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HelloFresh Aktie

Aktie
WKN:  A16140 ISIN:  DE000A161408 US-Symbol:  HLFFF Branche:  Hotels, Restaurants u. Freizeit Land:  Deutschland
5,616 €
-0,056 €
-0,99%
13:06:43 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
823,63 Mio. €
Streubesitz
10,28%
KGV
27,95
neu: Nachhaltigkeits-Score
47 %
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HelloFresh Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

HelloFresh SE ist ein international agierender Anbieter von Kochboxen mit Schwerpunkt auf direkt an Endkunden gelieferten, portionierten Lebensmittelsets inklusive digital bereitgestellten Rezepten. Das Unternehmen gilt als einer der globalen Marktführer im Segment der direkt vertriebenen Mahlzeitenlösungen und adressiert vor allem urbane, einkommensstarke Haushalte mit hoher Affinität zu E-Commerce und Convenience-Produkten. Im Kapitalmarktumfeld wird HelloFresh als wachstumsorientierter, zyklischer Konsumtitel im Schnittfeld von Lebensmittelindustrie, E-Commerce und Plattformökonomie wahrgenommen.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von HelloFresh basiert auf einem überwiegend abonnentengetriebenen Direct-to-Consumer-Ansatz. Kunden wählen online Kochboxen mit vordefinierten Rezepten und exakt abgestimmten Zutaten, die in einem festen Rhythmus geliefert werden. Die Wertschöpfungskette umfasst Rezeptentwicklung, Nachfrageprognose, Einkauf, Kommissionierung in spezialisierten Fulfillment-Centern sowie temperaturgeführte Logistik. Ertragsseitig setzt HelloFresh auf wiederkehrende Umsätze aus Abonnements, ergänzt um flexible Bestellmodelle, Up-Selling von Premium-Menüs, Zusatzprodukten und saisonalen Angeboten. Zentrale Steuerungsgrößen sind Kundenakquisitionskosten, Kundenbindungsrate, durchschnittlicher Bestellwert, Bestellfrequenz und operative Skaleneffekte in Beschaffung und Logistik. Das Unternehmen nutzt datengetriebene Prognosemodelle und algorithmische Kapazitätsplanung, um Food Waste zu reduzieren, Margen zu stabilisieren und Lieferkettenrisiken zu begrenzen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die öffentlich kommunizierte Mission von HelloFresh zielt darauf ab, Haushalte weltweit mit inspirierenden, einfach zuzubereitenden Mahlzeiten zu versorgen und dabei Lebensmitteleinkauf und Menüplanung zu vereinfachen. Das Unternehmen verbindet dies mit dem Anspruch, durch präzise Portionierung Lebensmittelverschwendung zu verringern und Transparenz über Zutaten und Herkunft zu erhöhen. Strategisch liegt der Fokus auf der Ausweitung der adressierbaren Märkte, der Vertiefung der Kundenbeziehung über personalisierte Angebote sowie der schrittweisen Transformation vom reinen Kochboxanbieter zu einer breiter aufgestellten Plattform für Mahlzeitenlösungen im Haushalt. Dazu zählen auch Ausbau der Produktpalette, stärkere Brand-Diversifikation und die Erschließung zusätzlicher Konsumanlässe über Tageszeiten und Wochentage hinweg.

Produkte und Dienstleistungen

Das Kernprodukt sind wöchentlich lieferbare Kochboxen mit frischen, vorportionierten Zutaten und Schritt-für-Schritt-Rezepten. Die Angebotspalette umfasst typischerweise verschiedene Kategorien: klassische Menüs, familienorientierte Varianten, vegetarische und teilweise vegane Optionen, proteinreiche oder kalorienbewusste Menüs sowie länderspezifische Rezeptwelten. Ergänzend bietet HelloFresh Zusatzprodukte wie Frühstücksoptionen, Snacks, Beilagen, Desserts und ausgewählte Fertigkomponenten an, die im Rahmen des Bestellprozesses hinzugebucht werden können. Die Bestellung erfolgt primär über die eigene Website und mobile Apps, in denen Kunden Lieferfrequenz, Portionszahl und Rezeptauswahl konfigurieren, pausieren oder anpassen können. Die digitale Plattform stellt zudem Kochanleitungen, Nährwertinformationen, Filterfunktionen für Ernährungspräferenzen und teils redaktionelle Inhalte mit Rezeptideen bereit. In einigen Märkten testet oder betreibt das Unternehmen ergänzende Formate, etwa Ready-to-Heat- oder Ready-to-Eat-Produkte, um auch Kunden mit noch höherem Convenience-Bedarf anzusprechen.

Business Units und regionale Struktur

HelloFresh berichtet seine Aktivitäten im Wesentlichen entlang der regionalen Cluster Nordamerika und International. Der Bereich Nordamerika umfasst das Geschäft in den USA und Kanada und stellt den bedeutendsten Markt dar. Das Segment International bündelt unter anderem die europäischen Länder, in denen HelloFresh aktiv ist, sowie ausgewählte weitere Regionen wie Australien und Neuseeland. Innerhalb dieser Cluster arbeitet das Unternehmen mit mehreren Marken, die unterschiedliche Preis- und Zielgruppensegmente bedienen. Dazu zählen neben der Kernmarke HelloFresh in einzelnen Märkten ergänzende Brands, die sich etwa stärker auf Budgetorientierung, Premiumpositionierung oder besondere Ernährungsstile fokussieren. Diese Multimarken-Strategie erlaubt eine differenzierte Marktbeararbeitung und reduziert die Abhängigkeit von einem einzelnen Markenkern.

Alleinstellungsmerkmale

Als einer der früh etablierten Player im Kochboxen-Segment verfügt HelloFresh über einen erheblichen Erfahrungsvorsprung in der integrierten Steuerung komplexer, temperaturgeführter Lieferketten mit wöchentlichem Takt. Die Kombination aus eigener Rezeptentwicklung, datengetriebener Nachfrageplanung und zentral gesteuerter Beschaffung bietet Effizienzvorteile gegenüber kleineren Wettbewerbern. Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal ist der hohe Digitalisierungsgrad der Kundenschnittstelle, der automatisierte, algorithmusgestützte Menüvorschläge, personalisierte Empfehlungen und dynamische Sortimentssteuerung ermöglicht. Die Marke HelloFresh besitzt in vielen Kernmärkten eine hohe Bekanntheit und Assoziation mit Kochboxen, was die Kundengewinnung über Markenvertrauen unterstützt. Darüber hinaus ist die Skalierbarkeit des Modells in bereits erschlossenen Regionen höher, da mit steigenden Volumina die Auslastung von Fulfillment-Centern und Logistikinfrastruktur zunimmt.

