BMW geht nach einem Gewinneinbruch mit Vorsicht ins neue Jahr. 2024 belasteten das schwache Geschäft in China und Probleme mit Bremssystemen spürbar. Der operative Gewinn fiel unerwartet deutlich um knapp 38 Prozent, der Umsatz knickte um gut 8 Prozent ein. Für die Autosparte erwartet der Vorstand 2025 eine operative Gewinnmarge von 5 bis 7 Prozent und schließt damit eine weitere Verschlechterung trotz sinkender Investitionen und einem erwarteten leichten Absatzplus nicht aus. Die Belastung durch die in Kraft getretenen US-Zölle bezifferte Konzernchef Oliver Zipse auf rund eine Milliarde Euro.
Das vierte Quartal sei schwach ausgefallen, genauso wie der Ausblick auf die Auto-Marge im neuen Geschäftsjahr, schrieb UBS-Analyst Patrick Hummel. Überzeugend sei einzig der Free Cashflow.
Auch Jefferies-Experte Analyst Philippe Houchois bezeichnete das Quartalsergebnis und den Ausblick als schwach. Er sieht allerdings eine gewisse Gefahr der Verwirrung, da die Ziele bereits Auswirkungen der US-Zölle beinhalteten.
Analyst Tom Narayan von der kanadischen Bank RBC gab zu bedenken, dass der Margenausblick auf 2025 für das Kerngeschäft konservativ gestrickt sein könnte. Dies sei in der Branche angesichts des unsicheren Konjunkturumfelds und möglicher Auswirkungen der US-Zölle in der laufenden Berichtssaison nun mehrfach zu beobachten./edh/men/stk
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