- Gabriel und Altmaier vor Ausschuss in Schwerin geladen.
- Untersuchung zu russischem Einfluss auf Klimastiftung MV.
- Nord Stream 2 wurde wegen russischer Aggression nicht in Betrieb.
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Der Bau der zweiten Ostsee-Pipeline, durch die weiteres Gas aus Russland nach Westeuropa geleitet werden sollte, war heftig umstritten, auch weil das Projekt nach der russischen Annexion der Krim 2014 noch in Angriff genommen wurde. Gabriel war von 2013 bis Anfang 2017 Bundesminister für Wirtschaft und Energie, danach Bundesaußenminister. Der CDU-Politiker Altmaier war unter Kanzlerin Angela Merkel (CDU) zunächst Chef des Bundeskanzleramts und ab März 2018 Bundeswirtschaftsminister.
Schröder verteidigte Bau von Nord Stream 2
In die Amtszeiten der beiden Politiker fallen somit wichtige Entscheidungen zum Bau von Nord Stream 2. Die Pipeline ging wegen der russischen Aggression gegen die Ukraine nicht in Betrieb und wäre nach den Sprengstoffanschlägen auf die Rohre auch nicht nutzbar. Schröder hatte als Zeuge gegenüber dem Ausschuss den Bau von Nord Stream 2 verteidigt und auch die Gründung der Klimaschutzstiftung MV als "außerordentlich vernünftige Entscheidung" bezeichnet. Ziel sei es gewesen, günstiges Erdgas aus Russland zu bekommen. Schröder war nach seiner Amtszeit viele Jahre lang für russische Energieunternehmen tätig.
Die Stiftung war Anfang 2021 auf Beschluss des Landtags ohne Gegenstimme gegründet worden. Die zum russischen Staatskonzern Gazprom
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