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Arovella Therapeutics Aktie

Aktie
WKN:  A3C575 ISIN:  AU0000182784 US-Symbol:  ARVEF Branche:  Biotechnologie Land:  Australien
0,0525 €
-0,0005 €
-0,94%
24.02.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
41,34 Mio. €
Streubesitz
86,81%
KGV
-
Dividende
0,025 AUD
Dividendenrendite
-   %
Index-Zuordnung
-
Arovella Therapeutics Aktie Chart

Unternehmensbeschreibung

Arovella Therapeutics Ltd ist ein in Australien ansässiges biopharmazeutisches Unternehmen mit Fokus auf der Entwicklung von immunonkologischen Zelltherapien. Das an der Australian Securities Exchange gelistete Unternehmen positioniert sich im Segment klinischer Frühphasenentwickler, die auf T-Zell-basierte Plattformen zur Behandlung von hämatologischen und soliden Tumoren setzen. Arovella operiert damit in einem hochspezialisierten, forschungsintensiven Markt, in dem klinische Meilensteine, regulatorische Entscheidungen und Partnerschaften mit größeren Pharmaunternehmen die Wertentwicklung maßgeblich prägen.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Arovella Therapeutics beruht auf der Identifikation, präklinischen und klinischen Entwicklung sowie der potenziellen Kommerzialisierung von neuartigen Zelltherapien gegen Krebs. Das Unternehmen fokussiert sich auf die Nutzung von γδ-T-Zellen in Kombination mit Chimeric Antigen Receptors (CAR), um zielgerichtete, allogene Immuntherapien zu entwickeln. Erlöse sollen mittel- bis langfristig im Wesentlichen aus drei Quellen entstehen: Lizenzvereinbarungen mit größeren Biopharma-Unternehmen, Meilensteinzahlungen in klinischen und regulatorischen Entwicklungsphasen sowie mögliche Umsatzbeteiligungen aus kommerzialisierten Produkten. Kurzfristig basiert das Modell auf der Kapitalmarktfinanzierung von Forschung und Entwicklung, wobei Arovella seine Pipeline durch Kooperationen und Technologielizenzen schlank und flexibel halten will. Diese F&E-zentrierte Struktur führt zu einem hohen operativen Hebel: Klinische Fortschritte können den Unternehmenswert signifikant beeinflussen, während Rückschläge die Bewertung stark belasten.

Mission und strategische Ausrichtung

Die erklärte Mission von Arovella Therapeutics besteht darin, Patienten mit schwer behandelbaren Krebserkrankungen Zugang zu innovativen Zelltherapien zu verschaffen, die über bestehende Standardtherapien hinausgehen. Dabei verfolgt das Unternehmen eine Strategie der Konzentration auf Nischenindikationen mit hohem medizinischem Bedarf, in denen regulatorische Beschleunigungsinstrumente wie Orphan-Drug-Status oder Fast-Track-Designationen potenziell erreichbar sind. Strategisch setzt das Management auf:
  • die Entwicklung einer skalierbaren Plattform für allogene γδ-T-Zell-Therapien
  • die Fokussierung auf klar definierte Zielantigene, insbesondere in hämatologischen Malignomen
  • Partnerschaften mit akademischen Zentren und Technologieinhabern zur Erweiterung der Pipeline
  • eine kapitaleffiziente, meilensteinorientierte Entwicklung
Diese Mission zielt auf eine Positionierung als spezialisierter Technologielieferant innerhalb der globalen Onkologie-Wertschöpfungskette.

Produkte, Pipeline und Dienstleistungen

Das Kernproduktportfolio von Arovella Therapeutics befindet sich überwiegend in der präklinischen beziehungsweise frühen klinischen Entwicklungsphase. Im Mittelpunkt steht eine Plattform, die CAR-γδ-T-Zellen gegen definierte Tumorantigene einsetzt. Die Pipeline umfasst nach Unternehmensangaben vor allem Programme für hämatologische Krebserkrankungen wie akute Leukämien sowie ausgewählte solide Tumoren. Die Produktkandidaten sollen als allogene Zelltherapien aus Spenderzellen hergestellt werden, was potenziell kürzere Herstellungszeiten und standardisierte Produktqualität ermöglicht. Dienstleistungen im engeren Sinne bietet Arovella derzeit nicht an; das Geschäftsmodell fokussiert sich auf proprietäre Produktentwicklung und Technologieverwertung. Gleichwohl können in Partnerschaften forschungsnahe Dienstleistungen wie Target-Validierung, präklinische Studiendesigns oder Herstellungsskalierung Teil der vertraglichen Zusammenarbeit werden. Für Anleger wesentlich ist, dass sämtliche Programme noch Entwicklungsrisiken aufweisen und regulatorische Zulassungen nicht absehbar sind.

Business Units und operative Struktur

Arovella Therapeutics weist keine stark diversifizierte Segmentstruktur mit getrennten Business Units wie bei großen Pharmaunternehmen auf. Vielmehr agiert das Unternehmen als fokussierte Einheit mit zentral gesteuerter F&E-Organisation. Operativ lassen sich intern vor allem drei Funktionsbereiche unterscheiden:
  • Forschung und präklinische Entwicklung (Target-Identifikation, Zelltherapie-Engineering, in-vitro- und in-vivo-Modelle)
  • klinische Entwicklung und regulatorische Strategie (Studienplanung, Interaktion mit Zulassungsbehörden, klinische Operationen über externe Zentren)
  • Corporate Development und Partnerschaften (Lizenzverhandlungen, Kooperationen, Kapitalmarktkommunikation)
Diese schlanke Struktur ist typisch für kleinere Biotech-Unternehmen in der klinischen Frühphase und ermöglicht vergleichsweise schnelle strategische Anpassungen, geht jedoch mit einer Abhängigkeit von externen Partnern für Herstellung, späte klinische Phasen und Vermarktung einher.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Als zentrales Alleinstellungsmerkmal stellt Arovella die Kombination aus γδ-T-Zelltechnologie und CAR-Engineering heraus. γδ-T-Zellen unterscheiden sich funktionell von konventionellen αβ-T-Zellen und weisen potenziell Vorteile auf, etwa eine geringere Wahrscheinlichkeit für Graft-versus-Host-Reaktionen und eine natürliche Tumorüberwachung. Durch die Nutzung dieser Zellen als allogene Plattform versucht Arovella, die Limitierungen personalisierter, patientenspezifischer CAR-T-Therapien zu adressieren. Der entstehende Burggraben beruht im Wesentlichen auf:
  • patentrechtlichem Schutz für spezifische Zelltherapie-Konstrukte und Herstellungsverfahren
  • Know-how in der Herstellung und Skalierung von γδ-T-Zell-Produkten
  • Datenpaketen aus präklinischen Modellen und frühen klinischen Studien, die regulatorische und wissenschaftliche Eintrittsbarrieren erhöhen können
Diese Moats sind jedoch noch jung und gegen Wettbewerber mit hoher Kapitalstärke verwundbar. Der nachhaltige Schutz hängt von der Qualität klinischer Daten, der Erfolgsquote bei Patentanmeldungen und der Fähigkeit ab, geistiges Eigentum in verschiedenen Jurisdiktionen durchzusetzen.

