Horisont Energi ASA

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54,56 Mio. kr
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Horisont Energi Aktie Chart

Horisont Energi Unternehmensbeschreibung

Horisont Energi ASA ist ein norwegisches Energie- und Industrieprojektentwicklungsunternehmen mit Fokus auf sauberen Ammoniak, Wasserstoff und geologische CO₂-Speicherung. Das Unternehmen versteht sich als Entwickler entlang der Wertschöpfungskette von der Erdgasaufbereitung über CO₂-Abscheidung bis zur potenziellen Speicherung im Untergrund. Operativ konzentriert sich Horisont Energi auf großskalige Projekte mit skalierbaren, exportorientierten Geschäftsmodellen im europäischen Energiemarkt, insbesondere mit Bezug zu Norwegen und der EU. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen sein Projektportfolio wiederholt angepasst und einzelne Vorhaben aus wirtschaftlichen oder partnerschaftlichen Gründen neu strukturiert oder beendet. Zu den inzwischen beendeten Projekten zählen unter anderem das ursprünglich als CO₂-Speicherprojekt konzipierte Vorhaben Errai mit Eni als Partner sowie das Barents Blue Projekt für blauen Ammoniak, das nach dem Ausstieg von Equinor nicht weiterverfolgt wurde.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell basiert auf der Entwicklung, Strukturierung und gegebenenfalls dem späteren Betrieb von großvolumigen Dekarbonisierungsprojekten. Horisont Energi verfolgt ein überwiegend asset-light-orientiertes Modell in frühen Projektphasen mit Fokus auf Konzeption, Genehmigungen, Partnerschaften und Finanzierung. In späteren Phasen können CAPEX-intensive Infrastrukturen über Joint Ventures, Partner oder projektbezogene Gesellschaften aufgebaut werden. Einnahmequellen sollen perspektivisch aus langfristigen Offtake-Verträgen für kohlenstoffarmen Ammoniak und Wasserstoff, Transport- und Speicherdienstleistungen für CO₂ sowie möglichen Kapazitätsbuchungen durch industrielle Emittenten entstehen. Das Unternehmen nutzt dabei die etablierte norwegische Offshore-Kompetenz bei Reservoircharakterisierung, Bohrtechnik und subsea-Infrastruktur, um potenzielle CO₂-Speicherfelder zu erschließen und Pipelinesysteme zu planen. Langfristige Verträge mit bonitätsstarken Abnehmern und Partnern sind ein zentrales Element zur Reduzierung von Cashflow-Volatilität, unterliegen jedoch regulatorischen, kommerziellen und projektspezifischen Risiken.

Mission und strategische Zielsetzung

Die Mission von Horisont Energi besteht darin, einen Beitrag zur Dekarbonisierung der Schwerindustrie und des internationalen Schiffsverkehrs zu leisten, indem großskalige Lösungen für CO₂-Speicherung und kohlenstoffarmen Ammoniak vorbereitet und entwickelt werden. Das Unternehmen will Norwegens Rolle als sicheren Energieversorger Europas in eine Rolle als Anbieter von emissionsarmen Molekülen und CO₂-Speicherkapazitäten transformieren. Strategisch setzt Horisont Energi auf die Kombination von kommerzieller Bankability, technologischer Reife und regulatorischer Konformität, um Projekte bis zu einem Stadium wie etwa einer Final Investment Decision (FID) zu entwickeln und diese danach – soweit umsetzbar – über Joint Ventures oder Projektgesellschaften gemeinsam mit Partnern zu realisieren. Nach dem Ausstieg aus früheren Schlüsselprojekten wurde die strategische Ausrichtung wiederholt überprüft und an die veränderten Markt- und Partnerschaftsbedingungen angepasst, wobei sich der Fokus zuletzt stärker auf CO₂-Speicherung und Infrastrukturprojekte verlagert hat, während konkrete großskalige Ammoniakprojekte derzeit nicht aktiv weiterentwickelt werden.

Produkte und Dienstleistungen

Horisont Energi entwickelt im Kern drei Angebotscluster: Erstens die Planung und mögliche spätere Produktion von blauem Ammoniak auf Basis von Erdgas mit integrierter CO₂-Abscheidung und -Speicherung, wobei frühere konkrete Ammoniakprojekte wie Barents Blue inzwischen eingestellt wurden und neue Vorhaben von künftigen Partnerschaften und Rahmenbedingungen abhängen. Zweitens die Untersuchung und Entwicklung geologischer CO₂-Speicherung in Offshore-Reservoirs in der norwegischen Nordsee, die Emittenten in Europa eine dauerhafte, überprüfbare Senke bieten soll, sofern entsprechende Genehmigungen, Partnerschaften und wirtschaftliche Rahmenbedingungen vorliegen. Drittens Infrastruktur- und Logistiklösungen entlang der Wertschöpfungskette, etwa Import- und Exportterminals, Pipelineanbindungen und maritime Transportlösungen für Ammoniak und CO₂. Das Unternehmen versteht sich als Systemintegrator, der unterschiedliche Technologien – etwa SMR/ATR-Prozesse, CO₂-Abscheidung (CCS), Kompression, Transport und Reservoir-Management – in bankfähige, regulatorisch konforme Projektstrukturen integrieren will.

