dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 170

Ölpreise legen zu - Drohender Iran-Krieg treibt Preise

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Donnerstag zugelegt. Vor allem die gestiegene Gefahr eines Kriegs zwischen dem Iran und den USA stützte laut Händlern die Preise. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete 71,49 US-Dollar. Das waren 1,14 Dollar (Dollarkurs) mehr als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im März stieg um 1,16 Dollar auf 66,35 Dollar.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Eine Bohrinsel im Meer (Symbolbild)
Quelle: - © nielubieklonu / iStock / Getty Images Plus / Getty Images:
Brent Crude Rohöl ICE Rolling 71,6518 $ Brent Crude Rohöl ICE Rolling Chart +1,61%
Zugehörige Wertpapiere:
WTI Rohöl NYMEX Rolling 66,4443 $ WTI Rohöl NYMEX Rolling Chart +1,80%
Zugehörige Wertpapiere:

Nach den jüngsten Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran häufen sich Hinweise auf einen möglicherweise bald bevorstehenden Krieg. Der US-Sender CBS News zitierte informierte Quellen, wonach ranghohe nationale Sicherheitsbeamte Trump mitgeteilt hätten, dass das Militär bereit sei, bereits am Samstag Angriffe auf den Iran durchzuführen. Trump habe aber noch keine endgültige Entscheidung über einen möglichen Angriff getroffen. Derzeit führen Iran und Russland ein gemeinsames Marinemanöver vor der Küste der Islamischen Republik durch - im strategisch wichtigen Golf von Oman und dem angrenzenden nördlichen Indischen Ozean.

Die Gespräche finden vor dem Hintergrund einer militärischen Drohkulisse der Vereinigten Staaten statt. Im Januar ließ Irans Staatsapparat Massenproteste im eigenen Land brutal niederschlagen. Die USA wollen vor allem verhindern, dass der Iran in den Besitz einer Atombombe kommt. Trump drohte der iranischen Führung mit militärischem Eingreifen und ließ die Militärpräsenz rund um das Land verstärken. Das Land ist ein wichtiges Ölförderland.

Die zweitägigen Genfer Verhandlungen Russlands und der Ukraine über ein Ende des seit fast vier Jahren dauernden Krieges waren am Mittwoch ohne greifbares Ergebnis beendet worden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erwartet eine Fortsetzung der Verhandlungen mit Russland über eine Beendigung des Kriegs erneut in der Schweiz. Russland hat bisher weder einen Ort noch einen Termin bestätigt./jsl/la/he


Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend