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Meldung des Tages: Gold-Rally ohne Ende? Diese 1-Mio.-Unzen-Story in Westafrika könnte der nächste Hebel auf den Boom sein

AstraZeneca Aktie (ADR)

Aktie
WKN:  886715 ISIN:  US0463531089 US-Symbol:  AZN Branche:  Pharmazeutika Land:  Großbritannien
77,50 €
-3,50 €
-4,32%
22:44:17 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
244,64 Mrd. €
Streubesitz
83,26%
KGV
20,14
Dividende
0,52 $
Dividendenrendite
0,57%
Faktor
0.5
Originalaktie
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AstraZeneca Aktie (ADR) Chart

Unternehmensbeschreibung

AstraZeneca plc ist ein global agierender, forschungsgetriebener Pharmakonzern mit Holding-Sitz im Vereinigten Königreich und wesentlichen operativen Zentren in Schweden und den USA. Das Unternehmen fokussiert sich auf die forschungsintensive Entwicklung, Zulassung, Produktion und Vermarktung patentgeschützter Arzneimittel in klar definierten Therapiegebieten. Das Geschäftsmodell basiert primär auf verschreibungspflichtigen Medikamenten mit hoher medizinischer Differenzierung, unterstützt durch ein breites Netzwerk klinischer Studien, regulatorischer Expertise und globaler Vertriebspipelines. Wertschöpfung entsteht entlang des gesamten pharmazeutischen Lebenszyklus: von präklinischer Forschung über Phase-I- bis Phase-III-Studien, Zulassungsprozesse, Markteinführung, Lifecycle-Management und, wo sinnvoll, strategische Kooperationen und Lizenzvereinbarungen. Generika spielen im Kerngeschäft nur eine untergeordnete Rolle; der Fokus liegt auf innovativen Therapien mit deutlichem Zusatznutzen gegenüber dem Therapiestandard. Regionale Schwerpunkte bilden etablierte Märkte wie Nordamerika und Europa sowie wachstumsstarke Schwellenländer, vor allem in Asien. Die Umsätze sind breit über Indikationen und Regionen diversifiziert, was regulatorische und preisliche Einzelrisiken abmildert, aber den Konzern gleichzeitig an stark regulierte Gesundheitssysteme bindet.

Strategische Mission und Unternehmensausrichtung

Die Mission von AstraZeneca lässt sich auf die Entwicklung von innovativen, evidenzbasierten Medikamenten zur signifikanten Verbesserung der Patientenversorgung verdichten. Der Konzern positioniert sich als forschungsorientierter Spezialist, der schwere und chronische Erkrankungen adressiert und dabei klinisch relevante Endpunkte wie Gesamtüberleben, progressionsfreies Überleben und Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt. Strategisch setzt AstraZeneca auf eine wissenschaftsgetriebene Pipeline, frühe biomarkerbasierte Patientenselektion und personalisierte Therapieansätze, insbesondere in der Onkologie und Immunologie. Ergänzend verfolgt das Management eine verstärkte Vernetzung mit akademischen Zentren, Biotech-Unternehmen und Technologiepartnern, um externe Innovation zu erschließen und F+E-Risiken zu teilen. Nachhaltigkeitsaspekte, wie der Zugang zu Medikamenten in Schwellenländern, verantwortungsvolle Preisgestaltung und Reduktion ökologischer Fußabdrücke in der Lieferkette, sind Bestandteil der übergeordneten Strategie, auch um regulatorische und reputationsbezogene Risiken zu steuern.

Produkte, Therapiegebiete und Dienstleistungen

Das Portfolio von AstraZeneca konzentriert sich auf mehrere Kernbereiche, in denen der Konzern globale Leitpositionen anstrebt:
  • Onkologie: zielgerichtete Therapien, Immuntherapien und Kombinationstherapien für solide Tumoren und hämatologische Malignome, mit Fokus auf Lungen-, Brust-, Eierstock- und Prostatakrebs sowie bestimmte seltene Krebsformen.
  • Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen: Medikamente zur Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Atherosklerose, Diabetes und chronischen Nierenerkrankungen, häufig mit kardioprotektiven und nephroprotektiven Zusatznutzen.
  • Atemwegs-, Immun- und Entzündungserkrankungen: Inhalativa, Biologika und systemische Therapien zur Behandlung von Asthma, COPD und weiteren immunvermittelten Krankheiten, ergänzt um zielgerichtete Therapien für schwer einstellbare Patientengruppen.
  • Seltene Krankheiten: Seit der Übernahme von Alexion stärkere Präsenz bei komplementvermittelten und anderen seltenen Erkrankungen, mit hochspezialisierten, oft biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln.
Neben der Medikamentenentwicklung bietet AstraZeneca Dienstleistungen entlang des Behandlungspfads, darunter Unterstützung bei Diagnostik und Companion Diagnostics, medizinische Fortbildungsprogramme, Real-World-Evidence-Projekte mit Gesundheitssystemen sowie digitale Lösungen zur Therapietreue und Patienteneinbindung. Der Vertrieb erfolgt überwiegend über Krankenhäuser, Fachärzte und spezialisierte Zentren; OTC-Produkte spielen nur eine marginale Rolle.