Burggräben und strukturelle Wettbewerbsvorteile

Die Verteidigungsfähigkeit des Geschäftsmodells lässt sich im Wesentlichen auf drei Ebenen verorten. Erstens wirken Netzwerkeffekte und Größenvorteile in Beschaffung und Logistik. Ein großes Bestellvolumen erlaubt bessere Einkaufskonditionen, effizientere Routenplanung und höhere Auslastung von Produktions- und Fulfillmentkapazitäten, was die Kostenposition gegenüber kleineren Wettbewerbern verbessert. Zweitens entsteht durch die wiederkehrende Nutzung der Plattform ein gewisser Lock-in-Effekt. Kunden gewöhnen sich an Bestellrhythmus, Rezeptlogik und App-Oberfläche, wodurch die Wechselbereitschaft zu Konkurrenzangeboten sinken kann, sofern Preis-Leistungs-Verhältnis und Servicequalität stabil bleiben. Drittens wirken Marke und Marketingkompetenz als Eintrittsbarriere. Der Aufbau vergleichbarer Markenbekanntheit im Kochboxen-Segment erfordert substanzielle Marketinginvestitionen und eine konsistente Kundenerfahrung. Gleichwohl handelt es sich nicht um einen unüberwindbaren Burggraben, da Produkte im Kern substituierbar bleiben und Konsumenten preis- und promotionssensibel sind.

Wettbewerbsumfeld

HelloFresh steht im Wettbewerb mit spezialisierten Kochboxanbietern, Anbietern vorgefertigter Mahlzeiten sowie mit dem traditionellen Lebensmitteleinzelhandel und Online-Lebensmittelhändlern. In wichtigen Märkten treten Unternehmen wie Blue Apron und andere Meal-Kit-Player in direkten Wettbewerb, während Supermarktketten eigene Kochbox- und Convenience-Konzepte entwickeln oder mit Plattformen kooperieren. Darüber hinaus konkurriert HelloFresh indirekt mit Lieferdiensten für Fertiggerichte, Quick-Commerce-Anbietern und klassischen Restaurant-Lieferplattformen, die denselben Bedarf nach schneller, bequemer Nahrungsmittelversorgung adressieren. Diese Wettbewerbslandschaft führt zu hoher Marketingintensität, Promotionsdruck und Innovationszwang bei Sortiment und Kundenerlebnis.

Management und Strategie

HelloFresh wurde von Dominik Richter und Mitgründern aufgebaut, wobei Richter weiterhin eine zentrale Rolle im Top-Management spielt. Die Unternehmensführung verfolgt eine Strategie, die auf wachstumsorientierter Internationalisierung, operativer Exzellenz und kontinuierlicher Sortimentserweiterung basiert. Priorität haben Skaleneffekte, Prozessautomatisierung in Fulfillment-Centern, datengestützte Optimierung der Supply Chain und eine streng kennzahlenbasierte Steuerung von Marketingausgaben. Die Managementagenda umfasst zudem die Weiterentwicklung der Markenarchitektur, die Verfeinerung der Preis- und Promotionsstrategie sowie Investitionen in Technologieplattformen, um Personalisierung, Cross-Selling und Kundenbindung zu verbessern. Regulierungsthemen wie Lebensmittelsicherheit, Datenschutz und Nachhaltigkeitsberichterstattung werden zunehmend integraler Bestandteil der Governance-Struktur.

Branchen- und Regionalanalyse

Die Branche für Kochboxen und Mahlzeitenlösungen befindet sich an der Schnittstelle von Lebensmittelindustrie, Onlinehandel und Logistikdienstleistungen. Strukturelle Treiber sind Urbanisierung, steigende Erwerbstätigkeit in Haushalten, der Wunsch nach Zeitersparnis in der Essenszubereitung sowie die zunehmende Verlagerung des Lebensmitteleinkaufs in den digitalen Kanal. Gleichzeitig unterliegt der Markt konjunkturellen Schwankungen, da Konsumenten bei wirtschaftlicher Unsicherheit Ausgaben für Premium- oder Convenience-Produkte kritisch prüfen. Regional ist Nordamerika ein besonders wettbewerbsintensiver, aber auch volumenstarker Markt mit hoher Onlinepenetration. In Europa variieren Konsumverhalten, Preisniveaus und Logistikinfrastrukturen deutlich zwischen den Ländern. Märkte wie Australien und Neuseeland zeigen hohe Akzeptanz digitaler Bestellkanäle, sind aber aufgrund geringerer Bevölkerungsdichte logistisch anspruchsvoll. Währungsbewegungen, Energiepreise, Transportkosten und Rohstoffpreise wirken sich unmittelbar auf die Kostenstruktur des Modells aus.