Wettbewerbsumfeld

Arovella Therapeutics konkurriert in einem globalen Feld von Unternehmen, die an Zell- und Gentherapien gegen Krebs arbeiten. Zu den relevanten Wettbewerbsgruppen zählen:
  • große Pharma- und Biotech-Konzerne mit etablierten CAR-T-Produkten im Markt, etwa für bestimmte Formen von Leukämien und Lymphomen
  • spezialisierte Biotech-Firmen, die ebenfalls an allogenen T-Zell- oder NK-Zell-Plattformen arbeiten
  • Forschungsunternehmen und Spin-offs, die γδ-T-Zellen adressieren und ähnliche Ziele verfolgen
Diese Wettbewerber verfügen teilweise über deutlich größere Forschungsbudgets, umfangreiche klinische Entwicklungsprogramme und vertikal integrierte Produktionskapazitäten. Arovella versucht, sich durch Spezialisierung, Partnerschaften und fokussierte Indikationswahl zu differenzieren. Dennoch bleiben technologische Überschneidungen und potenzielle Wettbewerbsdrucksituationen wahrscheinlich, insbesondere wenn mehrere Anbieter ähnliche Zielantigene oder Tumorindikationen adressieren.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von Arovella Therapeutics setzt sich aus Fachleuten mit Erfahrung in Onkologie, Zelltherapie, klinischer Entwicklung und Kapitalmarktfinanzierungen zusammen. Der Vorstand verfolgt eine Strategie, die auf kapitaleffiziente Fortschritte in Schlüsselprogrammen, gezielte Lizenzakquisitionen und Kooperationsverträge mit akademischen Zentren und Industriepartnern ausgerichtet ist. Governance-seitig unterliegt das Unternehmen den Regularien der Australian Securities Exchange, einschließlich Anforderungen an Transparenz, Finanzberichterstattung und Corporate-Governance-Standards. Für konservative Anleger ist relevant, dass die Fähigkeit des Managements, klinische Meilensteine fristgerecht zu erreichen, zusätzliche Finanzierungsrunden zu strukturieren und verwässernde Kapitalerhöhungen zu steuern, entscheidend für die langfristige Wertentwicklung ist. Fehlallokationen von F&E-Mitteln oder Verzögerungen bei Studien können sich unmittelbar negativ auf Kurs und Finanzierungsbedingungen auswirken.

Branche, Marktumfeld und Region

Arovella agiert in der globalen Biotechnologie- und speziell in der Onkologie-Zelltherapiebranche. Dieser Sektor ist durch hohe Forschungsintensität, lange Entwicklungszyklen, strenge regulatorische Anforderungen und ausgeprägte Binärereignisse gekennzeichnet. Das Unternehmen ist in Australien beheimatet, operiert jedoch in einem weitgehend globalen Markt, da klinische Studien, Partnerschaften und spätere Zulassungen üblicherweise internationale Dimensionen einnehmen. Australien bietet ein vergleichsweise effizientes Umfeld für frühe klinische Studien und steuerliche F&E-Anreize, ist jedoch als Kapitalmarktstandort kleiner als die USA oder Europa. Für Zelltherapien gelten in den wichtigsten Absatzmärkten – USA, Europa, Asien – strenge Zulassungsanforderungen. Gleichzeitig besteht eine starke Nachfrage nach innovativen Onkologiebehandlungen, insbesondere in Indikationen mit unzureichenden Therapieoptionen. Die Branche ist zyklisch sensibel gegenüber Zinsumfeld und Risikoappetit der Investoren: Steigende Zinsen und Risikoaversion können die Finanzierungskonditionen von Entwicklungsbiotechs spürbar verschlechtern.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Arovella Therapeutics hat sich aus einem Vorgängerunternehmen entwickelt, das ursprünglich einen breiteren biopharmazeutischen Fokus verfolgte und im Zeitverlauf strategische Neuausrichtungen vorgenommen hat. Im Zuge dieser Transformation wurden nicht zum Kerngeschäft passende Aktivitäten reduziert oder veräußert und die Positionierung auf onkologische Zelltherapien geschärft. Die Umfirmierung in Arovella Therapeutics markierte den Übergang zu einer klaren Fokussierung auf Immunonkologie und γδ-T-Zell-basierte Plattformen. Seither baut das Unternehmen seine Pipeline primär über Einlizenzierungen, Kooperationen mit Forschungsinstitutionen und interne Entwicklungsarbeit aus. Diese Historie der strategischen Neuausrichtung verdeutlicht den Übergang von einem breiter diversifizierten Biotech-Ansatz zu einem stark fokussierten, plattformorientierten Geschäftsmodell, das sowohl Chancen auf hohe Wertschöpfung als auch Konzentrationsrisiken mit sich bringt.