Struktur der Geschäftsbereiche

Die interne Struktur von AstraZeneca orientiert sich an Therapiegebieten und wissenschaftlichen Plattformen. Wesentliche Business-Cluster sind:
  • Oncology: Kernsegment mit hoher Pipeline-Dichte, Fokus auf zielgerichtete Therapien, Immunonkologie und Präzisionsmedizin. Hohe Forschungsausgaben und intensive Zusammenarbeit mit Diagnostikpartnern kennzeichnen diesen Bereich.
  • BioPharmaceuticals: Umfasst im Wesentlichen Herz-Kreislauf-, Nieren-, Stoffwechsel- sowie Atemwegs-, Immun- und Entzündungserkrankungen. Dieser Bereich bündelt sowohl klassische Small-Molecule-Therapien als auch Biologika und reflektiert die Relevanz chronischer Volkskrankheiten für Gesundheitssysteme.
  • Rare Disease: Aufbauend auf der Integration von Alexion bündelt AstraZeneca Aktivitäten in hochspezialisierten Nischenindikationen mit begrenzten Patientenzahlen, aber hoher Therapiedringlichkeit und stark regulierten Erstattungsmodellen.
Querschnittsfunktionen wie Global R&D, Manufacturing and Supply, sowie Commercial Operations agieren übergreifend und stellen Skaleneffekte, regulatorische Konsistenz und globale Marktzugänge sicher.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

AstraZeneca hebt sich durch eine Kombination aus breiter Pipeline und fokussierten Spitzenindikationen von vielen Wettbewerbern ab. Die starke Stellung in der Onkologie, insbesondere bei biomarkerbasierten und zielgerichteten Therapien, gilt als zentrales Alleinstellungsmerkmal. Gleichzeitig ist der Konzern mit seinem Portfolio in Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen sowie Atemwegserkrankungen in großen, wachstumsstarken Märkten präsent, die durch demografische Alterung und Lebensstilfaktoren strukturell getrieben werden. Die Integration von seltenen Krankheiten erweitert das Profil um hochspezialisierte, margenstarke Therapien. AstraZeneca zählt damit zu den forschungsintensiven Big-Pharma-Unternehmen, die sowohl Breite als auch Tiefe in der Pipeline aufweisen. Das Unternehmen ist in vielen Therapiegebieten nicht alleiniger Marktführer, positioniert sich aber häufig als einer der zentralen Anbieter im oberen Wettbewerbssegment, gestützt durch eine enge Verzahnung von klinischer Forschung, Komplementärdiagnostik und gezielter Vermarktung über spezialisierte Vertriebsteams.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben von AstraZeneca ergeben sich aus mehreren strukturellen Faktoren:
  • Patentportfolio: Umfangreiche Patentlaufzeiten auf Kernprodukte schützen vor unmittelbarem Generika-Wettbewerb und ermöglichen eine Premiumpreispositionierung, sofern der klinische Zusatznutzen klar belegt ist.
  • F&E-Kompetenz und Pipeline: Tief gestaffelte klinische Pipeline über verschiedene Entwicklungsphasen hinweg, mit Fokus auf First-in-Class- und Best-in-Class-Kandidaten. Die Fähigkeit, komplexe Phase-III-Programme global durchzuführen, bildet eine hohe Markteintrittsbarriere.
  • Regulatorische Expertise: Langjährige Erfahrung mit Zulassungsbehörden wie EMA, FDA und nationalen Agenturen in Schwellenländern reduziert Time-to-Market und erleichtert Indikationserweiterungen.
  • Vertriebsnetzwerke und Klinikzugang: Etablierte Beziehungen zu Universitätskliniken, Onkologiezentren und Facharztpraxen sind für neue Wettbewerber schwer replizierbar und stärken die Verankerung im Therapiealltag.
  • Seltene Krankheiten: In der Rare-Disease-Sparte sind Marktstrukturen durch komplexe Diagnostik, begrenzte Patientenzahlen und hohe regulatorische Anforderungen gekennzeichnet, was zusätzliche Schutzmechanismen schafft.
Diese Moats sind jedoch wesentlich vom Erhalt des Innovationsniveaus und von der Fähigkeit abhängig, Pipeline-Produkte erfolgreich zur Marktreife zu führen und frühzeitige Generika-Konkurrenz über Lifecycle-Management hinauszuschieben.

Wettbewerbsumfeld

AstraZeneca konkurriert in seinen Kernsegmenten mit einer Reihe globaler Pharmakonzerne und spezialisierten Biotech-Unternehmen. In der Onkologie zählen unter anderem Roche, Novartis, Merck & Co., Bristol Myers Squibb und Pfizer zu den bedeutenden Wettbewerbern, häufig mit sich überschneidenden Indikationen und Kombinationstherapien. Im Bereich Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen trifft AstraZeneca auf Akteure wie Novo Nordisk, Eli Lilly, Sanofi und andere Anbieter von Diabetes- und Kardiologiepräparaten. In den Atemwegserkrankungen bestehen starke Wettbewerbspositionen von Konzernen wie GSK. Im Feld seltener Krankheiten ist der Markt fragmentierter, mit spezialisierten Anbietern und Biotech-Firmen, doch durch die Integration von Alexion zählt AstraZeneca zu den größeren Spielern in bestimmten Nischen. Zusätzlich steigt der Druck durch Generika- und Biosimilar-Hersteller, sobald Patente auslaufen. Wettbewerb findet daher nicht nur über Preis und Erstattungsverhandlungen statt, sondern maßgeblich über klinische Differenzierung, Studiendaten, Versorgungsprogramme und die Integration in Behandlungspfade.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von AstraZeneca wird von einem erfahrenen Vorstand und einem unabhängigen Aufsichts- beziehungsweise Board-System überwacht, wie es in britisch geprägten Corporate-Governance-Strukturen üblich ist. Die Führung setzt stark auf langfristige Wertschöpfung durch wiederkehrende Innovationszyklen statt kurzfristiger Margenmaximierung. Capital Allocation fokussiert sich auf forschungsintensive Kernbereiche, gezielte Akquisitionen und Partnerschaften, die Pipeline-Lücken schließen oder komplementäre Technologiefelder erschließen sollen. Strategische Leitlinien umfassen die Priorisierung hochdifferenzierter Onkologieprodukte, die Stärkung der Präsenz in Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen, den Ausbau der Rare-Disease-Aktivitäten und die Nutzung digitaler Technologien in Forschung, klinischer Entwicklung und Vermarktung. Governance-Schwerpunkte liegen auf Compliance, Pharmakovigilanz, Transparenz im Umgang mit Gesundheitsbehörden und der verantwortungsvollen Interaktion mit medizinischen Fachkreisen, um regulatorische und Reputationsrisiken zu minimieren.

