzen Innovationszyklen und hoher Abhängigkeit von IT- und Netzwerkstandards. Regional profitierte Identiv von etablierten Sicherheits- und Compliance-Rahmen in den USA und Europa, war aber auch regulatorischen Änderungen und möglichen Budgetrestriktionen im öffentlichen Sektor ausgesetzt. Nach den jüngsten Veräußerungen, unter anderem im Bereich Secure Networks und weiteren physischen Sicherheitsaktivitäten, kann sich die regionale und sektorale Schwerpunktsetzung des Unternehmens künftig verändern. Der verbleibende Fokus auf RFID-, NFC- und IoT-Transponderanwendungen legt nahe, dass Branchen mit Bedarf an Produktkennzeichnung, Nachverfolgbarkeit und kontaktloser Interaktion noch stärker in den Vordergrund rücken, während der direkte Bezug zu klassischen Zutritts- und Überwachungsprojekten abnimmt. Konkrete Angaben zur zukünftigen regionalen Verteilung stehen unter dem Vorbehalt weiterer Managemententscheidungen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Identiv entstand aus einem über Jahre hinweg veränderten Unternehmensverbund im Bereich Smart Cards, Sicherheitstechnologie und Identitätsmanagement. Die Gesellschaft durchlief mehrere Namens- und Strukturänderungen, bei denen nicht zum Kerngeschäft passende Aktivitäten abgestoßen und Sicherheitstechnologien in den Vordergrund gestellt wurden. Übernahmen ergänzten das Portfolio um Zutrittskontrollsysteme, Video-Management und RFID-Tags, während andere Sparten restrukturiert oder veräußert wurden. Diese Historie erklärt die frühere Positionierung als fokussierter Anbieter von Sicherheits- und Identitätslösungen. Sie impliziert aber auch, dass die Unternehmensentwicklung von strategischen Wendepunkten und Anpassungsprozessen geprägt war. In jüngerer Zeit kamen weitere Wendepunkte hinzu, da wesentliche Geschäftsbereiche und Vermögenswerte, einschließlich des Secure-Networks-Segments und weiter Teile des Geschäfts mit physischen Sicherheitslösungen, verkauft wurden und sich das Unternehmen erneut in einer Phase der strategischen Neuaufstellung befindet. Die endgültige Ausgestaltung dieser Neupositionierung ist noch nicht vollständig absehbar, derzeit zeichnet sich jedoch eine klarere Fokussierung auf das RFID-, NFC- und IoT-Transpondergeschäft ab.

Besonderheiten und technologische Schwerpunkte

Eine Besonderheit von Identiv lag lange in der Verbindung von physischer Sicherheitsinfrastruktur mit IoT- und RFID-Lösungen. Das Unternehmen deckte damit sowohl klassische Gebäude- und Zugangsszenarien als auch digitale Anwendungsfälle wie Produktverfolgung und Geräteidentität ab. Technologisch stützte sich Identiv auf kryptografisch abgesicherte Smart Credentials, Interoperabilität mit gängigen Zutritts- und Netzwerkinfrastrukturen, spezialisierte RFID-Designs für anspruchsvolle Umgebungen sowie softwaregestützte Management-Plattformen mit Integrationsfähigkeit in Drittsystemen. Außerdem fokussierte Identiv Branchen, in denen Robustheit, Zuverlässigkeit und Compliance wichtiger waren als reine Kostenführerschaft. Damit sprach das Unternehmen insbesondere Kunden an, die langfristige Sicherheitsarchitekturen aufbauten und regulatorische Anforderungen in den Vordergrund stellten. Die gleichzeitige Präsenz in Hardware, Embedded Software und Management-Applikationen erhöhte allerdings die Komplexität von Produktentwicklung und Support. Durch die Veräußerung zentraler Geschäftsbereiche, darunter des Secure-Networks-Segments und weiterer physischer Sicherheits- und Plattformlösungen, sind einige dieser früheren technologischen Schwerpunkte heute nicht mehr im gleichen Umfang innerhalb von Identiv gebündelt. Die technologische Ausrichtung verschiebt sich verstärkt in Richtung Entwicklung und Produktion spezialisierter RFID-, NFC- und IoT-Transponderlösungen und deren Einbettung in Lieferketten-, Marken- und Konnektivitätsszenarien.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergaben sich historisch Chancen vor allem aus strukturellen Trends in den Bereichen Sicherheit, Compliance und Internet der Dinge. Mögliche positiven Faktoren waren die wachsende Bedeutung von physischer und digitaler Sicherheit für Unternehmen und Behörden, zunehmende Regulierung und Compliance-Anforderungen, die Investitionen in Zutrittskontrolle, Identitätsmanagement und IoT-Security verstetigen konnten, die Spezialisierung von Identiv auf Nischen, in denen Verlässlichkeit, Zertifizierung und Integrationstiefe geschätzt wurden, Potenzial für höhere Wertschöpfung über Software, Services und wiederkehrende Erlöse sowie die Möglichkeit, durch Partnerschaften und selektive Akquisitionen das Lösungsportfolio zu verbreitern. Langfristig konnten diese Faktoren eine stabilere Nachfragebasis und eine stärkere Verankerung in kritischen Infrastrukturen unterstützen. Vor dem Hintergrund der jüngsten strategischen Neuausrichtung, der Veräußerung bedeutender Vermögenswerte wie des Secure-Networks-Segments und des Rückzugs aus großen Teilen der physischen Sicherheitslösungen ist jedoch zu berücksichtigen, dass sich die künftigen Chancen stärker an der neuen, auf RFID-, NFC- und IoT-Transpondertechnologien fokussierten Unternehmensstruktur und möglichen neu definierten Geschäftsfeldern orientieren werden und weniger an der früheren Rolle als umfassender Anbieter integrierter Sicherheits- und IoT-Infrastruktur.