Besonderheiten und regulatorischer Rahmen

Besonders hervorzuheben ist, dass Arovella Therapeutics im Bereich der neuartigen Zelltherapien aktiv ist, der regulatorisch als Advanced Therapy Medicinal Products oder vergleichbare Kategorien eingestuft wird. Diese Einordnung bringt einerseits beschleunigte Prüfpfade in bestimmten Fällen, andererseits komplexe Anforderungen an Qualitätssicherung, Pharmakovigilanz und Nachbeobachtung mit sich. Eine weitere Besonderheit liegt in der potenziellen Möglichkeit, Orphan-Drug-Designationen für seltene Krebserkrankungen anzustreben, was Markt-Exklusivitätsvorteile, regulatorische Unterstützung und gegebenenfalls Preisprämien eröffnen kann. Gleichzeitig erfordern Zelltherapien hochspezialisierte Produktionsketten und Logistik, einschließlich Kryokonservierung und spezialisierter klinischer Zentren. Arovella ist daher in hohem Maße auf Kooperationen mit Auftragsherstellern, Kliniken und Logistikdienstleistern angewiesen. Diese Abhängigkeit von einem komplexen Ökosystem stellt eine operative Besonderheit dar, die sich positiv auswirken kann, wenn starke Partner einbezogen werden, aber auch verwundbar gegenüber Lieferketten- und Kapazitätsengpässen macht.

Chancen für Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich Chancen vor allem aus der asymmetrischen Ertragsperspektive, die typischerweise mit erfolgreichen Onkologie-Biotech-Investments verbunden ist. Gelingt Arovella ein klinischer Durchbruch mit einer CAR-γδ-T-Zell-Therapie, könnten sich erhebliche Wertsteigerungen ergeben, insbesondere durch:
  • die Möglichkeit lukrativer Lizenzdeals mit großen Pharmaunternehmen
  • die Erschließung von Nischenmärkten mit hohem medizinischem Bedarf und potenziell attraktiven Erstattungspreisen
  • die Erweiterung der Plattform auf zusätzliche Tumorindikationen bei positivem Proof of Concept
Darüber hinaus könnte das Unternehmen von einem anhaltend hohen Interesse institutioneller Investoren an Immunonkologie und Zelltherapie profitieren, was den Zugang zu Kapital erleichtert. Die Spezialisierung auf eine differenzierte γδ-T-Zell-Plattform eröffnet bei klinischem Erfolg Chancen auf eine technologische Nischenführerschaft innerhalb eines wachsenden Marktsegments.

Risiken für Anleger

Demgegenüber stehen erhebliche Risiken, die für konservative Investoren sorgfältig zu gewichten sind. Zentrale Risikofaktoren umfassen:
  • klinisches Risiko: Ein Scheitern in präklinischen oder klinischen Studien kann die Pipeline massiv entwerten
  • regulatorisches Risiko: Verzögerungen oder negative Entscheidungen von Aufsichtsbehörden können Zeitpläne und Kapitalbedarf stark beeinflussen
  • Finanzierungsrisiko: Als Entwicklungsbiotech ist Arovella in der Regel auf wiederkehrende Kapitalaufnahmen angewiesen, die zu Verwässerung für bestehende Aktionäre führen können
  • wettbewerbliches Risiko: Größere Wettbewerber mit ähnlichen Technologien könnten Märkte schneller erschließen oder bessere Daten vorlegen
  • technologisches Risiko: Die γδ-T-Zell-Plattform steht im Vergleich zu etablierten CAR-T-Ansätzen noch relativ früh in ihrer Validierung; langfristige Sicherheit und Wirksamkeit sind noch nicht abschließend belegt
Zusätzlich können makroökonomische Faktoren wie steigende Zinsen, schwächere Biotech-Bewertungen oder regulatorische Änderungen die Kapitalmarktfähigkeit beeinträchtigen. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement in Arovella Therapeutics typischerweise nur als Beimischung in einem breit diversifizierten Portfolio mit klar begrenztem Risikoanteil in Betracht kommt. Eine detaillierte Prüfung der jeweils aktuellen klinischen Daten, der Kapitalstruktur und der Unternehmenskommunikation ist unerlässlich, bevor eine individuelle Anlageentscheidung getroffen wird.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 0,047 € / 0,058 €
Spread +23,40%
Schluss Vortag 0,053 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 0,0525 €
Tageshoch 0,0525 €
52W-Tief 0,039 €
52W-Hoch 0,074 €
Jahrestief 0,0485 €
Jahreshoch 0,064 €

Fundamentale Kennzahlen (2025)

Umsatz in Mio. -
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -
Jahresüberschuss in Mio. -
Umsatz je Aktie -
Gewinn je Aktie -
Gewinnrendite -
Umsatzrendite -
Return on Investment -
Marktkapitalisierung in Mio. -
KGV (Kurs/Gewinn) -
KBV (Kurs/Buchwert) -
KUV (Kurs/Umsatz) -
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote -

Dividenden Historie

Datum Dividende
20.07.2007 0,025 AUD (0,016 €)
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Düsseldorf 0,047 0 %
0,047 € 24.02.26
Frankfurt 0,0475 0 %
0,0475 € 24.02.26
Stuttgart 0,047 0 %
0,047 € 24.02.26
L&S RT 0,0525 +5,00%
0,05 € 24.02.26
Tradegate 0,064 +21,90%
0,0525 € 11.02.26
Quotrix 0,0525 -0,94%
0,053 € 24.02.26
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
24.02.26 0,0525 0
23.02.26 0,053 0
20.02.26 0,0535 0
19.02.26 0,053 0
18.02.26 0,0515 0
17.02.26 0,0515 0
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 0,0515 € +1,94%
1 Monat 0,052 € +0,96%
6 Monate 0,0485 € +8,25%
1 Jahr 0,12 € -56,25%
5 Jahre - -