Branchen- und Regionalanalyse

AstraZeneca agiert in der globalen forschungsbasierten Pharmaindustrie, einer Branche mit hohen Eintrittsbarrieren, streng regulierten Märkten und langen Entwicklungszyklen. Strukturelle Wachstumstreiber sind demografischer Wandel, steigende Prävalenz chronischer Erkrankungen, medizinischer Fortschritt und zunehmender Zugang zu Gesundheitsversorgung in Schwellenländern. Gleichzeitig stehen Pharmaunternehmen weltweit unter wachsendem Kostendruck durch staatliche Gesundheitssysteme, Erstattungsregime, Preisregulierung und zunehmend strenge Nutzenbewertung durch Health-Technology-Assessment-Organisationen. Regional ist AstraZeneca stark in Nordamerika, Europa und entscheidenden asiatischen Märkten präsent, darunter China. In entwickelten Märkten prägen Preisverhandlungen, Rabattmodelle und strikte Zulassungsanforderungen das Umfeld. In Schwellenländern ergeben sich Chancen aus wachsender Mittelschicht und besseren Gesundheitssystemen, jedoch verbunden mit politischen und währungsbezogenen Risiken. Die Bedeutung von Biologika, personalisierter Medizin und digitalen Gesundheitslösungen nimmt zu, was den Wettbewerb um wissenschaftliches Personal, Kooperationen und technologische Plattformen weiter intensiviert.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

AstraZeneca entstand 1999 aus der Fusion des schwedischen Unternehmens Astra AB und der britischen Zeneca Group plc, einer früheren Pharma- und Agrochemie-Abspaltung von ICI. Die Fusion kombinierte skandinavische Forschungsstärke mit britischer Industrieerfahrung und schuf einen globalen Player mit europäischer Prägung. In den folgenden Jahren richtete der Konzern seine Strategie zunehmend auf verschreibungspflichtige Arzneimittel und innovative Therapiegebiete aus, während Randaktivitäten schrittweise zurückgefahren wurden. Mit der Zeit verlagerte sich der Schwerpunkt stärker in Richtung Onkologie und komplexer chronischer Erkrankungen, begleitet von intensiven Investitionen in F&E-Zentren, Kooperationen mit Biotech-Unternehmen und Allianzen mit Diagnostik- sowie Technologiepartnern. Ein entscheidender strategischer Schritt war die Übernahme von Alexion, die den Bereich seltener Krankheiten als eigenständige Wachstumssäule etablierte. Insgesamt zeigt die Historie eine Entwicklung von einem diversifizierten Pharmaanbieter hin zu einem fokussierten, wissenschaftlich getriebenen Biopharma-Konzern mit klar definierten Kernindikationen.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Zu den Besonderheiten von AstraZeneca zählen die starke Fokussierung auf evidenzbasierte Onkologie, die wachsende Präsenz im Bereich seltener Krankheiten und eine ausgeprägte Ausrichtung auf personalisierte Medizin. Das Unternehmen engagiert sich zudem in globalen Gesundheitsinitiativen, beispielsweise im Rahmen von Programmen zum Zugang zu Medikamenten in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, was neben sozialen Zielen auch langfristig Marktchancen eröffnen kann. ESG-relevante Themen umfassen Initiativen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen in Produktion und Lieferkette, nachhaltige Beschaffung von Rohstoffen sowie Maßnahmen gegen antimikrobielle Resistenzen. Im Bereich Governance betont AstraZeneca Transparenz in klinischen Studien, Pharmakovigilanz und den verantwortungsvollen Umgang mit Marketingpraktiken. Gleichwohl steht die gesamte Branche regelmäßig unter Beobachtung hinsichtlich Preissetzung, Lobbying und Einflussnahme auf Verschreibungsverhalten, sodass auch für AstraZeneca reputationsbezogene ESG-Risiken bestehen, die aktiv gemanagt werden müssen.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservativ orientierte Anleger bietet AstraZeneca mehrere strukturelle Chancen:
  • Breit diversifiziertes Portfolio in medizinisch relevanten Indikationen mit langfristigen Nachfrageimpulsen.
  • Starke Position in der Onkologie und zunehmende Präsenz in seltenen Krankheiten mit hohem medizinischem Bedarf.
  • Solide Burggräben durch Patentportfolio, F&E-Kompetenz, regulatorische Expertise und etablierte Vertriebskanäle.
  • Globale Präsenz in entwickelten Märkten und wachstumsstarken Schwellenländern, was die regionale Risikostreuung unterstützt.
Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten:
  • Hohe Abhängigkeit von erfolgreichen klinischen Studien und Zulassungen; Fehlschläge können Pipeline-Werte vernichten.
  • Patentabläufe und wachsender Druck durch Generika und Biosimilars, insbesondere bei etablierten Blockbuster-Medikamenten.
  • Regulatorische und politische Risiken, etwa strengere Preisregulierung, Nutzenbewertungen oder Gesundheitsreformen in Schlüsselmärkten.
  • Komplexität und Integrationsrisiken im Zusammenhang mit größeren Akquisitionen und Kooperationen, insbesondere im Bereich seltener Krankheiten.
  • Branchenübliche Rechts- und Haftungsrisiken, etwa aus Produkthaftung, Compliance-Verstößen oder Kartellverfahren.
Für eine konservative Anlagestrategie bleibt AstraZeneca ein qualitativ hochwertiger, aber forschungsintensiver Pharmakonzern, dessen Risikoprofil maßgeblich von Pipeline-Entwicklung, regulatorischem Umfeld und nachhaltigem Innovationsmanagement geprägt wird. Eine endgültige Anlageentscheidung sollte stets auf individueller Risikotragfähigkeit, Portfolio-Kontext und unabhängiger Analyse basieren.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 76,00 € / 77,50 €
Spread +1,97%
Schluss Vortag 81,00 €
Gehandelte Stücke 80
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 77,00 €
Tageshoch 80,00 €
52W-Tief 56,00 €
52W-Hoch 83,00 €
Jahrestief 77,00 €
Jahreshoch 83,00 €

