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Meldung des Tages: Biotech-Chance im Januar: Steht diese NASDAQ-Biotech-Aktie jetzt vor einer seltenen Kaufgelegenheit?

Hoenle Aktie

Aktie
7,38 €
+0,14 €
+1,93%
17:35:21 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
42,06 Mio. €
Streubesitz
61,39%
KGV
-45,41
Dividende
0,20 €
Dividendenrendite
2,75%
Hoenle Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Die Dr. Hönle AG ist ein spezialisierter Anbieter industrieller UV-Technologie mit Fokus auf aushärtende, klebende und sterilisierende Anwendungen in industriellen Wertschöpfungsketten. Das Unternehmen versteht sich als entwicklungsgetriebener Systemlieferant, der UV-Strahler, LED-UV-Module, Anlagen, Steuerungstechnik und passende Klebstoffe aus einer Hand bereitstellt. Im Zentrum des Geschäftsmodells steht die Integration von Lichttechnologie in Produktionsprozesse von Industrie- und Medizinkunden, um Prozessgeschwindigkeit, Oberflächenqualität, Haftfestigkeit und mikrobiologische Sicherheit zu erhöhen. Hönle adressiert dabei vor allem Nischen in der Elektronikfertigung, der Druck- und Verpackungsindustrie, der Medizintechnik sowie in regulierten Hygienebereichen. Der Umsatzschwerpunkt liegt auf kundenspezifischen Anlagen und Komponenten mit hoher technischer Eintrittsbarriere. Die Wertschöpfung ist vertikal relativ tief, mit eigener Entwicklung, Applikationstechnik und in Teilen eigener Fertigung. Lizenzen und reine Komponentenlieferungen spielen eine geringere Rolle als projektbasierte Systemlösungen mit langfristigen Servicebeziehungen. Dadurch will Hönle eine wiederkehrende Nachfrage und eine enge Einbindung in die Produktionsprozesse seiner Kunden sichern.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission der Dr. Hönle AG ist die industrielle Nutzung von UV- und Lichttechnologie zur Steigerung von Effizienz, Qualität und Sicherheit in Prozessen der Kunden. Im Vordergrund stehen robuste, prozesssichere Lösungen, die sich in anspruchsvolle Produktionsumgebungen integrieren lassen. Strategisch setzt das Management auf drei Stoßrichtungen: Erstens soll die technologische Führungsposition bei UV-Härtung und UV-Desinfektion durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung sowie durch eng verzahnte Applikationslabore verteidigt werden. Zweitens wird die Diversifikation über mehrere Zielbranchen angestrebt, um Abhängigkeiten gegenüber einzelnen Zyklen – etwa der Druckindustrie – zu begrenzen. Drittens verfolgt Hönle eine Internationalisierungsstrategie über eigene Standorte und Partner, insbesondere in Europa und Asien. Die Mission umfasst ausdrücklich die Erfüllung regulatorischer Vorgaben in Hygiene- und Medizintechnikmärkten, wo Validierbarkeit und Dokumentation der Prozesse für Kunden entscheidend sind. Damit positioniert sich der Konzern als verlässlicher, technisch versierter Partner in regulierten und qualitätskritischen Segmenten.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio lässt sich grob in drei Kategorien einteilen: UV-Härtungssysteme, UV-Klebstoffe und UV-/Licht-basierte Luft- und Oberflächenentkeimung. Bei der UV-Härtung bietet Hönle konventionelle UV-Strahlertechnik, LED-UV-Module sowie kombinierte Systeme an, die Lacke, Druckfarben, Kunststoffe und Vergussmassen in Sekundenbruchteilen aushärten. Diese Lösungen kommen vor allem in der Elektronikfertigung, in der Druck- und Verpackungsindustrie, in der Automobilzulieferung und im Maschinenbau zum Einsatz. Im Bereich Klebstoffe entwickelt und vertreibt Hönle über Konzerntöchter licht- und UV-härtende Spezialklebstoffe, insbesondere für Glas-, Kunststoff- und Metallverklebungen in der Medizintechnik, Optik und Elektronik. Diese Formulierungen sind häufig kundenspezifisch und auf die jeweiligen Applikationsprozesse abgestimmt. Ergänzend dazu bietet das Unternehmen Anlagen und Module für Luft- und Oberflächendesinfektion mit UV-C-Technologie an, die in Luftführungssystemen, Reinräumen, medizinischen Einrichtungen und öffentlichen Bereichen eingesetzt werden können. Dienstleistungen umfassen anwendungstechnische Beratung, Prozessvalidierung, Wartung, Ersatzteilversorgung und in Einzelfällen vertraglich geregelte Service-Level-Agreements. Die Kombination aus Hardware, Materialkompetenz und Prozess-Know-how soll Kunden einen vollständigen Lösungsansatz bieten.

Geschäftsbereiche und Struktur

Die Hönle-Gruppe gliedert ihre Aktivitäten im Kern in mehrere Business Units, die entlang technologischer und anwendungsbezogener Linien organisiert sind. Ein Bereich konzentriert sich auf industrielle UV-Härtungssysteme und -Anlagen, die in Druck, Elektronik, Holzverarbeitung und Kunststofftechnik eingesetzt werden. Ein weiterer Bereich vereint die Aktivitäten im Klebstoffsegment, insbesondere für medizintechnische, optische und elektronische Applikationen. Ergänzend existiert ein Segment, das Entkeimungssysteme und Luftreinigungslösungen mit UV-C-Technologie adressiert. Unter dem Dach der Dr. Hönle AG sind mehrere Tochtergesellschaften und Marken gebündelt, die jeweils eigene Schwerpunkte und Kundengruppen bedienen. Die Struktur zielt darauf, spezifische Branchenanforderungen – etwa in der Medizintechnik gegenüber der grafischen Industrie – mit eigenständigen Vertriebsteams und Applikationsspezialisten abzudecken, gleichzeitig aber Synergien in Entwicklung, Beschaffung und Fertigung zu nutzen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Als mittelgroßer Technologielieferant konkurriert Hönle nicht über Skaleneffekte der Massenproduktion, sondern über Spezialisierung und Integration. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination aus UV-Systemtechnik und chemischer Klebstoffkompetenz innerhalb einer Gruppe. Diese vertikale Vernetzung ermöglicht es, Kunden aufeinander abgestimmte Anlagen- und Materiallösungen sowie gemeinsame Prozessoptimierungen zu bieten. Ein zweiter Differenzierungsfaktor liegt in der langjährigen Fokussierung auf industrielle Nischen mit hohen Qualifizierungsanforderungen, etwa in der Medizintechnik und Elektronik, in denen Prozessvalidierung, Rückverfolgbarkeit und regulatorische Compliance entscheidend sind. Daraus entstehen technologische Burggräben in Form von applikationsspezifischem Know-how, getestetem Zusammenspiel von Hardware und Material sowie langjährigen Zulassungen bei OEM-Kunden. Die Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber werden zusätzlich durch aufwendige Qualifizierungsprozesse erhöht: Kunden testen UV-Anlagen und Klebstoffe häufig über lange Zeiträume, sodass ein Lieferantenwechsel mit Risiko und Aufwand verbunden ist. Hönle profitiert außerdem von installierten Basen in bestehenden Produktionslinien, die wiederkehrende Ersatz- und Serviceumsätze generieren. Diese Faktoren bilden zusammen einen moderaten, eher technologisch und beziehungsbasierten Moat als einen klassischen Kostenvorteilsburggraben.

Wettbewerbsumfeld

Der Markt für UV-Systeme und UV-Klebstoffe ist fragmentiert und von einer Mischung aus spezialisierten Nischenanbietern und größeren Industriekonzernen geprägt. Im Bereich UV-Härtung konkurriert Hönle mit internationalen Herstellern von Strahler- und LED-UV-Technologie sowie mit Anbietern integrierter Druck- und Beschichtungssysteme, die teilweise eigene UV-Module entwickeln. Bei UV-Klebstoffen stehen global agierende Chemie- und Spezialklebstoffhersteller im Wettbewerb, die mit breiten Portfolios und hoher F&E-Power auftreten. Im Segment der UV-C-Entkeimung sieht sich Hönle sowohl klassischen UV-Systemlieferanten als auch Anbietern alternativer Desinfektionstechnologien wie Filtrations- und Plasma- oder Ozonlösungen gegenüber. Die Wettbewerbsvorteile des Unternehmens liegen weniger in der Kostenführerschaft, sondern im Fokus auf spezifische Kundenanwendungen, in der Fähigkeit zur Co-Entwicklung und in langfristigen OEM-Beziehungen. Gleichzeitig bedeutet die Fragmentierung, dass Preisdruck in standardisierten Anwendungen hoch sein kann und technologische Substitution – etwa durch schnellere LED-Adoption oder alternative Aushärtungsverfahren – laufend beobachtet werden muss.

Management und Strategie

Die Dr. Hönle AG wird von einem Vorstand geführt, der auf UV-Technologie, Klebstoffchemie und industrielles Projektgeschäft spezialisiert ist. Der Aufsichtsrat überwacht die strategische Ausrichtung und die Einhaltung der Corporate-Governance-Standards. Das Management verfolgt eine Strategie, die auf Technologiekompetenz, Nischenfokus und selektiven Akquisitionen basiert. Ziel ist es, ergänzende Technologien oder Marktsegmente durch Übernahmen oder Beteiligungen in die Gruppe einzubinden und so das Portfolio zu verbreitern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der LED-basierten UV-Systeme, da diese in vielen Anwendungsfeldern energieeffizienter und prozessstabiler sind als konventionelle Strahlertechnologie. Die Führung legt Wert auf eine konservative Finanzierung und einen ausgewogenen Risikoansatz, um auch in zyklischen Phasen der Investitionsgüterindustrie handlungsfähig zu bleiben. Gleichzeitig sollen Entwicklungsaufwendungen für neue Anwendungen in Medizintechnik, Elektronik und Hygiene ausgebaut werden, um Wachstumsfelder zu erschließen. Für Anleger relevant ist, dass das Unternehmen in einem technisch komplexen, aber relativ überschaubaren Konzernrahmen geführt wird, was Transparenz und Fokussierung begünstigen kann.

Branchen- und Regionenprofil

Hönle agiert an der Schnittstelle mehrerer Branchen: Investitionsgüter, Spezialchemie, Medizintechnik, Elektronikfertigung, Druck und Verpackung sowie Hygiene- und Gebäudetechnik. Diese Sektoren unterliegen unterschiedlichen Zyklen und regulatorischen Rahmenbedingungen. Die Investitionsgüter- und Druckindustrie ist konjunktur- und werbemarktgetrieben, während Medizintechnik und Hygiene eher strukturelle Wachstumstreiber besitzen, gestützt durch demografische Trends und steigende Regulierungsanforderungen. Hönle ist traditionell stark in Europa verankert, insbesondere im deutschen und mitteleuropäischen Maschinen- und Anlagenbau. Gleichzeitig bedient das Unternehmen über Tochtergesellschaften und Vertriebsstrukturen Kunden in Asien und Nordamerika, wo insbesondere die Elektronik- und Verpackungsindustrie wichtige Nachfragetreiber sind. Diese regionale Diversifikation bietet Chancen, erhöht aber auch die Komplexität in Bezug auf Lieferketten, Währungsrisiken und regulatorische Anforderungen. Insgesamt bewegt sich Hönle in Märkten, die durch technologische Innovation, Energieeffizienzanforderungen und steigendes Qualitätsbewusstsein geprägt sind.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln der Dr. Hönle AG liegen in der anwendungstechnischen Erforschung industrieller UV-Prozesse. Aus einem technologieorientierten Spezialisten für UV-Strahler- und Lampensysteme entwickelte sich über die Jahrzehnte ein breiter aufgestellter UV-Technologieanbieter. Im Zeitverlauf wurden zusätzliche Kompetenzen durch Beteiligungen und Übernahmen aufgebaut, insbesondere im Bereich UV-härtender Klebstoffe und spezialisierten Systemlösungen für Industrie- und Medizintechnikkunden. Der Gang an die Börse diente vor allem der Finanzierung des weiteren Wachstums und der Internationalisierung. Historisch hat das Unternehmen von technologischen Umbrüchen in Druck- und Beschichtungstechnologien sowie von der wachsenden Bedeutung hygienischer Anforderungen in Luft- und Oberflächenanwendungen profitiert. Gleichzeitig war die Geschichte durch die Notwendigkeit geprägt, sich an technologische Paradigmenwechsel wie den Übergang von konventionellen UV-Lampen hin zu LED-basierten Systemen anzupassen. Die heutige Struktur als Gruppenverbund verschiedener Spezialgesellschaften ist Ergebnis einer langfristigen Strategie, das ursprüngliche Kerngeschäft in angrenzende, technologisch verwandte Nischen auszuweiten.