Unternehmensprofil Arovella Therapeutics Ltd

Arovella Therapeutics Ltd ist ein in Australien ansässiges biopharmazeutisches Unternehmen mit Fokus auf der Entwicklung von immunonkologischen Zelltherapien. Das an der Australian Securities Exchange gelistete Unternehmen positioniert sich im Segment klinischer Frühphasenentwickler, die auf T-Zell-basierte Plattformen zur Behandlung von hämatologischen und soliden Tumoren setzen. Arovella operiert damit in einem hochspezialisierten, forschungsintensiven Markt, in dem klinische Meilensteine, regulatorische Entscheidungen und Partnerschaften mit größeren Pharmaunternehmen die Wertentwicklung maßgeblich prägen.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Arovella Therapeutics beruht auf der Identifikation, präklinischen und klinischen Entwicklung sowie der potenziellen Kommerzialisierung von neuartigen Zelltherapien gegen Krebs. Das Unternehmen fokussiert sich auf die Nutzung von γδ-T-Zellen in Kombination mit Chimeric Antigen Receptors (CAR), um zielgerichtete, allogene Immuntherapien zu entwickeln. Erlöse sollen mittel- bis langfristig im Wesentlichen aus drei Quellen entstehen: Lizenzvereinbarungen mit größeren Biopharma-Unternehmen, Meilensteinzahlungen in klinischen und regulatorischen Entwicklungsphasen sowie mögliche Umsatzbeteiligungen aus kommerzialisierten Produkten. Kurzfristig basiert das Modell auf der Kapitalmarktfinanzierung von Forschung und Entwicklung, wobei Arovella seine Pipeline durch Kooperationen und Technologielizenzen schlank und flexibel halten will. Diese F&E-zentrierte Struktur führt zu einem hohen operativen Hebel: Klinische Fortschritte können den Unternehmenswert signifikant beeinflussen, während Rückschläge die Bewertung stark belasten.

Mission und strategische Ausrichtung

Die erklärte Mission von Arovella Therapeutics besteht darin, Patienten mit schwer behandelbaren Krebserkrankungen Zugang zu innovativen Zelltherapien zu verschaffen, die über bestehende Standardtherapien hinausgehen. Dabei verfolgt das Unternehmen eine Strategie der Konzentration auf Nischenindikationen mit hohem medizinischem Bedarf, in denen regulatorische Beschleunigungsinstrumente wie Orphan-Drug-Status oder Fast-Track-Designationen potenziell erreichbar sind. Strategisch setzt das Management auf:
  • die Entwicklung einer skalierbaren Plattform für allogene γδ-T-Zell-Therapien
  • die Fokussierung auf klar definierte Zielantigene, insbesondere in hämatologischen Malignomen
  • Partnerschaften mit akademischen Zentren und Technologieinhabern zur Erweiterung der Pipeline
  • eine kapitaleffiziente, meilensteinorientierte Entwicklung
Diese Mission zielt auf eine Positionierung als spezialisierter Technologielieferant innerhalb der globalen Onkologie-Wertschöpfungskette.

Produkte, Pipeline und Dienstleistungen

Das Kernproduktportfolio von Arovella Therapeutics befindet sich überwiegend in der präklinischen beziehungsweise frühen klinischen Entwicklungsphase. Im Mittelpunkt steht eine Plattform, die CAR-γδ-T-Zellen gegen definierte Tumorantigene einsetzt. Die Pipeline umfasst nach Unternehmensangaben vor allem Programme für hämatologische Krebserkrankungen wie akute Leukämien sowie ausgewählte solide Tumoren. Die Produktkandidaten sollen als allogene Zelltherapien aus Spenderzellen hergestellt werden, was potenziell kürzere Herstellungszeiten und standardisierte Produktqualität ermöglicht. Dienstleistungen im engeren Sinne bietet Arovella derzeit nicht an; das Geschäftsmodell fokussiert sich auf proprietäre Produktentwicklung und Technologieverwertung. Gleichwohl können in Partnerschaften forschungsnahe Dienstleistungen wie Target-Validierung, präklinische Studiendesigns oder Herstellungsskalierung Teil der vertraglichen Zusammenarbeit werden. Für Anleger wesentlich ist, dass sämtliche Programme noch Entwicklungsrisiken aufweisen und regulatorische Zulassungen nicht absehbar sind.

Business Units und operative Struktur

Arovella Therapeutics weist keine stark diversifizierte Segmentstruktur mit getrennten Business Units wie bei großen Pharmaunternehmen auf. Vielmehr agiert das Unternehmen als fokussierte Einheit mit zentral gesteuerter F&E-Organisation. Operativ lassen sich intern vor allem drei Funktionsbereiche unterscheiden:
  • Forschung und präklinische Entwicklung (Target-Identifikation, Zelltherapie-Engineering, in-vitro- und in-vivo-Modelle)
  • klinische Entwicklung und regulatorische Strategie (Studienplanung, Interaktion mit Zulassungsbehörden, klinische Operationen über externe Zentren)
  • Corporate Development und Partnerschaften (Lizenzverhandlungen, Kooperationen, Kapitalmarktkommunikation)
Diese schlanke Struktur ist typisch für kleinere Biotech-Unternehmen in der klinischen Frühphase und ermöglicht vergleichsweise schnelle strategische Anpassungen, geht jedoch mit einer Abhängigkeit von externen Partnern für Herstellung, späte klinische Phasen und Vermarktung einher.

Alleinstellungsmerkmale und technologische Moats

Als zentrales Alleinstellungsmerkmal stellt Arovella die Kombination aus γδ-T-Zelltechnologie und CAR-Engineering heraus. γδ-T-Zellen unterscheiden sich funktionell von konventionellen αβ-T-Zellen und weisen potenziell Vorteile auf, etwa eine geringere Wahrscheinlichkeit für Graft-versus-Host-Reaktionen und eine natürliche Tumorüberwachung. Durch die Nutzung dieser Zellen als allogene Plattform versucht Arovella, die Limitierungen personalisierter, patientenspezifischer CAR-T-Therapien zu adressieren. Der entstehende Burggraben beruht im Wesentlichen auf:
  • patentrechtlichem Schutz für spezifische Zelltherapie-Konstrukte und Herstellungsverfahren
  • Know-how in der Herstellung und Skalierung von γδ-T-Zell-Produkten
  • Datenpaketen aus präklinischen Modellen und frühen klinischen Studien, die regulatorische und wissenschaftliche Eintrittsbarrieren erhöhen können
Diese Moats sind jedoch noch jung und gegen Wettbewerber mit hoher Kapitalstärke verwundbar. Der nachhaltige Schutz hängt von der Qualität klinischer Daten, der Erfolgsquote bei Patentanmeldungen und der Fähigkeit ab, geistiges Eigentum in verschiedenen Jurisdiktionen durchzusetzen.

