DroneShield-Aktie mit Verkaufssignal! Was ist jetzt zu tun?
Max Gross
Max Gross
Max Gross verfügt über langjährige Börsenerfahrung, davon fünf Jahre als Redakteur bei einem der führenden Anlegermagazine Deutschlands. Für ARIVA.DE bereitet er Markt- und Unternehmensentwicklungen fundiert, praxisnah und mit klarem Fokus auf Anlageentscheidungen auf. Sein Schwerpunkt liegt auf US-Aktien, Dividendenwerten und Value-Titeln. Ziel seiner Arbeit ist es, Anlegerinnen und Anlegern relevante Informationen, konkrete Investmentideen und belastbare Impulse für den langfristigen Vermögensaufbau zu liefern. Dafür setzt er auf die Kombination aus technischer und fundamentaler Analyse.
Be der Aktie des australischen Drohnenabwehrspezialisten DroneShield ist es zu einem technischen Verkaufssignal gekommen. So sollten Anleger jetzt vorgehen.
Für dich zusammengefasst:
Die DroneShield-Aktie notiert unter dem Jahresanfang.
Ein Death Cross zeigt ein starkes Verkaufssignal an.
Weitere Verluste bis 2,00 AUD könnten bevorstehen.
DroneShield: Ein bislang enttäuschendes Börsenjahr
Die erste Hälfte des Börsenjahres neigt sich bereits ihrem Ende entgegen. Für die Anteile des bei Anlegerinnen und Anlegern beliebten Drohnenabwehrspezialisten DroneShield aus Down Under war dieses bislang aber nicht von Erfolg geprägt. Die Aktie notiert gegenüber dem Jahresauftakt mit geringfügigen Abschlägen.
Einerseits treiben Wachstumsfantasien und die wachsende Bedeutung von Drohnen und ihrer Abwehr auf dem Gefechtsfeld immer wieder den Kurs, andererseits stellen sich die Australier mit einem intransparenten Managementgebaren immer wieder selbst ein Bein – das lässt selbst Großinvestoren immer erratischer vorgehen, die hier ein- und ausgehen.
Gewinne am Freitag konnten Verkaufssignal nicht verhindern
In den vergangenen zwei Wochen war die Aktie ein Spielball der Friedenshoffnungen im Nahen Osten. Standen die Zeichen zwischenzeitlich auf eine erneute Eskalation, verdichteten sich zum Wochenende die Anzeichen für einen zeitnahen Friedensschluss.
Das half auch der DroneShield-Aktie, die dank eines Schlussspurts ein kleines Wochenplus ins Ziel rettete. Ein Verkaufssignal konnte trotzdem nicht verhindert werden:
DroneShield-Aktie mit Death Cross
Gegenüber ihren im vergangenen Herbst markierten Allzeithochs befindet sich die DroneShield-Aktie in einem Abwärtstrend. Dem steht ein langfristiger Aufwärtstrend gegenüber, der jedoch zunehmend stark gefährdet ist. Vor allem in den vergangenen Wochen hat sich das Chartbild mit Notierungen unter den gleitenden Durchschnitten erheblich eingetrübt.
Der letzte Ausbruchsversuch über die 50- und 200-Tage-Linie Anfang Mai scheiterte an der Abwärtstrendlinie, was die gegenwärtige Trendrichtung der Aktie zementierte. Zusätzlich belastet wird DroneShield durch fallende technische Indikatoren, welche den Abwärtstrend begleiten und ihm dadurch zusätzliche Nachhaltigkeit verleihen.
Weitere Verluste zu erwarten
Dadurch ist es zu einem Death Cross der gleitenden Durchschnitte und damit zu einem starken Verkaufssignal gekommen. Kurz- und mittelfristig müssen Anlegerinnen und Anleger daher mit weiteren Verlusten der Aktie rechnen. Im Bereich von 2,80 Australischen Dollar (Dollarkurs) (AUD; 1,70 Euro) liegt zwar noch eine Unterstützungslinie, allerdings spricht insbesondere der Trendstärkeindikator MACD dafür, dass diese nicht verteidigt werden kann.
Dieser liegt sowohl unter seiner Null- als auch seiner Signallinie, was einen an Fahrt gewinnenden Abwärtstrend der Aktie anzeigt. Diese könnte in den kommenden Wochen bis 2,00 AUD (1,22 Euro) zurückfallen, wo die nächste Unterstützung liegt.
Wenige Indizien für eine Trendwende
Im Relative-Stärke-Index (RSI) liegen nach zwischenzeitlich überverkauften Niveaus kurzfristige bullishe Divergenzen vor. Die sind allerdings so schwach ausgeprägt, dass Anlegerinnen und Anleger nicht damit rechnen sollten, dass sich diese bereits gegen den insgesamt schwachen Trend durchsetzen können.
Die Erholung vom Freitag deutet zwar die Möglichkeit weiterer Kursgewinne an, das Wahrscheinlichste ist jedoch, dass es in diesem Fall zu einem Abprallen am Clusterwiderstand gebildet aus Abwärtstrend- und Durchschnittslinien kommt. Erst ein nachhaltiger Ausbruch über etwa 3,60 AUD (2,19 Euro) würde für eine dauerhafte Trendwende und neue Anstiegsmöglichkeiten sprechen.
Hinweis:
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