Ein Hyundai während der Fahrt.
Quelle: - pixabay.com:
Google
ARIVA.DE Redaktion  | 
aufrufe Aufrufe: 337

Hyundai unter Druck: Diese Nachricht verunsichert Anleger

Der koreanische Autobauer Hyundai hat im dritten Quartal trotz eines rekordhohen Umsatzes wegen der US-Zölle einen deutlichen Gewinneinbruch verzeichnet. Der Gewinn unter dem Strich sackte um gut ein Fünftel auf 2,5 Billionen Won (1,5 Mrd Euro) ab, wie der in den USA stark vertretene Hersteller am Donnerstag in Seoul mitteilte.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Hyundai Motor -   Hyundai Motor Chart 0,00%
Zugehörige Wertpapiere:

Zölle belasten das Ergebnis

Allein die höheren Zölle hätten das operative Ergebnis mit 1,8 Billionen Won belastet, hieß es.

Umsatz und Absatz

Dabei zog der Umsatz um fast neun Prozent auf 46,7 Billionen Won an, weil Hyundai den Absatz weltweit um 2,6 Prozent auf 1,04 Millionen Fahrzeuge steigern konnte.

Reaktion am Markt und Ausblick

Die Aktie fiel auf die Nachrichten deutlich um 6,5 Prozent.

Die USA sind der größte Markt für Hyundai. Im vergangenen Monat hatten die Koreaner ihre Gewinnprognosen trotz verbesserter Umsatzaussichten gesenkt.

Das Unternehmen fährt die Investitionen in den USA hoch, um mit den Auswirkungen der Zollpolitik von Präsident Donald Trump klarzukommen. Das trübt den Ausblick für Anleger ein.

Wesentliche Kennzahlen

  • Gewinn (nach Steuern, 3. Quartal): 2,5 Billionen Won (1,5 Mrd Euro), Rückgang um gut ein Fünftel
  • Belastung durch Zölle: 1,8 Billionen Won
  • Umsatz: 46,7 Billionen Won, Anstieg um fast 9 %
  • Absatz weltweit: 1,04 Millionen Fahrzeuge, Anstieg um 2,6 %
  • Aktienreaktion: Kursrückgang um 6,5 %

Fazit für Anleger

Die Nachricht zeigt, dass kurzfristige politische Eingriffe wie US-Zölle erhebliche Auswirkungen auf Gewinne und Kursentwicklung haben können. Konservativ denkende Anleger sollten die Situation differenziert beurteilen: Kurzfristig ist mit erhöhter Volatilität zu rechnen, weshalb eine Abwägung von Risiko und Positionsgröße ratsam ist. Eine vorsichtige Strategie wäre, bestehende Positionen zu überprüfen, mögliche Absicherungen in Erwägung zu ziehen und auf weitere Informationen zur Entwicklung der Zollpolitik und zu konkreten Ergebnissen der erhöhten US-Investitionen zu warten, bevor größere Entscheidungen getroffen werden.

Dieser Artikel enthält Material von dpa-AFX. Alle Rechte vorbehalten. (siehe Nutzungsbedingungen)

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend