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Abbott Laboratories Aktie

Aktie
WKN:  850103 ISIN:  US0028241000 US-Symbol:  ABT Branche:  Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte Land:  USA
120,65 $
-1,11 $
-0,91%
102,92 € 20:11:35 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
183,47 Mrd. €
Streubesitz
18,03%
KGV
24,09
Dividende
0,63 $
Dividendenrendite
0,52%
neu: Nachhaltigkeits-Score
42 %
Index-Zuordnung
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Abbott Laboratories Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Abbott Laboratories Inc. ist ein weltweit agierender Gesundheitskonzern mit Fokus auf forschungsbasierte Medizintechnik, Diagnostik, Ernährung und etablierte Markenpharmazeutika. Das Geschäftsmodell zielt auf skalierbare, regulierte Gesundheitsmärkte mit wiederkehrenden Erlösen aus Diagnoseplattformen, Geräten und Verbrauchsmaterialien. Abbott kombiniert kapitalintensive, technologisch anspruchsvolle Systeme mit langfristigen Liefer- und Servicebeziehungen zu Kliniken, Laboren und Patienten. Kern des Modells sind diversifizierte Gesundheitslösungen entlang des gesamten Behandlungspfads: von Screening und Diagnostik über Therapieunterstützung bis zur chronischen Versorgung im häuslichen Umfeld. Die Ertragslogik beruht auf einem Mix aus Einmalinvestitionen in Plattformen (z.B. kardiologische Devices, Diagnostiksysteme) und kontinuierlichen Umsätzen aus Testkartuschen, Sensoren, Verbrauchsmaterialien und Serviceverträgen. Die geographische Diversifikation über Industriestaaten und Schwellenländer reduziert Abhängigkeiten von einzelnen Gesundheitssystemen und Kostenträgern. Abbott ist damit ein klassischer, breit aufgestellter Gesundheitswert mit starker Fokussierung auf regulierte, demografiebegünstigte Märkte.

Mission und strategische Ausrichtung

Abbott formuliert seine Mission als Verbesserung der Lebensqualität durch Zugang zu innovativen Gesundheitslösungen. Im Zentrum stehen Frühdiagnostik, Optimierung chronischer Therapien und die Stärkung von Prävention. Strategisch setzt das Management auf vier Säulen: globale Diversifikation, technologische Differenzierung, starke Marken im Patienten- und Facharztmarkt sowie enge Kooperation mit Gesundheitssystemen. Die Unternehmensphilosophie betont langfristig orientierte Forschung und Entwicklung, evidenzbasierte Medizin und regulatorische Compliance. Abbott positioniert sich explizit als Anbieter von Lösungen, nicht nur von Produkten: Diagnostikplattformen werden durch digitale Auswertung, vernetzte Geräte und datenbasierte Entscheidungsunterstützung ergänzt. Der Konzern verfolgt eine Strategie der selektiven Portfoliooptimierung durch Zukäufe und Desinvestitionen, um sich auf wachstumsstarke, margenstabile Segmente zu konzentrieren. Die Mission spiegelt sich in einer konsequenten Ausrichtung auf Indikationen mit hoher Krankheitslast wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Infektionskrankheiten und Mangelernährung wider.

Produkte und Dienstleistungen

Abbott deckt ein breites Spektrum an medizinischen Produkten und Dienstleistungen ab, die sich im Wesentlichen vier Bereichen zuordnen lassen. Im Diagnostikgeschäft bietet das Unternehmen Labordiagnostiksysteme, Point-of-Care-Tests und Schnelltests für Krankenhäuser, Zentrallabore und Arztpraxen an. Diese umfassen unter anderem klinische Chemie, Immunoassays, Hämatologie, molekulare Diagnostik und Blutanalyse. Im Bereich Medizintechnik konzentriert sich Abbott auf kardiovaskuläre Devices, strukturelle Herztherapien, Neuromodulation sowie Diabetes-Management. Dazu zählen Stents, katheterbasierte Herzklappenlösungen, Herzrhythmus-Management-Systeme, Implantate für Herzinsuffizienz, Neurostimulationssysteme und kontinuierliche Glukosemesssysteme mit Sensor- und Lesetechnologie. Die Sparte Ernährung umfasst medizinische Ernährungsprodukte für Säuglinge, Erwachsene, Sportler und Patienten mit speziellen Ernährungsbedürfnissen, darunter Trinknahrungen und ergänzende Ernährungsprodukte. In den etablierten Pharma-Portfolios in ausgewählten internationalen Märkten vertreibt Abbott markenstarke verschreibungspflichtige und OTC-Arzneimittel, insbesondere in den Bereichen Gastroenterologie, Schmerz, Atemwegserkrankungen und Frauengesundheit. Ergänzt werden die physischen Produkte durch Serviceleistungen wie technische Betreuung, Schulungen für medizinisches Fachpersonal, digitale Plattformen zur Datenanalyse sowie Versorgungsprogramme für Patienten.

Geschäftsbereiche und Segmentstruktur

Abbott gliedert sein Geschäft in mehrere große Segmente, die unterschiedliche Nachfragezyklen und Risikoprofile aufweisen. Der Bereich Diagnostik umfasst Kernlabordiagnostik, Point-of-Care-Testing, Blutscreening und Schnelltests. Diese Einheit profitiert von hohen Eintrittsbarrieren, da Laborsysteme stark in klinische Abläufe integriert sind und umfangreiche regulatorische Zulassungen benötigen. Der Bereich Medizintechnik bündelt kardiovaskuläre Produkte, strukturelle Herztherapien, Rhythmusmanagement, Herzinsuffizienzsysteme, Neuromodulation sowie Diabetes-Technologie. Hier stehen Innovation, klinische Studien und Zulassungsverfahren im Fokus. Der Ernährungsbereich umfasst pädiatrische und medizinische Ernährungslösungen, die in Apotheken, Kliniken und dem Lebensmitteleinzelhandel vertrieben werden. Der Bereich etablierte Pharmazeutika adressiert vorwiegend Schwellenländer mit markenbasierten, reifen Medikamentenportfolios und nutzt eine breite Vertriebsinfrastruktur. Diese Segmentierung ermöglicht es, zyklische Schwankungen in einzelnen Sparten zu glätten und die Cashflow-Generierung zu diversifizieren.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Abbott verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben charakterisiert werden können. In der Diagnostik resultieren Skaleneffekte, hohe Wechselkosten und lange Vertragslaufzeiten aus der Kombination von Geräten, Reagenzien und Software. Sobald ein Labor ein Abbott-System installiert, entstehen durch Validierung, Schulung und Integration in Krankenhaus-IT hohe Umstellungshürden. Im Diabetes-Segment hat Abbott mit seinen kontinuierlichen Glukosemesssystemen eine starke Marktposition aufgebaut, die auf robusten klinischen Daten, Nutzerfreundlichkeit, Kostenerstattung und einer etablierten Marke beruht. Die kardiovaskulären und strukturellen Herzprodukte profitieren von technologischen Eintrittsbarrieren, komplexen klinischen Studienprogrammen und Zulassungsanforderungen. Zusätzlich verfügt Abbott über eine breite globale Vertriebsorganisation mit tiefen Beziehungen zu Krankenhäusern, Ärzten und Gesundheitsbehörden. Dieser Vertriebsvorteil ist schwer replizierbar. Die starke Marke im Bereich medizinischer Ernährung und Consumer Health schafft Vertrauen bei Patienten und Ärzten. Zusammengenommen bilden technologische Differenzierung, regulatorische Expertise, Datenbasis und Vertriebsnetzwerk einen stabilen, aber nicht unangreifbaren Moat.