Risiken und Bewertung aus konservativer Perspektive

Dem standen und stehen substanzielle Risiken gegenüber, die für konservative Anleger besonders relevant sind. Zentrale Risikofelder umfassten und umfassen:
  • Technologierisiko: Schnelle Innovationszyklen in Zutrittskontrolle, RFID, NFC und IoT-Security erfordern hohe und kontinuierliche F&E-Investitionen. Technologische Fehlentscheidungen oder Verzögerungen können Marktanteile kosten.
  • Wettbewerbsdruck: Präsenz großer Sicherheitskonzerne und Halbleiterhersteller mit signifikant größeren Ressourcen begrenzt die Preissetzungsmacht und kann Margen unter Druck setzen.
  • Kunden- und Projektkonzentration: Größere Projekte im öffentlichen Sektor oder bei Großkunden bergen das Risiko von Verschiebungen, Budgetkürzungen oder Ausschreibungsniederlagen.
  • Regulatorische Abhängigkeit: Veränderungen in Sicherheits-, Datenschutz- oder Beschaffungsrichtlinien können Nachfrage verschieben oder Zertifizierungen entwerten.
  • Operative Komplexität: Die gleichzeitige Tätigkeit in mehreren Technologie- und Produktlinien erhöht die Anforderungen an Lieferkettenmanagement, Qualitätssicherung und Cybersecurity der eigenen Produkte.
  • l>Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement im Umfeld von Identiv mit sektorüblichen, aber ausgeprägten Technologie- und Wettbewerbsrisiken verbunden ist. Hinzu kommt, dass die jüngsten Portfoliotransaktionen, einschließlich des Verkaufs des Secure-Networks-Segments und weiterer physischer Sicherheitsaktivitäten, und die damit verbundene Neuausrichtung zusätzliche Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen Ertragsquellen, der strategischen Positionierung und der operativen Struktur mit sich bringen. Eine explizite Anlageempfehlung lässt sich auf Basis dieser qualitativen Analyse nicht ableiten.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 2,36 € / 2,38 €
Spread +0,85%
Schluss Vortag 2,37 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 2,37 €
Tageshoch 2,37 €
52W-Tief 2,14 €
52W-Hoch 4,515 €
Jahrestief 2,14 €
Jahreshoch 4,515 €

Identiv Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 21,48 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -20,62 $
Jahresüberschuss in Mio. -18,00 $
Umsatz je Aktie 0,90 $
Gewinn je Aktie -0,76 $
Gewinnrendite -83,80%
Umsatzrendite -83,80%
Return on Investment -11,90%
Marktkapitalisierung in Mio. 65,30 $
KGV (Kurs/Gewinn) -5,05
KBV (Kurs/Buchwert) 0,65
KUV (Kurs/Umsatz) 4,27
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +92,97%

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AMEX 2,975 $ -
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Düsseldorf 2,33 0 %
2,33 € 24.07.26
Frankfurt 2,315 +2,21%
2,265 € 24.07.26
Gettex 2,38 -2,06%
2,43 € 24.07.26
L&S RT 2,37 0 %
2,37 € 10:48
München 2,42 0 %
2,42 € 24.07.26
Nasdaq 2,695 $ -3,06%
2,78 $ 24.07.26
NYSE 2,695 $ -2,36%
2,76 $ 24.07.26
Quotrix 2,445 +0,20%
2,44 € 24.07.26
Stuttgart 2,37 -1,46%
2,405 € 24.07.26
Tradegate 2,415 -1,23%
2,445 € 24.07.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
24.07.26 2,4575 -
23.07.26 2,44 -
22.07.26 2,40 -
21.07.26 2,44 -
20.07.26 2,38 -
19.07.26 2,4625 -
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 2,45 € +0,31%
1 Monat 3,25 € -24,38%
6 Monate 2,71 € -9,32%
1 Jahr 3,19 € -22,96%
5 Jahre 13,30 € -81,52%

Unternehmensprofil Identiv

Unternehmensprofil Identiv
Identiv Inc ist ein US-amerikanischer Spezialist für physische Sicherheit, Identitätsmanagement und RFID-Lösungen mit Fokus auf regulierte Branchen und kritische Infrastrukturen. Das Unternehmen adressiert die Schnittstelle von digitaler Identität, Zutrittskontrolle und vernetzten Objekten im Internet der Dinge. Im Zentrum standen lange modulare Plattformen, die sichere Identitäten für Personen, Geräte und Daten gewährleisten sollten. Identiv positionierte sich über viele Jahre als Anbieter von End-to-End-Sicherheitslösungen von der Chip- und Tag-Ebene über Lesegeräte bis hin zu Software und Cloud-Integration. Für erfahrene Anleger war Identiv damit ein Nischenplayer im Security- und IoT-Ökosystem, dessen Geschäftsmodell stark von Compliance-Anforderungen, technologischen Standards und langfristigen Kundenbeziehungen geprägt wurde. Nach mehreren Transaktionen, darunter der Verkauf des Segments Secure Networks im Jahr 2024, kündigte das Unternehmen an, sich strategisch auf das verbliebene RFID- und Transpondergeschäft zu fokussieren. Die früher deutlich breiter beschriebene Unternehmensaufstellung bildet daher nur noch eingeschränkt die aktuelle Positionierung von Identiv ab, das sich inzwischen vorrangig als Anbieter von RFID-, NFC- und IoT-Transponderlösungen versteht.