Unternehmensgeschichte

HelloFresh wurde Anfang der 2010er-Jahre in Deutschland gegründet und entwickelte sich rasch von einem Start-up zu einem international expandierenden E-Commerce-Unternehmen. In der Anfangsphase konzentrierte sich das Geschäftsmodell auf ausgewählte Metropolregionen mit hoher Dichte an Online-affinen Konsumenten. Durch sukzessive Markteintritte in weitere europäische Länder sowie den nordamerikanischen Markt baute HelloFresh seine Reichweite aus und etablierte regionale Logistik- und Produktionsstandorte. Im Zuge der weiteren Expansion erweiterte das Unternehmen sein Markenportfolio und passte Rezeptwelten, Portionsgrößen und Preisstrukturen an landesspezifische Präferenzen an. Der Börsengang in Deutschland markierte eine neue Entwicklungsphase, in der Kapitalmarktanforderungen, Transparenz und Skalierungsdruck zunahmen. Über die Jahre investierte HelloFresh signifikant in Technologie, Automatisierung und Datenanalyse, um das Wachstum zu stützen und operative Komplexität beherrschbar zu halten.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit des Geschäftsmodells liegt im Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeitsanspruch und ressourcenintensiver Logistik. HelloFresh positioniert sich mit dem Argument reduzierter Lebensmittelverschwendung durch präzise Portionierung, steht jedoch gleichzeitig vor der Herausforderung, Verpackungsmaterialien, Kühlmittel und Transportemissionen zu minimieren. In verschiedenen Märkten kommuniziert das Unternehmen Initiativen zur Verbesserung der Umweltbilanz, etwa optimierte Verpackungslösungen, Lieferbündelungen oder die Nutzung erneuerbarer Energien in Teilen der Wertschöpfungskette. Zudem ist die Kundenbasis stark digital geprägt, wodurch Themen wie Datenschutz, IT-Sicherheit und Plattformstabilität kritische Erfolgsfaktoren darstellen. Saisonale Muster, Feiertage und Wetterereignisse beeinflussen Bestellverhalten und Kapazitätsplanung, was hochflexible operative Strukturen erfordert.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich Chancen vor allem aus der strukturellen Verschiebung hin zu onlinebasierten Lebensmittellösungen und der starken Position von HelloFresh als etabliertem Anbieter im Kochboxensegment. Skaleneffekte, wachsende Markenbekanntheit und technologische Fortschritte im Bereich Datenanalyse und Automatisierung können mittelfristig die operative Effizienz steigern und die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Zusätzlich eröffnet die Diversifikation über mehrere Regionen und Marken die Möglichkeit, Nachfrage- und Regulierungsschocks in einzelnen Märkten teilweise abzufedern. Dem stehen jedoch substanzielle Risiken gegenüber. Das Geschäftsmodell ist konjunktur- und preisempfindlich, da Konsumenten bei steigenden Lebenshaltungskosten oder wirtschaftlichen Abschwüngen verstärkt auf günstigere Einkaufs- und Kochformen ausweichen können. Der Wettbewerb durch Supermarktketten, Online-Lebensmittelhändler, Lieferdienste und andere Kochboxanbieter bleibt intensiv und kann zu dauerhaftem Marketing- und Promotionsdruck führen. Kosteninflation bei Lebensmitteln, Energie und Logistik kann Margen belasten, wenn Preiserhöhungen am Markt nur begrenzt durchsetzbar sind. Hinzu kommen operative Risiken in den Lieferketten, regulatorische Anforderungen im Lebensmittel- und Verpackungsbereich sowie mögliche Veränderungen im Verbraucherverhalten nach außergewöhnlichen Wachstumsphasen, etwa nach pandemiebedingten Sondereffekten. Aus konservativer Perspektive erfordert ein Investment in HelloFresh daher eine hohe Risikotoleranz gegenüber geschäfts- und sektorbezogenen Schwankungen, eine sorgfältige Beobachtung der strategischen Umsetzung durch das Management und eine realistische Einschätzung der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells im Spannungsfeld zwischen Wachstum, Profitabilität und Wettbewerbsdruck.

Kursdaten

Geld/Brief 5,624 € / 5,64 €
Spread +0,28%
Schluss Vortag 5,672 €
Gehandelte Stücke 290.698
Tagesvolumen Vortag 5.584.973 €
Tagestief 5,596 €
Tageshoch 5,698 €
52W-Tief 5,22 €
52W-Hoch 13,92 €
Jahrestief 5,522 €
Jahreshoch 6,238 €

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Nachrichtenlage zusammengefasst

  • HelloFresh hat seine Umsatzprognose für das Jahr angehoben, was auf eine steigende Nachfrage und positive Entwicklung im Geschäft hindeutet.
  • Die Aktie erfreut sich aktuell einer erhöhten Aufmerksamkeit, da Analysten eine potenzielle Kurssteigerung in naher Zukunft erwarten.
  • Das Unternehmen hat erfolgreiche neue Rezepte und Angebote eingeführt, die offenbar gute Resonanz bei den Kunden gefunden haben.
Hinweis

Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 7.661 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -155,40 €
Jahresüberschuss in Mio. -136,40 €
Umsatz je Aktie 47,18 €
Gewinn je Aktie -0,84 €
Gewinnrendite -15,30%
Umsatzrendite -
Return on Investment -5,18%
Marktkapitalisierung in Mio. 1.910 €
KGV (Kurs/Gewinn) -14,00
KBV (Kurs/Buchwert) 2,14
KUV (Kurs/Umsatz) 0,25
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +33,87%

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Typ Call
Hebel 4,94
Geld/Brief 0,109 / 0,119 €
Knock-Out 4,59 €
Laufzeitende open end
WKN UJ1WR9

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Derivate

Anlageprodukte (89)
Bonus-Zertifikate 49
Discount-Zertifikate 24
Aktienanleihen 15
Express-Zertifikate 1
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Faktor-Zertifikate 83
Optionsscheine 49
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Termine

18.03.2026 Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
06.05.2026 Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
02.06.2026 Hauptversammlung
13.08.2026 Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
Quelle: EQS

Prognose & Kursziel

Die HelloFresh Aktie wird von Analysten als fair bewertet eingestuft.
Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
9,69 € 5,69 € +70,25%

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 5,632 € +0,04%
5,63 € 12:32
Frankfurt 5,632 € -0,35%
5,652 € 09:26
Hamburg 5,714 € +2,36%
5,582 € 08:16
Hannover 5,714 € +2,36%
5,582 € 08:16
München 5,714 € +1,75%
5,616 € 08:00
Stuttgart 5,63 € -0,35%
5,65 € 13:16
Xetra 5,616 € -0,99%
5,672 € 13:06
L&S RT 5,681 € -0,04%
5,683 € 13:30
Wien 5,618 € -0,64%
5,654 € 13:00
Nasdaq OTC Other 6,60 $ -14,84%
7,75 $ 06.01.26
Tradegate 5,682 € 0 %
5,682 € 13:31
Quotrix 5,712 € +0,56%
5,68 € 08:38
Gettex 5,65 € -0,88%
5,70 € 13:24
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
06.01.26 5,646 4,15 M
05.01.26 5,522 11,3 M
02.01.26 5,924 9,51 M
30.12.25 6,158 14,0 M
29.12.25 5,804 6,24 M
23.12.25 5,746 4,93 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 6,158 € -7,89%
1 Monat 6,07 € -6,56%
6 Monate 8,862 € -36,00%
1 Jahr 12,635 € -55,11%
5 Jahre 66,65 € -91,49%