Wettbewerbsumfeld

Arovella Therapeutics konkurriert in einem globalen Feld von Unternehmen, die an Zell- und Gentherapien gegen Krebs arbeiten. Zu den relevanten Wettbewerbsgruppen zählen:
  • große Pharma- und Biotech-Konzerne mit etablierten CAR-T-Produkten im Markt, etwa für bestimmte Formen von Leukämien und Lymphomen
  • spezialisierte Biotech-Firmen, die ebenfalls an allogenen T-Zell- oder NK-Zell-Plattformen arbeiten
  • Forschungsunternehmen und Spin-offs, die γδ-T-Zellen adressieren und ähnliche Ziele verfolgen
Diese Wettbewerber verfügen teilweise über deutlich größere Forschungsbudgets, umfangreiche klinische Entwicklungsprogramme und vertikal integrierte Produktionskapazitäten. Arovella versucht, sich durch Spezialisierung, Partnerschaften und fokussierte Indikationswahl zu differenzieren. Dennoch bleiben technologische Überschneidungen und potenzielle Wettbewerbsdrucksituationen wahrscheinlich, insbesondere wenn mehrere Anbieter ähnliche Zielantigene oder Tumorindikationen adressieren.

Management, Governance und Strategieumsetzung

Das Management von Arovella Therapeutics setzt sich aus Fachleuten mit Erfahrung in Onkologie, Zelltherapie, klinischer Entwicklung und Kapitalmarktfinanzierungen zusammen. Der Vorstand verfolgt eine Strategie, die auf kapitaleffiziente Fortschritte in Schlüsselprogrammen, gezielte Lizenzakquisitionen und Kooperationsverträge mit akademischen Zentren und Industriepartnern ausgerichtet ist. Governance-seitig unterliegt das Unternehmen den Regularien der Australian Securities Exchange, einschließlich Anforderungen an Transparenz, Finanzberichterstattung und Corporate-Governance-Standards. Für konservative Anleger ist relevant, dass die Fähigkeit des Managements, klinische Meilensteine fristgerecht zu erreichen, zusätzliche Finanzierungsrunden zu strukturieren und verwässernde Kapitalerhöhungen zu steuern, entscheidend für die langfristige Wertentwicklung ist. Fehlallokationen von F&E-Mitteln oder Verzögerungen bei Studien können sich unmittelbar negativ auf Kurs und Finanzierungsbedingungen auswirken.

Branche, Marktumfeld und Region

Arovella agiert in der globalen Biotechnologie- und speziell in der Onkologie-Zelltherapiebranche. Dieser Sektor ist durch hohe Forschungsintensität, lange Entwicklungszyklen, strenge regulatorische Anforderungen und ausgeprägte Binärereignisse gekennzeichnet. Das Unternehmen ist in Australien beheimatet, operiert jedoch in einem weitgehend globalen Markt, da klinische Studien, Partnerschaften und spätere Zulassungen üblicherweise internationale Dimensionen einnehmen. Australien bietet ein vergleichsweise effizientes Umfeld für frühe klinische Studien und steuerliche F&E-Anreize, ist jedoch als Kapitalmarktstandort kleiner als die USA oder Europa. Für Zelltherapien gelten in den wichtigsten Absatzmärkten – USA, Europa, Asien – strenge Zulassungsanforderungen. Gleichzeitig besteht eine starke Nachfrage nach innovativen Onkologiebehandlungen, insbesondere in Indikationen mit unzureichenden Therapieoptionen. Die Branche ist zyklisch sensibel gegenüber Zinsumfeld und Risikoappetit der Investoren: Steigende Zinsen und Risikoaversion können die Finanzierungskonditionen von Entwicklungsbiotechs spürbar verschlechtern.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Arovella Therapeutics hat sich aus einem Vorgängerunternehmen entwickelt, das ursprünglich einen breiteren biopharmazeutischen Fokus verfolgte und im Zeitverlauf strategische Neuausrichtungen vorgenommen hat. Im Zuge dieser Transformation wurden nicht zum Kerngeschäft passende Aktivitäten reduziert oder veräußert und die Positionierung auf onkologische Zelltherapien geschärft. Die Umfirmierung in Arovella Therapeutics markierte den Übergang zu einer klaren Fokussierung auf Immunonkologie und γδ-T-Zell-basierte Plattformen. Seither baut das Unternehmen seine Pipeline primär über Einlizenzierungen, Kooperationen mit Forschungsinstitutionen und interne Entwicklungsarbeit aus. Diese Historie der strategischen Neuausrichtung verdeutlicht den Übergang von einem breiter diversifizierten Biotech-Ansatz zu einem stark fokussierten, plattformorientierten Geschäftsmodell, das sowohl Chancen auf hohe Wertschöpfung als auch Konzentrationsrisiken mit sich bringt.