Geschäftsmodell und Erlöstreiber

Das traditionelle Geschäftsmodell von Identiv basierte auf der Entwicklung, Produktion und Integration von sicherheitskritischen Hardware- und Softwarekomponenten. Das Unternehmen erwirtschaftete Umsätze im Wesentlichen durch den Verkauf von Sicherheits- und Identitätslösungen sowie durch wiederkehrende Service- und Wartungserlöse. Die Wertschöpfungskette umfasste die Beschaffung sicherheitszertifizierter Halbleiter und Komponenten, eigene Entwicklung von Firmware, Middleware und Management-Software, Systemintegration bei Unternehmenskunden sowie langfristige Support- und Update-Verträge. Identiv agierte überwiegend im B2B-Segment und adressierte staatliche Behörden, Healthcare-Einrichtungen, Industrieunternehmen, Finanzdienstleister sowie Betreiber kritischer Infrastrukturen. Der ökonomische Hebel lag in der Skalierbarkeit der Plattformen und in standardisierten, aber stark regulierten Einsatzfeldern. Cross-Selling-Potenziale ergaben sich, wenn Kunden physische Zutrittskontrolle, Smart-Card-Authentifizierung und IoT-Security aus einer Hand konsolidierten. Margenpotenzial bestand insbesondere in lizenzbasierten Softwarekomponenten und in hochspezialisierten RFID- und NFC-Lösungen. Nach dem Verkauf wesentlicher Vermögenswerte und Geschäftsbereiche, darunter des Bereichs Secure Networks, verlagert sich das Geschäftsmodell stärker auf das verbliebene RFID- und Transpondergeschäft. Historische Erlöstreiber wie umfassende Zutrittskontroll- und Videolösungen haben deshalb als Beschreibung der aktuellen Struktur nur noch eingeschränkte Aussagekraft und beziehen sich vor allem auf die Zeit vor den jüngsten Portfolioanpassungen.

Mission und strategische Leitlinien

Die Mission von Identiv zielte traditionell darauf ab, physische und digitale Räume durch vertrauenswürdige Identitäten zu sichern. Das Unternehmen verstand sich als Enabler sicherer digitaler Transformation, bei der Gebäudezugang, Geräteauthentifizierung und Datenkommunikation kryptografisch abgesichert werden. Strategisch verfolgte das Management mehrere Leitlinien: Stärkung der Position als vertrauenswürdiger Sicherheitsanbieter in regulierten Märkten, Ausbau von Lösungen für das Internet der Dinge, insbesondere für Tracking, Asset-Management und Supply-Chain-Transparenz, Fokussierung auf interoperable, standardkonforme Technologien, um Integrationen in bestehenden IT- und OT-Landschaften zu erleichtern, sowie selektive Partnerschaften mit Systemintegratoren, Technologiepartnern und Distributoren, um Reichweite und Projektvolumen zu erhöhen. Diese Mission implizierte eine langfristige Ausrichtung auf Compliance-getriebene Nachfrage und auf Kunden, die hohe Anforderungen an Verfügbarkeit, Zertifizierung und Cyber-Resilienz stellten. Mit der strategischen Neuausrichtung nach den jüngsten Portfoliotransaktionen, einschließlich der Veräußerung des Secure-Networks-Geschäfts und des Ausstiegs aus weiten Teilen der physisch orientierten Sicherheitslösungen, verschiebt sich der Schwerpunkt der Leitlinien stärker in Richtung RFID-, NFC- und IoT-Transponderanwendungen, während die frühere Rolle als vollintegrierter Anbieter von Zutrittskontrollplattformen an Bedeutung verloren hat.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio von Identiv ließ sich über viele Jahre grob in die Bereiche Zutrittskontrolle und Videoüberwachung, Identitätsmanagement und Smart Credentials sowie RFID-, NFC- und IoT-Lösungen gliedern. Zentrale Bausteine waren:
  • Zutrittskontrollsysteme: Controller, Lesegeräte, Türmodule und Management-Software für den elektronischen physischen Zugang zu Gebäuden und Anlagen.
  • Video- und Sicherheitsmanagement: Software-Plattformen zur Integration von Videokameras, Zutrittskontrolle und Alarmsystemen in einer einheitlichen Managementoberfläche.
  • Smart Cards und Credentials: Sicherheitsausweise, Smart Cards, Token und zugehörige Middleware für Authentifizierung, Single Sign-on und sichere Login-Prozesse.
  • RFID- und NFC-Tags: High-Frequency- und Ultra-High-Frequency-Transponder für Supply-Chain-Tracking, Zugangssysteme, Markenschutz und Konsumgüteranwendungen.
  • IoT-Security-Lösungen: Komponenten und Plattformen für die sichere Identifikation und Authentifizierung von vernetzten Geräten.
  • l>Ergänzend bot Identiv Dienstleistungen wie Systemdesign, Implementierungsunterstützung, technische Beratung, Wartungsverträge und regelmäßige Software-Updates an. Der Serviceanteil erhöhte die Bindung zu Unternehmenskunden und unterstützte wiederkehrende Erlöse, blieb jedoch technologisch eng an die Hardware- und Plattformbasis gekoppelt. Durch jüngste Veräußerungen von Geschäftsbereichen, unter anderem im Bereich Secure Networks und im Umfeld physischer Zutrittskontroll- und Videoplattformen, hat sich der Umfang dieses Portfolios grundlegend verändert. Ein erheblicher Teil der früher genannten Produktlinien wurde an andere Marktteilnehmer übertragen oder nicht weiterverfolgt, sodass die heute bei Identiv verbliebenen Schwerpunkte überwiegend im Bereich RFID-, NFC- und IoT-Transpondertechnologien liegen und die historische Aufstellung die gegenwärtige Produktlandschaft nur noch in Teilen abbildet.