Unternehmensprofil HelloFresh SE

HelloFresh SE ist ein international agierender Anbieter von Kochboxen mit Schwerpunkt auf direkt an Endkunden gelieferten, portionierten Lebensmittelsets inklusive digital bereitgestellten Rezepten. Das Unternehmen gilt als einer der globalen Marktführer im Segment der direkt vertriebenen Mahlzeitenlösungen und adressiert vor allem urbane, einkommensstarke Haushalte mit hoher Affinität zu E-Commerce und Convenience-Produkten. Im Kapitalmarktumfeld wird HelloFresh als wachstumsorientierter, zyklischer Konsumtitel im Schnittfeld von Lebensmittelindustrie, E-Commerce und Plattformökonomie wahrgenommen.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von HelloFresh basiert auf einem überwiegend abonnentengetriebenen Direct-to-Consumer-Ansatz. Kunden wählen online Kochboxen mit vordefinierten Rezepten und exakt abgestimmten Zutaten, die in einem festen Rhythmus geliefert werden. Die Wertschöpfungskette umfasst Rezeptentwicklung, Nachfrageprognose, Einkauf, Kommissionierung in spezialisierten Fulfillment-Centern sowie temperaturgeführte Logistik. Ertragsseitig setzt HelloFresh auf wiederkehrende Umsätze aus Abonnements, ergänzt um flexible Bestellmodelle, Up-Selling von Premium-Menüs, Zusatzprodukten und saisonalen Angeboten. Zentrale Steuerungsgrößen sind Kundenakquisitionskosten, Kundenbindungsrate, durchschnittlicher Bestellwert, Bestellfrequenz und operative Skaleneffekte in Beschaffung und Logistik. Das Unternehmen nutzt datengetriebene Prognosemodelle und algorithmische Kapazitätsplanung, um Food Waste zu reduzieren, Margen zu stabilisieren und Lieferkettenrisiken zu begrenzen.

Mission und strategische Ausrichtung

Die öffentlich kommunizierte Mission von HelloFresh zielt darauf ab, Haushalte weltweit mit inspirierenden, einfach zuzubereitenden Mahlzeiten zu versorgen und dabei Lebensmitteleinkauf und Menüplanung zu vereinfachen. Das Unternehmen verbindet dies mit dem Anspruch, durch präzise Portionierung Lebensmittelverschwendung zu verringern und Transparenz über Zutaten und Herkunft zu erhöhen. Strategisch liegt der Fokus auf der Ausweitung der adressierbaren Märkte, der Vertiefung der Kundenbeziehung über personalisierte Angebote sowie der schrittweisen Transformation vom reinen Kochboxanbieter zu einer breiter aufgestellten Plattform für Mahlzeitenlösungen im Haushalt. Dazu zählen auch Ausbau der Produktpalette, stärkere Brand-Diversifikation und die Erschließung zusätzlicher Konsumanlässe über Tageszeiten und Wochentage hinweg.

Produkte und Dienstleistungen

Das Kernprodukt sind wöchentlich lieferbare Kochboxen mit frischen, vorportionierten Zutaten und Schritt-für-Schritt-Rezepten. Die Angebotspalette umfasst typischerweise verschiedene Kategorien: klassische Menüs, familienorientierte Varianten, vegetarische und teilweise vegane Optionen, proteinreiche oder kalorienbewusste Menüs sowie länderspezifische Rezeptwelten. Ergänzend bietet HelloFresh Zusatzprodukte wie Frühstücksoptionen, Snacks, Beilagen, Desserts und ausgewählte Fertigkomponenten an, die im Rahmen des Bestellprozesses hinzugebucht werden können. Die Bestellung erfolgt primär über die eigene Website und mobile Apps, in denen Kunden Lieferfrequenz, Portionszahl und Rezeptauswahl konfigurieren, pausieren oder anpassen können. Die digitale Plattform stellt zudem Kochanleitungen, Nährwertinformationen, Filterfunktionen für Ernährungspräferenzen und teils redaktionelle Inhalte mit Rezeptideen bereit. In einigen Märkten testet oder betreibt das Unternehmen ergänzende Formate, etwa Ready-to-Heat- oder Ready-to-Eat-Produkte, um auch Kunden mit noch höherem Convenience-Bedarf anzusprechen.

Business Units und regionale Struktur

HelloFresh berichtet seine Aktivitäten im Wesentlichen entlang der regionalen Cluster Nordamerika und International. Der Bereich Nordamerika umfasst das Geschäft in den USA und Kanada und stellt den bedeutendsten Markt dar. Das Segment International bündelt unter anderem die europäischen Länder, in denen HelloFresh aktiv ist, sowie ausgewählte weitere Regionen wie Australien und Neuseeland. Innerhalb dieser Cluster arbeitet das Unternehmen mit mehreren Marken, die unterschiedliche Preis- und Zielgruppensegmente bedienen. Dazu zählen neben der Kernmarke HelloFresh in einzelnen Märkten ergänzende Brands, die sich etwa stärker auf Budgetorientierung, Premiumpositionierung oder besondere Ernährungsstile fokussieren. Diese Multimarken-Strategie erlaubt eine differenzierte Marktbeararbeitung und reduziert die Abhängigkeit von einem einzelnen Markenkern.

Alleinstellungsmerkmale

Als einer der früh etablierten Player im Kochboxen-Segment verfügt HelloFresh über einen erheblichen Erfahrungsvorsprung in der integrierten Steuerung komplexer, temperaturgeführter Lieferketten mit wöchentlichem Takt. Die Kombination aus eigener Rezeptentwicklung, datengetriebener Nachfrageplanung und zentral gesteuerter Beschaffung bietet Effizienzvorteile gegenüber kleineren Wettbewerbern. Ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal ist der hohe Digitalisierungsgrad der Kundenschnittstelle, der automatisierte, algorithmusgestützte Menüvorschläge, personalisierte Empfehlungen und dynamische Sortimentssteuerung ermöglicht. Die Marke HelloFresh besitzt in vielen Kernmärkten eine hohe Bekanntheit und Assoziation mit Kochboxen, was die Kundengewinnung über Markenvertrauen unterstützt. Darüber hinaus ist die Skalierbarkeit des Modells in bereits erschlossenen Regionen höher, da mit steigenden Volumina die Auslastung von Fulfillment-Centern und Logistikinfrastruktur zunimmt.

Burggräben und strukturelle Wettbewerbsvorteile

Die Verteidigungsfähigkeit des Geschäftsmodells lässt sich im Wesentlichen auf drei Ebenen verorten. Erstens wirken Netzwerkeffekte und Größenvorteile in Beschaffung und Logistik. Ein großes Bestellvolumen erlaubt bessere Einkaufskonditionen, effizientere Routenplanung und höhere Auslastung von Produktions- und Fulfillmentkapazitäten, was die Kostenposition gegenüber kleineren Wettbewerbern verbessert. Zweitens entsteht durch die wiederkehrende Nutzung der Plattform ein gewisser Lock-in-Effekt. Kunden gewöhnen sich an Bestellrhythmus, Rezeptlogik und App-Oberfläche, wodurch die Wechselbereitschaft zu Konkurrenzangeboten sinken kann, sofern Preis-Leistungs-Verhältnis und Servicequalität stabil bleiben. Drittens wirken Marke und Marketingkompetenz als Eintrittsbarriere. Der Aufbau vergleichbarer Markenbekanntheit im Kochboxen-Segment erfordert substanzielle Marketinginvestitionen und eine konsistente Kundenerfahrung. Gleichwohl handelt es sich nicht um einen unüberwindbaren Burggraben, da Produkte im Kern substituierbar bleiben und Konsumenten preis- und promotionssensibel sind.