Besonderheiten des Unternehmens

Eine Besonderheit der Dr. Hönle AG ist die enge Verzahnung von physikalischer Lichttechnik und chemischer Formulierungsentwicklung. Diese Kombination findet sich nicht bei allen Wettbewerbern und ermöglicht integrative Lösungsansätze. Darüber hinaus ist das Unternehmen in stark regulierten Segmenten wie Medizintechnik und Hygienetechnik präsent, in denen Validierungs- und Dokumentationsanforderungen hoch sind. Dies führt zu kundenseitig längeren Projektlaufzeiten, kann aber die Kundenbindung erhöhen. Im Vergleich zu großen Chemie- oder Industriekonzernen ist Hönle deutlich fokussierter und weniger diversifiziert, was die Transparenz erhöht, die Abhängigkeit von bestimmten Technologiefeldern und Kundensegmenten jedoch verstärkt. Die relativ große Bandbreite an Applikationen – von Elektronik-Assembly und Glasverklebung bis zur Luftentkeimung – bietet Cross-Selling-Potenziale, erfordert aber auch eine stringente Fokussierung in Vertrieb und Entwicklung, um Ressourcen nicht zu verzetteln.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger ergeben sich bei der Dr. Hönle AG mehrere strukturelle Chancen. Erstens adressiert das Unternehmen langfristige Trends wie höhere Qualitätsanforderungen in der Produktion, steigende Automatisierung, Energieeffizienz und wachsende Hygienestandards. UV-Härtung und UV-Desinfektion sind in vielen industriellen Prozessen etablierte oder aufstrebende Schlüsseltechnologien. Zweitens kann die Positionierung in Nischen mit hohen Qualifikationshürden und enger Kundenintegration potenziell zu stabileren Kundenbeziehungen und wiederkehrenden Serviceumsätzen führen. Drittens bietet die Kombination aus Systemtechnik und Spezialklebstoffen Möglichkeiten, in bestehenden Kundenaccounts das Lösungsspektrum auszuweiten. Viertens kann eine technologische Führungsrolle in ausgewählten Segmenten mittelfristig Preissetzungsmacht in hochspezialisierten Anwendungen verbessern. Für Anleger, die auf Technologiewerte jenseits der sehr volatilen IT- und Softwaresegmente setzen möchten, kann ein fokussierter Industrie-Spezialist einen differenzierten Baustein im Portfolio darstellen – vorausgesetzt, die individuelle Risikotragfähigkeit und Diversifikationsstrategie werden berücksichtigt.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber, die konservative Anleger genau abwägen sollten. Hönle agiert in der Investitionsgüterindustrie, die naturgemäß konjunkturabhängig ist: Investitionsstopps bei Kunden, insbesondere in Druck, Automobilzulieferung oder Elektronik, können sich deutlich auf Auftragseingang und Ergebnis auswirken. Zudem ist das Unternehmen in mehreren Nischen tätig, die einem raschen technologischen Wandel unterliegen, etwa der Substitution konventioneller UV-Lampen durch LED-Technologie oder der Einführung alternativer Härtungs- und Desinfektionsverfahren. Ein Teil des Burggrabens basiert auf spezifischem Know-how und Kundenintegration; sollte es Wettbewerbern gelingen, vergleichbare oder überlegene Technologien anzubieten, könnten Margen und Marktanteile unter Druck geraten. Hinzu kommen Abhängigkeiten von regulatorischen Rahmenbedingungen in Hygiene- und Medizintechnikmärkten, die sowohl Chancen als auch operative Risiken bergen. Als mittelgroßer Anbieter verfügt Hönle nicht über die Finanzkraft großer Konzerne, was in Marktverwerfungen oder bei erforderlichen größeren Investitionen eine Einschränkung darstellen kann. Auch Währungs- und Lieferkettenrisiken im internationalen Projektgeschäft sind zu beachten. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement in Hönle eher als Beimischung in ein diversifiziertes Portfolio zu verstehen ist, das technologische Spezialisierung mit den typischen Schwankungen der Investitionsgüter- und Spezialchemiebranchen verbindet, ohne dass eine Anlageempfehlung im engeren Sinne abgeleitet werden kann.

Kursdaten

Geld/Brief 7,32 € / 7,44 €
Spread +1,64%
Schluss Vortag 7,24 €
Gehandelte Stücke 2.196
Tagesvolumen Vortag 9.741,18 €
Tagestief 7,34 €
Tageshoch 7,38 €
52W-Tief 6,48 €
52W-Hoch 13,00 €
Jahrestief 6,92 €
Jahreshoch 7,46 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst: Warum ist die Hoenle Aktie heute gestiegen?

  • Hoenle AG hat kürzlich ein starkes Quartalsergebnis berichtet, das die Marktprognosen übertroffen hat.
  • Das Unternehmen hat seine Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben, was auf eine positive Geschäftsentwicklung hindeutet.
  • Sowohl das Inlands- als auch das Auslandsgeschäft zeigen ein solides Wachstum, was die Marktposition von Hoenle AG stärkt.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 98,73 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -10,21 €
Jahresüberschuss in Mio. -12,23 €
Umsatz je Aktie 16,29 €
Gewinn je Aktie -2,19 €
Gewinnrendite -15,40%
Umsatzrendite -
Return on Investment -7,87%
Marktkapitalisierung in Mio. 71,23 €
KGV (Kurs/Gewinn) -5,37
KBV (Kurs/Buchwert) 0,90
KUV (Kurs/Umsatz) 0,72
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +51,11%

Derivate

Hebelprodukte (3)
Faktor-Zertifikate 3

Dividenden Historie

Datum Dividende
25.03.2022 0,20 €
24.03.2021 0,50 €
27.05.2020 0,80 €
27.03.2019 0,80 €
22.03.2018 0,60 €
29.03.2017 0,55 €
17.03.2016 0,55 €
23.03.2015 0,50 €
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 7,28 € +4,00%
7,00 € 16:30
Frankfurt 7,12 € -3,52%
7,38 € 08:01
Hamburg 7,12 € -0,56%
7,16 € 08:16
Hannover 7,12 € -0,56%
7,16 € 08:16
München 7,30 € +0,83%
7,24 € 11:53
Stuttgart 7,28 € +2,25%
7,12 € 18:01
Xetra 7,38 € +1,93%
7,24 € 17:35
L&S RT 7,33 € +2,66%
7,14 € 18:14
Wien 7,36 € +2,51%
7,18 € 17:32
Tradegate 7,44 € +3,91%
7,16 € 18:05
Quotrix 7,14 € -1,11%
7,22 € 07:27
Gettex 7,50 € +1,90%
7,36 € 18:13
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
08.01.26 7,34 14.671
07.01.26 7,24 9.741
06.01.26 7,26 22.045
05.01.26 7,10 5.099
02.01.26 7,10 22.049
30.12.25 6,94 28.958
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 6,94 € +5,76%
1 Monat 6,80 € +7,94%
6 Monate 9,32 € -21,24%
1 Jahr 7,00 € +4,86%
5 Jahre 56,20 € -86,94%