Business Units und operative Struktur

Die Aktivitäten von Identiv waren über längere Zeit in zwei Hauptbereiche unterteilt: physische Sicherheitslösungen und Identitätstechnologien einschließlich RFID. Die physische Sicherheitseinheit bündelte Zutrittskontrolle, Videoüberwachung und integrierte Sicherheitsplattformen. Diese Sparte adressierte insbesondere Behörden, Bildungseinrichtungen, kritische Infrastrukturbetreiber und Unternehmen mit hohen Compliance-Anforderungen. Die Identitätstechnologie- und RFID-Einheit konzentrierte sich auf Smart Credentials, sichere Chips sowie RFID- und NFC-Tags für industrielle und kommerzielle Anwendungen. Schwerpunkte lagen auf Lieferketten-Transparenz, Produktverifizierung und kontaktloser Interaktion. Diese Struktur ermöglichte eine differenzierte Marktbearbeitung: einerseits projektorientierte Sicherheitsinstallationen, andererseits volumentreibende Tag- und Credential-Lieferungen. Synergien ergaben sich in gemeinsamen Technologieplattformen, kryptografischer Expertise und gemeinsamen Vertriebskanälen in sicherheitsaffinen Branchen. Nach dem Verkauf wesentlicher Vermögenswerte und Geschäftsbereiche, unter anderem des Secure-Networks-Segments und der physischen Sicherheitsaktivitäten, befindet sich die operative Struktur jedoch im Wandel. Die offiziell kommunizierten Strukturen stellen heute im Kern ein fokussiertes RFID- und Transpondergeschäft in den Vordergrund, während die frühere Zweiteilung in umfangreiche physische Sicherheitslösungen und Identitätstechnologien so nicht mehr fortbesteht.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Burggräben

Identiv versuchte, sich über integrierte Sicherheitsarchitekturen und Spezialisierung im IoT-Security-Segment zu differenzieren. Wichtige potenzielle Alleinstellungsmerkmale waren die Kombination aus physischer Zutrittskontrolle, digitaler Identität und RFID-Technologie in einem Portfolio, der Fokus auf hochregulierte Märkte mit erhöhten Zertifizierungsanforderungen sowie langjährige Erfahrung im Smart-Card- und Identitätsmanagement-Umfeld. Technologische Burggräben entstanden vor allem durch sicherheitszertifizierte Hardware-Designs, Know-how in Verschlüsselung und Sicherheitsprotokollen, proprietäre Software-Plattformen für Integrations- und Managementfunktionen sowie Integrationskosten und Wechselbarrieren bei Unternehmenskunden, deren sicherheitskritische Infrastruktur tief in bestehenden Prozessen eingebettet ist. Diese Moats waren allerdings eher graduell als absolut. Sie beruhten auf Komplexität, Compliance und langfristigen Kundenbeziehungen, weniger auf unüberwindbaren Patentschranken. Angesichts der jüngsten strategischen Veränderungen und Portfoliobereinigungen, inklusive des Verkaufs von Secure Networks und anderer physischer Sicherheitsaktivitäten, gelten einige der früheren Differenzierungsmerkmale nicht mehr in gleicher Breite. Die heute im Unternehmen gebündelten technologischen Schwerpunkte beziehen sich vor allem auf Spezial-Know-how bei RFID-, NFC- und IoT-Transponderlösungen sowie auf deren Integration in Branchen, in denen Nachverfolgbarkeit, Authentizität und Konnektivität im Vordergrund stehen.

