FRANKFURT (dpa-AFX) - Die zuletzt nahe 28 Euro stabilisierten Gerresheimer -Aktien haben am Dienstag vorbörslich einen deutlichen Rückschlag erlebt. Der überraschende Rücktritt des Interimchefs Uwe Röhrhoff erhöht wieder die Unsicherheit unter den Anlegern, wie es bei dem angeschlagenen Verpackungshersteller weitergeht.
Für dich zusammengefasst:
Gerresheimer-Aktien erlebten einen Rückschlag am Dienstag.
Der Rücktritt des Interimchefs sorgt für Unsicherheit.
Aktien wurden fast acht Prozent unter dem Schlusskurs gehandelt.
Auf der Plattform Tradegate wurden die Titel am Morgen fast acht Prozent unter ihrem Xetra-Schlusskurs gehandelt. Dort gezahlte 25,85 Euro würden auf Xetra ein Tief seit zwei Wochen bedeuten.
Das Unternehmen arbeitete seit geraumer Zeit Bilanzunstimmigkeiten auf, die den Kurs Ende Februar bis unter 15 Euro gedrückt hatten. Die seitdem spürbare Erholung hatte dann Ende Juli bei 32 Euro gegipfelt, als ein Spartenverkauf finanzielle Luft schaffte. Seitdem war die Aktie bei etwa 28 Euro auf Richtungssuche.
Ein Händler monierte die unklare Lage, die der frühe Rücktritt von Röhrhoff mit sich bringe. Der Manager hat sein Mandat, das ohnehin nur bis längstens Oktober 2026 galt, auf eigenen Wunsch beendet. Finanzchef Wolf Lehmann und Vorstandsmitglied Achim Schalk sollen bis auf Weiteres seine Aufgaben übernehmen./tih/mis
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