Unternehmensprofil Hoenle AG

Die Dr. Hönle AG ist ein spezialisierter Anbieter industrieller UV-Technologie mit Fokus auf aushärtende, klebende und sterilisierende Anwendungen in industriellen Wertschöpfungsketten. Das Unternehmen versteht sich als entwicklungsgetriebener Systemlieferant, der UV-Strahler, LED-UV-Module, Anlagen, Steuerungstechnik und passende Klebstoffe aus einer Hand bereitstellt. Im Zentrum des Geschäftsmodells steht die Integration von Lichttechnologie in Produktionsprozesse von Industrie- und Medizinkunden, um Prozessgeschwindigkeit, Oberflächenqualität, Haftfestigkeit und mikrobiologische Sicherheit zu erhöhen. Hönle adressiert dabei vor allem Nischen in der Elektronikfertigung, der Druck- und Verpackungsindustrie, der Medizintechnik sowie in regulierten Hygienebereichen. Der Umsatzschwerpunkt liegt auf kundenspezifischen Anlagen und Komponenten mit hoher technischer Eintrittsbarriere. Die Wertschöpfung ist vertikal relativ tief, mit eigener Entwicklung, Applikationstechnik und in Teilen eigener Fertigung. Lizenzen und reine Komponentenlieferungen spielen eine geringere Rolle als projektbasierte Systemlösungen mit langfristigen Servicebeziehungen. Dadurch will Hönle eine wiederkehrende Nachfrage und eine enge Einbindung in die Produktionsprozesse seiner Kunden sichern.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission der Dr. Hönle AG ist die industrielle Nutzung von UV- und Lichttechnologie zur Steigerung von Effizienz, Qualität und Sicherheit in Prozessen der Kunden. Im Vordergrund stehen robuste, prozesssichere Lösungen, die sich in anspruchsvolle Produktionsumgebungen integrieren lassen. Strategisch setzt das Management auf drei Stoßrichtungen: Erstens soll die technologische Führungsposition bei UV-Härtung und UV-Desinfektion durch kontinuierliche Forschung und Entwicklung sowie durch eng verzahnte Applikationslabore verteidigt werden. Zweitens wird die Diversifikation über mehrere Zielbranchen angestrebt, um Abhängigkeiten gegenüber einzelnen Zyklen – etwa der Druckindustrie – zu begrenzen. Drittens verfolgt Hönle eine Internationalisierungsstrategie über eigene Standorte und Partner, insbesondere in Europa und Asien. Die Mission umfasst ausdrücklich die Erfüllung regulatorischer Vorgaben in Hygiene- und Medizintechnikmärkten, wo Validierbarkeit und Dokumentation der Prozesse für Kunden entscheidend sind. Damit positioniert sich der Konzern als verlässlicher, technisch versierter Partner in regulierten und qualitätskritischen Segmenten.

Produkte und Dienstleistungen

Das Produktportfolio lässt sich grob in drei Kategorien einteilen: UV-Härtungssysteme, UV-Klebstoffe und UV-/Licht-basierte Luft- und Oberflächenentkeimung. Bei der UV-Härtung bietet Hönle konventionelle UV-Strahlertechnik, LED-UV-Module sowie kombinierte Systeme an, die Lacke, Druckfarben, Kunststoffe und Vergussmassen in Sekundenbruchteilen aushärten. Diese Lösungen kommen vor allem in der Elektronikfertigung, in der Druck- und Verpackungsindustrie, in der Automobilzulieferung und im Maschinenbau zum Einsatz. Im Bereich Klebstoffe entwickelt und vertreibt Hönle über Konzerntöchter licht- und UV-härtende Spezialklebstoffe, insbesondere für Glas-, Kunststoff- und Metallverklebungen in der Medizintechnik, Optik und Elektronik. Diese Formulierungen sind häufig kundenspezifisch und auf die jeweiligen Applikationsprozesse abgestimmt. Ergänzend dazu bietet das Unternehmen Anlagen und Module für Luft- und Oberflächendesinfektion mit UV-C-Technologie an, die in Luftführungssystemen, Reinräumen, medizinischen Einrichtungen und öffentlichen Bereichen eingesetzt werden können. Dienstleistungen umfassen anwendungstechnische Beratung, Prozessvalidierung, Wartung, Ersatzteilversorgung und in Einzelfällen vertraglich geregelte Service-Level-Agreements. Die Kombination aus Hardware, Materialkompetenz und Prozess-Know-how soll Kunden einen vollständigen Lösungsansatz bieten.

Geschäftsbereiche und Struktur

Die Hönle-Gruppe gliedert ihre Aktivitäten im Kern in mehrere Business Units, die entlang technologischer und anwendungsbezogener Linien organisiert sind. Ein Bereich konzentriert sich auf industrielle UV-Härtungssysteme und -Anlagen, die in Druck, Elektronik, Holzverarbeitung und Kunststofftechnik eingesetzt werden. Ein weiterer Bereich vereint die Aktivitäten im Klebstoffsegment, insbesondere für medizintechnische, optische und elektronische Applikationen. Ergänzend existiert ein Segment, das Entkeimungssysteme und Luftreinigungslösungen mit UV-C-Technologie adressiert. Unter dem Dach der Dr. Hönle AG sind mehrere Tochtergesellschaften und Marken gebündelt, die jeweils eigene Schwerpunkte und Kundengruppen bedienen. Die Struktur zielt darauf, spezifische Branchenanforderungen – etwa in der Medizintechnik gegenüber der grafischen Industrie – mit eigenständigen Vertriebsteams und Applikationsspezialisten abzudecken, gleichzeitig aber Synergien in Entwicklung, Beschaffung und Fertigung zu nutzen.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Als mittelgroßer Technologielieferant konkurriert Hönle nicht über Skaleneffekte der Massenproduktion, sondern über Spezialisierung und Integration. Ein wesentliches Alleinstellungsmerkmal ist die Kombination aus UV-Systemtechnik und chemischer Klebstoffkompetenz innerhalb einer Gruppe. Diese vertikale Vernetzung ermöglicht es, Kunden aufeinander abgestimmte Anlagen- und Materiallösungen sowie gemeinsame Prozessoptimierungen zu bieten. Ein zweiter Differenzierungsfaktor liegt in der langjährigen Fokussierung auf industrielle Nischen mit hohen Qualifizierungsanforderungen, etwa in der Medizintechnik und Elektronik, in denen Prozessvalidierung, Rückverfolgbarkeit und regulatorische Compliance entscheidend sind. Daraus entstehen technologische Burggräben in Form von applikationsspezifischem Know-how, getestetem Zusammenspiel von Hardware und Material sowie langjährigen Zulassungen bei OEM-Kunden. Die Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber werden zusätzlich durch aufwendige Qualifizierungsprozesse erhöht: Kunden testen UV-Anlagen und Klebstoffe häufig über lange Zeiträume, sodass ein Lieferantenwechsel mit Risiko und Aufwand verbunden ist. Hönle profitiert außerdem von installierten Basen in bestehenden Produktionslinien, die wiederkehrende Ersatz- und Serviceumsätze generieren. Diese Faktoren bilden zusammen einen moderaten, eher technologisch und beziehungsbasierten Moat als einen klassischen Kostenvorteilsburggraben.