Business Units und Schlüsselprojekte

Operativ gliedert sich die Tätigkeit im Wesentlichen in zwei thematische Projektkorridore: CO₂-Speicherung und Ammoniakproduktion. Ein ursprünglich prominentes Projekt im Bereich CO₂-Speicherung war das geologische Speicherprojekt Errai in der norwegischen Nordsee, das auf eine langfristige Speicherlösung für industrielle Emittenten aus Europa abzielte. Dieses Projekt wurde jedoch in seiner ursprünglichen Form nicht bis zur Final Investment Decision geführt; die Partnerschaft mit Eni wurde beendet, und das Projekt wurde als eigenständiges Speicher- und Terminalvorhaben eingestellt. Im Bereich sauberer Ammoniak konzentrierte sich Horisont Energi zunächst auf großskalige Projekte, die Erdgasressourcen mit CO₂-Abscheidung verknüpfen und Exportkapazitäten insbesondere Richtung Europa und globale Ammoniakmärkte anbieten sollten. Zentrale Vorhaben wie Barents Blue wurden mittlerweile beendet, sodass die aktuelle Projektpipeline kleiner und stärker fokussiert ist und sich vorrangig auf CO₂-Speicherung und zugehörige Infrastruktur ausrichtet. Diese Projektportfolios umfassen typischerweise die Phasen Screening, Concept Selection, Pre-FEED und FEED, bevor eine Investitionsentscheidung getroffen wird. Die interne Struktur ist projekt- und nicht klassisch segmentorientiert; einzelne Projekte fungieren faktisch als Business Units und werden bei Bedarf strategisch neu priorisiert oder angepasst.

Unternehmensgeschichte

Horisont Energi wurde in Norwegen gegründet, um die Erfahrungen des Landes im Offshore-Öl- und Gasgeschäft in den Bereich der CO₂-Speicherung und sauberer Energieträger zu übertragen. Das Unternehmen ist an der Börse in Euronext Growth Oslo notiert und hat sich als Early-Stage-Developer von CCS- und Ammoniakprojekten positioniert. In der Unternehmenshistorie spielten und spielen Partnerschaften mit etablierten Energieunternehmen und Industrieakteuren eine wesentliche Rolle, um Know-how, Kapitalzugang und Marktzugang zu sichern. Mehrere Kooperationen wurden im Zeitverlauf neu verhandelt, erweitert oder beendet, was zu einer Anpassung des Projektportfolios führte. Zu den markanten Entwicklungen zählen der Ausstieg von Partnern aus früheren Großprojekten wie Barents Blue und Errai sowie die anschließende Einstellung dieser Vorhaben. Horisont Energi reagierte auf die regulatorische Dynamik in Europa, die Entwicklung des EU-Emissionshandels und eine sich wandelnde Nachfrage nach kohlenstoffarmen Molekülen. Die Fokussierung auf weniger, aber großvolumige Schlüsselprojekte, gefolgt von Portfoliobereinigungen und einer Neuausrichtung, kennzeichnen die jüngere Entwicklungsgeschichte.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Ein wesentliches angestrebtes Alleinstellungsmerkmal von Horisont Energi ist die Kombination aus CO₂-Speicherentwicklung und sauberem Ammoniak in einem integrierten Geschäftsmodell, das die vollständige Dekarbonisierungskette vom Molekül bis zur Senke adressieren soll. Norwegische Offshore-Geologie mit gut erforschten Formationen und ein politisch stabiles Umfeld fungieren als strukturelle Vorteile. Potenzielle Burggräben können sich ergeben aus: Erstens Speicherlizenzen oder Speicherrechten in geeigneten Offshore-Reservoiren, die als knappes Gut gelten können. Zweitens regulatorischen Eintrittsbarrieren, da CO₂-Speicherung hohe Anforderungen an Monitoring, Reporting und Verifizierung stellt. Drittens langlaufenden vertraglichen Bindungen sowohl mit CO₂-Abfallströmen als auch mit Abnehmern von sauberem Ammoniak. Diese möglichen Moats sind projektabhängig, stehen unter Genehmigungs-, Partnerschafts- und Finanzierungsaufschlag und müssen über erfolgreiche FIDs sowie vertragliche Absicherung erst konkret materialisiert werden. Nach der Beendigung früherer Großprojekte ist die tatsächliche Ausprägung solcher Burggräben derzeit stärker von künftigen Projektentscheidungen abhängig, insbesondere im Bereich CO₂-Speicherung.

Wettbewerbsumfeld

Im Bereich CO₂-Speicherung konkurriert Horisont Energi mit großen Öl- und Gasgesellschaften und spezialisierten CCS-Entwicklern, darunter etablierte Akteure der norwegischen Offshore-Industrie. Im europäischen Kontext treten außerdem Multi-Energy-Unternehmen und Infrastrukturbetreiber als Wettbewerber auf, die CO₂-Transportnetze und Speicherfelder entwickeln. Beim sauberen Ammoniak steht das Unternehmen in Konkurrenz zu internationalen Energie- und Chemiekonzernen, die blaue und grüne Ammoniakprojekte in Regionen mit günstigen Gas- oder Erzeugungskosten planen, etwa im Nahen Osten, in Nordamerika oder anderen Teilen Europas. Der Wettbewerb ist kapitalintensiv, von staatlicher Regulierung und Fördermechanismen geprägt und stark von strategischen Partnerschaften abhängig. Für Horisont Energi bedeutet dies, dass Differenzierung über Projektstandorte, regulatorische Klarheit, technische Auslegung, Partnerschaftsstruktur und langfristige Offtake-Strukturen erfolgt. Die tatsächliche Wettbewerbsposition hängt wesentlich vom Fortschritt einzelner Projekte, der Partnerlandschaft und der Fähigkeit ab, nach der Beendigung früherer Großprojekte neue, tragfähige Projektkonstellationen aufzubauen.