Wettbewerbsumfeld

HelloFresh steht im Wettbewerb mit spezialisierten Kochboxanbietern, Anbietern vorgefertigter Mahlzeiten sowie mit dem traditionellen Lebensmitteleinzelhandel und Online-Lebensmittelhändlern. In wichtigen Märkten treten Unternehmen wie Blue Apron und andere Meal-Kit-Player in direkten Wettbewerb, während Supermarktketten eigene Kochbox- und Convenience-Konzepte entwickeln oder mit Plattformen kooperieren. Darüber hinaus konkurriert HelloFresh indirekt mit Lieferdiensten für Fertiggerichte, Quick-Commerce-Anbietern und klassischen Restaurant-Lieferplattformen, die denselben Bedarf nach schneller, bequemer Nahrungsmittelversorgung adressieren. Diese Wettbewerbslandschaft führt zu hoher Marketingintensität, Promotionsdruck und Innovationszwang bei Sortiment und Kundenerlebnis.

Management und Strategie

HelloFresh wurde von Dominik Richter und Mitgründern aufgebaut, wobei Richter weiterhin eine zentrale Rolle im Top-Management spielt. Die Unternehmensführung verfolgt eine Strategie, die auf wachstumsorientierter Internationalisierung, operativer Exzellenz und kontinuierlicher Sortimentserweiterung basiert. Priorität haben Skaleneffekte, Prozessautomatisierung in Fulfillment-Centern, datengestützte Optimierung der Supply Chain und eine streng kennzahlenbasierte Steuerung von Marketingausgaben. Die Managementagenda umfasst zudem die Weiterentwicklung der Markenarchitektur, die Verfeinerung der Preis- und Promotionsstrategie sowie Investitionen in Technologieplattformen, um Personalisierung, Cross-Selling und Kundenbindung zu verbessern. Regulierungsthemen wie Lebensmittelsicherheit, Datenschutz und Nachhaltigkeitsberichterstattung werden zunehmend integraler Bestandteil der Governance-Struktur.

Branchen- und Regionalanalyse

Die Branche für Kochboxen und Mahlzeitenlösungen befindet sich an der Schnittstelle von Lebensmittelindustrie, Onlinehandel und Logistikdienstleistungen. Strukturelle Treiber sind Urbanisierung, steigende Erwerbstätigkeit in Haushalten, der Wunsch nach Zeitersparnis in der Essenszubereitung sowie die zunehmende Verlagerung des Lebensmitteleinkaufs in den digitalen Kanal. Gleichzeitig unterliegt der Markt konjunkturellen Schwankungen, da Konsumenten bei wirtschaftlicher Unsicherheit Ausgaben für Premium- oder Convenience-Produkte kritisch prüfen. Regional ist Nordamerika ein besonders wettbewerbsintensiver, aber auch volumenstarker Markt mit hoher Onlinepenetration. In Europa variieren Konsumverhalten, Preisniveaus und Logistikinfrastrukturen deutlich zwischen den Ländern. Märkte wie Australien und Neuseeland zeigen hohe Akzeptanz digitaler Bestellkanäle, sind aber aufgrund geringerer Bevölkerungsdichte logistisch anspruchsvoll. Währungsbewegungen, Energiepreise, Transportkosten und Rohstoffpreise wirken sich unmittelbar auf die Kostenstruktur des Modells aus.

Unternehmensgeschichte

HelloFresh wurde Anfang der 2010er-Jahre in Deutschland gegründet und entwickelte sich rasch von einem Start-up zu einem international expandierenden E-Commerce-Unternehmen. In der Anfangsphase konzentrierte sich das Geschäftsmodell auf ausgewählte Metropolregionen mit hoher Dichte an Online-affinen Konsumenten. Durch sukzessive Markteintritte in weitere europäische Länder sowie den nordamerikanischen Markt baute HelloFresh seine Reichweite aus und etablierte regionale Logistik- und Produktionsstandorte. Im Zuge der weiteren Expansion erweiterte das Unternehmen sein Markenportfolio und passte Rezeptwelten, Portionsgrößen und Preisstrukturen an landesspezifische Präferenzen an. Der Börsengang in Deutschland markierte eine neue Entwicklungsphase, in der Kapitalmarktanforderungen, Transparenz und Skalierungsdruck zunahmen. Über die Jahre investierte HelloFresh signifikant in Technologie, Automatisierung und Datenanalyse, um das Wachstum zu stützen und operative Komplexität beherrschbar zu halten.