Besonderheiten und regulatorischer Rahmen

Besonders hervorzuheben ist, dass Arovella Therapeutics im Bereich der neuartigen Zelltherapien aktiv ist, der regulatorisch als Advanced Therapy Medicinal Products oder vergleichbare Kategorien eingestuft wird. Diese Einordnung bringt einerseits beschleunigte Prüfpfade in bestimmten Fällen, andererseits komplexe Anforderungen an Qualitätssicherung, Pharmakovigilanz und Nachbeobachtung mit sich. Eine weitere Besonderheit liegt in der potenziellen Möglichkeit, Orphan-Drug-Designationen für seltene Krebserkrankungen anzustreben, was Markt-Exklusivitätsvorteile, regulatorische Unterstützung und gegebenenfalls Preisprämien eröffnen kann. Gleichzeitig erfordern Zelltherapien hochspezialisierte Produktionsketten und Logistik, einschließlich Kryokonservierung und spezialisierter klinischer Zentren. Arovella ist daher in hohem Maße auf Kooperationen mit Auftragsherstellern, Kliniken und Logistikdienstleistern angewiesen. Diese Abhängigkeit von einem komplexen Ökosystem stellt eine operative Besonderheit dar, die sich positiv auswirken kann, wenn starke Partner einbezogen werden, aber auch verwundbar gegenüber Lieferketten- und Kapazitätsengpässen macht.

Chancen für Anleger

Für konservative Anleger ergeben sich Chancen vor allem aus der asymmetrischen Ertragsperspektive, die typischerweise mit erfolgreichen Onkologie-Biotech-Investments verbunden ist. Gelingt Arovella ein klinischer Durchbruch mit einer CAR-γδ-T-Zell-Therapie, könnten sich erhebliche Wertsteigerungen ergeben, insbesondere durch:
  • die Möglichkeit lukrativer Lizenzdeals mit großen Pharmaunternehmen
  • die Erschließung von Nischenmärkten mit hohem medizinischem Bedarf und potenziell attraktiven Erstattungspreisen
  • die Erweiterung der Plattform auf zusätzliche Tumorindikationen bei positivem Proof of Concept
Darüber hinaus könnte das Unternehmen von einem anhaltend hohen Interesse institutioneller Investoren an Immunonkologie und Zelltherapie profitieren, was den Zugang zu Kapital erleichtert. Die Spezialisierung auf eine differenzierte γδ-T-Zell-Plattform eröffnet bei klinischem Erfolg Chancen auf eine technologische Nischenführerschaft innerhalb eines wachsenden Marktsegments.

Risiken für Anleger

Demgegenüber stehen erhebliche Risiken, die für konservative Investoren sorgfältig zu gewichten sind. Zentrale Risikofaktoren umfassen:
  • klinisches Risiko: Ein Scheitern in präklinischen oder klinischen Studien kann die Pipeline massiv entwerten
  • regulatorisches Risiko: Verzögerungen oder negative Entscheidungen von Aufsichtsbehörden können Zeitpläne und Kapitalbedarf stark beeinflussen
  • Finanzierungsrisiko: Als Entwicklungsbiotech ist Arovella in der Regel auf wiederkehrende Kapitalaufnahmen angewiesen, die zu Verwässerung für bestehende Aktionäre führen können
  • wettbewerbliches Risiko: Größere Wettbewerber mit ähnlichen Technologien könnten Märkte schneller erschließen oder bessere Daten vorlegen
  • technologisches Risiko: Die γδ-T-Zell-Plattform steht im Vergleich zu etablierten CAR-T-Ansätzen noch relativ früh in ihrer Validierung; langfristige Sicherheit und Wirksamkeit sind noch nicht abschließend belegt
Zusätzlich können makroökonomische Faktoren wie steigende Zinsen, schwächere Biotech-Bewertungen oder regulatorische Änderungen die Kapitalmarktfähigkeit beeinträchtigen. Für konservative Anleger bedeutet dies, dass ein Engagement in Arovella Therapeutics typischerweise nur als Beimischung in einem breit diversifizierten Portfolio mit klar begrenztem Risikoanteil in Betracht kommt. Eine detaillierte Prüfung der jeweils aktuellen klinischen Daten, der Kapitalstruktur und der Unternehmenskommunikation ist unerlässlich, bevor eine individuelle Anlageentscheidung getroffen wird.
Hinweis

Stammdaten

Marktkapitalisierung 41,34 Mio. €
Aktienanzahl 1,06 Mrd.
Streubesitz 86,81%
Währung EUR
Land Australien
Sektor Gesundheit
Branche Biotechnologie
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+13,19% Weitere
+86,81% Streubesitz

