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Macron hält an gemeinsamem Kampfjet-Projekt mit Berlin fest

NEU-DELHI (dpa-AFX) - Frankreichs Präsident Emmanuel Macron unterstützt trotz Skepsis aus Deutschland die Pläne für ein gemeinsames Luftkampfsystem. "Ich zweifele daran nicht", sagte er über das Rüstungsvorhaben FCAS bei einem Besuch im indischen Neu-Delhi. Man habe gemeinsame Bedürfnisse identifiziert, die auch nicht infrage gestellt würden.

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Das Luftkampfsystem FCAS (Future Combat Air System) soll im Verbund mit unbewaffneten und bewaffneten Drohnen fliegen und ist insofern mehr als ein Kampfflugzeug. Der Plan ist, dass es den von der Bundeswehr genutzten Eurofighter und auch die französischen Rafale-Jets ab 2040 ablöst.

Merz sprach von Problem im Anforderungsprofil

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte sich diese Woche skeptisch zur Realisierung des von Deutschland, Frankreich und Spanien seit langem geplanten Rüstungsprojekts geäußert. "Wir haben ein echtes Problem im Anforderungsprofil. Und wenn wir das nicht lösen können, dann können wir das Projekt nicht aufrechterhalten", sagte Merz dem Podcast Machtwechsel. Laut Merz ist das Problem, dass die Franzosen ein anderes Kampfflugzeug brauchen als die Bundeswehr. Nun stelle sich die Frage, ob FCAS mit zwei Flugzeugen realisiert werden könne.

Macron pocht auf gemeinsamen Standard

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Macron wiederum meinte: "Wenn wir Europäer ein Geschichtsbewusstsein haben, haben wir ein Interesse daran, zu standardisieren und zu vereinfachen - also: ein gemeinsames Modell zu haben." Es habe Reibungen zwischen den Industriepartnern gegeben, doch das sollte die Strategie der beteiligten Länder nicht bestimmen.

Der französische Staatschef betonte, man müsse die Anstrengungen nun verstärken. Er versuche aber zu schauen, ob es aus strategischer Sicht für die Länder und für Europa und auch für die Verwendung der Gelder die beste Lösung sei, mehrere Flugzeuge zu bauen. "Wir brauchen einen europäischen Standard", schloss er. "Wenn wir einen gemeinsamen Standard schaffen, sind wir nicht aufzuhalten."/rbo/DP/mis

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