Wettbewerbsumfeld

Abbott agiert in hochkompetitiven Segmenten des globalen Gesundheitsmarkts. Im Diagnostikbereich konkurriert das Unternehmen mit globalen Akteuren wie Roche, Siemens Healthineers, Danaher/Beckman Coulter und Thermo Fisher Scientific. Der Wettbewerb erfolgt über Testmenüs, Durchsatz, Präzision, Automatisierungsgrad und Servicequalität. Im Medizintechnikgeschäft stehen Abbott unter anderem Medtronic, Boston Scientific, Edwards Lifesciences und Johnson & Johnson gegenüber. In der strukturellen Herztherapie sowie im Rhythmusmanagement ist die Innovationsgeschwindigkeit hoch, und Produktlebenszyklen sind vergleichsweise kurz. Im Diabetes-Management konkurriert Abbott mit Anbietern kontinuierlicher Glukosemessung und Insulinpumpentechnologie wie Dexcom und anderen spezialisierten Herstellern. Im Ernährungsbereich stehen globale Nahrungsmittel- und Pharmaunternehmen wie Nestlé Health Science und Danone in direktem Wettbewerb. In den etablierten Pharma-Portfolios treffen starke lokale und regionale Generika- sowie Markenanbieter hinzu. Der intensive Wettbewerb erhöht den Innovationsdruck, begrenzt Preissetzungsspielräume und macht ein konsequentes Portfolio-Management erforderlich.

Management und Unternehmensführung

Abbott wird von einem erfahrenen Managementteam mit langjähriger Branchenexpertise geführt. Der Vorstandsvorsitzende (CEO) steht einem diversifizierten Executive Team vor, das wesentliche Funktionen wie Forschung und Entwicklung, Operations, Finanzen, Regulierung und regionale Geschäftssteuerung abdeckt. Die Führungsstruktur ist auf eine Balance zwischen zentraler Steuerung und dezentraler Marktverantwortung ausgelegt. Strategisch setzt das Management auf organisches Wachstum durch Innovation, selektive M&A-Transaktionen und laufende Portfoliooptimierung. Governance-seitig orientiert sich Abbott an etablierten US-Corporate-Governance-Standards mit einem mehrheitlich unabhängigen Board of Directors, Ausschüssen für Revision, Vergütung und Nominierungen sowie einer klaren Trennung von Kontroll- und Managementfunktionen. Die Kapitalallokationspolitik ist tendenziell konservativ ausgerichtet, mit Fokus auf nachhaltige Dividenden, Investitionen in Forschung und Entwicklung und Finanzstabilität. Risiko-Management, Compliance und Produktqualität genießen aufgrund der hohen regulatorischen Anforderungen im Gesundheitswesen klaren Vorrang.

Branchen- und Regionenprofil

Abbott ist in stark regulierten, demografisch begünstigten Gesundheitssektoren tätig. Die globale Medizintechnik- und Diagnostikbranche profitiert langfristig von alternden Bevölkerungen, steigender Prävalenz chronischer Erkrankungen und zunehmender Gesundheitsausgaben in Schwellenländern. Gleichzeitig unterliegt sie Kostendruck durch staatliche Kostenträger, Krankenkassen und Krankenhausketten. Erstattungsregeln, regulatorische Zulassungsprozesse und Qualitätsstandards bestimmen den Marktzugang und beeinflussen die Margenstruktur. Regional ist Abbott breit diversifiziert mit einem hohen Anteil der Umsätze außerhalb der USA. In Nordamerika und Europa dominiert der Zugang zu hochentwickelten Gesundheitssystemen mit ausgeprägten Erstattungsmechanismen und hohen Compliance-Anforderungen. In Asien, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Afrika adressiert Abbott sowohl aufstrebende Mittelschichten als auch staatliche Versorgungsprogramme. Diese Märkte weisen höhere Wachstumsraten, aber auch erhöhte politische, regulatorische und währungsbedingte Risiken auf. Die Mischung aus reifen Märkten mit stabilen Rahmenbedingungen und dynamischen Schwellenländern mit höherem Wachstum prägt das Chancen-Risiko-Profil des Konzerns.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Abbott wurde im späten 19. Jahrhundert in den USA gegründet und entwickelte sich aus einem pharmazeutischen Labor zu einem breit aufgestellten Gesundheitskonzern. In der frühen Unternehmensphase stand die Herstellung standardisierter pharmazeutischer Präparate im Vordergrund. Im Laufe des 20. Jahrhunderts baute Abbott ein breites Portfolio an Arzneimitteln, Diagnostikprodukten und Ernährungsprodukten auf und internationalisierte seine Aktivitäten schrittweise. Ein wesentlicher Wendepunkt war die strategische Aufspaltung der Aktivitäten in forschungsintensive Pharmazeutika und das übrige Gesundheitsgeschäft. Der reine forschende Pharmabereich wurde in ein eigenständiges Unternehmen ausgegliedert, während Abbott sich auf Diagnostik, Medizintechnik, Ernährung und etablierte Markenpharmazeutika konzentrierte. Durch gezielte Akquisitionen verstärkte der Konzern insbesondere sein Portfolio in der kardiovaskulären Medizintechnik, in der Diagnostik und im Diabetes-Management. Parallel wurden nicht-strategische Geschäftsbereiche veräußert, um die Kapitalallokation zu fokussieren. Die Unternehmensgeschichte ist daher geprägt von Anpassungsfähigkeit, Portfolio-Neuausrichtungen und einer konsequenten Ausrichtung auf wachstumsstarke Segmente der Gesundheitswirtschaft.