Management und Strategie

Das Management von Horisont Energi kommt überwiegend aus der norwegischen Öl- und Gasindustrie sowie dem Energie- und Infrastruktursektor. Diese Profile bringen Erfahrung in Reservoir-Engineering, Projektfinanzierung, Offshore-Entwicklung und komplexem Genehmigungsmanagement ein. In den vergangenen Jahren kam es zu personellen Veränderungen auf Führungsebene, unter anderem durch Wechsel auf dem Posten des Chief Executive Officer, was zu einer teilweisen strategischen Neujustierung und Priorisierung des Projektportfolios führte. Strategisch verfolgt das Führungsteam einen Ansatz, der auf Partnerschaften mit großen Industrie- und Energieunternehmen setzt, um technologische Risiken, Kapitalkosten und Marktrisiken zu teilen. Die Strategie sieht vor, Projekte bis zu einem Reifegrad zu entwickeln, der eine bankfähige Finanzierung und Beteiligung institutioneller oder industrieller Investoren ermöglicht, und dann entweder als Co-Investor zu verbleiben, das Engagement zu reduzieren oder Teile des Risikos zu syndizieren. Governance, Kapitaldisziplin und ein sequenzieller Projekt-Rollout sind für risikobewusste Anleger zentrale Beobachtungspunkte.

Branchen- und Regionenanalyse

Horisont Energi agiert im Spannungsfeld der Sektoren Energie, Chemie und industrielle Dekarbonisierung. Die Nachfrage nach CO₂-Speicherung und CO₂-armen Energieträgern wird stark von der europäischen Klimapolitik, CO₂-Preisen im EU-Emissionshandelssystem und sektoralen Dekarbonisierungszielen, etwa für Stahl, Zement und Schifffahrt, getrieben. Norwegen bietet durch seine geologische Eignung, rechtssichere Rahmenbedingungen und die Nähe zu großen Emissionsclustern in Nordwesteuropa einen komparativen Vorteil für Offshore-CO₂-Speicher. Gleichzeitig ist der Markt noch in der Entstehungsphase, mit teils unklaren Geschäftsmodellen, heterogenen Fördermechanismen und schwankender politischer Prioritätensetzung. Für kohlenstoffarmen Ammoniak hängt die regionale Wettbewerbsfähigkeit Norwegens von Gaspreisen, Infrastrukturkosten, CO₂-Transporttarifen, internationalen Regulierungen für alternative Schiffskraftstoffe sowie der Entwicklung von Herkunftsnachweisen und Nachhaltigkeitsstandards ab. Insgesamt ist das Marktumfeld wachstumsorientiert, aber durch hohe regulatorische, technologische, politische und nachfragebedingte Unsicherheiten geprägt, was sich auch in der Projektentwicklung einzelner Unternehmen, einschließlich Horisont Energi, widerspiegelt.

Besonderheiten und regulatorischer Kontext

Eine Besonderheit von Horisont Energi liegt in der starken Verknüpfung mit norwegischen und europäischen Klimazielen sowie der Integration in entstehende CO₂-Wertschöpfungsnetze. Der regulatorische Rahmen für CO₂-Speicherung unterliegt strengen EU- und norwegischen Vorgaben hinsichtlich Langzeitverantwortung und Haftungsregimen, was Projektstrukturen und Finanzierungen maßgeblich beeinflusst. Für Investoren ist relevant, dass Projektgenehmigungen, Speicherlizenzen, Offshore-Sicherheitsanforderungen und Umweltauflagen signifikante Vorlaufzeiten und Planungsunsicherheiten verursachen können. Zudem spielen öffentliche Förderinstrumente, potenzielle Contracts for Difference, Steueranreize, Infrastrukturprogramme und EU-Industriepolitiken eine wichtige Rolle für die Projektökonomie. Horisont Energi muss daher regulatorische Entwicklungen kontinuierlich antizipieren und seine Pipeline an diese Rahmenbedingungen anpassen, einschließlich möglicher Änderungen im EU-Emissionshandel, in norwegischen Klimastrategien oder in Vorgaben für CO₂-Transport und -Speicherung. Die jüngsten Portfoliobereinigungen spiegeln dabei auch die Reaktion auf veränderte Förder- und Marktbedingungen sowie auf die Dynamik in Partnerschaften wider.

Chancen aus Investorensicht

Für risikobewusste Anleger liegen potenzielle Chancen vor allem in der strukturellen Wachstumsperspektive der Dekarbonisierungswirtschaft. Gelingt es Horisont Energi, künftig wieder großskalige CO₂-Speicherprojekte und gegebenenfalls Ammoniakanlagen mit verlässlichen Partnern bis zur Inbetriebnahme zu führen, könnten langlaufende Kapazitäts- und Lieferverträge mit industriellen Abnehmern vergleichsweise gut planbare Cashflows ermöglichen. Norwegens politisch stabiles Umfeld, die Nähe zu europäischen Emissionsclustern und die Reputation als verlässlicher Energiepartner erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass sich tragfähige Geschäftsmodelle im Bereich CCS und sauberer Ammoniak herausbilden. Eine erfolgreiche Positionierung in entstehenden CO₂-Transport- und Speicherclustern sowie in globalen Ammoniakhandelsströmen könnte Horisont Energi einen strategischen Hebel in einem künftig potenziell margenstarken Nischenmarkt verschaffen, vorausgesetzt, dass regulatorische Rahmenbedingungen und Projektökonomie dies unterstützen und neue Projekte nach der Beendigung früherer Großvorhaben zur Realisierungsreife gebracht werden.