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Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 54.073 $
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 10.373 $
Jahresüberschuss in Mio. 8.691 $
Umsatz je Aktie 17,31 $
Gewinn je Aktie 2,25 $
Gewinnrendite +21,31%
Umsatzrendite +13,01%
Return on Investment +8,35%
Marktkapitalisierung in Mio. 204.684 $
KGV (Kurs/Gewinn) 29,12
KBV (Kurs/Buchwert) 5,02
KUV (Kurs/Umsatz) 3,79
Eigenkapitalrendite +17,25%
Eigenkapitalquote +39,20%

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Typ Put
Hebel 4,98
Geld/Brief 1,54 / 1,55 €
Knock-Out 107,07 €
Laufzeitende open end
WKN UP7BLX

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Derivate

Anlageprodukte (33)
Discount-Zertifikate 33
Hebelprodukte (410)
Optionsscheine 233
Faktor-Zertifikate 153
Knock-Outs 24

Dividenden Kennzahlen

Auszahlungen/Jahr 2
Gesteigert seit 2 Jahre
Keine Senkung seit 12 Jahre
Stabilität der Dividende 0,82 (max 1,00)
Jährlicher 2,82% (5 Jahre)
Dividendenzuwachs 1,24% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 34,4% (auf den Gewinn/FFO)
quote 37,8% (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 9,55%

Dividenden Historie

Datum Dividende
08.08.2025 0,52 $ (0,44 €)
21.02.2025 1,05 $ (1,00 €)
09.08.2024 0,50 $ (0,46 €)
22.02.2024 0,99 $ (0,91 €)
10.08.2023 0,47 $ (0,42 €)
23.02.2023 0,97 $ (0,91 €)
11.08.2022 0,46 $ (0,44 €)
24.02.2022 0,97 $ (0,85 €)
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Zeit
Düsseldorf 77,00 € -4,35%
80,50 € 19:31
Frankfurt 79,50 € -1,24%
80,50 € 08:06
Hamburg 79,50 € 0 %
79,50 € 08:16
München 80,50 € -0,62%
81,00 € 08:06
Stuttgart 76,50 € -5,56%
81,00 € 21:55
L&S RT 77,25 € -4,92%
81,25 € 22:54
NYSE 89,95 $ -4,78%
94,47 $ 21:59
Nasdaq 89,94 $ -4,71%
94,39 $ 21:59
AMEX 89,985 $ -4,66%
94,38 $ 21:58
Wien 77,00 € -4,35%
80,50 € 11:00
Tradegate 77,50 € -4,32%
81,00 € 19:17
Quotrix 81,00 € 0 %
81,00 € 07:27
Gettex 77,50 € -4,32%
81,00 € 22:44
Weitere Börsenplätze

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Datum
Kurs
Volumen
20.01.26 77,00 5.868
19.01.26 81,00 0
16.01.26 81,50 0
15.01.26 81,00 3.154
14.01.26 82,50 3.154
13.01.26 80,50 725
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 80,50 € -4,35%
1 Monat 77,50 € -0,65%
6 Monate 59,50 € +29,41%
1 Jahr 64,50 € +19,38%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil AstraZeneca plc ADR

AstraZeneca plc ist ein global agierender, forschungsgetriebener Pharmakonzern mit Holding-Sitz im Vereinigten Königreich und wesentlichen operativen Zentren in Schweden und den USA. Das Unternehmen fokussiert sich auf die forschungsintensive Entwicklung, Zulassung, Produktion und Vermarktung patentgeschützter Arzneimittel in klar definierten Therapiegebieten. Das Geschäftsmodell basiert primär auf verschreibungspflichtigen Medikamenten mit hoher medizinischer Differenzierung, unterstützt durch ein breites Netzwerk klinischer Studien, regulatorischer Expertise und globaler Vertriebspipelines. Wertschöpfung entsteht entlang des gesamten pharmazeutischen Lebenszyklus: von präklinischer Forschung über Phase-I- bis Phase-III-Studien, Zulassungsprozesse, Markteinführung, Lifecycle-Management und, wo sinnvoll, strategische Kooperationen und Lizenzvereinbarungen. Generika spielen im Kerngeschäft nur eine untergeordnete Rolle; der Fokus liegt auf innovativen Therapien mit deutlichem Zusatznutzen gegenüber dem Therapiestandard. Regionale Schwerpunkte bilden etablierte Märkte wie Nordamerika und Europa sowie wachstumsstarke Schwellenländer, vor allem in Asien. Die Umsätze sind breit über Indikationen und Regionen diversifiziert, was regulatorische und preisliche Einzelrisiken abmildert, aber den Konzern gleichzeitig an stark regulierte Gesundheitssysteme bindet.

