- Hochtief hebt Gewinnziel für 2025 deutlich an.
- Im dritten Quartal stieg der Umsatz um neun Prozent.
- Der Konzerngewinn erreichte knapp 183 Millionen Euro.
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Nach Verlusten im Vormittagshandel drehte die Aktie ins Plus. In der Spitze legte das Papier um gut sechs Prozent auf 278,60 Euro zu und erreichte damit einen Höchststand. Zuletzt zog das Papier um rund drei Prozent auf 270,20 Euro an. Seit dem Jahreswechsel hat die Aktie um mehr als das doppelte zugelegt.
"Hochtief baut seine Position als weltweit führender Anbieter von Spitzentechnologie-Infrastrukturprojekten weiter aus", sagte Unternehmenschef Juan Santamaría Cases, der auch Chef der Hochtief-Mutter ACS
Erst jüngst erhielt das Unternehmen zwei große Hochbau-Aufträge in Nordrhein-Westfalen. Hochtief wird für die Universität Duisburg-Essen ein neues Forschungszentrum auf dem Campus in Essen errichten. Zudem wird der Konzern ein ehemaliges Kesselhaus in Krefeld in eine moderne Veranstaltungsimmobilie um- und ausbauen. Aber auch international zog Hochtief große Projekte an Land. So nahm die US-Tochter Turner die Arbeiten am Bau eines 46-stöckigen Bürohochhauses in New York auf und baut zusammen mit einem Partner das neue Stadion der Cleveland Browns.
Im dritten Quartal legte der um Sondereffekte bereinigte Konzerngewinn im Jahresvergleich um gut ein Fünftel auf knapp 183 Millionen Euro zu, wie das Unternehmen in Essen mitteilte. Für das laufende Jahr peilt Hochtief nun einen bereinigten Gewinn von 750 bis 780 Millionen Euro an. Zuvor hatte die Tochter des spanischen Infrastrukturkonzerns ACS hier 680 bis 730 Millionen Euro im Plan. 2024 war der bereinigte Gewinn um 13 Prozent auf 625 Millionen gestiegen. Der Vorstand erwartet nun vor allem aufgrund der sehr starken Gewinndynamik der US-Tochter Turner, dass sich der Zuwachs des operativen Gewinns im vierten Quartal im Vergleich zu den ersten neun Monaten beschleunigt.
Der Umsatz kletterte im vergangenen Quartal um rund neun Prozent auf gut 9,7 Milliarden Euro. Dazu trugen vor allem gute Geschäfte der Auslandstöchter, aber auch die jüngste Übernahme der Ingenieurgesellschaft Dornan mit Hauptsitz in Irland bei. Der Auftragseingang ging um zwei Prozent auf 10,5 Milliarden Euro zurück./mne/niw/he
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