Sonstige Besonderheiten

Eine Besonderheit des Geschäftsmodells liegt im Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeitsanspruch und ressourcenintensiver Logistik. HelloFresh positioniert sich mit dem Argument reduzierter Lebensmittelverschwendung durch präzise Portionierung, steht jedoch gleichzeitig vor der Herausforderung, Verpackungsmaterialien, Kühlmittel und Transportemissionen zu minimieren. In verschiedenen Märkten kommuniziert das Unternehmen Initiativen zur Verbesserung der Umweltbilanz, etwa optimierte Verpackungslösungen, Lieferbündelungen oder die Nutzung erneuerbarer Energien in Teilen der Wertschöpfungskette. Zudem ist die Kundenbasis stark digital geprägt, wodurch Themen wie Datenschutz, IT-Sicherheit und Plattformstabilität kritische Erfolgsfaktoren darstellen. Saisonale Muster, Feiertage und Wetterereignisse beeinflussen Bestellverhalten und Kapazitätsplanung, was hochflexible operative Strukturen erfordert.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich Chancen vor allem aus der strukturellen Verschiebung hin zu onlinebasierten Lebensmittellösungen und der starken Position von HelloFresh als etabliertem Anbieter im Kochboxensegment. Skaleneffekte, wachsende Markenbekanntheit und technologische Fortschritte im Bereich Datenanalyse und Automatisierung können mittelfristig die operative Effizienz steigern und die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Zusätzlich eröffnet die Diversifikation über mehrere Regionen und Marken die Möglichkeit, Nachfrage- und Regulierungsschocks in einzelnen Märkten teilweise abzufedern. Dem stehen jedoch substanzielle Risiken gegenüber. Das Geschäftsmodell ist konjunktur- und preisempfindlich, da Konsumenten bei steigenden Lebenshaltungskosten oder wirtschaftlichen Abschwüngen verstärkt auf günstigere Einkaufs- und Kochformen ausweichen können. Der Wettbewerb durch Supermarktketten, Online-Lebensmittelhändler, Lieferdienste und andere Kochboxanbieter bleibt intensiv und kann zu dauerhaftem Marketing- und Promotionsdruck führen. Kosteninflation bei Lebensmitteln, Energie und Logistik kann Margen belasten, wenn Preiserhöhungen am Markt nur begrenzt durchsetzbar sind. Hinzu kommen operative Risiken in den Lieferketten, regulatorische Anforderungen im Lebensmittel- und Verpackungsbereich sowie mögliche Veränderungen im Verbraucherverhalten nach außergewöhnlichen Wachstumsphasen, etwa nach pandemiebedingten Sondereffekten. Aus konservativer Perspektive erfordert ein Investment in HelloFresh daher eine hohe Risikotoleranz gegenüber geschäfts- und sektorbezogenen Schwankungen, eine sorgfältige Beobachtung der strategischen Umsetzung durch das Management und eine realistische Einschätzung der Nachhaltigkeit des Geschäftsmodells im Spannungsfeld zwischen Wachstum, Profitabilität und Wettbewerbsdruck.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 823,63 Mio. €
Aktienanzahl 143,34 Mio.
Streubesitz 10,28%
Währung EUR
Land Deutschland
Sektor zyklischer Konsum
Branche Hotels, Restaurants u. Freizeit
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+89,72% Weitere
+10,28% Streubesitz

Community-Beiträge zu HelloFresh SE

  • Community-Beiträge
  • Aktuellste Threads

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Mehrere Beiträge thematisieren den kurzfristigen Verkauf eines größeren Aktienpakets durch den neuen CFO, was als negatives Signal für das bereits schwache Sentiment gewertet wird und Spekulationen auf mögliche enttäuschende Quartalszahlen, insbesondere im RTE‑Geschäft, anheizt.
  • Diskutiert werden zudem deutliche Kurs‑ und Volatilitätsbewegungen, Berichte über Eindeckungen von Leerverkäufen, externe Datenquellen (z. B. Barclays‑Zahlungsdaten) sowie Vergleiche und Nachrichten zu Marley Spoon (Restrukturierung), die von einigen als Indikatoren für Chancen oder Risiken im Sektor interpretiert werden.
  • Die Meinungen reichen von pessimistischen Prognosen eines deutlichen Kursrückgangs und Skepsis gegenüber einer Übernahme bis zu Hoffnungen auf 300 Mio. EUR Kosteneinsparungen, langfristiges Wachstum des Kerngeschäfts und Forderungen nach stärkerer Marktregulierung sowie kritischen Bemerkungen zu Short‑Seller‑Vorwürfen.
Hinweis
Avatar des Verfassers
aramed
Kursziel 5 Euro
Dann Übernahmeangebot Amazon
Avatar des Verfassers
crunch time
Neues Jahrestief erreicht.. Kurs 6,50?

Nachdem man jüngst die ziemlich schwachen Zahlen veröffentlicht hatte und dort erkennbar wurde, daß auch der "Hoffnungsträger" RTE zur Schrumpfungsnummer wird, geht der Aktienkurs stramm südwärts. Heute wurde sogar das zuletzt erst angelaufene Jahrestief unterschritten. Damit ist man nur noch ca. 22 Cent über der nächsten wichtigen horizontalen Unterstützung von ca. 6,50€. Wohl demjenigen der seinen Kopf bei Anlageentscheidungen benutzt und die unfähigen Rockzipfel der Analysten meidet. Andernfalls hätte man hier viel Geld schon verloren. Aktien: Warum Prognosen von Analysten sinnlos sind - https://www.welt.de/finanzen/geldanlage/article153413375/Warum-Prognosen-von-Boersen-Analysten-sinnlos-sind.html ".....was viele Anleger schon seit Langem beobachten: Analystenprognosen bringen an der Börse keinen Mehrwert. Bankenexperten scheinen die Anleger regelmäßig in genau die Werte zu scheuchen, die vor einer langen Durststrecke stehen – oder Schlimmeres....Analysten gehören zu den am stärksten überbezahlten Personengruppen. Diese Einschätzungen braucht kein Mensch!.." Viele Tipps – wenige Treffer - https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/finanzen/viele-tipps-wenige-treffer/1311278.html ".....Treffsicherheit der Analysten genauer unter die Lupe genommen ......ernüchternde Ergebnis: Im Casino auf Rot oder Schwarz zu setzen, hätte wohl eine bessere Trefferquote gebracht...Zwei von drei Analysten liegen völlig falsch, sogar in der grundsätzlichen Tendenz.... Ein Privatanleger dürfe sich deshalb grundsätzlich nicht auf das Urteil eines Analysten verlassen, sondern müsse sich selbst ein Bild von einer Wunschaktie machen....Stutzig machen sollte einen Anleger auch die Dominanz von Kaufempfehlungen.....