Wettbewerbsumfeld und Marktposition

Identiv agierte in stark fragmentierten Märkten für Sicherheits- und IoT-Lösungen. Im Bereich der physischen Zutrittskontrolle konkurrierte das Unternehmen mit globalen Sicherheitskonzernen, spezialisierten Zutrittsanbietern und Herstellern von Gebäudeautomation. Im Segment Identitätsmanagement und Smart Credentials standen zudem Anbieter von Smart-Card-, Token- und Authentifizierungslösungen im Wettbewerb. Im RFID- und IoT-Bereich traf Identiv auf etablierte Halbleiterhersteller, Tag-Produzenten und Systemintegratoren, die End-to-End-Tracking- und Asset-Management-Systeme anboten. Die Wettbewerbsintensität war hoch, Produktlebenszyklen unterlagen dem technologischen Fortschritt und Preisdruck auf Standardkomponenten war strukturell gegeben. Identiv versuchte, durch Spezialisierung, Partnerschaften und fokussierte Anwendungen eine Nischenposition einzunehmen, die nicht ausschließlich über den Preis definiert wurde. Dennoch blieb die Verhandlungsmacht großer Kunden und Integratoren ein strukturelles Risiko für Margen und Projektpipeline. Durch den Verkauf wesentlicher Geschäftsbereiche und Vermögenswerte, darunter des Secure-Networks-Geschäfts und weiter Teile der physischen Sicherheitslösungen, hat sich die Marktposition grundlegend verändert. Identiv tritt inzwischen primär als Anbieter von RFID-, NFC- und IoT-Transpondertechnologien auf, sodass aktuelle Aussagen zur Marktposition vor allem im Kontext dieses fokussierteren Marktsegments zu interpretieren sind und weniger im Lichte des früheren, breit diversifizierten Auftritts im gesamten Sicherheits- und IoT-Ökosystem.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von Identiv setzte nach außen über viele Jahre auf eine Strategie der Fokussierung und Portfolio-Straffung. Historisch war das Unternehmen durch Restrukturierungen, strategische Neuausrichtungen und Portfoliobereinigungen geprägt. Die Führung legte Wert auf Konzentration auf Kernmärkte mit stabiler Nachfrage nach Sicherheits- und Identitätslösungen, Ausbau von wiederkehrenden Erlösen über Software, Services und abonnementbasierte Modelle sowie operative Effizienz, insbesondere in Beschaffung, Fertigung und Logistik, um dem Preisdruck im Hardwarebereich zu begegnen. Für konservative Anleger war neben der technologischen Kompetenz die Kontinuität und Glaubwürdigkeit des Managements entscheidend. Die Fähigkeit, die strategische Fokussierung durchzuhalten, Investitionen zielgerichtet zu priorisieren und gleichzeitig die Bilanzrisiken zu begrenzen, beeinflusste die langfristige Stabilität wesentlich. Da Identiv in dynamischen Technologiemärkten agierte, erforderte die Strategieumsetzung eine Balance zwischen Innovation, Kostenkontrolle und solider Governance. In den vergangenen Jahren kam es zu weiteren Veränderungen im Management sowie zu bedeutenden Portfolio-Entscheidungen wie der Veräußerung des Secure-Networks-Segments und anderer Kerngeschäfte im Bereich physischer Sicherheit. Die aktuelle Governance-Situation und strategische Prioritätensetzung spiegeln daher eine starke Fokussierung auf das verbliebene RFID- und Transpondergeschäft wider und unterscheiden sich von der längerfristig verfolgten Agenda eines breit aufgestellten Sicherheits- und Identitätsanbieters.

Branchen- und Regionalanalyse

Identiv war überwiegend in Nordamerika und Europa aktiv und folgte dort der wachsenden Nachfrage nach Sicherheits- und IoT-Lösungen. Die adressierten Branchen umfassten öffentliche Verwaltung und Behörden, kritische Infrastrukturen, Bildung, Gesundheitswesen, Finanzsektor, industrielle Fertigung und Logistik. Die Treiber dieser Märkte waren zunehmende Regulierung von Datenschutz, physischer Sicherheit und Cybersecurity, Modernisierung veralteter Zutritts- und Überwachungssysteme, Ausbau des Internet der Dinge mit Bedarf an sicherer Geräte-Identität sowie steigende Anforderungen an Nachverfolgbarkeit und Transparenz in Lieferketten. Die Sicherheitsbranche weist grundsätzlich eine gewisse Krisenresilienz auf, da Investitionen in Schutz und Compliance häufig nicht zyklisch vollständig zurückgefahren werden. Gleichzeitig ist die Branche technologisch getrieben, mit kurzen Innovationszyklen und hoher Abhängigkeit von IT- und Netzwerkstandards. Regional profitierte Identiv von etablierten Sicherheits- und Compliance-Rahmen in den USA und Europa, war aber auch regulatorischen Änderungen und möglichen Budgetrestriktionen im öffentlichen Sektor ausgesetzt. Nach den jüngsten Veräußerungen, unter anderem im Bereich Secure Networks und weiteren physischen Sicherheitsaktivitäten, kann sich die regionale und sektorale Schwerpunktsetzung des Unternehmens künftig verändern. Der verbleibende Fokus auf RFID-, NFC- und IoT-Transponderanwendungen legt nahe, dass Branchen mit Bedarf an Produktkennzeichnung, Nachverfolgbarkeit und kontaktloser Interaktion noch stärker in den Vordergrund rücken, während der direkte Bezug zu klassischen Zutritts- und Überwachungsprojekten abnimmt. Konkrete Angaben zur zukünftigen regionalen Verteilung stehen unter dem Vorbehalt weiterer Managemententscheidungen.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Identiv entstand aus einem über Jahre hinweg veränderten Unternehmensverbund im Bereich Smart Cards, Sicherheitstechnologie und Identitätsmanagement. Die Gesellschaft durchlief mehrere Namens- und Strukturänderungen, bei denen nicht zum Kerngeschäft passende Aktivitäten abgestoßen und Sicherheitstechnologien in den Vordergrund gestellt wurden. Übernahmen ergänzten das Portfolio um Zutrittskontrollsysteme, Video-Management und RFID-Tags, während andere Sparten restrukturiert oder veräußert wurden. Diese Historie erklärt die frühere Positionierung als fokussierter Anbieter von Sicherheits- und Identitätslösungen. Sie impliziert aber auch, dass die Unternehmensentwicklung von strategischen Wendepunkten und Anpassungsprozessen geprägt war. In jüngerer Zeit kamen weitere Wendepunkte hinzu, da wesentliche Geschäftsbereiche und Vermögenswerte, einschließlich des Secure-Networks-Segments und weiter Teile des Geschäfts mit physischen Sicherheitslösungen, verkauft wurden und sich das Unternehmen erneut in einer Phase der strategischen Neuaufstellung befindet. Die endgültige Ausgestaltung dieser Neupositionierung ist noch nicht vollständig absehbar, derzeit zeichnet sich jedoch eine klarere Fokussierung auf das RFID-, NFC- und IoT-Transpondergeschäft ab.