Strategische Mission und Unternehmensausrichtung

Die Mission von AstraZeneca lässt sich auf die Entwicklung von innovativen, evidenzbasierten Medikamenten zur signifikanten Verbesserung der Patientenversorgung verdichten. Der Konzern positioniert sich als forschungsorientierter Spezialist, der schwere und chronische Erkrankungen adressiert und dabei klinisch relevante Endpunkte wie Gesamtüberleben, progressionsfreies Überleben und Lebensqualität in den Mittelpunkt stellt. Strategisch setzt AstraZeneca auf eine wissenschaftsgetriebene Pipeline, frühe biomarkerbasierte Patientenselektion und personalisierte Therapieansätze, insbesondere in der Onkologie und Immunologie. Ergänzend verfolgt das Management eine verstärkte Vernetzung mit akademischen Zentren, Biotech-Unternehmen und Technologiepartnern, um externe Innovation zu erschließen und F+E-Risiken zu teilen. Nachhaltigkeitsaspekte, wie der Zugang zu Medikamenten in Schwellenländern, verantwortungsvolle Preisgestaltung und Reduktion ökologischer Fußabdrücke in der Lieferkette, sind Bestandteil der übergeordneten Strategie, auch um regulatorische und reputationsbezogene Risiken zu steuern.

Produkte, Therapiegebiete und Dienstleistungen

Das Portfolio von AstraZeneca konzentriert sich auf mehrere Kernbereiche, in denen der Konzern globale Leitpositionen anstrebt:
  • Onkologie: zielgerichtete Therapien, Immuntherapien und Kombinationstherapien für solide Tumoren und hämatologische Malignome, mit Fokus auf Lungen-, Brust-, Eierstock- und Prostatakrebs sowie bestimmte seltene Krebsformen.
  • Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen: Medikamente zur Behandlung von kardiovaskulären Erkrankungen, Herzinsuffizienz, Atherosklerose, Diabetes und chronischen Nierenerkrankungen, häufig mit kardioprotektiven und nephroprotektiven Zusatznutzen.
  • Atemwegs-, Immun- und Entzündungserkrankungen: Inhalativa, Biologika und systemische Therapien zur Behandlung von Asthma, COPD und weiteren immunvermittelten Krankheiten, ergänzt um zielgerichtete Therapien für schwer einstellbare Patientengruppen.
  • Seltene Krankheiten: Seit der Übernahme von Alexion stärkere Präsenz bei komplementvermittelten und anderen seltenen Erkrankungen, mit hochspezialisierten, oft biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln.
Neben der Medikamentenentwicklung bietet AstraZeneca Dienstleistungen entlang des Behandlungspfads, darunter Unterstützung bei Diagnostik und Companion Diagnostics, medizinische Fortbildungsprogramme, Real-World-Evidence-Projekte mit Gesundheitssystemen sowie digitale Lösungen zur Therapietreue und Patienteneinbindung. Der Vertrieb erfolgt überwiegend über Krankenhäuser, Fachärzte und spezialisierte Zentren; OTC-Produkte spielen nur eine marginale Rolle.

Struktur der Geschäftsbereiche

Die interne Struktur von AstraZeneca orientiert sich an Therapiegebieten und wissenschaftlichen Plattformen. Wesentliche Business-Cluster sind:
  • Oncology: Kernsegment mit hoher Pipeline-Dichte, Fokus auf zielgerichtete Therapien, Immunonkologie und Präzisionsmedizin. Hohe Forschungsausgaben und intensive Zusammenarbeit mit Diagnostikpartnern kennzeichnen diesen Bereich.
  • BioPharmaceuticals: Umfasst im Wesentlichen Herz-Kreislauf-, Nieren-, Stoffwechsel- sowie Atemwegs-, Immun- und Entzündungserkrankungen. Dieser Bereich bündelt sowohl klassische Small-Molecule-Therapien als auch Biologika und reflektiert die Relevanz chronischer Volkskrankheiten für Gesundheitssysteme.
  • Rare Disease: Aufbauend auf der Integration von Alexion bündelt AstraZeneca Aktivitäten in hochspezialisierten Nischenindikationen mit begrenzten Patientenzahlen, aber hoher Therapiedringlichkeit und stark regulierten Erstattungsmodellen.
Querschnittsfunktionen wie Global R&D, Manufacturing and Supply, sowie Commercial Operations agieren übergreifend und stellen Skaleneffekte, regulatorische Konsistenz und globale Marktzugänge sicher.