Besondere Merkmale und Innovationsschwerpunkte

Ein zentrales Merkmal von Abbott ist die starke Positionierung in der Schnittmenge von Medizintechnik, Diagnostik und digitaler Gesundheit. Kontinuierliche Glukosemessung, vernetzte kardiologische Devices und digitale Patientenplattformen sind Beispiele für integrierte Lösungen, die medizinische Daten in Echtzeit bereitstellen und Therapieentscheidungen unterstützen. Abbott investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um klinisch relevante Innovationen durch Studien abzusichern und regulatorische Zulassungen in wichtigen Märkten zu erreichen. Besondere Bedeutung hat die Standardisierung von Diagnostikprozessen und die Automatisierung von Laboren, um Effizienz und Ergebnisqualität zu steigern. Im Ernährungsbereich setzt Abbott auf evidenzbasierte Formulierungen für besonders vulnerable Patientengruppen, einschließlich Frühgeborener, geriatrischer Patienten und Personen mit schweren chronischen Erkrankungen. Die Kombination aus klinischer Forschung, globaler Präsenz und Markenbekanntheit verschafft Abbott eine starke Ausgangsposition in strategisch wichtigen Nischen der Gesundheitsversorgung.

Chancen für langfristig orientierte Anleger

Aus Sicht konservativer Anleger bieten sich bei Abbott mehrere strukturelle Chancen. Die demografische Entwicklung mit steigender Lebenserwartung und höherer Krankheitslast unterstützt langfristig die Nachfrage nach Diagnostik, kardiovaskulären Therapien und Diabetes-Management. Die breite Segment- und Regionsdiversifikation senkt klusterspezifische Risiken und reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Erstattungsregimen. Die starke Position in kontinuierlicher Glukosemessung und struktureller Herztherapie eröffnet weiteres Wachstumspotenzial, sofern Abbott seine technologische Führungsrolle behauptet. Die regelmäßige Einführung neuer Plattformen und Testmenüs kann die Bindung von Kliniken und Laboren vertiefen und die Basis für wiederkehrende Umsätze verbreitern. Für konservative Investoren kann zudem die in der Gesundheitsbranche übliche relative Defensivität in wirtschaftlichen Schwächephasen attraktiv sein, da medizinische Leistungen nur begrenzt konjunkturabhängig sind. Die strategische Ausrichtung auf regulierte, aber wachstumsstarke Märkte unterstützt die Perspektive eines strukturellen, wenngleich nicht linearen Wachstums.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Trotz der attraktiven Branchenposition ist ein Investment in Abbott mit spezifischen Risiken behaftet, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten. Regulatorische Risiken sind hoch: Verzögerungen bei Zulassungen, strengere Sicherheitsanforderungen oder Rückrufe können zu erheblichen Kosten, Reputationsschäden und temporären Umsatzeinbußen führen. Der Kostendruck durch staatliche Gesundheitssysteme, Versicherer und Krankenhausketten kann Preissetzungsmacht einschränken und Margen belasten. Intensive Konkurrenz in Diagnostik, Medizintechnik und Diabetes-Technologie erhöht das Risiko technologischer Disruption, etwa durch neuartige Sensoren, minimalinvasive Therapien oder datengetriebene Plattformanbieter. Produktbezogene Haftungsrisiken, insbesondere bei implantierbaren Devices und Diagnostiktests, erfordern umfangreiche Qualitäts- und Compliance-Systeme. Währungs- und Länderrisiken resultieren aus der starken internationalen Präsenz, insbesondere in Schwellenländern mit potenziell volatilen regulatorischen und makroökonomischen Rahmenbedingungen. Langfristige Anleger müssen zudem beachten, dass hohe Forschungs- und Entwicklungsausgaben sowie M&A-Aktivitäten Kapital binden und nicht in jedem Fall den erwarteten strategischen Mehrwert liefern. Vor diesem Hintergrund bleibt Abbott zwar ein defensiv positionierter Gesundheitskonzern, aber kein risikoloser Hafen.

Kursdaten

Geld/Brief 120,58 $ / 120,68 $
Spread +0,08%
Schluss Vortag 121,76 $
Gehandelte Stücke 397.274
Tagesvolumen Vortag 723.281.887 $
Tagestief 120,37 $
Tageshoch 121,40 $
52W-Tief 113,60 $
52W-Hoch 141,01 $
Jahrestief 120,65 $
Jahreshoch 129,44 $

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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 41.950 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 7.040 $
Jahresüberschuss in Mio. 13.402 $
Umsatz je Aktie 24,03 $
Gewinn je Aktie 7,68 $
Gewinnrendite +28,12%
Umsatzrendite +31,95%
Return on Investment +16,46%
Marktkapitalisierung in Mio. 197.490 $
KGV (Kurs/Gewinn) 14,73
KBV (Kurs/Buchwert) 4,14
KUV (Kurs/Umsatz) 4,71
Eigenkapitalrendite +28,12%
Eigenkapitalquote +58,55%

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Typ Call
Hebel 5,03
Geld/Brief 2,01 / 2,09 €
Knock-Out 97,60 €
Laufzeitende open end
WKN UL8LDJ

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Derivate

Hebelprodukte (40)
Faktor-Zertifikate 29
Knock-Outs 11
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Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 4
Gesteigert seit 12 Jahre
Keine Senkung seit 12 Jahre
Stabilität der Dividende 0,93 (max 1,00)
Jährlicher 7,45% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 9,73% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 48,1% (auf den Gewinn/FFO)
quote 60,7% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 4,66%

Dividenden Historie

Datum Dividende
15.01.2026 0,63 $ (0,54 €)
15.10.2025 0,59 $ (0,51 €)
15.07.2025 0,59 $ (0,51 €)
15.04.2025 0,59 $ (0,52 €)
15.01.2025 0,59 $ (0,57 €)
15.10.2024 0,55 $ (0,50 €)
15.07.2024 0,55 $ (0,50 €)
12.04.2024 0,55 $ (0,51 €)
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Termine

31.03.2026 Quartalsmitteilung
Quelle: Leeway

Prognose & Kursziel

Keine aktuellen Prognosen oder Kursziele bekannt.

Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 102,96 € +2,82%
100,14 € 19:31
Frankfurt 104,18 € -0,36%
104,56 € 08:08
Hamburg 102,02 € -2,41%
104,54 € 08:01
Hannover 102,88 € -1,61%
104,56 € 17:25
München 102,96 € 0 %
102,96 € 08:00
Stuttgart 102,98 € -0,33%
103,32 € 20:04
Xetra 103,06 € -1,45%
104,58 € 17:35
L&S RT 103,13 € -1,10%
104,28 € 20:25
NYSE 120,65 $ -0,91%
121,76 $ 20:11
Nasdaq 120,65 $ -0,93%
121,78 $ 20:11
AMEX 121,70 $ -1,34%
123,35 $ 16.01.26
Wien 103,24 € -1,64%
104,96 € 15:30
SIX Swiss Exchange 100,00 ¤ 0 %
100,00 ¤ 06.01.26
Tradegate 102,94 € -1,29%
104,28 € 19:54
Quotrix 105,50 € +1,13%
104,32 € 07:27
Gettex 103,00 € -2,18%
105,30 € 19:43
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
16.01.26 121,76 723 M
15.01.26 123,53 707 M
14.01.26 125,00 684 M
13.01.26 124,30 620 M
12.01.26 124,64 482 M
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 124,30 $ -2,04%
1 Monat 125,45 $ -2,94%
6 Monate 123,67 $ -1,54%
1 Jahr 113,48 $ +7,30%
5 Jahre 112,89 $ +7,86%

Unternehmensprofil Abbott Laboratories Inc

Abbott Laboratories Inc. ist ein weltweit agierender Gesundheitskonzern mit Fokus auf forschungsbasierte Medizintechnik, Diagnostik, Ernährung und etablierte Markenpharmazeutika. Das Geschäftsmodell zielt auf skalierbare, regulierte Gesundheitsmärkte mit wiederkehrenden Erlösen aus Diagnoseplattformen, Geräten und Verbrauchsmaterialien. Abbott kombiniert kapitalintensive, technologisch anspruchsvolle Systeme mit langfristigen Liefer- und Servicebeziehungen zu Kliniken, Laboren und Patienten. Kern des Modells sind diversifizierte Gesundheitslösungen entlang des gesamten Behandlungspfads: von Screening und Diagnostik über Therapieunterstützung bis zur chronischen Versorgung im häuslichen Umfeld. Die Ertragslogik beruht auf einem Mix aus Einmalinvestitionen in Plattformen (z.B. kardiologische Devices, Diagnostiksysteme) und kontinuierlichen Umsätzen aus Testkartuschen, Sensoren, Verbrauchsmaterialien und Serviceverträgen. Die geographische Diversifikation über Industriestaaten und Schwellenländer reduziert Abhängigkeiten von einzelnen Gesundheitssystemen und Kostenträgern. Abbott ist damit ein klassischer, breit aufgestellter Gesundheitswert mit starker Fokussierung auf regulierte, demografiebegünstigte Märkte.

Mission und strategische Ausrichtung

Abbott formuliert seine Mission als Verbesserung der Lebensqualität durch Zugang zu innovativen Gesundheitslösungen. Im Zentrum stehen Frühdiagnostik, Optimierung chronischer Therapien und die Stärkung von Prävention. Strategisch setzt das Management auf vier Säulen: globale Diversifikation, technologische Differenzierung, starke Marken im Patienten- und Facharztmarkt sowie enge Kooperation mit Gesundheitssystemen. Die Unternehmensphilosophie betont langfristig orientierte Forschung und Entwicklung, evidenzbasierte Medizin und regulatorische Compliance. Abbott positioniert sich explizit als Anbieter von Lösungen, nicht nur von Produkten: Diagnostikplattformen werden durch digitale Auswertung, vernetzte Geräte und datenbasierte Entscheidungsunterstützung ergänzt. Der Konzern verfolgt eine Strategie der selektiven Portfoliooptimierung durch Zukäufe und Desinvestitionen, um sich auf wachstumsstarke, margenstabile Segmente zu konzentrieren. Die Mission spiegelt sich in einer konsequenten Ausrichtung auf Indikationen mit hoher Krankheitslast wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Infektionskrankheiten und Mangelernährung wider.

Produkte und Dienstleistungen

Abbott deckt ein breites Spektrum an medizinischen Produkten und Dienstleistungen ab, die sich im Wesentlichen vier Bereichen zuordnen lassen. Im Diagnostikgeschäft bietet das Unternehmen Labordiagnostiksysteme, Point-of-Care-Tests und Schnelltests für Krankenhäuser, Zentrallabore und Arztpraxen an. Diese umfassen unter anderem klinische Chemie, Immunoassays, Hämatologie, molekulare Diagnostik und Blutanalyse. Im Bereich Medizintechnik konzentriert sich Abbott auf kardiovaskuläre Devices, strukturelle Herztherapien, Neuromodulation sowie Diabetes-Management. Dazu zählen Stents, katheterbasierte Herzklappenlösungen, Herzrhythmus-Management-Systeme, Implantate für Herzinsuffizienz, Neurostimulationssysteme und kontinuierliche Glukosemesssysteme mit Sensor- und Lesetechnologie. Die Sparte Ernährung umfasst medizinische Ernährungsprodukte für Säuglinge, Erwachsene, Sportler und Patienten mit speziellen Ernährungsbedürfnissen, darunter Trinknahrungen und ergänzende Ernährungsprodukte. In den etablierten Pharma-Portfolios in ausgewählten internationalen Märkten vertreibt Abbott markenstarke verschreibungspflichtige und OTC-Arzneimittel, insbesondere in den Bereichen Gastroenterologie, Schmerz, Atemwegserkrankungen und Frauengesundheit. Ergänzt werden die physischen Produkte durch Serviceleistungen wie technische Betreuung, Schulungen für medizinisches Fachpersonal, digitale Plattformen zur Datenanalyse sowie Versorgungsprogramme für Patienten.