Community-Beiträge zu Arovella Therapeutics Ltd

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janstein
Top-News
Arovella Therapeutics bereitet die Herstellung der iNKT-Zelltherapie für klinische Studien vor. „Wir sehen die Entwicklung eines gebrauchsfertigen Produkts als einen wesentlichen Schritt nach vorn für das Feld der Zelltherapie“, sagt CEO & MD. Arovella Therapeutics Ltd - Arovella Therapeutics bereitet die Herstellung der iNKT-Zelltherapie für klinische Studien vor Arovella Therapeutics Ltd (ASX:ALA) hat eine Dienstleistungsvereinbarung mit der Zelltherapie-Produktionsabteilung des QIMR Berghofer Medical Research Institute unterzeichnet, die den Weg für die Produktion seiner invarianten Natural Killer T (iNKT)-Zelltherapie für klinische Studien ebnet. Die Zellplattform der Biotech-Aktie wurde zur Behandlung von Blutkrebs entwickelt, und ihr erster Prüfkandidat für die CAR19-iNKT-Zelltherapie, bekannt als ALA-101, geht in die Fabrik. Der Geschäftsbereich Q-Gen Cell Therapeutics von QMIR wird den ALA-101-Behandlungskandidaten für die klinischen Studien herstellen – das Unternehmen kann zelluläre Immuntherapien für Patienten in Australien, Asien, den Vereinigten Staaten und Europa entwickeln. In Bezug auf die Vereinbarung sagte Arovella, die Rationalisierung der Herstellung sei ein entscheidender Schritt, um klinische Studien für sein Hauptprodukt zur Behandlung von CD19-produzierenden Leukämien und Lymphomen einzuleiten. Entwicklung einer handelsüblichen Zelltherapie Dr. Michael Baker, CEO und Geschäftsführer von Arovella, sagte, das Unternehmen sei erfreut, seine Partnerschaft mit Q-Gen einzugehen. „Wir freuen uns auf die Herstellung unserer neuartigen CAR19-iNKT-Zelltherapie zur Behandlung von Krebspatienten“, erklärte er. „Wir sehen die Entwicklung eines gebrauchsfertigen Produkts als einen wesentlichen Schritt nach vorn für den Bereich der Zelltherapie.“ Die CAR19-iNKT-Zellen von Arovella werden für den Einsatz ab Lager entwickelt, was bedeutet, dass die Therapie im Gegensatz zu den von der FDA zugelassenen autologen CAR-T-Zelltherapien ohne Verzögerung von einem gesunden Spender hergestellt, eingefroren und bei Bedarf an Patienten verabreicht werden kann. Das Unternehmen erwartet, dass die Therapie dadurch potenziell leichter verfügbar und erschwinglicher wird und mehr Krebspatienten erreichen kann. Über Q-Gen Q-Gen wurde 2002 gegründet, um die klinische Übersetzung und Entdeckungen von Forschern des QMIR-Instituts zu unterstützen. Heute produziert die Anlage des Unternehmens für akademische und biopharmazeutische Partner im In- und Ausland. Q-Gen ist außerdem von der australischen Therapeutic Goods Administration als Einrichtung für gute Herstellungspraxis (GMP) akkreditiert. In der Vergangenheit hat das Unternehmen autologe und allogene Zelltherapieprodukte für klinische Studien hergestellt. In Bezug auf die Dienstleistungsvereinbarung sagte Andrew Masel, General Manager von Q-Gen Cell Therapeutics: „Wir freuen uns, mit Arovella an einer unserer Meinung nach einzigartigen Zelltherapieplattform zusammenzuarbeiten. „Das Team von Q-Gen freut sich auf die enge Zusammenarbeit mit Arovella, um das Produkt für klinische Studien herzustellen.“ Ein tieferer Blick Der heutige Dienstleistungsvertrag tritt sofort in Kraft und wird voraussichtlich im Geschäftsjahr 22 abgeschlossen, aber es wird erwartet, dass ihm ein Rahmenvertrag für Fertigungsdienstleistungen folgt. Die vorgeschlagene Dienstleistungsvereinbarung wird es Arovella ermöglichen, mit Q-Gen zusammenzuarbeiten, um seinen ALA-101-Kandidaten für spätere klinische Studien herzustellen. Wie üblich gelten für den Dienstleistungsvertrag die üblichen kommerziellen Stornierungsbestimmungen, während die Gesamtkosten als nicht materiell angesehen werden und in den bestehenden Budgets und Finanzierungen von Arovella enthalten sind. Beide Parteien behalten ihr eigenes geistiges Eigentum (IP) und IP, das im Rahmen der Dienstleistungsvereinbarung erstellt wurde, wird Arovella zufallen, es sei denn, es wurde ausschließlich von QIMR Berghofer erstellt, der dieses IP behält. quelle: https://www.proactiveinvestors.com.au/companies/news/980033/arovella-therapeutics-readies-to-manufacture-inkt-cell-therapy-for-clinical-trials-980033.html
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karambol
Schreibfehler. Umbenennung
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karambol
Korrektur: übersetzen lassen
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karambol
Hoffnung - Infos zu einigen wichtigen Entwicklung

Endlich geht es wieder los. Ich hoffe doch, dass nach der Umbennung  dieses Mal die Entwicklung erfolgreicher geführt werden wird.


Ich habe von der neuen HOMEPAGE  für mich wichtige Teile unter Verwendung Google-Trans überlassen lassen.

Ich denke, dass es eine gute Übersicht ermöglicht.

https://www.arovella.com/

Arovella Therapeutics hat eine Lizenzvereinbarung mit dem Imperial College London abgeschlossen, die uns die exklusiven, weltweiten Rechte zur Kommerzialisierung seiner invarianten Natural Killer T (iNKT)-Zelltherapieplattform zur Behandlung menschlicher Krankheiten verleiht.

Unser Fokus liegt zunächst auf der Entwicklung von Produkten zur Behandlung von Blutkrebs. Imperial College London Die bisherigen Arbeiten mit Chimeric Antigen Receptor (CAR)-T-Zellen haben aufgrund der beeindruckenden Heilungsraten, die mit dieser bahnbrechenden Technologie erzielt wurden, eine neue Ära der Krebsbehandlung eingeläutet. iNKT-Zellen sind eine spezifische Untergruppe von Immunzellen, die, sobald sie aktiviert sind, eine starke Zytotoxizität aufweisen, schnell entzündungsfördernde Moleküle freisetzen und zum Gewebe gelangen. iNKT-Zellen sind für die Zerstörung von Krebszellen durch ihren invarianten T-Zell-Rezeptor (iTCR) ausgestattet, der CD1d erkennt, das auf der Oberfläche einer Reihe von Krebszelltypen gefunden wird. Sobald ein CAR in iNKT-Zellen eingeführt wurde, haben sie zwei Möglichkeiten, Krebszellen zu erkennen und abzutöten, sodass sie effektiv zweifach zielgerichtet sind. Dies führt in präklinischen Studien zu einer erhöhten Aktivität gegenüber herkömmlichen Zelltherapien. Darüber hinaus schützen iNKT-Zellen vor GvHD und können „von der Stange“ verwendet werden, d. h. sie können von einem gesunden Spender hergestellt, gefroren gelagert und nach Bedarf verwendet werden. Dies lindert eine große Herausforderung für aktuelle Zelltherapien, nämlich dass sie von dem Patienten produziert werden müssen, der letztendlich die Therapie erhält. Dies führt zu Verzögerungen beim Zugang der Patienten zur Therapie und erhöht die Kosten erheblich. Wir freuen uns sehr über den Abschluss einer Lizenzvereinbarung mit dem Imperial College London und freuen uns darauf, diese Technologie in klinische Studien und darüber hinaus einzuführen.

