- Drei Aufsichtsräte der Baywa scheiden zum 31. März.
- Monika Hohlmeier, Michael Höllerer und Monique Surges gehen.
- Joachim Rukwied bleibt im Aufsichtsrat seit 2013.
- Rohstoffrallye 2.0 - Diese 3 Werte könnten jetzt explodieren! (hier klicken)
Langzeit-Aufsichtsräte in der Kritik
In der Baywa-Mitteilung nicht als einer der Scheidenden genannt ist Bauernpräsident Joachim Rukwied, der dem Gremium seit 2013 angehört. Der vor allem im Agrarhandel tätige Konzern ist seit 2024 in der Krise. Auslöser waren Schulden von über fünf Milliarden Euro, die der Münchner Konzern in den 2010er Jahren im Zuge einer missglückten Auslandsexpansion aufgetürmt hatte. Deswegen sind neben dem damaligen Vorstand auch die Langzeit-Aufsichtsräte unter Druck geraten. Am deutlichsten wurde die Anlegergemeinschaft DSW: "Wie mit Pattex festgeklebt", kritisierte deren Vizepräsidentin Daniela Bergdolt auf der Hauptversammlung 2025.
Schärfere Auswahlkriterien für den Vorstand
Nicht zu den Angesprochenen zählt der Aufsichtsratsvorsitzende Gregor Scheller, der erst seit 2024 amtiert und damit nicht zu den Verantwortlichen der Schieflage gehört. Im Baywa-Vorstand haben wegen der Krise bereits zwei Vorsitzende und der langjährige Finanzvorstand den Posten geräumt. Unter Schellers Regie soll der Aufsichtsrat nun auch seine Arbeitsweise verändern, die Auswahlkriterien den Aufsichtsrat wurden bereits verschärft./cho/DP/he
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.