Geschäftsbereiche und Segmentstruktur

Abbott gliedert sein Geschäft in mehrere große Segmente, die unterschiedliche Nachfragezyklen und Risikoprofile aufweisen. Der Bereich Diagnostik umfasst Kernlabordiagnostik, Point-of-Care-Testing, Blutscreening und Schnelltests. Diese Einheit profitiert von hohen Eintrittsbarrieren, da Laborsysteme stark in klinische Abläufe integriert sind und umfangreiche regulatorische Zulassungen benötigen. Der Bereich Medizintechnik bündelt kardiovaskuläre Produkte, strukturelle Herztherapien, Rhythmusmanagement, Herzinsuffizienzsysteme, Neuromodulation sowie Diabetes-Technologie. Hier stehen Innovation, klinische Studien und Zulassungsverfahren im Fokus. Der Ernährungsbereich umfasst pädiatrische und medizinische Ernährungslösungen, die in Apotheken, Kliniken und dem Lebensmitteleinzelhandel vertrieben werden. Der Bereich etablierte Pharmazeutika adressiert vorwiegend Schwellenländer mit markenbasierten, reifen Medikamentenportfolios und nutzt eine breite Vertriebsinfrastruktur. Diese Segmentierung ermöglicht es, zyklische Schwankungen in einzelnen Sparten zu glätten und die Cashflow-Generierung zu diversifizieren.

Alleinstellungsmerkmale und Burggräben

Abbott verfügt über mehrere strukturelle Wettbewerbsvorteile, die als Burggräben charakterisiert werden können. In der Diagnostik resultieren Skaleneffekte, hohe Wechselkosten und lange Vertragslaufzeiten aus der Kombination von Geräten, Reagenzien und Software. Sobald ein Labor ein Abbott-System installiert, entstehen durch Validierung, Schulung und Integration in Krankenhaus-IT hohe Umstellungshürden. Im Diabetes-Segment hat Abbott mit seinen kontinuierlichen Glukosemesssystemen eine starke Marktposition aufgebaut, die auf robusten klinischen Daten, Nutzerfreundlichkeit, Kostenerstattung und einer etablierten Marke beruht. Die kardiovaskulären und strukturellen Herzprodukte profitieren von technologischen Eintrittsbarrieren, komplexen klinischen Studienprogrammen und Zulassungsanforderungen. Zusätzlich verfügt Abbott über eine breite globale Vertriebsorganisation mit tiefen Beziehungen zu Krankenhäusern, Ärzten und Gesundheitsbehörden. Dieser Vertriebsvorteil ist schwer replizierbar. Die starke Marke im Bereich medizinischer Ernährung und Consumer Health schafft Vertrauen bei Patienten und Ärzten. Zusammengenommen bilden technologische Differenzierung, regulatorische Expertise, Datenbasis und Vertriebsnetzwerk einen stabilen, aber nicht unangreifbaren Moat.

Wettbewerbsumfeld

Abbott agiert in hochkompetitiven Segmenten des globalen Gesundheitsmarkts. Im Diagnostikbereich konkurriert das Unternehmen mit globalen Akteuren wie Roche, Siemens Healthineers, Danaher/Beckman Coulter und Thermo Fisher Scientific. Der Wettbewerb erfolgt über Testmenüs, Durchsatz, Präzision, Automatisierungsgrad und Servicequalität. Im Medizintechnikgeschäft stehen Abbott unter anderem Medtronic, Boston Scientific, Edwards Lifesciences und Johnson & Johnson gegenüber. In der strukturellen Herztherapie sowie im Rhythmusmanagement ist die Innovationsgeschwindigkeit hoch, und Produktlebenszyklen sind vergleichsweise kurz. Im Diabetes-Management konkurriert Abbott mit Anbietern kontinuierlicher Glukosemessung und Insulinpumpentechnologie wie Dexcom und anderen spezialisierten Herstellern. Im Ernährungsbereich stehen globale Nahrungsmittel- und Pharmaunternehmen wie Nestlé Health Science und Danone in direktem Wettbewerb. In den etablierten Pharma-Portfolios treffen starke lokale und regionale Generika- sowie Markenanbieter hinzu. Der intensive Wettbewerb erhöht den Innovationsdruck, begrenzt Preissetzungsspielräume und macht ein konsequentes Portfolio-Management erforderlich.

Management und Unternehmensführung

Abbott wird von einem erfahrenen Managementteam mit langjähriger Branchenexpertise geführt. Der Vorstandsvorsitzende (CEO) steht einem diversifizierten Executive Team vor, das wesentliche Funktionen wie Forschung und Entwicklung, Operations, Finanzen, Regulierung und regionale Geschäftssteuerung abdeckt. Die Führungsstruktur ist auf eine Balance zwischen zentraler Steuerung und dezentraler Marktverantwortung ausgelegt. Strategisch setzt das Management auf organisches Wachstum durch Innovation, selektive M&A-Transaktionen und laufende Portfoliooptimierung. Governance-seitig orientiert sich Abbott an etablierten US-Corporate-Governance-Standards mit einem mehrheitlich unabhängigen Board of Directors, Ausschüssen für Revision, Vergütung und Nominierungen sowie einer klaren Trennung von Kontroll- und Managementfunktionen. Die Kapitalallokationspolitik ist tendenziell konservativ ausgerichtet, mit Fokus auf nachhaltige Dividenden, Investitionen in Forschung und Entwicklung und Finanzstabilität. Risiko-Management, Compliance und Produktqualität genießen aufgrund der hohen regulatorischen Anforderungen im Gesundheitswesen klaren Vorrang.