Wettbewerbsumfeld

Der Markt für UV-Systeme und UV-Klebstoffe ist fragmentiert und von einer Mischung aus spezialisierten Nischenanbietern und größeren Industriekonzernen geprägt. Im Bereich UV-Härtung konkurriert Hönle mit internationalen Herstellern von Strahler- und LED-UV-Technologie sowie mit Anbietern integrierter Druck- und Beschichtungssysteme, die teilweise eigene UV-Module entwickeln. Bei UV-Klebstoffen stehen global agierende Chemie- und Spezialklebstoffhersteller im Wettbewerb, die mit breiten Portfolios und hoher F&E-Power auftreten. Im Segment der UV-C-Entkeimung sieht sich Hönle sowohl klassischen UV-Systemlieferanten als auch Anbietern alternativer Desinfektionstechnologien wie Filtrations- und Plasma- oder Ozonlösungen gegenüber. Die Wettbewerbsvorteile des Unternehmens liegen weniger in der Kostenführerschaft, sondern im Fokus auf spezifische Kundenanwendungen, in der Fähigkeit zur Co-Entwicklung und in langfristigen OEM-Beziehungen. Gleichzeitig bedeutet die Fragmentierung, dass Preisdruck in standardisierten Anwendungen hoch sein kann und technologische Substitution – etwa durch schnellere LED-Adoption oder alternative Aushärtungsverfahren – laufend beobachtet werden muss.

Management und Strategie

Die Dr. Hönle AG wird von einem Vorstand geführt, der auf UV-Technologie, Klebstoffchemie und industrielles Projektgeschäft spezialisiert ist. Der Aufsichtsrat überwacht die strategische Ausrichtung und die Einhaltung der Corporate-Governance-Standards. Das Management verfolgt eine Strategie, die auf Technologiekompetenz, Nischenfokus und selektiven Akquisitionen basiert. Ziel ist es, ergänzende Technologien oder Marktsegmente durch Übernahmen oder Beteiligungen in die Gruppe einzubinden und so das Portfolio zu verbreitern. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Weiterentwicklung der LED-basierten UV-Systeme, da diese in vielen Anwendungsfeldern energieeffizienter und prozessstabiler sind als konventionelle Strahlertechnologie. Die Führung legt Wert auf eine konservative Finanzierung und einen ausgewogenen Risikoansatz, um auch in zyklischen Phasen der Investitionsgüterindustrie handlungsfähig zu bleiben. Gleichzeitig sollen Entwicklungsaufwendungen für neue Anwendungen in Medizintechnik, Elektronik und Hygiene ausgebaut werden, um Wachstumsfelder zu erschließen. Für Anleger relevant ist, dass das Unternehmen in einem technisch komplexen, aber relativ überschaubaren Konzernrahmen geführt wird, was Transparenz und Fokussierung begünstigen kann.

Branchen- und Regionenprofil

Hönle agiert an der Schnittstelle mehrerer Branchen: Investitionsgüter, Spezialchemie, Medizintechnik, Elektronikfertigung, Druck und Verpackung sowie Hygiene- und Gebäudetechnik. Diese Sektoren unterliegen unterschiedlichen Zyklen und regulatorischen Rahmenbedingungen. Die Investitionsgüter- und Druckindustrie ist konjunktur- und werbemarktgetrieben, während Medizintechnik und Hygiene eher strukturelle Wachstumstreiber besitzen, gestützt durch demografische Trends und steigende Regulierungsanforderungen. Hönle ist traditionell stark in Europa verankert, insbesondere im deutschen und mitteleuropäischen Maschinen- und Anlagenbau. Gleichzeitig bedient das Unternehmen über Tochtergesellschaften und Vertriebsstrukturen Kunden in Asien und Nordamerika, wo insbesondere die Elektronik- und Verpackungsindustrie wichtige Nachfragetreiber sind. Diese regionale Diversifikation bietet Chancen, erhöht aber auch die Komplexität in Bezug auf Lieferketten, Währungsrisiken und regulatorische Anforderungen. Insgesamt bewegt sich Hönle in Märkten, die durch technologische Innovation, Energieeffizienzanforderungen und steigendes Qualitätsbewusstsein geprägt sind.

Unternehmensgeschichte

Die Wurzeln der Dr. Hönle AG liegen in der anwendungstechnischen Erforschung industrieller UV-Prozesse. Aus einem technologieorientierten Spezialisten für UV-Strahler- und Lampensysteme entwickelte sich über die Jahrzehnte ein breiter aufgestellter UV-Technologieanbieter. Im Zeitverlauf wurden zusätzliche Kompetenzen durch Beteiligungen und Übernahmen aufgebaut, insbesondere im Bereich UV-härtender Klebstoffe und spezialisierten Systemlösungen für Industrie- und Medizintechnikkunden. Der Gang an die Börse diente vor allem der Finanzierung des weiteren Wachstums und der Internationalisierung. Historisch hat das Unternehmen von technologischen Umbrüchen in Druck- und Beschichtungstechnologien sowie von der wachsenden Bedeutung hygienischer Anforderungen in Luft- und Oberflächenanwendungen profitiert. Gleichzeitig war die Geschichte durch die Notwendigkeit geprägt, sich an technologische Paradigmenwechsel wie den Übergang von konventionellen UV-Lampen hin zu LED-basierten Systemen anzupassen. Die heutige Struktur als Gruppenverbund verschiedener Spezialgesellschaften ist Ergebnis einer langfristigen Strategie, das ursprüngliche Kerngeschäft in angrenzende, technologisch verwandte Nischen auszuweiten.