Besonderheiten und technologische Schwerpunkte

Eine Besonderheit von Identiv lag lange in der Verbindung von physischer Sicherheitsinfrastruktur mit IoT- und RFID-Lösungen. Das Unternehmen deckte damit sowohl klassische Gebäude- und Zugangsszenarien als auch digitale Anwendungsfälle wie Produktverfolgung und Geräteidentität ab. Technologisch stützte sich Identiv auf kryptografisch abgesicherte Smart Credentials, Interoperabilität mit gängigen Zutritts- und Netzwerkinfrastrukturen, spezialisierte RFID-Designs für anspruchsvolle Umgebungen sowie softwaregestützte Management-Plattformen mit Integrationsfähigkeit in Drittsystemen. Außerdem fokussierte Identiv Branchen, in denen Robustheit, Zuverlässigkeit und Compliance wichtiger waren als reine Kostenführerschaft. Damit sprach das Unternehmen insbesondere Kunden an, die langfristige Sicherheitsarchitekturen aufbauten und regulatorische Anforderungen in den Vordergrund stellten. Die gleichzeitige Präsenz in Hardware, Embedded Software und Management-Applikationen erhöhte allerdings die Komplexität von Produktentwicklung und Support. Durch die Veräußerung zentraler Geschäftsbereiche, darunter des Secure-Networks-Segments und weiterer physischer Sicherheits- und Plattformlösungen, sind einige dieser früheren technologischen Schwerpunkte heute nicht mehr im gleichen Umfang innerhalb von Identiv gebündelt. Die technologische Ausrichtung verschiebt sich verstärkt in Richtung Entwicklung und Produktion spezialisierter RFID-, NFC- und IoT-Transponderlösungen und deren Einbettung in Lieferketten-, Marken- und Konnektivitätsszenarien.

Chancen für konservative Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers ergaben sich historisch Chancen vor allem aus strukturellen Trends in den Bereichen Sicherheit, Compliance und Internet der Dinge. Mögliche positiven Faktoren waren die wachsende Bedeutung von physischer und digitaler Sicherheit für Unternehmen und Behörden, zunehmende Regulierung und Compliance-Anforderungen, die Investitionen in Zutrittskontrolle, Identitätsmanagement und IoT-Security verstetigen konnten, die Spezialisierung von Identiv auf Nischen, in denen Verlässlichkeit, Zertifizierung und Integrationstiefe geschätzt wurden, Potenzial für höhere Wertschöpfung über Software, Services und wiederkehrende Erlöse sowie die Möglichkeit, durch Partnerschaften und selektive Akquisitionen das Lösungsportfolio zu verbreitern. Langfristig konnten diese Faktoren eine stabilere Nachfragebasis und eine stärkere Verankerung in kritischen Infrastrukturen unterstützen. Vor dem Hintergrund der jüngsten strategischen Neuausrichtung, der Veräußerung bedeutender Vermögenswerte wie des Secure-Networks-Segments und des Rückzugs aus großen Teilen der physischen Sicherheitslösungen ist jedoch zu berücksichtigen, dass sich die künftigen Chancen stärker an der neuen, auf RFID-, NFC- und IoT-Transpondertechnologien fokussierten Unternehmensstruktur und möglichen neu definierten Geschäftsfeldern orientieren werden und weniger an der früheren Rolle als umfassender Anbieter integrierter Sicherheits- und IoT-Infrastruktur.

Risiken und Bewertung aus konservativer Perspektive

Dem standen und stehen substanzielle Risiken gegenüber, die für konservative Anleger besonders relevant sind. Zentrale Risikofelder umfassten und umfassen:
  • Technologierisiko: Schnelle Innovationszyklen in Zutrittskontrolle, RFID, NFC und IoT-Security erfordern hohe und kontinuierliche F&E-Investitionen. Technologische Fehlentscheidungen oder Verzögerungen können Marktanteile kosten.
  • Wettbewerbsdruck: Präsenz großer Sicherheitskonzerne und Halbleiterhersteller mit signifikant größeren Ressourcen begrenzt die Preissetzungsmacht und kann Margen unter Druck setzen.
  • Kunden- und Projektkonzentration: Größere Projekte im öffentlichen Sektor oder bei Großkunden bergen das Risiko von Verschiebungen, Budgetkürzungen oder Ausschreibungsniederlagen.
  • Regulatorische Abhängigkeit: Veränderungen in Sicherheits-, Datenschutz- oder Beschaffungsrichtlinien können Nachfrage verschieben oder Zertifizierungen entwerten.
  • Operative Komplexität: Die gleichzeitige Tätigkeit in mehreren Technologie- und Produktlinien erhöht die Anforderungen an Lieferkettenmanagement, Qualitätssicherung und Cybersecurity der eigenen Produkte.
  • l>Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement im Umfeld von Identiv mit sektorüblichen, aber ausgeprägten Technologie- und Wettbewerbsrisiken verbunden ist. Hinzu kommt, dass die jüngsten Portfoliotransaktionen, einschließlich des Verkaufs des Secure-Networks-Segments und weiterer physischer Sicherheitsaktivitäten, und die damit verbundene Neuausrichtung zusätzliche Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen Ertragsquellen, der strategischen Positionierung und der operativen Struktur mit sich bringen. Eine explizite Anlageempfehlung lässt sich auf Basis dieser qualitativen Analyse nicht ableiten.
Stand: Juni 2026
Hinweis

Identiv Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Identiv Kursziel 2026

