- Fielmann sieht Augenlasern als Nischenangebot an.
- Laseroperationen werden nicht von Krankenkassen bezahlt.
- Das Unternehmen betreibt rund 1.300 Geschäfte weltweit.
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Fielmann wies darauf hin, dass Laseroperationen grundsätzlich nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden. "Die Operationen kosten Tausende Euro, dafür können Sie sehr viele Brillen bei Fielmann kaufen", sagte der Vorstandsvorsitzende. Zudem bräuchten viele Menschen trotz einer Operation im Alter wegen Altersweitsichtigkeit eine Lesebrille.
Augenärzte trügen selbst häufig Brillen, sagte Fielmann. Die Operationen zur Korrektur von Fehlsichtigkeit seien aber in bestimmten Fällen sinnvoll - beispielsweise bei starker Kurzsichtigkeit. "Wenn Sie mit minus acht Dioptrien aufstehen und Ihre Brille suchen müssen, dann kann Ihnen eine Laseroperation einen Gewinn an Lebensqualität bieten."
Fielmann (37) leitet seit November 2019 allein das gleichnamige Augenoptik-Unternehmen, das nach eigenen Angaben das drittgrößte weltweit ist. Die erste Niederlassung öffnete Fielmanns Vater Günther Fielmann 1972 in Cuxhaven. In Europa und den USA betreibt das Unternehmen inzwischen rund 1.300 Geschäfte.
Zuverlässige Zahlen zu sogenannten refraktiven Operationen, zu denen auch Laseroperationen zählen, gibt es in Deutschland nicht. Der Sprecher der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) schätzt die Zahl der Eingriffe jährlich auf etwa 150.000 bis 200.000.
Die Schätzung beruht auf einer Erhebung von mehreren Fachverbänden wie der DOG, die regelmäßig Krankenhausabteilungen und Operationszentren befragen. Ein Großteil der Anbieter antwortet allerdings nicht./lkm/DP/zb
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