- Analysten sehen Chancen bei Dividendenaristokraten.
- Becton Dickinson hat eine Dividendenrendite von 2,19 %.
- General Dynamics gewann fast 30 % seit Jahresbeginn.
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Anleger entdecken laut einer neuen Analyse von Wolfe Research wieder Chancen bei klassischen Dividendenaristokraten. Diese Unternehmen erhöhen ihre Ausschüttung seit mindestens 25 Jahren jedes Jahr.
Analyst Chris Senyek erklärte am Dienstag, das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) dieser Gruppe liege nach der jüngsten Schwächephase im historischen Vergleich günstig. Er verwies auf ein relatives Verhältnis von rund 0,83 gegenüber dem S&P 500 bei einer Dividendenrendite von etwa 2,5 Prozent.
Senyek führt die Underperformance auf den defensiven Charakter der Titel zurück. Die größten Gewichtungen stammen aus Basiskonsum, Industrie und Finanzen, während der Technologiesektor nur drei Prozent stellt.
Er betont jedoch, dass defensive Strategien sein bevorzugter Ansatz bleiben und in jeder Marktphase einsetzbar sind. Sein Team stellte dafür eine Liste mit Aristokraten zusammen, die zudem zwei weitere Faktoren erfüllen: starkes Dividendenwachstum oder eine Position im zweiten Renditequintil.
Zu den Aktien, die alle drei Kriterien erfüllen, zählt Becton Dickinson. Das Unternehmen bietet eine Dividendenrendite von 2,19 Prozent, während die Aktie seit Jahresbeginn zweistellig verloren hat. Im vierten Quartal übertraf der Medizintechnikanbieter zwar die Gewinnerwartungen, blieb beim Umsatz aber hinter den Prognosen zurück.
Becton Dickinson geriet zudem Anfang des Jahres ins Visier des aktivistischen Investors Starboard. Im Juli kündigte das Unternehmen an, dass der Laborgerätehersteller Waters (Waters Aktie) einen Teilbereich aus Biowissenschaften und Diagnostik übernimmt. Laut Daten von FactSet ergibt sich für die Aktie eine durchschnittliche Bewertung mit "Übergewichten“ und ein Kurspotenzial von etwa drei Prozent.
Auch Abbott Laboratories erfüllt die genannten Kriterien und erhält ebenfalls eine durchschnittliche "Übergewichten"-Bewertung. FactSet weist auf ein Aufwärtspotenzial von 15 Prozent hin. Die Aktie legte seit Jahresbeginn zweistellig zu und bietet eine Rendite von 1,84 Prozent. Die Quartalszahlen vom Oktober enttäuschten allerding bei Umsatz und Gewinn. Im November meldete Abbott die geplante Übernahme von Exact Sciences, dem Hersteller des Cologuard-Krebstests.
Der bis zu 23 Milliarden US-Dollar schwere Deal wäre einer der größten des Konzerns seit fast einem Jahrzehnt und soll im zweiten Quartal 2026 abgeschlossen werden. CEO Robert B. Ford erklärte damals:
"Die Innovationskraft, die starke Marke und die kundenorientierte Umsetzung von Exact Sciences sind im Bereich der Krebsdiagnostik unübertroffen, und die Präsenz und Stärken des Unternehmens ergänzen unsere eigenen."
General Dynamics zählt ebenfalls zu den Favoriten der Analyse. Der Rüstungskonzern gewann seit Jahresbeginn fast 30 Prozent und kommt auf eine Dividendenrendite von 1,81 Prozent. Das Unternehmen hob im Oktober seine Jahresprognose an und meldete im dritten Quartal sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn Ergebnisse über den Erwartungen. CEO Phebe Novakovic betonte:
"Jedes unserer vier Segmente verzeichnete im Quartal einen Anstieg der Gewinne und des Auftragsbestands, was auf eine solide Umsetzung in Verbindung mit einer wachsenden Nachfrage zurückzuführen ist."
Das Luft- und Raumfahrtsegment habe mit einem Umsatzplus von 30,3 Prozent und einer Margenausweitung um 100 Basispunkte besonders stark zugelegt. FactSet errechnet für General Dynamics (General Dynamics Aktie) ein durchschnittliches Analystenrating von "Übergewichten“ und ein Kurspotenzial von etwa 15 Prozent.
Autor: sbh-Redaktion/neb
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