  • Die Identiv Kurs Performance für 2026 liegt bei -15,98%. Die Performance der Benchmark Nasdaq Composite Index liegt bei +8,16%. Underperformance: Die Identiv Kurs Performance ist um -24,14 Prozentpunkte niedriger als die Performance des Nasdaq Composite Index.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 65,30 Mio. $
Streubesitz 78,05%
Währung USD
Land USA
Sektor Industrie
Branche Bauausrüstung und Produkte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+12,16% Bleichroeder LP
+5,12% Royce & Associates, LP
+4,92% Vanguard Group Inc
+4,38% Vanguard Capital Management, LLC
+3,98% Pillsbury Lake Capital LLC
+3,38% Vanguard Total Stock Mkt Idx Inv
+3,31% Harbert Fund Advisors Inc
+2,77% Royce Small-Cap Opportunity Invmt
+2,59% Springbok Capital Management, LLC
+2,56% Cannell Capital LLC
+2,50% Portolan Capital Management, LLC
+2,04% FTGF RY US SmCp Opp A USD Dis(A)
+1,71% AIGH Capital Management, LLC
+1,68% Essex Investment Management Company, LLC
+1,57% BOOTHBAY FUND MANAGEMENT, LLC
+1,42% Jacob Internet Inv
+1,31% BlackRock Inc
+1,30% Peapod Lane Capital LLC
+1,23% Dimensional Fund Advisors, Inc.
+1,05% Geode Capital Management, LLC
+0,94% Vanguard Institutional Extnd Mkt Idx Tr
+0,72% Penbrook Management LLC
+0,56% Vanguard Fiduciary Trust Co
+0,55% Renaissance Technologies Corp
+0,51% Fidelity Extended Market Index
+0,50% Legato Capital Management LLC
+0,48% SEI Investments Co
+0,42% Jacob Discovery Fd Instl
+0,38% 1290 Essex Small Cap Growth I
+0,38% State Street Corp
+0,36% Perritt Capital Management Inc.
+0,35% The Goldman Sachs Group Inc
+0,32% Goldman Sachs Group Inc
+0,30% Perritt MicroCap Opportunities Investor
+0,27% Millennium Management LLC
+0,24% Pleiades Small Cap Equity A
+0,22% Blackrock Extended Mkt Fund CF
+0,21% Extended Equity Market Fund B
+0,21% Extended Equity Market Fund E
+0,20% Northern Trust Corp
+0,19% iShares Micro-Cap ETF
+0,18% BlackRock Extended Equity Market Fund K
+0,18% Susquehanna International Group, LLP
+0,18% Cruiser Capital Advisors, LLC
+0,18% Extended Equity Market Fund K
+0,18% Jacob Small Cap Growth Investor
+0,17% Evernest Financial Advisors LLC
+0,17% Goss Wealth Management LLC
+0,17% Citadel Advisors Llc
+0,17% DFA US Targeted Value I
+0,17% Fidelity Total Market Index
+0,15% Goldman Sachs Absolute Ret Trckr Instl
+0,15% Wedbush Morgan Securities Inc
+0,14% DFA US Micro Cap I
+0,14% DFA US Core Equity 2 I
+0,13% NT Ext Equity Mkt Index Fund - Lending
+0,13% Northern Trust Extended Eq Market Idx
+0,13% NT Ext Equity Mkt Idx Fd - L
+0,13% Fidelity Series Total Market Index
+0,12% Dimensional US Targeted Value ETF
+0,11% Hollencrest Securities, LLC
+0,11% Spartan Extended Market Index Pool F
+60,20% Institutionelle Aktionäre
+78,05% Streubesitz
+17,85% Individuelle Aktionäre