Branchen- und Regionenprofil

Abbott ist in stark regulierten, demografisch begünstigten Gesundheitssektoren tätig. Die globale Medizintechnik- und Diagnostikbranche profitiert langfristig von alternden Bevölkerungen, steigender Prävalenz chronischer Erkrankungen und zunehmender Gesundheitsausgaben in Schwellenländern. Gleichzeitig unterliegt sie Kostendruck durch staatliche Kostenträger, Krankenkassen und Krankenhausketten. Erstattungsregeln, regulatorische Zulassungsprozesse und Qualitätsstandards bestimmen den Marktzugang und beeinflussen die Margenstruktur. Regional ist Abbott breit diversifiziert mit einem hohen Anteil der Umsätze außerhalb der USA. In Nordamerika und Europa dominiert der Zugang zu hochentwickelten Gesundheitssystemen mit ausgeprägten Erstattungsmechanismen und hohen Compliance-Anforderungen. In Asien, Lateinamerika, dem Nahen Osten und Afrika adressiert Abbott sowohl aufstrebende Mittelschichten als auch staatliche Versorgungsprogramme. Diese Märkte weisen höhere Wachstumsraten, aber auch erhöhte politische, regulatorische und währungsbedingte Risiken auf. Die Mischung aus reifen Märkten mit stabilen Rahmenbedingungen und dynamischen Schwellenländern mit höherem Wachstum prägt das Chancen-Risiko-Profil des Konzerns.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Abbott wurde im späten 19. Jahrhundert in den USA gegründet und entwickelte sich aus einem pharmazeutischen Labor zu einem breit aufgestellten Gesundheitskonzern. In der frühen Unternehmensphase stand die Herstellung standardisierter pharmazeutischer Präparate im Vordergrund. Im Laufe des 20. Jahrhunderts baute Abbott ein breites Portfolio an Arzneimitteln, Diagnostikprodukten und Ernährungsprodukten auf und internationalisierte seine Aktivitäten schrittweise. Ein wesentlicher Wendepunkt war die strategische Aufspaltung der Aktivitäten in forschungsintensive Pharmazeutika und das übrige Gesundheitsgeschäft. Der reine forschende Pharmabereich wurde in ein eigenständiges Unternehmen ausgegliedert, während Abbott sich auf Diagnostik, Medizintechnik, Ernährung und etablierte Markenpharmazeutika konzentrierte. Durch gezielte Akquisitionen verstärkte der Konzern insbesondere sein Portfolio in der kardiovaskulären Medizintechnik, in der Diagnostik und im Diabetes-Management. Parallel wurden nicht-strategische Geschäftsbereiche veräußert, um die Kapitalallokation zu fokussieren. Die Unternehmensgeschichte ist daher geprägt von Anpassungsfähigkeit, Portfolio-Neuausrichtungen und einer konsequenten Ausrichtung auf wachstumsstarke Segmente der Gesundheitswirtschaft.

Besondere Merkmale und Innovationsschwerpunkte

Ein zentrales Merkmal von Abbott ist die starke Positionierung in der Schnittmenge von Medizintechnik, Diagnostik und digitaler Gesundheit. Kontinuierliche Glukosemessung, vernetzte kardiologische Devices und digitale Patientenplattformen sind Beispiele für integrierte Lösungen, die medizinische Daten in Echtzeit bereitstellen und Therapieentscheidungen unterstützen. Abbott investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um klinisch relevante Innovationen durch Studien abzusichern und regulatorische Zulassungen in wichtigen Märkten zu erreichen. Besondere Bedeutung hat die Standardisierung von Diagnostikprozessen und die Automatisierung von Laboren, um Effizienz und Ergebnisqualität zu steigern. Im Ernährungsbereich setzt Abbott auf evidenzbasierte Formulierungen für besonders vulnerable Patientengruppen, einschließlich Frühgeborener, geriatrischer Patienten und Personen mit schweren chronischen Erkrankungen. Die Kombination aus klinischer Forschung, globaler Präsenz und Markenbekanntheit verschafft Abbott eine starke Ausgangsposition in strategisch wichtigen Nischen der Gesundheitsversorgung.

Chancen für langfristig orientierte Anleger

Aus Sicht konservativer Anleger bieten sich bei Abbott mehrere strukturelle Chancen. Die demografische Entwicklung mit steigender Lebenserwartung und höherer Krankheitslast unterstützt langfristig die Nachfrage nach Diagnostik, kardiovaskulären Therapien und Diabetes-Management. Die breite Segment- und Regionsdiversifikation senkt klusterspezifische Risiken und reduziert die Abhängigkeit von einzelnen Erstattungsregimen. Die starke Position in kontinuierlicher Glukosemessung und struktureller Herztherapie eröffnet weiteres Wachstumspotenzial, sofern Abbott seine technologische Führungsrolle behauptet. Die regelmäßige Einführung neuer Plattformen und Testmenüs kann die Bindung von Kliniken und Laboren vertiefen und die Basis für wiederkehrende Umsätze verbreitern. Für konservative Investoren kann zudem die in der Gesundheitsbranche übliche relative Defensivität in wirtschaftlichen Schwächephasen attraktiv sein, da medizinische Leistungen nur begrenzt konjunkturabhängig sind. Die strategische Ausrichtung auf regulierte, aber wachstumsstarke Märkte unterstützt die Perspektive eines strukturellen, wenngleich nicht linearen Wachstums.

Risiken und zentrale Unsicherheiten

Trotz der attraktiven Branchenposition ist ein Investment in Abbott mit spezifischen Risiken behaftet, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten. Regulatorische Risiken sind hoch: Verzögerungen bei Zulassungen, strengere Sicherheitsanforderungen oder Rückrufe können zu erheblichen Kosten, Reputationsschäden und temporären Umsatzeinbußen führen. Der Kostendruck durch staatliche Gesundheitssysteme, Versicherer und Krankenhausketten kann Preissetzungsmacht einschränken und Margen belasten. Intensive Konkurrenz in Diagnostik, Medizintechnik und Diabetes-Technologie erhöht das Risiko technologischer Disruption, etwa durch neuartige Sensoren, minimalinvasive Therapien oder datengetriebene Plattformanbieter. Produktbezogene Haftungsrisiken, insbesondere bei implantierbaren Devices und Diagnostiktests, erfordern umfangreiche Qualitäts- und Compliance-Systeme. Währungs- und Länderrisiken resultieren aus der starken internationalen Präsenz, insbesondere in Schwellenländern mit potenziell volatilen regulatorischen und makroökonomischen Rahmenbedingungen. Langfristige Anleger müssen zudem beachten, dass hohe Forschungs- und Entwicklungsausgaben sowie M&A-Aktivitäten Kapital binden und nicht in jedem Fall den erwarteten strategischen Mehrwert liefern. Vor diesem Hintergrund bleibt Abbott zwar ein defensiv positionierter Gesundheitskonzern, aber kein risikoloser Hafen.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 183,47 Mrd. €
Aktienanzahl 1,73 Mrd.
Streubesitz 18,03%
Währung EUR
Land USA
Sektor Gesundheit
Branche Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+9,93% Vanguard Group Inc
+8,12% BlackRock Inc
+4,50% State Street Corp
+3,46% Capital Research & Mgmt Co - Division 3
+2,40% Capital Research Global Investors
+2,26% JPMorgan Chase & Co
+2,20% Geode Capital Management, LLC
+2,02% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+1,44% Wellington Management Company LLP
+1,28% NORGES BANK
+1,25% Bank of America Corp
+1,21% Northern Trust Corp
+0,99% Wells Fargo & Co
+0,87% Goldman Sachs Group Inc
+0,82% Massachusetts Financial Services Company
+0,78% State Farm Mutual Automobile Ins Co
+0,78% FMR Inc
+0,76% Charles Schwab Investment Management Inc
+0,75% Ameriprise Financial Inc
+0,73% UBS Asset Mgmt Americas Inc
+35,43% Weitere
+18,03% Streubesitz