Risiken aus Investorensicht

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die ein konservativer Anleger sorgfältig abwägen sollte. Projektentwicklungsrisiken sind hoch: Verzögerungen bei Genehmigungen, technische Herausforderungen bei Reservoiren, Partnerwechsel oder Kostenüberschreitungen können die Wirtschaftlichkeit substanziell beeinträchtigen oder Projekte zum Stillstand bringen. Das Geschäftsmodell ist stark von politischen Rahmenbedingungen, CO₂-Preisniveaus, Fördermechanismen und regulatorischer Stabilität abhängig. Veränderungen beim EU-Emissionshandel, bei nationalen Klimastrategien, bei Subventionen oder in der europäischen Energiepolitik könnten die Nachfrage nach CO₂-Speicherung und sauberem Ammoniak dämpfen oder in andere Regionen verlagern. Zudem steht Horisont Energi im Wettbewerb mit kapitalstarken, vertikal integrierten Energiekonzernen, die Skalenvorteile und bilanzielle Stärke ausspielen können. Als Projektentwickler mit Fokus auf wenige Großprojekte ist das Klumpenrisiko beträchtlich: Scheitert ein Schlüsselprojekt, wird eine Partnerschaft beendet oder verzögert sich die Final Investment Decision signifikant, kann dies die mittelfristige Wertentwicklung spürbar belasten. Nach der Beendigung früherer Kernprojekte ist die Sensitivität gegenüber dem Erfolg einzelner neuer Vorhaben noch ausgeprägter, sodass Anleger die inhärente Volatilität von frühen Infrastruktur- und Energiewendeprojekten berücksichtigen und nicht von einer stetigen Ertragsentwicklung ausgehen sollten.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 0,094 € / 0,1145 €
Spread +21,81%
Schluss Vortag 0,1045 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 0,1045 €
Tageshoch 0,1045 €
52W-Tief 0,0586 €
52W-Hoch 0,1735 €
Jahrestief 0,0888 €
Jahreshoch 0,1395 €

Community: Diskussion zur Horisont Energi Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Teilnehmer berichten, dass Kernprojekte wie Nautilus, Barents Blue und das Gismarvik CO2‑Hub zwar weiter verfolgt werden, sich aber deutlich verzögern; außerdem werden Finanzkalender‑Termine für NOS Nova AS/HV/AGM und Teilverschiebungen genannt.
  • Unternehmensseitig wird die Übernahme von NOS Technology und die Umbenennung zu NOS Nova AS sowie ein EGM/AGM zur Genehmigung von Kapitalmaßnahmen (inkl. Vorstandsermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien bis etwa 20 % des Stammkapitals) als strategischer Schritt dargestellt.
  • Forenmeinungen schwanken zwischen vorsichtigem Optimismus wegen Partnerschaften und Förderungen und scharfer Kritik an hoher Verwässerungsgefahr, Cash‑Burn sowie einer sehr geringen Eigenkapitalbasis, wodurch Anleger sowohl Chancen auf hohe Kursgewinne als auch das Risiko eines Totalverlusts betonen.
Hinweis
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Horisont Energi Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2023)

Umsatz in Mio. 3,95 kr
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -115,43 kr
Jahresüberschuss in Mio. -109,84 kr
Umsatz je Aktie 0,18 kr
Gewinn je Aktie -4,92 kr
Gewinnrendite -2.779,60%
Umsatzrendite -2.779,60%
Return on Investment -103,36%
Marktkapitalisierung in Mio. 54,56 kr
KGV (Kurs/Gewinn) -0,41
KBV (Kurs/Buchwert) 0,54
KUV (Kurs/Umsatz) 11,09
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +77,06%

Dividenden Historie

Datum Dividende
12.06.2025 0,59 NOK
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Horisont Energi Aktie: Übersicht Handelsplätze

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Düsseldorf 0,0956 -1,65%
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Frankfurt 0,092 +0,22%
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Gettex 0,1045 0 %
0,1045 € 27.07.26
L&S RT 0,1041 -0,86%
0,105 € 27.07.26
München 0,106 0 %
0,106 € 27.07.26
Quotrix 0,104 -2,80%
0,107 € 27.07.26
Stuttgart 0,094 -1,47%
0,0954 € 27.07.26
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Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
27.07.26 0,1045 0
24.07.26 0,1045 0
23.07.26 0,1045 0
22.07.26 0,1045 0
21.07.26 0,105 0
20.07.26 0,102 0
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 0,102 € +2,45%
1 Monat 0,098 € +6,63%
6 Monate 0,1105 € -5,43%
1 Jahr 0,102 € +2,45%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil Horisont Energi