Community-Beiträge zu Identiv

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Dauerfrusty
Immer dieselben Shorty-Spielchen
Obwohl bei 2,50 Euro sicherlich ein Ausverkaufskurs vorliegt, versucht ein Traumtänzer, mit Aufträgen über 10 Stück, die er wahrscheinlich auch als Verkäufer selbst bedient, das Kursniveau vielleicht noch auf 2,40 Euro zu drücken, um dann 27.000 Stück zu diesem Kurs einzusammeln. Und das, obwohl doch seit Tagen klar ist, das nur noch die letzten frustrierten ihre SCM-Aktien auch noch bei diesem Niveau verschenken. Hoffentlich kommen bald die Heuschrecken und kaufen den Laden als Ganzes auf, aber zu einem besseren als dem aktuellen Kursniveau, und ohne, dass die aktuellen Kursdrücker noch einsteigen konnten.... Kurs Brief Stück 2,90 1.000 2,86 200 2,80 470 2,78 2.000 2,70 1.200 2,65 300 2,59 2.000 2,58 1.300 2,54 841 2,52 775 Quelle: [URL]http://aktienkurs-orderbuch.finanznachrichten.de/SMY.aspx[/URL] 90 2,47 1.200 2,46 1.860 2,45 2.000 2,42 670 2,41 26.995 2,40 3.000 2,39 250 2,38 2.500 2,36 1.000 2,30 Summe Aktien im Kauf Verhältnis Summe Aktien im Verkauf 39.565 1:0,25 10.086
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Dauerfrusty
Erstes Terminal für Gesundheitskarte
PRESSEMITTEILUNG eHealth 100 erfüllt Voraussetzungen für Anwendungen mit der elektronischen Gesundheitskarte und dem Heilberufsausweis SCM Microsystems liefert erstes Gesundheitskartenterminal der neuen Generation Ismaning, 29. Mai 2006 – SCM Microsystems, Inc. (NASDAQ: SCMM, Prime Standard: SMY), ein führender Anbieter von Lösungen für den gesicherten Zugang zur digitalen Welt, bietet als erster Hersteller ein Chipkartenterminal an, das alle Anforderungen der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und des Heilberufsausweises (HBA) für den sicheren Umgang mit schutzwürdigen Daten erfüllt. Das eHealth 100 ist das erste Gesundheitskartenterminal, das den Anforderungen der so genannten SICCT-Spezifikation (Secure Interoperable Chip Card Terminal) entspricht. Die SICCT-Spezifikation ist ein Anforderungskatalog für Anwendungen in der deutschen Gesundheitstelematik, der von TeleTrusT e.V. in enger Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte mbH (gematik) erstellt wurde. Die gematik ist unter anderem für die Entwicklung der Telematikinfrastruktur verantwortlich, über die zukünftig bundesweit alle Arztpraxen, Apotheken, Krankenhäuser, andere medizinische Einrichtungen und Versicherungsträger miteinander vernetzt werden. Derzeit wird das Chipkartenterminal von SCM Microsystems von der gematik getestet. Alle Komponenten, die bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte zum Einsatz kommen werden, müssen sich dieser Prüfung unterziehen, ehe sie in praktischen Anwendertests mit Test- und später mit Echtdaten in den ausgewählten Modell- und Testregionen zum Einsatz kommen. Dies betrifft unter anderem die elektronische Gesundheitskarte für die Versicherten, den Heilberufsausweis (HBA) für die Ärzte, den Konnektor, die Chipkartenterminals sowie die Fachanwendungen. „Wir sind stolz darauf, dass unser eHealth 100 als erstes Gesundheitskartenterminal die Anforderungen erfüllt, um bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte eingesetzt zu werden“, sagte Robert Schneider, CEO von SCM Microsystems. „Damit stellt SCM Microsystems ein weiteres Mal seine Vorreiterrolle bei der Entwicklung neuer Technologien unter Beweis“, so Schneider weiter. SCM Microsystems wird sein Gesundheitskartenterminal auf der ITeG 2006 vom 30. Mai bis 1. Juni 2006 (Halle 4.1, Stand A18) in Frankfurt/ Main präsentieren. Der Markt für das deutsche Gesundheitskartenterminal: Im Zuge der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Deutschland müssen alle Arzt- und Zahnarztpraxen, Krankenhäuser und Apotheken mit mindestens einem Gesundheitskartenterminal ausgestattet werden. Somit stellen etwa 188 000 Ärzte und Zahnärzte, 2 200 Krankenhäuser, 21 000 Apotheken und knapp 270 Krankenkassen* den Gesamtmarkt dar, welchen SCM und seine Partner sich zu erschließen suchen. *Quelle: www.die-gesundheitskarte.de P.S. Kommen jetzt wohl bessere Zeiten, oder zumindest die Heuschrecken, die den Laden komplett für einen Appel und ein Ei noch schnell billig aufkaufen? Der heutige Xetra- bzw. Parkett-Handel in Frankfurt erinnert eher ein einen tiefen Dornröschenschlaf bei den festgestellten Kursen, auch wenn in den letzten Tagen siche zwischen der Nachfrage nach SCM-Aktien und dem Verkäuferstreik ein krasses Missverhältnis herausgebildet hat.
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Pilgervater
...ebenso...
...und prompt steigt sie wieder, große Zahlen im Bid! Viel Erfolg allen, die drin geblieben sind!
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Verdampfer
Schade,raus und aus die Maus. :)
Gibt ja noch genug AGs im Angebot. ;) Mit nem kleinen Plüschen hier noch rausgekommen. Hatte mich heute morgen schon für´s switchen in die ROHWEDDER AG AKTIEN O.N. entschieden. Morgen früh wird da nochmal verbilligt. ;) ...be happy and smile
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Häufig gestellte Fragen zur Identiv Aktie und zum Identiv Kurs

Der aktuelle Kurs der Identiv Aktie liegt bei 2,37 €.

Für 1.000€ kann man sich 421,94 Identiv Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Identiv Aktie lautet INVE.

Die 1 Monats-Performance der Identiv Aktie beträgt aktuell -24,38%.

Die 1 Jahres-Performance der Identiv Aktie beträgt aktuell -22,96%.

Der Aktienkurs der Identiv Aktie liegt aktuell bei 2,37 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -24,38% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Identiv eine Wertentwicklung von -33,04% aus und über 6 Monate sind es -9,32%.

Das 52-Wochen-Hoch der Identiv Aktie liegt bei 4,51 €.

Das 52-Wochen-Tief der Identiv Aktie liegt bei 2,14 €.

Das Allzeithoch von Identiv liegt bei 26.562,00 €.

Das Allzeittief von Identiv liegt bei 0,60 €.

Die Volatilität der Identiv Aktie liegt derzeit bei 52,86%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Identiv in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 65,30 Mio. $

Insgesamt sind 23,8 Mio Identiv Aktien im Umlauf.

Bleichroeder LP hält +12,16% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 27.05.2014 gab es einen Split im Verhältnis 10:1.

Am 27.05.2014 gab es einen Split im Verhältnis 10:1.

Identiv hat seinen Hauptsitz in USA.

Identiv gehört zum Sektor Bauausrüstung und Produkte.

Das KGV der Identiv Aktie beträgt -4,23.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Identiv betrug 21.484.000 $.

Nein, Identiv zahlt keine Dividenden.