Alleinstellungsmerkmale und Wettbewerbsposition

AstraZeneca hebt sich durch eine Kombination aus breiter Pipeline und fokussierten Spitzenindikationen von vielen Wettbewerbern ab. Die starke Stellung in der Onkologie, insbesondere bei biomarkerbasierten und zielgerichteten Therapien, gilt als zentrales Alleinstellungsmerkmal. Gleichzeitig ist der Konzern mit seinem Portfolio in Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen sowie Atemwegserkrankungen in großen, wachstumsstarken Märkten präsent, die durch demografische Alterung und Lebensstilfaktoren strukturell getrieben werden. Die Integration von seltenen Krankheiten erweitert das Profil um hochspezialisierte, margenstarke Therapien. AstraZeneca zählt damit zu den forschungsintensiven Big-Pharma-Unternehmen, die sowohl Breite als auch Tiefe in der Pipeline aufweisen. Das Unternehmen ist in vielen Therapiegebieten nicht alleiniger Marktführer, positioniert sich aber häufig als einer der zentralen Anbieter im oberen Wettbewerbssegment, gestützt durch eine enge Verzahnung von klinischer Forschung, Komplementärdiagnostik und gezielter Vermarktung über spezialisierte Vertriebsteams.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Burggräben von AstraZeneca ergeben sich aus mehreren strukturellen Faktoren:
  • Patentportfolio: Umfangreiche Patentlaufzeiten auf Kernprodukte schützen vor unmittelbarem Generika-Wettbewerb und ermöglichen eine Premiumpreispositionierung, sofern der klinische Zusatznutzen klar belegt ist.
  • F&E-Kompetenz und Pipeline: Tief gestaffelte klinische Pipeline über verschiedene Entwicklungsphasen hinweg, mit Fokus auf First-in-Class- und Best-in-Class-Kandidaten. Die Fähigkeit, komplexe Phase-III-Programme global durchzuführen, bildet eine hohe Markteintrittsbarriere.
  • Regulatorische Expertise: Langjährige Erfahrung mit Zulassungsbehörden wie EMA, FDA und nationalen Agenturen in Schwellenländern reduziert Time-to-Market und erleichtert Indikationserweiterungen.
  • Vertriebsnetzwerke und Klinikzugang: Etablierte Beziehungen zu Universitätskliniken, Onkologiezentren und Facharztpraxen sind für neue Wettbewerber schwer replizierbar und stärken die Verankerung im Therapiealltag.
  • Seltene Krankheiten: In der Rare-Disease-Sparte sind Marktstrukturen durch komplexe Diagnostik, begrenzte Patientenzahlen und hohe regulatorische Anforderungen gekennzeichnet, was zusätzliche Schutzmechanismen schafft.
Diese Moats sind jedoch wesentlich vom Erhalt des Innovationsniveaus und von der Fähigkeit abhängig, Pipeline-Produkte erfolgreich zur Marktreife zu führen und frühzeitige Generika-Konkurrenz über Lifecycle-Management hinauszuschieben.

Wettbewerbsumfeld

AstraZeneca konkurriert in seinen Kernsegmenten mit einer Reihe globaler Pharmakonzerne und spezialisierten Biotech-Unternehmen. In der Onkologie zählen unter anderem Roche, Novartis, Merck & Co., Bristol Myers Squibb und Pfizer zu den bedeutenden Wettbewerbern, häufig mit sich überschneidenden Indikationen und Kombinationstherapien. Im Bereich Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen trifft AstraZeneca auf Akteure wie Novo Nordisk, Eli Lilly, Sanofi und andere Anbieter von Diabetes- und Kardiologiepräparaten. In den Atemwegserkrankungen bestehen starke Wettbewerbspositionen von Konzernen wie GSK. Im Feld seltener Krankheiten ist der Markt fragmentierter, mit spezialisierten Anbietern und Biotech-Firmen, doch durch die Integration von Alexion zählt AstraZeneca zu den größeren Spielern in bestimmten Nischen. Zusätzlich steigt der Druck durch Generika- und Biosimilar-Hersteller, sobald Patente auslaufen. Wettbewerb findet daher nicht nur über Preis und Erstattungsverhandlungen statt, sondern maßgeblich über klinische Differenzierung, Studiendaten, Versorgungsprogramme und die Integration in Behandlungspfade.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von AstraZeneca wird von einem erfahrenen Vorstand und einem unabhängigen Aufsichts- beziehungsweise Board-System überwacht, wie es in britisch geprägten Corporate-Governance-Strukturen üblich ist. Die Führung setzt stark auf langfristige Wertschöpfung durch wiederkehrende Innovationszyklen statt kurzfristiger Margenmaximierung. Capital Allocation fokussiert sich auf forschungsintensive Kernbereiche, gezielte Akquisitionen und Partnerschaften, die Pipeline-Lücken schließen oder komplementäre Technologiefelder erschließen sollen. Strategische Leitlinien umfassen die Priorisierung hochdifferenzierter Onkologieprodukte, die Stärkung der Präsenz in Herz-Kreislauf-, Nieren- und Stoffwechselerkrankungen, den Ausbau der Rare-Disease-Aktivitäten und die Nutzung digitaler Technologien in Forschung, klinischer Entwicklung und Vermarktung. Governance-Schwerpunkte liegen auf Compliance, Pharmakovigilanz, Transparenz im Umgang mit Gesundheitsbehörden und der verantwortungsvollen Interaktion mit medizinischen Fachkreisen, um regulatorische und Reputationsrisiken zu minimieren.