Community-Beiträge zu Abbott Laboratories Inc

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Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Die Postings schildern wiederkehrende Quartalsberichte, in denen Abbott durch starkes Wachstum seiner Medizintechnik‑Sparten (insbesondere kontinuierliche Glukosemessgeräte und Herzgeräte) oft Gewinn‑ und Umsatzerwartungen übertrifft, während das Diagnostik‑Segment wegen nachlassender COVID‑Testumsätze und damit verbundener Umsatzrückgänge belastet ist und die Prognosen gelegentlich angepasst wurden, was Analystenkommentare und Kursreaktionen auslöste.
  • Strategische Maßnahmen wie milliardenschwere Akquisitionspläne (Angebot für Exact Sciences), der Ausbau von Produktionsstätten in den USA zur Abmilderung von Zöllen sowie starke Cashflows und Dividendenverpflichtungen werden als Wachstums‑ und Absicherungsfaktoren hervorgehoben.
  • Gleichzeitig werden rechtliche Risiken rund um Säuglingsnahrung (Gerichtsverfahren und hohe Schadensersatzforderungen), Lieferengpässe bei Sensoren, Zölle und Unsicherheiten beim Substanzwert als mögliche Risiken genannt, sodass einige Meinungen zu einer zurückhaltenden „Halten“‑Einschätzung führen, trotz positiv bewerteter operativer Kennzahlen.
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ARIVA.DE
Dividendenaristokraten auf Rabatt – welche 3 ...
Dies ist ein automatisiert generierter Hinweis auf die neueste News zu "Abbott Laboratories Inc" aus der ARIVA.DE Redaktion.

Wolfe Research sieht Dividendenaristokraten so günstig wie selten. Drei Konzerne überzeugen mit starkem Wachstum und frischen Deals. Welche Aktien jetzt Chancen bieten.