Unternehmensprofil Horisont Energi
Horisont Energi ASA ist ein norwegisches Energie- und Industrieprojektentwicklungsunternehmen mit Fokus auf sauberen Ammoniak, Wasserstoff und geologische CO₂-Speicherung. Das Unternehmen versteht sich als Entwickler entlang der Wertschöpfungskette von der Erdgasaufbereitung über CO₂-Abscheidung bis zur potenziellen Speicherung im Untergrund. Operativ konzentriert sich Horisont Energi auf großskalige Projekte mit skalierbaren, exportorientierten Geschäftsmodellen im europäischen Energiemarkt, insbesondere mit Bezug zu Norwegen und der EU. In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen sein Projektportfolio wiederholt angepasst und einzelne Vorhaben aus wirtschaftlichen oder partnerschaftlichen Gründen neu strukturiert oder beendet. Zu den inzwischen beendeten Projekten zählen unter anderem das ursprünglich als CO₂-Speicherprojekt konzipierte Vorhaben Errai mit Eni als Partner sowie das Barents Blue Projekt für blauen Ammoniak, das nach dem Ausstieg von Equinor nicht weiterverfolgt wurde.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell basiert auf der Entwicklung, Strukturierung und gegebenenfalls dem späteren Betrieb von großvolumigen Dekarbonisierungsprojekten. Horisont Energi verfolgt ein überwiegend asset-light-orientiertes Modell in frühen Projektphasen mit Fokus auf Konzeption, Genehmigungen, Partnerschaften und Finanzierung. In späteren Phasen können CAPEX-intensive Infrastrukturen über Joint Ventures, Partner oder projektbezogene Gesellschaften aufgebaut werden. Einnahmequellen sollen perspektivisch aus langfristigen Offtake-Verträgen für kohlenstoffarmen Ammoniak und Wasserstoff, Transport- und Speicherdienstleistungen für CO₂ sowie möglichen Kapazitätsbuchungen durch industrielle Emittenten entstehen. Das Unternehmen nutzt dabei die etablierte norwegische Offshore-Kompetenz bei Reservoircharakterisierung, Bohrtechnik und subsea-Infrastruktur, um potenzielle CO₂-Speicherfelder zu erschließen und Pipelinesysteme zu planen. Langfristige Verträge mit bonitätsstarken Abnehmern und Partnern sind ein zentrales Element zur Reduzierung von Cashflow-Volatilität, unterliegen jedoch regulatorischen, kommerziellen und projektspezifischen Risiken.

Mission und strategische Zielsetzung

Die Mission von Horisont Energi besteht darin, einen Beitrag zur Dekarbonisierung der Schwerindustrie und des internationalen Schiffsverkehrs zu leisten, indem großskalige Lösungen für CO₂-Speicherung und kohlenstoffarmen Ammoniak vorbereitet und entwickelt werden. Das Unternehmen will Norwegens Rolle als sicheren Energieversorger Europas in eine Rolle als Anbieter von emissionsarmen Molekülen und CO₂-Speicherkapazitäten transformieren. Strategisch setzt Horisont Energi auf die Kombination von kommerzieller Bankability, technologischer Reife und regulatorischer Konformität, um Projekte bis zu einem Stadium wie etwa einer Final Investment Decision (FID) zu entwickeln und diese danach – soweit umsetzbar – über Joint Ventures oder Projektgesellschaften gemeinsam mit Partnern zu realisieren. Nach dem Ausstieg aus früheren Schlüsselprojekten wurde die strategische Ausrichtung wiederholt überprüft und an die veränderten Markt- und Partnerschaftsbedingungen angepasst, wobei sich der Fokus zuletzt stärker auf CO₂-Speicherung und Infrastrukturprojekte verlagert hat, während konkrete großskalige Ammoniakprojekte derzeit nicht aktiv weiterentwickelt werden.

Produkte und Dienstleistungen

Horisont Energi entwickelt im Kern drei Angebotscluster: Erstens die Planung und mögliche spätere Produktion von blauem Ammoniak auf Basis von Erdgas mit integrierter CO₂-Abscheidung und -Speicherung, wobei frühere konkrete Ammoniakprojekte wie Barents Blue inzwischen eingestellt wurden und neue Vorhaben von künftigen Partnerschaften und Rahmenbedingungen abhängen. Zweitens die Untersuchung und Entwicklung geologischer CO₂-Speicherung in Offshore-Reservoirs in der norwegischen Nordsee, die Emittenten in Europa eine dauerhafte, überprüfbare Senke bieten soll, sofern entsprechende Genehmigungen, Partnerschaften und wirtschaftliche Rahmenbedingungen vorliegen. Drittens Infrastruktur- und Logistiklösungen entlang der Wertschöpfungskette, etwa Import- und Exportterminals, Pipelineanbindungen und maritime Transportlösungen für Ammoniak und CO₂. Das Unternehmen versteht sich als Systemintegrator, der unterschiedliche Technologien – etwa SMR/ATR-Prozesse, CO₂-Abscheidung (CCS), Kompression, Transport und Reservoir-Management – in bankfähige, regulatorisch konforme Projektstrukturen integrieren will.