Branchen- und Regionalanalyse

AstraZeneca agiert in der globalen forschungsbasierten Pharmaindustrie, einer Branche mit hohen Eintrittsbarrieren, streng regulierten Märkten und langen Entwicklungszyklen. Strukturelle Wachstumstreiber sind demografischer Wandel, steigende Prävalenz chronischer Erkrankungen, medizinischer Fortschritt und zunehmender Zugang zu Gesundheitsversorgung in Schwellenländern. Gleichzeitig stehen Pharmaunternehmen weltweit unter wachsendem Kostendruck durch staatliche Gesundheitssysteme, Erstattungsregime, Preisregulierung und zunehmend strenge Nutzenbewertung durch Health-Technology-Assessment-Organisationen. Regional ist AstraZeneca stark in Nordamerika, Europa und entscheidenden asiatischen Märkten präsent, darunter China. In entwickelten Märkten prägen Preisverhandlungen, Rabattmodelle und strikte Zulassungsanforderungen das Umfeld. In Schwellenländern ergeben sich Chancen aus wachsender Mittelschicht und besseren Gesundheitssystemen, jedoch verbunden mit politischen und währungsbezogenen Risiken. Die Bedeutung von Biologika, personalisierter Medizin und digitalen Gesundheitslösungen nimmt zu, was den Wettbewerb um wissenschaftliches Personal, Kooperationen und technologische Plattformen weiter intensiviert.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

AstraZeneca entstand 1999 aus der Fusion des schwedischen Unternehmens Astra AB und der britischen Zeneca Group plc, einer früheren Pharma- und Agrochemie-Abspaltung von ICI. Die Fusion kombinierte skandinavische Forschungsstärke mit britischer Industrieerfahrung und schuf einen globalen Player mit europäischer Prägung. In den folgenden Jahren richtete der Konzern seine Strategie zunehmend auf verschreibungspflichtige Arzneimittel und innovative Therapiegebiete aus, während Randaktivitäten schrittweise zurückgefahren wurden. Mit der Zeit verlagerte sich der Schwerpunkt stärker in Richtung Onkologie und komplexer chronischer Erkrankungen, begleitet von intensiven Investitionen in F&E-Zentren, Kooperationen mit Biotech-Unternehmen und Allianzen mit Diagnostik- sowie Technologiepartnern. Ein entscheidender strategischer Schritt war die Übernahme von Alexion, die den Bereich seltener Krankheiten als eigenständige Wachstumssäule etablierte. Insgesamt zeigt die Historie eine Entwicklung von einem diversifizierten Pharmaanbieter hin zu einem fokussierten, wissenschaftlich getriebenen Biopharma-Konzern mit klar definierten Kernindikationen.

Besonderheiten und ESG-Aspekte

Zu den Besonderheiten von AstraZeneca zählen die starke Fokussierung auf evidenzbasierte Onkologie, die wachsende Präsenz im Bereich seltener Krankheiten und eine ausgeprägte Ausrichtung auf personalisierte Medizin. Das Unternehmen engagiert sich zudem in globalen Gesundheitsinitiativen, beispielsweise im Rahmen von Programmen zum Zugang zu Medikamenten in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen, was neben sozialen Zielen auch langfristig Marktchancen eröffnen kann. ESG-relevante Themen umfassen Initiativen zur Reduktion von Treibhausgasemissionen in Produktion und Lieferkette, nachhaltige Beschaffung von Rohstoffen sowie Maßnahmen gegen antimikrobielle Resistenzen. Im Bereich Governance betont AstraZeneca Transparenz in klinischen Studien, Pharmakovigilanz und den verantwortungsvollen Umgang mit Marketingpraktiken. Gleichwohl steht die gesamte Branche regelmäßig unter Beobachtung hinsichtlich Preissetzung, Lobbying und Einflussnahme auf Verschreibungsverhalten, sodass auch für AstraZeneca reputationsbezogene ESG-Risiken bestehen, die aktiv gemanagt werden müssen.

Chancen und Risiken aus Sicht konservativer Anleger

Für konservativ orientierte Anleger bietet AstraZeneca mehrere strukturelle Chancen:
  • Breit diversifiziertes Portfolio in medizinisch relevanten Indikationen mit langfristigen Nachfrageimpulsen.
  • Starke Position in der Onkologie und zunehmende Präsenz in seltenen Krankheiten mit hohem medizinischem Bedarf.
  • Solide Burggräben durch Patentportfolio, F&E-Kompetenz, regulatorische Expertise und etablierte Vertriebskanäle.
  • Globale Präsenz in entwickelten Märkten und wachstumsstarken Schwellenländern, was die regionale Risikostreuung unterstützt.
Dem stehen substanzielle Risiken gegenüber, die konservative Anleger sorgfältig abwägen sollten:
  • Hohe Abhängigkeit von erfolgreichen klinischen Studien und Zulassungen; Fehlschläge können Pipeline-Werte vernichten.
  • Patentabläufe und wachsender Druck durch Generika und Biosimilars, insbesondere bei etablierten Blockbuster-Medikamenten.
  • Regulatorische und politische Risiken, etwa strengere Preisregulierung, Nutzenbewertungen oder Gesundheitsreformen in Schlüsselmärkten.
  • Komplexität und Integrationsrisiken im Zusammenhang mit größeren Akquisitionen und Kooperationen, insbesondere im Bereich seltener Krankheiten.
  • Branchenübliche Rechts- und Haftungsrisiken, etwa aus Produkthaftung, Compliance-Verstößen oder Kartellverfahren.
Für eine konservative Anlagestrategie bleibt AstraZeneca ein qualitativ hochwertiger, aber forschungsintensiver Pharmakonzern, dessen Risikoprofil maßgeblich von Pipeline-Entwicklung, regulatorischem Umfeld und nachhaltigem Innovationsmanagement geprägt wird. Eine endgültige Anlageentscheidung sollte stets auf individueller Risikotragfähigkeit, Portfolio-Kontext und unabhängiger Analyse basieren.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 244,64 Mrd. €
Aktienanzahl 3,10 Mrd.
Streubesitz 83,26%
Währung EUR
Land Großbritannien
Sektor Gesundheit
Branche Pharmazeutika
Aktientyp ADR

