MAILAND/TRIEST (dpa-AFX) - Die italienische Investmentbank Mediobanca darf nicht wie geplant den Vermögensverwalter des Versicherers Generali übernehmen. Die Mediobanca-Aktionäre lehnten das Vorhaben von Bankchef Alberto Nagel am Donnerstag ab, die börsennotierte Generali-Tochter Banca Generali zu kaufen. Bei Mediobancas Hauptversammlung unterstützten nur 35 Prozent der Stimmen den Plan. Notwendig gewesen wären 50 Prozent plus eine Stimme.
Für dich zusammengefasst:
Mediobanca darf Banca Generali nicht übernehmen.
35 Prozent der Aktionäre unterstützten den Kaufplan.
Aktionäre Caltagirone und Del Vecchio setzten sich durch.
Mit dem Zukauf wollte Nagel eine drohende Übernahme von Mediobanca durch die einstige Krisenbank Banca Monte dei Paschi di Siena verhindern.
Doch die größten Aktionäre von Mediobanca setzten sich durch: der milliardenschwere Tycoon Francesco Gaetano Caltagirone und die Familie Del Vecchio. Beide besitzen auch große Anteile an Monte Paschi und Generali. Mediobanca hatte den Termin der Versammlung zweimal geändert, um die Unterstützung der Aktionäre zu gewinnen - letztlich vergeblich./stw/tav/stk
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