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aramed
Update zu Eigenerfahrungen
Boxen weiterhin gut in Qualität, Rezeptvielfalt enorm. RTE- Gerichte: einmal gut, zweimal tatsächlich sehr gut. Pilzrisotto ist auf Restaurantniveau, was mich wunderte. Reis sogar bissfest. Respekt. Für RTE habe ich aber keinen Bedarf. War nur ein Test …
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crunch time
@ Chaecka
Mir ging es ja bei der auffälligen Kursbewegung eigentlich nur um die Zeit von gestern auf heute, wo eben relativ zügig der Kurs um ca. 1€ nachgab. Liegt es also nur temporär am großen Verfalltstag (heute nach Börsenschluß Verfall der Aktienoptionen) und ab nächster Woche ist wieder alles entspannter? Oder am gestrigen Kapitalmarkt Tag, weil die dort vorgestellte Perspektive zu schwammig / zu wenig überzeugend wirkte und die Verbesserungen offenbar doch erst weit weg ( => 2027) wirklich zu sehen sein sollen? Wir haben jetzt Anfang 2025. Ich bezweifel, daß viel vom dem aktuell Gesagten in 2027 noch wirklich genau so in der Form kommt. Da wird man sicherlich in 2026 schon wieder geänderte Dinge erzählen zur Perspektive und dann vielleicht von Hoffnung für 2028 sprechen. Man braucht doch nur mal zu schauen was die Jungs vor zwei Jahren alles gesagt haben an blühender Perspektive für das Kochboxen-Geschäft und was jetzt wirklich der Stand ist für 2025 ( Umsatzrückgänge). Hier ist es schwer wirklich genaue Dinge für die Zukunft abzusehen. Aktuell wird Gewinn-Hoffnung in weiter Ferne (2027) versprochen. Vielleicht ist manchen Anlegern das zu entfernt und zu unsicher. Und es wird viel von Marge geredet. Rentabilität ist aber nur eine relative Prozentzahl. Wenn parallel z.B. der Umsatz schrumpft, wie bei den Kochboxen (wo offenbar der Markt bereits weitestgehend gesättigt ist und man lediglich unrentable Kunden reduzieren will), dann wächst der nominale Gewinn nur, wenn es zu überdimensionale Margensteigerungen kommen. Diese Steigerungen können u.U. auch gefährlich sein, wenn man sich dabei totspart (zu wenig Marketing, zu wenig Service, etc.). Ich habe lieber stetig 20% mehr Umsatz bei gleich bleibender Marge, als z.B. 20% Umsatzrückgang und nur 10-15% Margensteigerung. Und mit Gewinn meine ich nicht Gaga-Zauberzahlen wie dieses AEBITDA (wo bewußt aufgehübschte Zahlen verlautbart werden, um nicht das dürftige Konzernergebnis benennen zu müssen), sondern was wirklich ganz am Ende Netto unter dem Strich pro Aktie übrigbleibt. Die Sparte RTE wirkt auf mich noch nicht so, als ob da wirklich dauerhaft genug große Dynamik jetzt aufkommt, um die erkennbare Hauptschwachstelle Kochboxen deutlich als tragende Säule zu überholen. Da RTE ja klein anfängt, hat man in der ersten Zeit natürlich einen gewissen Basiseffekt. Je größer aber der Bereich wird mit der Zeit, desto schwerer wird es das Wachstum so zu halten. Genau das ist ja schon mit dem Kochboxen-Geschäft inzwischen passiert und könnte für RTE in einigen Jahren auch so enden. Von daher ist die Aktie nicht mehr die große Wachstumsgeschichte wie sie noch beim IPO als Story verkauft wurde und entsprechend moderatere Bewertungsmultiple werden noch geduldet bei der Kursfindung. Die Aktie wird nicht ins Bodenlose fallen bzw. die Tiefststände sollten erst einmal Geschichte sein, da man eben doch (wenn auch spät) erkannt hat, daß Profitabilität auch eine Rolle spielt. Aber umgekehrt wird man wohl so fix nicht wieder klar jenseits der 14€ Marke notieren, falls sich nicht völlig überraschende Dinge entwickeln sollten. Kann man nie ausschließen. Aber erst müßte man die mal sehen. Und was die vielen LV noch erwarten die bislang noch nicht deutlich abbauen, ist auch noch eine offene Sache. Was ist denn deren Gedanke bei dem doch schon wieder inzwischen deutlich zurück gekommenen Kurs? Da würden mir als LV andere Aktien einfallen die deutlich größere Atempausen mal wieder nötig hätten.
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Chaecka
Ursache
So, wie ich es sehe, waren die Anleger von den Ergebnissen im Herbst 2024 enttäuscht und liessen den Kurs auf bis 5 Euro einbrechen. Dann tauchte ein Investor auf, in dessen Fahrwasser Anleger neuen Mut bekamen und den Kurs wieder auf 13 Euro hochkauften. Die letzten Zahlen haben dann wieder enttäuscht und offensichtlich fällt dem neuen Investor auch nicht mehr ein, als Kosten zu senken. Das reicht halt nicht und daher sind wir wieder auf dem Weg zu den 5 Euro. Ich bezweifle, dass mit RTE jemals nennenswert Geld verdient werden kann: Auf dem Land ist die Logistik zu aufwändig und in der Stadt ist es zu einfach für jeden lokalen Wettbewerber, die Sahne abzuschöpfen. Und da reden wir noch nicht einmal von der Gemüsequalität, das vorgekocht vier Tage im Kühlschrank lag, bevor der Verzehr stattfindet. Es gibt für das Geschäftsmodell einfach keinen Burggraben. Kein Kauf!
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aberhello
Gleitende 12-Monats-Zahlen
2023 hatte ich gehofft, dass das Unternehmen die Profitabilität in den Fokus rückt. Leider hat man bisher nur den Schaden beim Cash-Flow etwas begrenzt, aber der Turn-Around ist nicht gelungen. Hat mich leider damals dazu bewegt, zu stärker zu investieren, was absolut nicht aufgegangen ist. Im Nachhein stimmt mich das auch generell sehr, sehr skeptisch gegenüber Unternehmen, die stark mit "Adjustments" arbeiten. Die Begründung ist ja immer, dass man gewisse Effekte herausnimmt, damit man "Kern"-Kennzahlen oder Werte betrachten kann. Aber das muss sich ja im Laufe von einigen Jahren dann auch materialisieren, was hier z.B. nie der Fall war. Wie sehr Ihr das?
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crunch time
dome89 #12184

dome89: #12184 Limit bei 7,51 ausgelöst..Posi jetzt verdoppelt auf EK. 8,60. Leider vor den Zahlen halt etwas zu früh wieder rein. =============================== Ist zwar immer etwas ärgerlich, wenn man erste Teilpositionen zu früh kauft, aber wenn jetzt der EK im Schnitt bei 8,60 liegt, dann ist das ja nicht so wirklich weit weg vom aktuellen Kurs. Zumindest die heutige weitere Teil-Posi wäre ja aktuell im Plus. Frage mich wer da heute kurz nach der Eröffnung so fix "reingestochen" hat. Macht auf die Art für einen LV kaum Sinn. War ja nichts wirklich Nachhaltiges und Kurs zog seitdem auch wieder an. Sollte da nur eine bestimmte Chartmarke noch "abgegrast" werden? Im Bereich grob um 7,80 ( = Unterkante des Gaps von März 2024) +/- 20 Cent liegt eigentlich eine gute horizontale Unterstützungszone. Sollten jetzt nicht zu schlechte Daten in den USA verkündet werden, dann könnte sich der Kurs vielleicht weiter in dem genannten Bereich stabilisieren/ etwas wieder erholen Richtung 200 Tagelinie. Wobei ich denke die Region um 10€ sollte es wohl erst einmal ein Weile nun schwer haben wieder überwunden zu werden, falls die nächsten Q.1 Zahlen da nicht wieder etwas mehr bessere Stimmungen schaffen als die jüngsten Zahlen. Bleibt noch der Blick auf den großen Verfallstermin kommende Woche. Und auch beobachten, ob gewisse LV, die vor den Zahlen noch klar aufgestockt hatten, nun doch anfangen den Gewinn auch wieder zu realisieren. Die jüngste Enttäuschung lag ja mehr auf der Umsatz- als auf der Ertragsseite. Sollte also daher auch nicht wieder so ins Bodenlose hier fallen wie noch Mitte letzten Jahres.