Business Units und Schlüsselprojekte

Operativ gliedert sich die Tätigkeit im Wesentlichen in zwei thematische Projektkorridore: CO₂-Speicherung und Ammoniakproduktion. Ein ursprünglich prominentes Projekt im Bereich CO₂-Speicherung war das geologische Speicherprojekt Errai in der norwegischen Nordsee, das auf eine langfristige Speicherlösung für industrielle Emittenten aus Europa abzielte. Dieses Projekt wurde jedoch in seiner ursprünglichen Form nicht bis zur Final Investment Decision geführt; die Partnerschaft mit Eni wurde beendet, und das Projekt wurde als eigenständiges Speicher- und Terminalvorhaben eingestellt. Im Bereich sauberer Ammoniak konzentrierte sich Horisont Energi zunächst auf großskalige Projekte, die Erdgasressourcen mit CO₂-Abscheidung verknüpfen und Exportkapazitäten insbesondere Richtung Europa und globale Ammoniakmärkte anbieten sollten. Zentrale Vorhaben wie Barents Blue wurden mittlerweile beendet, sodass die aktuelle Projektpipeline kleiner und stärker fokussiert ist und sich vorrangig auf CO₂-Speicherung und zugehörige Infrastruktur ausrichtet. Diese Projektportfolios umfassen typischerweise die Phasen Screening, Concept Selection, Pre-FEED und FEED, bevor eine Investitionsentscheidung getroffen wird. Die interne Struktur ist projekt- und nicht klassisch segmentorientiert; einzelne Projekte fungieren faktisch als Business Units und werden bei Bedarf strategisch neu priorisiert oder angepasst.

Unternehmensgeschichte

Horisont Energi wurde in Norwegen gegründet, um die Erfahrungen des Landes im Offshore-Öl- und Gasgeschäft in den Bereich der CO₂-Speicherung und sauberer Energieträger zu übertragen. Das Unternehmen ist an der Börse in Euronext Growth Oslo notiert und hat sich als Early-Stage-Developer von CCS- und Ammoniakprojekten positioniert. In der Unternehmenshistorie spielten und spielen Partnerschaften mit etablierten Energieunternehmen und Industrieakteuren eine wesentliche Rolle, um Know-how, Kapitalzugang und Marktzugang zu sichern. Mehrere Kooperationen wurden im Zeitverlauf neu verhandelt, erweitert oder beendet, was zu einer Anpassung des Projektportfolios führte. Zu den markanten Entwicklungen zählen der Ausstieg von Partnern aus früheren Großprojekten wie Barents Blue und Errai sowie die anschließende Einstellung dieser Vorhaben. Horisont Energi reagierte auf die regulatorische Dynamik in Europa, die Entwicklung des EU-Emissionshandels und eine sich wandelnde Nachfrage nach kohlenstoffarmen Molekülen. Die Fokussierung auf weniger, aber großvolumige Schlüsselprojekte, gefolgt von Portfoliobereinigungen und einer Neuausrichtung, kennzeichnen die jüngere Entwicklungsgeschichte.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Ein wesentliches angestrebtes Alleinstellungsmerkmal von Horisont Energi ist die Kombination aus CO₂-Speicherentwicklung und sauberem Ammoniak in einem integrierten Geschäftsmodell, das die vollständige Dekarbonisierungskette vom Molekül bis zur Senke adressieren soll. Norwegische Offshore-Geologie mit gut erforschten Formationen und ein politisch stabiles Umfeld fungieren als strukturelle Vorteile. Potenzielle Burggräben können sich ergeben aus: Erstens Speicherlizenzen oder Speicherrechten in geeigneten Offshore-Reservoiren, die als knappes Gut gelten können. Zweitens regulatorischen Eintrittsbarrieren, da CO₂-Speicherung hohe Anforderungen an Monitoring, Reporting und Verifizierung stellt. Drittens langlaufenden vertraglichen Bindungen sowohl mit CO₂-Abfallströmen als auch mit Abnehmern von sauberem Ammoniak. Diese möglichen Moats sind projektabhängig, stehen unter Genehmigungs-, Partnerschafts- und Finanzierungsaufschlag und müssen über erfolgreiche FIDs sowie vertragliche Absicherung erst konkret materialisiert werden. Nach der Beendigung früherer Großprojekte ist die tatsächliche Ausprägung solcher Burggräben derzeit stärker von künftigen Projektentscheidungen abhängig, insbesondere im Bereich CO₂-Speicherung.

Wettbewerbsumfeld

Im Bereich CO₂-Speicherung konkurriert Horisont Energi mit großen Öl- und Gasgesellschaften und spezialisierten CCS-Entwicklern, darunter etablierte Akteure der norwegischen Offshore-Industrie. Im europäischen Kontext treten außerdem Multi-Energy-Unternehmen und Infrastrukturbetreiber als Wettbewerber auf, die CO₂-Transportnetze und Speicherfelder entwickeln. Beim sauberen Ammoniak steht das Unternehmen in Konkurrenz zu internationalen Energie- und Chemiekonzernen, die blaue und grüne Ammoniakprojekte in Regionen mit günstigen Gas- oder Erzeugungskosten planen, etwa im Nahen Osten, in Nordamerika oder anderen Teilen Europas. Der Wettbewerb ist kapitalintensiv, von staatlicher Regulierung und Fördermechanismen geprägt und stark von strategischen Partnerschaften abhängig. Für Horisont Energi bedeutet dies, dass Differenzierung über Projektstandorte, regulatorische Klarheit, technische Auslegung, Partnerschaftsstruktur und langfristige Offtake-Strukturen erfolgt. Die tatsächliche Wettbewerbsposition hängt wesentlich vom Fortschritt einzelner Projekte, der Partnerlandschaft und der Fähigkeit ab, nach der Beendigung früherer Großprojekte neue, tragfähige Projektkonstellationen aufzubauen.