Besonderheiten des Unternehmens

Eine Besonderheit der Dr. Hönle AG ist die enge Verzahnung von physikalischer Lichttechnik und chemischer Formulierungsentwicklung. Diese Kombination findet sich nicht bei allen Wettbewerbern und ermöglicht integrative Lösungsansätze. Darüber hinaus ist das Unternehmen in stark regulierten Segmenten wie Medizintechnik und Hygienetechnik präsent, in denen Validierungs- und Dokumentationsanforderungen hoch sind. Dies führt zu kundenseitig längeren Projektlaufzeiten, kann aber die Kundenbindung erhöhen. Im Vergleich zu großen Chemie- oder Industriekonzernen ist Hönle deutlich fokussierter und weniger diversifiziert, was die Transparenz erhöht, die Abhängigkeit von bestimmten Technologiefeldern und Kundensegmenten jedoch verstärkt. Die relativ große Bandbreite an Applikationen – von Elektronik-Assembly und Glasverklebung bis zur Luftentkeimung – bietet Cross-Selling-Potenziale, erfordert aber auch eine stringente Fokussierung in Vertrieb und Entwicklung, um Ressourcen nicht zu verzetteln.

Chancen für konservative Anleger

Für konservativ orientierte Anleger ergeben sich bei der Dr. Hönle AG mehrere strukturelle Chancen. Erstens adressiert das Unternehmen langfristige Trends wie höhere Qualitätsanforderungen in der Produktion, steigende Automatisierung, Energieeffizienz und wachsende Hygienestandards. UV-Härtung und UV-Desinfektion sind in vielen industriellen Prozessen etablierte oder aufstrebende Schlüsseltechnologien. Zweitens kann die Positionierung in Nischen mit hohen Qualifikationshürden und enger Kundenintegration potenziell zu stabileren Kundenbeziehungen und wiederkehrenden Serviceumsätzen führen. Drittens bietet die Kombination aus Systemtechnik und Spezialklebstoffen Möglichkeiten, in bestehenden Kundenaccounts das Lösungsspektrum auszuweiten. Viertens kann eine technologische Führungsrolle in ausgewählten Segmenten mittelfristig Preissetzungsmacht in hochspezialisierten Anwendungen verbessern. Für Anleger, die auf Technologiewerte jenseits der sehr volatilen IT- und Softwaresegmente setzen möchten, kann ein fokussierter Industrie-Spezialist einen differenzierten Baustein im Portfolio darstellen – vorausgesetzt, die individuelle Risikotragfähigkeit und Diversifikationsstrategie werden berücksichtigt.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Dem stehen wesentliche Risiken gegenüber, die konservative Anleger genau abwägen sollten. Hönle agiert in der Investitionsgüterindustrie, die naturgemäß konjunkturabhängig ist: Investitionsstopps bei Kunden, insbesondere in Druck, Automobilzulieferung oder Elektronik, können sich deutlich auf Auftragseingang und Ergebnis auswirken. Zudem ist das Unternehmen in mehreren Nischen tätig, die einem raschen technologischen Wandel unterliegen, etwa der Substitution konventioneller UV-Lampen durch LED-Technologie oder der Einführung alternativer Härtungs- und Desinfektionsverfahren. Ein Teil des Burggrabens basiert auf spezifischem Know-how und Kundenintegration; sollte es Wettbewerbern gelingen, vergleichbare oder überlegene Technologien anzubieten, könnten Margen und Marktanteile unter Druck geraten. Hinzu kommen Abhängigkeiten von regulatorischen Rahmenbedingungen in Hygiene- und Medizintechnikmärkten, die sowohl Chancen als auch operative Risiken bergen. Als mittelgroßer Anbieter verfügt Hönle nicht über die Finanzkraft großer Konzerne, was in Marktverwerfungen oder bei erforderlichen größeren Investitionen eine Einschränkung darstellen kann. Auch Währungs- und Lieferkettenrisiken im internationalen Projektgeschäft sind zu beachten. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement in Hönle eher als Beimischung in ein diversifiziertes Portfolio zu verstehen ist, das technologische Spezialisierung mit den typischen Schwankungen der Investitionsgüter- und Spezialchemiebranchen verbindet, ohne dass eine Anlageempfehlung im engeren Sinne abgeleitet werden kann.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 42,06 Mio. €
Aktienanzahl 6,06 Mio.
Streubesitz 61,39%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor Industrie
Branche Elektrische Geräte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+38,61% Weitere
+61,39% Streubesitz

Community-Beiträge zu Hoenle AG

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DoppelD
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Dr. Hönle-Aktie: Üppige Eigenkapitalquote
Dr. Hönle-Aktie: Üppige Eigenkapitalquote 24.02.12 13:36 Prior Börse Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Experten von "Prior Börse" trauen der Aktie von Dr. Hönle (ISIN DE0005157101 / WKN 515710) mittelfristig ein neues Allzeithoch zu. Seit ihrer Erstempfehlung vom Oktober 2010 habe der Anteilsschein des UV-Strahler-Produzenten um 64% auf aktuell 11,70 EUR zugelegt. Zu verdanken sei dies der guten Geschäftsentwicklung, die sogar über den Erwartungen der Experten gelegen habe. Im letzten Geschäftsjahr (30.09.) habe der Gewinn je Aktie von 0,89 EUR auf 1,32 EUR gesteigert werden können und die Ausschüttungsrendite habe bei konstanter Dividende von 0,50 EUR je Aktie überzeugende 4,3% betragen. Trotz einer etwa Verzehnfachung des Gewinns in den letzten 13 Jahren habe das Unternehmen in den Augen der Experten noch weiteres Potenzial. Die Eigenkapitalquote liege bei überzeugenden 69%. Die zuletzt gemeldete Übernahme des Quarzglasspezialisten Raesch mit einem 2011er Umsatz von 17 Mio. EUR und einem Gewinn vor Steuern von 3,4 Mio. EUR, sei ein weiterer Schritt nach vorne. Das letzte Allzeithoch der Aktie stamme aus dem vergangenen Sommer und habe bei 13,70 EUR gelegen. Hinsichtlich der Perspektiven winkt nach Einschätzung der Experten von "Piror Börse" der Dr. Hönle-Aktie mittelfrisitg ein neues Allzeithoch, weshalb sie für den Titel im Rahmen ihres "Prior-Ratings" vier von maximal fünf Sternen vergeben. (Ausgabe 14 vom 24.02.2012) (24.02.2012/ac/a/nw)
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Favorit des Tages:

Favorit des Tages UV-Spezialist mit zweistelligem Umsatzwachstum
[12:12, 21.02.12]

Von Nikolaus Hammerschmidt

Die starke Nachfrage nach Quarzglasrohren beschert dem Hersteller Dr. Hönle rasantes Wachstum und Anlegern kräftige Kursgewinne. Die jüngste Übernahme stimmt das Unternehmen positiv und weckt neue Kursfantasien.


