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ROUNDUP: Anträge für neue E-Auto-Förderung jetzt möglich

BERLIN (dpa-AFX) - Die neue staatliche Kaufprämie für Elektroautos ist mit großem Andrang gestartet. Das entsprechende Portal wurde während einer Pressekonferenz mit Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) freigeschaltet. Viele Interessierte saßen offenbar schon in den Startlöchern: Bis zum Ende der Veranstaltung, die eine halbe Stunde dauerte, gab es nach Auskunft des zuständigen Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bereits 1.858 Anträge.

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Ausweis per BundID

Das Antragsverfahren läuft digital. Nötig ist dafür eine BundID, ein Konto, mit dem man sich online bei Behörden ausweisen kann.

Das Programm helfe dem Klima, der Industrie und einkommensschwachen Haushalten, die mehr Geld bekämen, sagte Schneider. Und: "Elektroautofahren macht auch verdammt viel Spaß."

Was gefördert wird

Knockout von Ing Markets Werbung

Passende Knock-Outs

Strategie Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000NG48EA6 , DE000NB19HW5 , DE000NB19ZU1 , DE000NB40X07 , DE000NB5RMX1 , DE000NB6NT10 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Förderfähig sind Kauf und Leasing neuer Elektroautos, bestimmter Plug-in-Hybride, die sowohl mit Strom als auch mit Treibstoff fahren können, sowie Elektroautos mit sogenannten Reichweitenverlängerern. Letztere sind kleine Verbrennungsmotoren, die die Reichweite von Elektroautos erhöhen.

Voraussetzung ist eine Zulassung des Fahrzeugs seit dem 1. Januar dieses Jahres. Die Höhe des staatlichen Zuschusses hängt von Fahrzeug, Einkommen und Familiengröße ab und kann bei bis zu 6.000 Euro liegen. Die Prämie gilt nur für Privatautos, keine Dienstwagen.

Die Fördermittel sollen für bis zu 800.000 Fahrzeuge ausreichen. "Förderung kann bis zu ein Jahr nach Zulassung beantragt werden", sagte Schneider. "Es bleibt also genügend Zeit."

Verkehrsclub lobt Prämie

Der ökologisch orientierte Verkehrsclub Deutschland (VCD) lobte die Prämie als wichtigen Impuls. "Anders als der Tankrabatt fördert sie den Umstieg auf einen effizienten und klimaschonenden Antrieb", sagte VCD-Verkehrsexperte Michael Müller-Görnert. "Das hilft, hohe Spritpreise abzufedern und macht uns weniger abhängig vom Öl (Rohöl)."

Zugleich forderte der VCD noch weitergehende Regelungen. "Neben Neuwagen sollten auch gebrauchte E-Autos in die Förderung einbezogen werden - viele Haushalte können sich nämlich trotz der Prämie keinen Neuwagen leisten", sagte Müller-Görnert.

Kraftfahrzeuggewerbe sieht noch offene Fragen

Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) begrüßte die neue Förderung, mahnte aber eine Klärung letzter offener Fragen an. Da der Handel die individuellen Voraussetzungen der Antragsteller nicht abschließend prüfen könne, brauche es eine zeitnahe Lösung durch Umweltministerium und BAFA, betonte DK-Präsident Thomas Peckruhn.

"Eine einheitliche, rechtssichere Haftungsfreistellungsklausel, die direkt im Zuge der Antragstellung integriert wird, würde den Betrieben die nötige Sicherheit geben und für alle Beteiligten ein bürokratisch faires Fundament schaffen", so Peckruhn./hrz/DP/jha

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