Management und Strategie

Das Management von Horisont Energi kommt überwiegend aus der norwegischen Öl- und Gasindustrie sowie dem Energie- und Infrastruktursektor. Diese Profile bringen Erfahrung in Reservoir-Engineering, Projektfinanzierung, Offshore-Entwicklung und komplexem Genehmigungsmanagement ein. In den vergangenen Jahren kam es zu personellen Veränderungen auf Führungsebene, unter anderem durch Wechsel auf dem Posten des Chief Executive Officer, was zu einer teilweisen strategischen Neujustierung und Priorisierung des Projektportfolios führte. Strategisch verfolgt das Führungsteam einen Ansatz, der auf Partnerschaften mit großen Industrie- und Energieunternehmen setzt, um technologische Risiken, Kapitalkosten und Marktrisiken zu teilen. Die Strategie sieht vor, Projekte bis zu einem Reifegrad zu entwickeln, der eine bankfähige Finanzierung und Beteiligung institutioneller oder industrieller Investoren ermöglicht, und dann entweder als Co-Investor zu verbleiben, das Engagement zu reduzieren oder Teile des Risikos zu syndizieren. Governance, Kapitaldisziplin und ein sequenzieller Projekt-Rollout sind für risikobewusste Anleger zentrale Beobachtungspunkte.

Branchen- und Regionenanalyse

Horisont Energi agiert im Spannungsfeld der Sektoren Energie, Chemie und industrielle Dekarbonisierung. Die Nachfrage nach CO₂-Speicherung und CO₂-armen Energieträgern wird stark von der europäischen Klimapolitik, CO₂-Preisen im EU-Emissionshandelssystem und sektoralen Dekarbonisierungszielen, etwa für Stahl, Zement und Schifffahrt, getrieben. Norwegen bietet durch seine geologische Eignung, rechtssichere Rahmenbedingungen und die Nähe zu großen Emissionsclustern in Nordwesteuropa einen komparativen Vorteil für Offshore-CO₂-Speicher. Gleichzeitig ist der Markt noch in der Entstehungsphase, mit teils unklaren Geschäftsmodellen, heterogenen Fördermechanismen und schwankender politischer Prioritätensetzung. Für kohlenstoffarmen Ammoniak hängt die regionale Wettbewerbsfähigkeit Norwegens von Gaspreisen, Infrastrukturkosten, CO₂-Transporttarifen, internationalen Regulierungen für alternative Schiffskraftstoffe sowie der Entwicklung von Herkunftsnachweisen und Nachhaltigkeitsstandards ab. Insgesamt ist das Marktumfeld wachstumsorientiert, aber durch hohe regulatorische, technologische, politische und nachfragebedingte Unsicherheiten geprägt, was sich auch in der Projektentwicklung einzelner Unternehmen, einschließlich Horisont Energi, widerspiegelt.

Besonderheiten und regulatorischer Kontext

Eine Besonderheit von Horisont Energi liegt in der starken Verknüpfung mit norwegischen und europäischen Klimazielen sowie der Integration in entstehende CO₂-Wertschöpfungsnetze. Der regulatorische Rahmen für CO₂-Speicherung unterliegt strengen EU- und norwegischen Vorgaben hinsichtlich Langzeitverantwortung und Haftungsregimen, was Projektstrukturen und Finanzierungen maßgeblich beeinflusst. Für Investoren ist relevant, dass Projektgenehmigungen, Speicherlizenzen, Offshore-Sicherheitsanforderungen und Umweltauflagen signifikante Vorlaufzeiten und Planungsunsicherheiten verursachen können. Zudem spielen öffentliche Förderinstrumente, potenzielle Contracts for Difference, Steueranreize, Infrastrukturprogramme und EU-Industriepolitiken eine wichtige Rolle für die Projektökonomie. Horisont Energi muss daher regulatorische Entwicklungen kontinuierlich antizipieren und seine Pipeline an diese Rahmenbedingungen anpassen, einschließlich möglicher Änderungen im EU-Emissionshandel, in norwegischen Klimastrategien oder in Vorgaben für CO₂-Transport und -Speicherung. Die jüngsten Portfoliobereinigungen spiegeln dabei auch die Reaktion auf veränderte Förder- und Marktbedingungen sowie auf die Dynamik in Partnerschaften wider.

Chancen aus Investorensicht

Für risikobewusste Anleger liegen potenzielle Chancen vor allem in der strukturellen Wachstumsperspektive der Dekarbonisierungswirtschaft. Gelingt es Horisont Energi, künftig wieder großskalige CO₂-Speicherprojekte und gegebenenfalls Ammoniakanlagen mit verlässlichen Partnern bis zur Inbetriebnahme zu führen, könnten langlaufende Kapazitäts- und Lieferverträge mit industriellen Abnehmern vergleichsweise gut planbare Cashflows ermöglichen. Norwegens politisch stabiles Umfeld, die Nähe zu europäischen Emissionsclustern und die Reputation als verlässlicher Energiepartner erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass sich tragfähige Geschäftsmodelle im Bereich CCS und sauberer Ammoniak herausbilden. Eine erfolgreiche Positionierung in entstehenden CO₂-Transport- und Speicherclustern sowie in globalen Ammoniakhandelsströmen könnte Horisont Energi einen strategischen Hebel in einem künftig potenziell margenstarken Nischenmarkt verschaffen, vorausgesetzt, dass regulatorische Rahmenbedingungen und Projektökonomie dies unterstützen und neue Projekte nach der Beendigung früherer Großvorhaben zur Realisierungsreife gebracht werden.