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Highländer49
Abbott
Der US-Pharmakonzern Abbott Laboratories (Abbott Laboratories Aktie) stärkt in einem milliardenschweren Deal sein Diagnosegeschäft. Die Amerikaner wollen Exact Sciences, einen Anbieter von Krebstests, übernehmen und legen dafür rund 21 Milliarden US-Dollar (ca 18,2 Mrd Euro) auf den Tisch. Damit wird Abbott nach eigenen Angaben vom Donnerstag zum Marktführer im schnell wachsenden und rund 60 Milliarden Dollar (Dollarkurs) schweren Krebsdiagnostikmarkt. Wie die Unternehmen in einer gemeinsamen Mitteilung verkündeten, sollen die Exact-Aktionäre pro gehaltene Stammaktie 105 Dollar erhalten. https://www.ariva.de/aktien/abbott-laboratories-inc-aktie/news/abbott-will-krebsdiagnostikspezialist-exact-sciences-rsf-11825481
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Tamakoschy
Q3
https://www.onvista.de/news/2025/10-15-abbott-enttaeuscht-mit-umsatz-diagnostik-sparte-schwaechelt-0-20-26439910 Der US-Medizintechnikkonzern Abbott hat im dritten Quartal wegen einer schwachen Nachfrage nach Diagnostikgeräten die Umsatzerwartungen der Analysten verfehlt. Die Aktie gab daraufhin am Mittwoch im vorbörslichen Handel um drei Prozent nach. Der Gesamtumsatz belief sich auf 11,37 Milliarden Dollar und verfehlte knapp die durchschnittliche Analystenschätzung von 11,40 Milliarden Dollar, wie aus LSEG-Daten hervorging. Der bereinigte Gewinn pro Aktie von 1,30 Dollar entsprach jedoch den Erwartungen. Das Unternehmen kämpft mit einem starken Rückgang der Nachfrage nach Covid-19-Tests sowie mit US-Zöllen und einem von der US-Regierung verhängten Stopp der Finanzierung von Hilfsprogrammen. Die Erlöse in der Diagnostik-Sparte fielen um 6,6 Prozent auf 2,25 Milliarden Dollar. Die Medizintechnik-Sparte wuchs hingegen um 14,8 Prozent auf 5,45 Milliarden Dollar, angetrieben von Glukose-Messgeräten und Herzimplantaten. Für das Gesamtjahr engte Abbott seine Gewinnprognose leicht ein und rechnet nun mit einem bereinigten Ergebnis zwischen 5,12 und 5,18 Dollar je Aktie.
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Tamakoschy
Q2 und Ausblick
https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/abbott-uebertrifft-quartalsgewinn-erwartungen-dank-starker-nachfrage-nach-medizintechAusblicke Abbott übertrifft Gewinnerwartungen dank starker Nachfrage nach Medizintechnik - Prognose belastet Aktie Abbott hat am Donnerstag die Gewinnerwartungen der Wall Street für das zweite Quartal übertroffen, angetrieben von einer starken Nachfrage nach seinen Medizintechnikprodukten, darunter kontinuierliche Glukosemessgeräte. Dennoch fielen die Aktien des Unternehmens im vorbörslichen Handel um 5 Prozent, nachdem die Gewinnprognose für das dritte Quartal hinter den Erwartungen zurückblieb. Abbott rechnet für das laufende Quartal mit einem Gewinn zwischen $1,28 und $1,32 je Aktie - weniger als die erwarteten $1,34. Da die Abbott-Aktien bislang zu den besten Performern im Bereich der großen und Mega-Cap-Medizintechnik gehören, hätte das Ergebnis nahezu makellos ausfallen müssen, um den Kurs weiter zu stützen, erklärte BTIG-Analystin Marie Thibault. Im April hatte Abbott angekündigt, dass die von Präsident Donald Trump eingeführten Zölle ab dem dritten Quartal die Ergebnisse beeinflussen dürften. Die jährlichen Mehrkosten werden auf ,,einige hundert Millionen Dollar" geschätzt. Anleger werden vermutlich bei der Telefonkonferenz nach den Quartalszahlen auf Aussagen der Führung zu den Zöllen achten, nachdem der größere Konkurrent Johnson & Johnson am Mittwoch seine Erwartungen für diese Kosten in diesem Jahr auf etwa $200 Millionen halbiert hatte. J.P. Morgan-Analyst Robbie Marcus sagte, dass die Ergebnisse des Unternehmens ein Gleichgewicht zwischen starken Wachstumstrends im Bereich Diabetesversorgung und Herzgeräte sowie einer zurückhaltenden Prognose-Überarbeitung widerspiegeln. Unterdessen kündigte Abbott am Donnerstag an, bis 2028 eine Produktionsstätte im US-Bundesstaat Georgia zu errichten, um das kardiovaskuläre Geschäft zu unterstützen - ein Schritt, mit dem Unternehmen versuchen, die Auswirkungen der Zölle durch eine Verlagerung der Produktion in die USA abzumildern. Dies folgt auf die Ankündigungen des Unternehmens im April zu Produktions- und Forschungsprojekten in Illinois und Texas, die bis Jahresende in Betrieb gehen sollen. Die Umsätze mit Abbotts kontinuierlichen Glukosemessgeräten (CGM), darunter die FreeStyle Libre-Serie und Lingo, stiegen im zweiten Quartal um 21,4 Prozent auf $1,9 Milliarden. Hersteller von CGM-Systemen wie Abbott, Dexcom und Medtronic profitieren von einer steigenden Nachfrage, da das Bewusstsein für Diabetes wächst, der Versicherungsschutz ausgeweitet wird und Patienten zunehmend auf die stichfreie Technologie setzen. Der Quartalsumsatz von Abbott lag bei $11,14 Milliarden und übertraf damit die von LSEG erhobenen Erwartungen von $11,07 Milliarden. Bereinigt meldete das Unternehmen einen Gewinn von $1,26 je Aktie für das zweite Quartal - verglichen mit dem Durchschnittswert der Analystenschätzungen von $1,25.
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Tamakoschy
Q1 über Erwartungen- Prognose bestätigt
https://de.marketscreener.com/kurs/aktie/ABBOTT-LABORATORIES-11506/news/Abbott-ubertrifft-Quartalsgewinnschatzung-dank-starker-Nachfrage-nach-medizinischen-Geraten-49633958/ Abbott übertrifft Quartalsgewinnschätzung dank starker Nachfrage nach medizinischen Geräten Am 16. April 2025 um 17:53 Uhr Abbott übertrifft Quartalsgewinnschätzung dank starker Nachfrage nach medizinischen Geräten Abbott Laboratories übertraf am Mittwoch die Wall-Street-Schätzungen für den Gewinn im ersten Quartal, was auf die starke Nachfrage nach Diabetesversorgung und anderen medizinischen Geräten zurückzuführen ist. Das Unternehmen hielt auch an seiner Gewinnprognose für das Gesamtjahr von 5,05 bis 5,25 US-Dollar pro Aktie fest, trotz eines eskalierenden globalen Handelskrieges. Abbott wird aufgrund seiner breiten Produktionsbasis auf der ganzen Welt wahrscheinlich unter den hohen Zöllen leiden, die anderen Ländern auferlegt wurden, so die Analysten. Auf bereinigter Basis lag der Quartalsgewinn des Unternehmens mit 1,09 US-Dollar pro Aktie über den durchschnittlichen Erwartungen der Analysten von 1,07 US-Dollar pro Aktie, wie aus Schätzungen der LSEG hervorgeht.
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Häufig gestellte Fragen zur Abbott Laboratories Aktie und zum Abbott Laboratories Kurs

Der aktuelle Kurs der Abbott Laboratories Aktie liegt bei 102,9217 €.

Für 1.000€ kann man sich 9,72 Abbott Laboratories Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Abbott Laboratories Aktie lautet ABT.

Die 1 Monats-Performance der Abbott Laboratories Aktie beträgt aktuell -2,94%.

Die 1 Jahres-Performance der Abbott Laboratories Aktie beträgt aktuell 7,30%.

Der Aktienkurs der Abbott Laboratories Aktie liegt aktuell bei 102,9217 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -2,94% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Abbott Laboratories eine Wertentwicklung von -5,98% aus und über 6 Monate sind es -1,54%.

Das 52-Wochen-Hoch der Abbott Laboratories Aktie liegt bei 141,01 $.

Das 52-Wochen-Tief der Abbott Laboratories Aktie liegt bei 113,60 $.

Das Allzeithoch von Abbott Laboratories liegt bei 142,60 $.

Das Allzeittief von Abbott Laboratories liegt bei 0,27 $.

Die Volatilität der Abbott Laboratories Aktie liegt derzeit bei 22,03%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Abbott Laboratories in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 183,47 Mrd. €

Insgesamt sind 1.745,7 Mio Abbott Laboratories Aktien im Umlauf.

Vanguard Group Inc hält +9,93% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 02.01.2013 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 02.01.2013 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Abbott Laboratories bei 42%. Erfahre hier mehr

Abbott Laboratories hat seinen Hauptsitz in USA.

Abbott Laboratories gehört zum Sektor Gesundheitswesen: Ausstattung u. Produkte.

Das KGV der Abbott Laboratories Aktie beträgt 24,09.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Abbott Laboratories betrug 41,95 Mrd $.

Die nächsten Termine von Abbott Laboratories sind:
  • 31.03.2026 - Quartalsmitteilung

Ja, Abbott Laboratories zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 15.01.2026 eine Dividende in Höhe von 0,63 $ (0,54 €) gezahlt.

Zuletzt hat Abbott Laboratories am 15.01.2026 eine Dividende in Höhe von 0,63 $ (0,54 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,52%. Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Abbott Laboratories wurde am 15.01.2026 in Höhe von 0,63 $ (0,54 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,52%.

Die Dividende wird vierteljährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 15.01.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,63 $ (0,54 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.