Wer nach der letzten Kaufempfehlung von BÖRSE ONLINE für Dr. Hönle Anfang Dezember zugegriffen hat, dürfte zufrieden sein. Die Aktie hat seitdem 21 Prozent zugelegt und kostet nun 11,24 Euro. Anleger sollten sich aber noch nicht zu Gewinnmitnahmen verleiten lassen, denn das Wertpapier birgt weiteres Potenzial.

Zwei Ereignisse können bei dem Spezialisten für industrielle UV-Technologie neue Kurszuwächse bescheren. Da wäre zum einen die Übernahme von 80 Prozent der Anteile an Raesch. Die Unternehmensgruppe beliefert die Licht-, Halbleiter-,Automobilzuliefer- und Wasseraufbereitungsindustrie mit Rohren und Halbfabrikaten aus Quarzglas. Der Hersteller erzielt ungefähr drei Viertel seiner Umsätze im Ausland, besonders in boomenden Asienmärkten. 2011 verbuchte Raesch nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von 17 Mio. Euro und ein Betriebsergebnis (Ebit) von 3,4 Mio. Euro. „Damit liegt die Ergebnisqualität auf einem mit Dr. Hönle vergleichbaren Niveau“, schreibt Malte Schaumann, Analyst bei Warburg Research, in einer aktuellen Studie.

Dr. Hönle erwartet eine „nachhaltig positive Unternehmensentwicklung“ der Raesch-Gruppe wegen des Wachstumspotenzials für Quarzglasrohre. So würden diese beispielsweise für die Herstellung von Mikrochips, als Gießkerne für Nockenwellen und bei der Produktion von LED-Leuchten zum Einsatz kommen. Zudem solle die Übernahme durch die Verlagerung von Fertigungsschritten und die gemeinsame Nutzung der Vertriebsnetze Synergien bringen.

Mit der Übernahme wolle das im bayrischen Gräfelfing ansässige Unternehmen seine Kompetenz als Photonik-Spezialist weiter ausbauen und – zusätzlich zum Geräte- und Anlagengeschäft – noch mehr Umsatz im Bereich der kurzlebigen Wirtschaftsgüter erzielen. Warburg-Analyst Schaumann hält das für realistisch: „Der gute Track record der vergangenen Akquisitionen spricht für eine relativ schnelle Integration und Hebung von Ertragspotenzialen.“

Über den Kaufpreis der Raesch-Anteile wurde zwar Stillschweigen vereinbart. Schaumann schätzt jedoch, dass Dr. Hönle „auf Basis der bei früheren Akquisitionen angelegten Bewertungsmaßstäbe“ rund 15 Mio. Euro bezahlt haben dürfte – das fünfeinhalbfache des 2011er-Ebits. „Angesichts der Wachstumsperspektiven des Unternehmens und der sich bietenden Synergieeffekte mit anderen Unternehmenssegmenten erscheint der Preis attraktiv.“ Die Übernahme dürfte Dr. Hönle durch seine liquiden Mittel, Bankkredit, Aktien und Ratenzahlen finanzieren, so der Analyst. Nach Angaben des Unternehmens besteht zudem die Option auf den Erwerb der restlichen 20 Prozent der Raesch-Anteile.

Neben der Raesch-Akquisition können auch die jüngsten Entwicklungen im Fall Manroland positive Impulse geben. Der Druckmaschinenhersteller gehörte 2011 mit einem von Warburg Research geschätztem EBIT-Anteil von 12 Prozent zu den Großkunden von Dr. Hönle. Im vergangenen November musste das Unternehmen jedoch Insolvenz anmelden. Anfang 2012 übernahm schließlich die Lübecker Possehl-Gruppe das Rollengeschäft, und im Februar kaufte der britische Investor Langley das Bogendruckgeschäft. Letzteres wurde von Dr. Hönles-Tochtergesellschaft Eltosch beliefert. Warburg-Analyst Schaumann glaubt, dass durch den Langley-Einstieg„ein Großteil des bisherigen Eltosch-Umsatzes erhalten bleibt“.Damit würde die Manroland-Insolvenz erfreulicher ausgehen als bislang erwartet. Ein Totalausfall des Geschäfts wäre abgewendet.
Attraktive Bewertung

Was den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr betrifft, will sich Dr. Hönle am 28. Februar bei der Vorlage des ersten Quartalsberichts äußern. Malte Schauman von Warburg Research hat wegen der Übernahme der Raesch-Anteile und dem Langley-Einstieg bei Manroland seine Umsatz- und Ertragsprognose für das Unternehmen deutlich angehoben. Für 2011/12 erwartet der Experte zwar ein langsameres Umsatzwachstum und ein niedrigeres Ebit – so soll der Erlös im Vergleich zum Vorjahr „nur“ noch um 9,8 Prozent statt 24,3 Prozent steigen und das Ebit um 2,3 Mio. Euro auf neun Mio. Euro schrumpfen. Für das Geschäftsjahr 2012/13 rechnet der Schaumann jedoch wieder mit einem deutlichen Aufschwung. Demnach soll das Umsatzwachstum wieder über 20 Prozent klettern, der Erlös auf 91,5 Mio. Euro zulegen und das Ebit auf 12,9 Mio. Euro steigen. Auch die Divdende könnte dann von aktuell 50 auf 60 Cent steigen, die Dividendenrendite von 4,5 auf 5,5 Prozent.

Aus Sicht von Schaumann lockt die Aktie von Dr. Hönle mit einem EV/EBIT-Multiplikator von 4,5 und einem attraktiven 7er-KGV für das kommende Geschäftsjahr. Zudem sollte sich das Unternehmen „mit einer zunehmend adäquaten Bewertung der 100 Mio. Euro-Marke nähern und für neue Investorengruppen interessant werden“.

BÖRSE ONLINE teilt diese Einschätzung und empfiehlt die Aktie zum Kauf. Dr. Hönle ist einer der weltweit führenden Anbieter auf seinem Gebiet. Die Branchen und Märkte, die das Unternehmen beliefert sind nicht nur stark auf die Produkte angewiesen, sondern bergen auch, insbesondere im Hinblick auf Asien, Wachstumspotenzial. Anleger können mit einer erfreulichen Geschäftsentwicklung und steigenden Aktienkursen in den kommenden Jahren rechnen. Die jüngsten Ereignisse werden diese Entwicklung unterstützen.
 