Aktionärsstruktur

+1,68% T. Rowe Price Associates, Inc.
+1,33% PRIMECAP Management Company
+1,11% Wellington Management Company LLP
+1,01% Capital Research & Mgmt Co - Division 3
+1,01% Bank of America Corp
+0,69% FMR Inc
+0,69% Franklin Resources Inc
+0,67% Fisher Asset Management, LLC
+0,47% Sanders Capital, LLC
+0,39% Morgan Stanley - Brokerage Accounts
+0,39% Jennison Associates LLC
+0,39% Goldman Sachs Group Inc
+0,27% Atlantic Trust Group, LLC
+0,20% Dimensional Fund Advisors, Inc.
+0,18% BlackRock Inc
+0,16% Ameriprise Financial Inc
+0,16% Neuberger Berman Group LLC
+0,16% Boston Partners Global Investors, Inc
+0,15% Northern Trust Corp
+0,14% ClearBridge Advisors, LLC
+5,51% Weitere
+83,26% Streubesitz

Community-Beiträge zu AstraZeneca plc ADR

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Avatar des Verfassers
Teras
Impfung 'auf eigenes Risiko' empfohlen ?!?
"Bund und Länder waren am Dienstagabend [30.03.2021] der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) gefolgt, das Präparat von Astrazeneca in der Regel nur noch für Menschen ab 60 Jahren einzusetzen. - Jüngere können sich nach Rücksprache mit dem Arzt und auf eigenes Risiko weiterhin damit impfen lassen. - Hintergrund sind Fälle von Blutgerinnseln (Thrombosen) in Hirnvenen. - Erst Mitte März waren Astrazeneca-Impfungen nach einer einige Tage langen Impfpause und neuen Überprüfungen wieder angelaufen". / jr/DP/jha: https://www.ariva.de/news/lehrerverband-katastrophaler-rueckschlag-fuer-lehrerimpfung-9321219 ...
Gold kauft den Wagen; Silber füttert die Pferde und füllt Dir den Tank ...
Avatar des Verfassers
SpiegelbildXD
Na dann
https://www.nw.de/lokal/kreis_minden_luebbecke/minden/22953655_Nach-Impfung-mit-Astrazeneca-Zahlreiche-Ausfaelle-im-Rettungsdienst.amp.html
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Teras
AstraZeneca wird zur Zeit echt geprügelt,
... bleibt aber weiterhin auf meiner Watch-List ...
Gold kauft den Wagen; Silber füttert die Pferde und füllt Dir den Tank ...
Avatar des Verfassers
Teras
@ Zeitungsleser: Ganz andere ACTIE !
In diesem Thread wird US0463531089 besprochen. Und in dem von Dir verlinkten Thread geht es um GB0009895292 ... Falls Du beide Papiere im Depot haben solltest, würdest Du den Unterschied sicherlich merken ;-))
Gold kauft den Wagen; Silber füttert die Pferde und füllt Dir den Tank ...
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Häufig gestellte Fragen zur AstraZeneca Aktie und zum AstraZeneca Kurs

Der aktuelle Kurs der AstraZeneca Aktie liegt bei 77,50 €.

Für 1.000€ kann man sich 12,90 AstraZeneca Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der AstraZeneca Aktie lautet AZN.

Die 1 Monats-Performance der AstraZeneca Aktie beträgt aktuell -0,65%.

Die 1 Jahres-Performance der AstraZeneca Aktie beträgt aktuell 19,38%.

Der Aktienkurs der AstraZeneca Aktie liegt aktuell bei 77,50 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -0,65% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von AstraZeneca eine Wertentwicklung von 6,94% aus und über 6 Monate sind es 29,41%.

Das 52-Wochen-Hoch der AstraZeneca Aktie liegt bei 83,00 €.

Das 52-Wochen-Tief der AstraZeneca Aktie liegt bei 56,00 €.

Das Allzeithoch von AstraZeneca liegt bei 83,00 €.

Das Allzeittief von AstraZeneca liegt bei 39,20 €.

Die Volatilität der AstraZeneca Aktie liegt derzeit bei 23,69%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von AstraZeneca in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 244,64 Mrd. €

Insgesamt sind 3.123,8 Mio AstraZeneca Aktien im Umlauf.

T. Rowe Price Associates, Inc. hält +1,68% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Am 27.07.2015 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

Am 27.07.2015 gab es einen Split im Verhältnis 1:2.

AstraZeneca hat seinen Hauptsitz in Großbritannien.

AstraZeneca gehört zum Sektor Pharmazeutika.

Das KGV der AstraZeneca Aktie beträgt 20,14.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von AstraZeneca betrug 54,07 Mrd $.

Ja, AstraZeneca zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 08.08.2025 eine Dividende in Höhe von 0,52 $ (0,44 €) gezahlt.

Zuletzt hat AstraZeneca am 08.08.2025 eine Dividende in Höhe von 0,52 $ (0,44 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,57%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von AstraZeneca wurde am 08.08.2025 in Höhe von 0,52 $ (0,44 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,57%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 08.08.2025. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,52 $ (0,44 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.