- D-Wave Aktien stiegen seit Jahresbeginn um mehr als 180 %.
- Jefferies sieht Kurssprung von 90 % bis 2026 voraus.
- Über 100 Organisationen nutzen D-Wave Systeme für KI-Workloads.
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Nach einem Kursfeuerwerk von mehr als 180 Prozent seit Jahresbeginn sieht Jefferies noch längst kein Ende der Fahnenstange. Die Investmentbank traut der Aktie des Quantencomputing-Spezialisten D-Wave in 2026 einen weiteren Kurssprung von rund 90 Prozent zu.
Die Analysten von Jefferies haben die Aktie erstmals mit einem "Buy"-Rating aufgenommen. Das ausgegebene Kursziel sind 45 US-Dollar.
Roadmap, Kunden und Technik als Kurstreiber
Die optimistische Einschätzung basiert laut Jefferies auf mehreren Faktoren. Analyst Kevin Garrigan verweist in seiner Studie auf die erfolgreiche Umsetzung der technologischen Roadmap, zunehmende kommerzielle Nachfrage sowie belastbare technische Nachweise.
"Das Unternehmen ist gut positioniert, um von Rückenwind im gesamten Quanten-Ökosystem zu profitieren, der sowohl die Stimmung als auch die Nutzung unterschiedlicher Quantenarchitekturen verbessert", schreibt Garrigan. Ein zentraler Katalysator sei die kommerzielle Verfügbarkeit der Advantage2-Plattform über Leap. Diese fördere Kunden-Schulungen, größere Experimentierbudgets und Pilotprojekte, die letztlich das Kerngeschäft mit Quanten-Annealing-Anwendungen stärken.
Zweigleisige Strategie für den Gesamtmarkt
Besonders positiv hebt Jefferies die zweigleisige Technologie-Strategie hervor. Das Unternehmen setze sowohl auf Annealing-Systeme als auch auf Gate-basierte Quantencomputer. Damit könne der gesamte adressierbare Quantenmarkt bedient werden, von Optimierungsproblemen bis hin zu komplexen Simulationen und KI-Anwendungen.
Diese Breite verschaffe dem Anbieter einen strategischen Vorteil gegenüber Wettbewerbern, die sich ausschließlich auf einen Technologieansatz konzentrieren.
Hohe Kundenbindung als Wettbewerbsvorteil
Ein weiterer zentraler Kurstreiber ist laut Garrigan die starke Bindung kommerzieller Kunden. Das Unternehmen habe sich früh als Pionier in der praktischen Nutzung von Quantencomputern etabliert und liefere bereits messbare Renditen für Unternehmenskunden.
Mehr als 100 Organisationen nutzten die Systeme für Optimierungs-, Simulations- und KI-Workloads, darunter über zwei Dutzend Konzerne aus der Forbes Global 2000. Diese installierte Basis sorge für wiederkehrende Umsätze und eine hohe Wechselbarriere.
Solide Bilanz schafft finanziellen Spielraum
Auch die finanzielle Lage untermauert laut Jefferies die positive Investmentstory. Das Unternehmen verfüge über eine starke Bilanz und werde voraussichtlich mit "außergewöhnlicher Liquidität" ins Jahr 2026 gehen. Dies verschaffe einen mehrjährigen Finanzierungsspielraum, um den operativen Betrieb zu sichern, die technologische Entwicklung voranzutreiben und neue Marktchancen zu nutzen.
Analystenmehrheit klar optimistisch
Jefferies steht mit seiner positiven Einschätzung nicht allein. Daten von LSEG zeigen, dass 11 von 12 Analysten, die die Aktie beobachten, derzeit eine Kauf- oder sogar eine "Strong Buy"-Empfehlung aussprechen.
Autor: Ariva-Redaktion/pg
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