Risiken aus Investorensicht

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die ein konservativer Anleger sorgfältig abwägen sollte. Projektentwicklungsrisiken sind hoch: Verzögerungen bei Genehmigungen, technische Herausforderungen bei Reservoiren, Partnerwechsel oder Kostenüberschreitungen können die Wirtschaftlichkeit substanziell beeinträchtigen oder Projekte zum Stillstand bringen. Das Geschäftsmodell ist stark von politischen Rahmenbedingungen, CO₂-Preisniveaus, Fördermechanismen und regulatorischer Stabilität abhängig. Veränderungen beim EU-Emissionshandel, bei nationalen Klimastrategien, bei Subventionen oder in der europäischen Energiepolitik könnten die Nachfrage nach CO₂-Speicherung und sauberem Ammoniak dämpfen oder in andere Regionen verlagern. Zudem steht Horisont Energi im Wettbewerb mit kapitalstarken, vertikal integrierten Energiekonzernen, die Skalenvorteile und bilanzielle Stärke ausspielen können. Als Projektentwickler mit Fokus auf wenige Großprojekte ist das Klumpenrisiko beträchtlich: Scheitert ein Schlüsselprojekt, wird eine Partnerschaft beendet oder verzögert sich die Final Investment Decision signifikant, kann dies die mittelfristige Wertentwicklung spürbar belasten. Nach der Beendigung früherer Kernprojekte ist die Sensitivität gegenüber dem Erfolg einzelner neuer Vorhaben noch ausgeprägter, sodass Anleger die inhärente Volatilität von frühen Infrastruktur- und Energiewendeprojekten berücksichtigen und nicht von einer stetigen Ertragsentwicklung ausgehen sollten.
Stand: Juli 2026
Hinweis

Horisont Energi Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Horisont Energi Kursziel 2026

  • Die Horisont Energi Kurs Performance für 2026 liegt bei -12,92%.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 54,56 Mio. kr
Streubesitz 12,34%
Währung NOK
Land Norwegen
Sektor Industrie
Branche Verschmutzungskontrolle
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+1,13% Institutionelle Aktionäre
+12,34% Streubesitz
+11,21% Individuelle Aktionäre

Community-Beiträge zu Horisont Energi

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TailorCobain
@sonnenschein
keine Updates. Wait and see. Position so wie alle größeren shareholder verdoppelt, um die Verwässerung auszugleichen.
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TailorCobain
Barents Blue
Vorteilhaft ist immerhin, dass sie scheinbar Barents Blue realisieren werden, sonst würden sie nicht ein anderes carbon storage Feld in Erwägung ziehen. Ich hatte schon die Gedanken, dass sie ggf. das Projekt im Rahmen des "reviews" ganz an Fertiberia verkaufen. Bleibt also spannend!
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TailorCobain
@sonnenschein
"geht sich nicht aus" -> was ist damit gemeint? Ist nicht ganz klar, ob ein einklinken oder evtl. sogar die (noch nicht zusgesagte) neue Lizenz gemeint ist. Anyway, sofern es die Kosten reduziert und somit den potenziellen Gewinn erhöht ist es mir recht.
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sonnenschein2010
news!
https://live.euronext.com/en/product/equities/NO0010917339-MERK#CompanyPressRelease-12532188 nicht ganz klar, ob man sich lieber in weiter entwickelte externe standorte einklingen möcht weil die eigenen noch zu wenig entwickelt sind? Finacial run-way noch ca 12 Monate... Financial decision (final) 3 hubs: in 2026 --> geht sich nicht aus @Tailor
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TailorCobain
Top 10 shareholder
Nornes Ted Arne nun mit 605.000 Anteilen (t-2) auf Platz 3 aller shareholder.
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Häufig gestellte Fragen zur Horisont Energi Aktie und zum Horisont Energi Kurs

Der aktuelle Kurs der Horisont Energi Aktie liegt bei 0,1045 €.

Für 1.000€ kann man sich 9.569,38 Horisont Energi Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Horisont Energi Aktie beträgt aktuell 6,63%.

Die 1 Jahres-Performance der Horisont Energi Aktie beträgt aktuell 2,45%.

Der Aktienkurs der Horisont Energi Aktie liegt aktuell bei 0,1045 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 6,63% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Horisont Energi eine Wertentwicklung von -10,68% aus und über 6 Monate sind es -5,43%.

Das 52-Wochen-Hoch der Horisont Energi Aktie liegt bei 0,17 €.

Das 52-Wochen-Tief der Horisont Energi Aktie liegt bei 0,06 €.

Das Allzeithoch von Horisont Energi liegt bei 10,54 €.

Das Allzeittief von Horisont Energi liegt bei 0,06 €.

Die Volatilität der Horisont Energi Aktie liegt derzeit bei 104,72%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Horisont Energi in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 54,56 Mio. kr

Insgesamt sind 22,3 Mio Horisont Energi Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +1,13% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Horisont Energi hat seinen Hauptsitz in Norwegen.

Horisont Energi gehört zum Sektor Verschmutzungskontrolle.

Das KGV der Horisont Energi Aktie beträgt -0,41.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2023 von Horisont Energi betrug 3.951.730 NOK.

Ja, Horisont Energi zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 12.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,59 NOK (0,051 €) gezahlt.

Zuletzt hat Horisont Energi am 12.06.2025 eine Dividende in Höhe von 0,59 NOK (0,051 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,00%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Horisont Energi wurde am 12.06.2025 in Höhe von 0,59 NOK (0,051 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,00%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 12.06.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,59 NOK (0,051 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.