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Jorgos
Kursziel 16€ !
20.02.12 13:32 Warburg Research Hamburg (www.aktiencheck.de) - Malte Schaumann, Analyst von Warburg Research, bewertet die Aktie von Dr. Hönle (ISIN DE0005157101 / WKN 515710) unverändert mit dem Rating "kaufen". Dr. Hönle habe am 17.02.12 die Übernahme von 80% der Anteile an der Raesch-Gruppe bekannt gegeben. Raesch stelle an zwei Standorten in Deutschland und Malta Rohre und Halbfabrikate aus Quarzglas her, die in verschiedensten industriellen Anwendungsgebieten eingesetzt würden. Wesentliche Zielmärkte des Unternehmens seien die Licht-, Wasseraufbereitungs-, Halbleiter-, Solar- und Automobilindustrie. Raesch erziele ca. 75% der Erlöse im Ausland. Raesch habe in 2011 Umsätze in Höhe von ca. EUR 17 Mio. bei einem EBIT in Höhe von rund EUR 3,4 Mio. erzielt. Damit liege die Ergebnisqualität auf einem mit Dr. Hönle vergleichbaren Niveau. Auf Basis der bei früheren Akquisitionen angelegten Bewertungsmaßstäbe dürfte Dr. Hönle für den 80%igen Anteil rund EUR 15 Mio. bezahlen (entspreche ca. 5,5x des 2011er EBIT). Angesichts der Wachstumsperspektiven des Unternehmens und der sich bietenden Synergieeffekte mit anderen Unternehmenssegmenten erscheine der Preis attraktiv. Dr. Hönle dürfte die Akquisition durch vorhandene liquide Mittel (EUR 12,9 Mio. per Ende September 2011), die Nutzung von Bankkrediten, eigenen Aktien und Ratenzahlungen finanzieren. Für den Erwerb der verbliebenen 20% sei eine Option vereinbart. Die beiden Hönle-Töchter Aladin GmbH und Speziallampen GmbH würden für die Lampenproduktion Quarzprodukte von Raesch (Beschaffungsvolumen weniger als EUR 0,5 Mio.) beziehen. Somit könne Dr. Hönle erstens die Produkt- und Preisqualität von Raesch gut einschätzen. Zweitens dürften sich durch eine angestrebte Verlagerung von Teilen der Lampenproduktion an Raesch-Standorte mit höherem Automatisierungsgrad Synergien ergeben. Mit der Akquisition setze Dr. Hönle die Strategie fort, in angrenzenden industriellen Gebieten und insbesondere im Bereich des Verbrauchsgütergeschäfts zu wachsen. Der gute Track record der vergangenen Akquisitionen spreche für eine relativ schnelle Integration und Hebung von Ertragspotenzialen. Mit Insolvenz-Anmeldung von manroland sei im Modell ein vollständiger Ausfall dieses Kunden antizipiert worden. Mit der Übernahme des britischen Investors Langley habe sich hier das Bild jedoch inzwischen wieder deutlich aufgehellt. So sei davon auszugehen, dass ein Großteil des bisherigen Eltosch-Umsatzes erhalten bleibe. Da Dr. Hönle relativ schnell die Strukturen angepasst haben dürfte, sollte das Geschäft auch auf reduziertem Erlösniveau kurzfristig wieder profitabel sein. Die Umsatz- und Ertragsprognosen würden deutlich angehoben und erstmalig die Prognosen für das Geschäftsjahr 2013/14 eingeführt. Dies reflektiere zum einen den erheblichen Umsatzbeitrag aus der jüngsten Akquisition und zum anderen eine erwartete Fortführung des Geschäfts mit manroland. Die EPS würden sich aufgrund steigender Minderheitenanteile nur unterproportional erhöhen. Das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres beinhalte den Sondereffekt in Höhe von gut EUR 1 Mio. aus der manroland-Insolvenz. Mit der Vollkonsolidierung ergebe sich somit im kommenden Geschäftsjahr ein erheblicher Ergebnisanstieg. Malta biete für ausländische Unternehmen deutliche Steuervorteile (nur ca. 5% Steuer auf lokale Gewinne). Diese seien zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nur schwer zu quantifizieren und würden im jetzigen Modell daher noch nicht antizipiert. Ein ROCE von weniger als 20% verdeutliche die Attraktivität des Geschäftsmodells. Unter Berücksichtigung der Akquisition und der wieder antizipierten Umsätze mit manroland werde das Kursziel von EUR 13,30 auf EUR 16,00 erhöht. Ein EV/EBIT-Multiplikator von nur 4,5 und ein KGV von 7 auf Basis des kommenden Geschäftsjahres würden ebenfalls die attraktive Bewertung verdeutlichen. Das Kursziel korrespondiere mit einer Bewertung von 6x EBIT 2013/14. Mit einer zunehmend adäquaten Bewertung sollte sich Dr. Hönle der EUR 100 Mio.-Marke nähern und für neue Investorengruppen interessant werden. Die Analysten von Warburg Research stufen die Dr. Hönle-Aktie weiterhin mit dem Votum "kaufen" ein. (Analyse vom 20.02.2012) (20.02.2012/ac/a/nw)
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Häufig gestellte Fragen zur Hoenle Aktie und zum Hoenle Kurs

Der aktuelle Kurs der Hoenle Aktie liegt bei 7,38 €.

Für 1.000€ kann man sich 135,50 Hoenle Aktien kaufen.

Die 1 Monats-Performance der Hoenle Aktie beträgt aktuell 7,94%.

Die 1 Jahres-Performance der Hoenle Aktie beträgt aktuell 4,86%.

Der Aktienkurs der Hoenle Aktie liegt aktuell bei 7,38 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 7,94% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Hoenle eine Wertentwicklung von -13,44% aus und über 6 Monate sind es -21,24%.

Das 52-Wochen-Hoch der Hoenle Aktie liegt bei 13,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der Hoenle Aktie liegt bei 6,48 €.

Das Allzeithoch von Hoenle liegt bei 89,20 €.

Das Allzeittief von Hoenle liegt bei 1,62 €.

Die Volatilität der Hoenle Aktie liegt derzeit bei 44,38%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Hoenle in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 42,06 Mio. €

Insgesamt sind 6,1 Mio Hoenle Aktien im Umlauf.

Hoenle hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

Hoenle gehört zum Sektor Elektrische Geräte.

Das KGV der Hoenle Aktie beträgt -45,41.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Hoenle betrug 98.729.000 €.

Die nächsten Termine von Hoenle sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Laut Daten gab es im letzten Monat eine Insidertransaktion, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von Hoenle gibt. Es handelte sich dabei um einen Verkauf der Hoenle Aktie

Ja, Hoenle zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 25.03.2022 eine Dividende in Höhe von 0,20 € gezahlt.

Zuletzt hat Hoenle am 25.03.2022 eine Dividende in Höhe von 0,20 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 2,75%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Hoenle wurde am 25.03.2022 in Höhe von 0,20 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 2,75%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 25.03.2022. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,20 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.