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Rambokrypto
Ich versteh nicht wirklich,
was der Gesamtmarkt mit HF zu tun haben soll, die Aussage kann man sich schenken. Ich kann das überlesen aber für weniger versierte, die hier ggf. mitlesen ist das immer etwas irreführend. Der Kurs wird ganz klar weiterhin von der Gunst der LV abhängen, egal ob sie dabei Geld verbrennen oder nicht. Solange die Quote so hoch ist wird sich das auch definitiv nicht ändern!
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buckweiser
naja der rest sind dann aber halt erkaufte
fakeumsätze, egal ob jetzt nach der ersten box 50% oder 40% abspringen und nach 12 monaten anstatt 90% nur 70%, am ende bleibt dann abzuwarten ob man unterm Strich damit gewinne schafft, nur für die exorbitanten wachstumsraten seh ich da schwarz wenn man sich da nicht noch mehr überlegt
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Saarlänna
Lt. CEO bleiben bei HF deutlich mehr Kunden
So zumindest seine Aussage im Interview beim Management-Magazin MM: Bislang machen Sie ja nur Verluste. Die Krux ist, dass Sie von 100 Kunden, die Sie mit Gutscheinen locken, nach Daten von Kreditkartenfirmen rund 80 bis 95 schon innerhalb der ersten sechs Monate wieder verlieren. Richter: Es bleiben deutlich mehr Kunden dabei. So stark wie wir kann man nur mit einer gewissen Stammklientel wachsen. Der Durchschnittskunde bestellt bei uns viel häufiger als bei gewöhnlichen Essenslieferdiensten, im Quartal über 20 Gerichte. Und mit jedem Neukunden, den wir gewinnen, generieren wir im Schnitt einen deutlichen Deckungsbeitrag.
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Katjuscha
ja, der Turn bei den Kundenzahlen ist bei dem
Geschäftsmodell schon heftig, Das dürfte aber bekannt sein. HF muss es halt schaffen, übergeordnet mehr Kunden zu gewinnen. Wenn dann die Marktkonsolidierung anhält, beispielsweise BA pleite geht oder mit HF fusioniert, dann könnte man Kunden auch bessere Angebote machen, ohne diese kurzfristig orientierten Lockangebote. Und dann steigt auch die länger aktivierte Kundenzahl rapide an. Für mich ist das Thema Marktkonsolidierung hier entscheidend für den Erfolg. Wenn sich am Ende 2-3 Unternehmen durchsetzen und eine Art Duopol gebildet wird, ohne das man sich großartig bekämpft, dann werden die Margen entsprechend schnell steigen. Und HF ist ja zumindest bei Ebitda und operativen Cashflow nicht allzu weit vom breakeven entfernt. In den nächsten 2-3 Quartalen geh ich aber noch von hoher Kundenaquise aus, was den Verlust nicht wesentlich reduziert. Ende 2018 muss man dann beweisen, ob den Worten des Vorstands auch Taten folgen.
the harder we fight the higher the wall
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buckweiser
zitat aus dem artikel
"Ein weiteres Marktforschungsunternehmen, 1010data, kam 2016 zu dem Schluss, dass nur die Hälfte der Blu-Apron-Kunden nach der ersten Woche dabeigeblieben ist und nur 10% nach sechs Monaten noch als Abonnenten dabei sind. HelloFresh und Plated sollen ähnliche Raten haben."
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Häufig gestellte Fragen zur HelloFresh Aktie und zum HelloFresh Kurs

Der aktuelle Kurs der HelloFresh Aktie liegt bei 5,616 €.

Für 1.000€ kann man sich 178,06 HelloFresh Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der HelloFresh Aktie lautet HLFFF.

Die 1 Monats-Performance der HelloFresh Aktie beträgt aktuell -6,56%.

Die 1 Jahres-Performance der HelloFresh Aktie beträgt aktuell -55,11%.

Der Aktienkurs der HelloFresh Aktie liegt aktuell bei 5,616 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -6,56% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von HelloFresh eine Wertentwicklung von -22,02% aus und über 6 Monate sind es -36,00%.

Das 52-Wochen-Hoch der HelloFresh Aktie liegt bei 13,92 €.

Das 52-Wochen-Tief der HelloFresh Aktie liegt bei 5,22 €.

Das Allzeithoch von HelloFresh liegt bei 97,50 €.

Das Allzeittief von HelloFresh liegt bei 4,42 €.

Die Volatilität der HelloFresh Aktie liegt derzeit bei 60,38%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von HelloFresh in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 9,69 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +70,25%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 9,69 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von +70,25%.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche HelloFresh Kursziel beträgt 9,69 €. Das ist +70,25% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen HelloFresh 4 x zum Kauf, 4 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche HelloFresh Kursziel beträgt 9,69 €. Das ist +70,25% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen HelloFresh 4 x zum Kauf, 4 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 9,69 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von +70,25%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die HelloFresh Aktie bei 9,69 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der HelloFresh Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 823,63 Mio. €

Insgesamt sind 162,4 Mio HelloFresh Aktien im Umlauf.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von HelloFresh bei 47%. Erfahre hier mehr

HelloFresh hat seinen Hauptsitz in Deutschland.

HelloFresh gehört zum Sektor Hotels, Restaurants u. Freizeit.

Das KGV der HelloFresh Aktie beträgt 27,95.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von HelloFresh betrug 7.661.300.000 €.

Die nächsten Termine von HelloFresh sind:
  • 18.03.2026 - Veröffentlichung Jahresfinanzbericht
  • 06.05.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q1)
  • 02.06.2026 - Hauptversammlung
  • 13.08.2026 - Veröffentlichung Halbjahresfinanzbericht
  • 05.11.2026 - Veröffentlichung Quartalsmitteilung (Stichtag Q3)

Laut Daten gab es im letzten Monat Insidertransaktionen, die Hinweise auf die Stimmung innerhalb von HelloFresh geben. Dabei gab es 3 Verkäufe der HelloFresh Aktie und keine Käufe der HelloFresh Aktie.

Nein, HelloFresh zahlt keine Dividenden.