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DHL übertrifft Gewinnziele – Dividende steigt

Trotz solider Ergebnisse und einer höheren Dividende, belastet eine vorsichtige Prognose für 2026 mit Blick auf geopolitische Unsicherheiten die Aktie.
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Die Aktie der DHL Group reagiert verhalten auf die Vorlage der Jahreszahlen. Am Donnerstagmorgen notierte das Papier rund 0,8 Prozent tiefer bei 47,90 Euro, obwohl der Logistikkonzern für das Geschäftsjahr 2025 ein besseres operatives Ergebnis als erwartet vorgelegt und eine höhere Dividende angekündigt hat.

Der Konzern trotzte nach eigenen Angaben den anhaltenden globalen Handelskonflikten und übertraf seine Ergebnisprognose. Gleichzeitig belasteten Währungseffekte sowie geringere Transportvolumina auf wichtigen Routen in die USA den Umsatz.

Umsatz sinkt leicht – Gewinn legt dennoch zu

Der Konzernumsatz der DHL Group ging im Geschäftsjahr 2025 um 1,6 Prozent auf 82,9 Milliarden Euro zurück. Im Jahr zuvor hatte das Unternehmen noch Erlöse von 84,2 Milliarden Euro verbucht. Als Gründe nennt das Management unter anderem negative Währungseffekte sowie rückläufige Sendungsvolumina im transatlantischen Geschäft.

Beim operativen Ergebnis schnitt der Logistikriese dagegen besser ab als erwartet. Das EBIT stieg um 3,7 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro und übertraf damit die zuvor ausgegebene Prognose von mindestens 6 Milliarden Euro.

Auch die Profitabilität verbesserte sich spürbar: Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 7,4 Prozent, nachdem sie im Jahr zuvor noch bei 7,0 Prozent gelegen hatte.

Starker Cashflow und steigender Gewinn je Aktie

Trotz eines schwierigen Umfelds konnte DHL auch beim Cashflow überzeugen. Der Free Cashflow ohne M&A legte um 8,3 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro zu und übertraf damit die eigene Prognose von rund 3 Milliarden Euro.

Die Investitionen in Vermögenswerte lagen im Geschäftsjahr 2025 bei 3,0 Milliarden Euro und damit rund 3,8 Prozent unter dem Vorjahresniveau.

Unter dem Strich erhöhte sich das Konzernergebnis nach nicht beherrschenden Anteilen auf 3,5 Milliarden Euro, ein Plus von 5,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie stieg von 2,86 Euro auf 3,09 Euro und legte damit um 8,1 Prozent zu.

Dividende steigt auf 1,90 Euro je Aktie

Von der Ergebnisentwicklung sollen auch die Aktionäre profitieren. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung eine Erhöhung der Dividende auf 1,90 Euro je Aktie vor, nachdem für das Geschäftsjahr 2024 noch 1,85 Euro gezahlt worden waren.

Sollten die Anteilseigner zustimmen, würde der Konzern insgesamt rund 2,1 Milliarden Euro ausschütten. Die Ausschüttungsquote läge damit bei etwa 60,6 Prozent des Nettogewinns.

Auf Basis des Jahresschlusskurses ergibt sich daraus eine Dividendenrendite von rund 4,1 Prozent.

Vorsichtiger Ausblick für 2026

Trotz der robusten Ergebnisse bleibt das Management für das kommende Jahr vorsichtig. DHL rechnet weiterhin mit geopolitischen Unsicherheiten und schwankenden globalen Handelsströmen.

Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet der Konzern ein operatives Ergebnis von mehr als 6,2 Milliarden Euro sowie einen Free Cashflow ohne M&A von rund 3 Milliarden Euro.

Auf Segmentebene prognostiziert das Unternehmen für den Bereich DHL ein operatives Ergebnis von über 5,6 Milliarden Euro. Das Geschäftsfeld Post & Paket Deutschland soll mehr als 0,9 Milliarden Euro beitragen, während die Konzernfunktionen mit etwa minus 0,4 Milliarden Euro erwartet werden.

Autor: Ariva-Redaktion/pg


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