Anagrelid

Wir entwickeln Anagrelid als einen First-in-Class-Ansatz zur Behandlung von Krebs, der potenziell auf eine Vielzahl solider Tumoren anwendbar ist. Neuere Krebsbehandlungen beinhalten eine Immuntherapie, die das eigene Immunsystem der Patienten stimuliert. Anagrelid könnte solche Behandlungen ergänzen, die zirkulierende Krebszellen anfälliger für den Angriff durch körpereigene „Killer“-T-Zellen machen und somit eine wertvolle neue Zusatztherapie darstellen. Anagrelid wird derzeit verwendet, um erhöhte Blutplättchen zu reduzieren und das Thromboserisiko bei myeloproliferativen Erkrankungen, die mit hohen Blutplättchenzahlen verbunden sind, zu senken. Es ist mittlerweile anerkannt, dass Thrombozyten auch eine Schlüsselrolle beim Wachstum und der metastatischen Ausbreitung von Tumoren spielen. Die Literatur unterstützt die zugrunde liegenden Mechanismen, durch die die Thrombozyten-Tumor-Interaktion vermittelt wird, und wie die Reduzierung der Thrombozyten potenziell dazu beitragen könnte, Tumorwachstum und Metastasierung zu minimieren. Anagrelid verlangsamt die Produktion der Blutplättchen und reduziert die Wirkung dieser Beschützer und Förderer des Tumorwachstums. Anagrelid wird daher als adjuvante oder neoadjuvante Therapie (Modifikator/Promotor der Wirkung eines anderen Arzneimittels) vorgeschlagen. Durch die Verringerung der Produktion von Blutplättchen reduziert Anagrelid die oben diskutierte Rückkopplungsschleife und setzt die Krebszellen weiter dem Immunsystem aus. Dies bedeutet, dass die bestehenden Krebsmedikamente durch eine potenzielle Verlangsamung des Tumorwachstums eine größere Chance haben, die Tumorlast zu reduzieren. Es hat auch das Potenzial, die Leistung einiger der aufregendsten neuen Immuntherapien zu verbessern, die derzeit auf den Markt kommen.

ZolpiMist®

ist ein erstklassiges, in den USA zugelassenes, schnell wirkendes orales Spray mit Kirschgeschmack von Zolpidemtartrat (vermarktet unter dem Markennamen Ambien® oder Stilnox®), einem Nicht-Benzodiazepin, das zur Behandlung von Schlaflosigkeit. Es bietet einen bequemen und einfach anzuwendenden alternativen Verabreichungsweg, indem eine therapeutische Dosis mit ein oder zwei Sprühstößen in die Mundhöhle abgegeben wird. Die Zulassungsstudien zeigten die Bioäquivalenz von ZolpiMist® 5 mg und 10 mg Dosen mit den entsprechenden Ambien-Tabletten. Die Zeit bis zur therapeutischen Konzentration beider ZolpiMist®-Dosen war signifikant kürzer als die der entsprechenden Ambien-Tabletten und ZolpiMist® zeigte ein schnelleres Einsetzen der Schläfrigkeit. Zu den Vorteilen von ZolpiMist® gehören eine reduzierte Schlaflatenz, eine bequeme Handhabung für den Patienten und eine einfache Anwendung, da es im Gegensatz zu herkömmlichen Tabletten ohne Wasser verabreicht wird. Es kann auch Patienten mit Schluckbeschwerden und/oder Magen-Darm-Erkrankungen (GI) zugute kommen, die die Aufnahme von Arzneimitteln über die GI-Schleimhaut einschränken.


Unsere proprietäre OroMist® Mundschleimhaut-Technologie kann eine breite Palette von Wirkstoffklassen entweder durch Wangen, Zahnfleisch, Zunge oder Mundboden abgeben. Die Technologie ist kompatibel mit und patentiert für die Verwendung in Pump- (luftaktiviert) oder Aerosol- (treibmittelbetriebenen) Sprühsystemen und kann je nach medizinischem Bedarf und Marketinganforderungen in Mehrfachdosis- oder Einzelbehältern bereitgestellt werden jedes Produkt. Die Verabreichung von Arzneimitteln über die Mundschleimhaut kann Dosisschwankungen in Bezug auf die Motilität des Magen-Darm-Trakts, die Magenentleerungszeit, Auswirkungen auf die Nahrung, den Zerfall und die Auflösung von Tabletten/Kapsel und den enzymatischen oder chemischen Abbau im Darm minimieren. Aufgrund des verringerten Abbaus, Metabolismus und der höheren Absorption ermöglichen orale Sprays im Vergleich zu Tablettenformulierungen des gleichen Arzneimittels häufig die Verwendung einer niedrigeren Dosis des Wirkstoffs, wodurch möglicherweise das Risiko von unerwünschten Arzneimittelwirkungen verringert wird. Es gibt viele Faktoren, die die Bioverfügbarkeit von Pillen, Tabletten und Kapseln beeinflussen: Arzneimittelmetabolismus, Nahrungsmitteleinfluss, First-Pass-Metabolismus, enzymatischer Abbau und andere. Die Technologie von Arovella überwindet diese Faktoren, indem die Arzneimittelabgabe so geändert wird, dass sie direkt über die Mundschleimhaut in den Blutkreislauf aufgenommen wird. Wenn die Verabreichung des Arzneimittels effizienter wird, ergeben sich für den Patienten folgende Vorteile: Schnellerer Wirkungseintritt; Geringere Arzneimittelmenge erforderlich; Reduzierte Nebenwirkungen; Erhöhte Patienten-Compliance.


Die Mundhöhle ist ein attraktiver Ort für die Verabreichung von Medikamenten. Die Mundschleimhaut ist für Patienten und/oder Betreuer gut zugänglich, die hohe Vaskularisierung kann einen schnelleren Wirkungseintritt begünstigen und die hepatischen und intestinalen Abbaumechanismen reduzieren oder vermeiden. Die Mundschleimhaut ist die Schleimhaut der Mundhöhle, zu der Zunge, Wangen, Gaumen und Zahnfleisch gehören. Die Arzneimittelabgabe innerhalb der Mundschleimhaut wird in fünf Kategorien eingeteilt: Lokale Abgabe, d. h. die Abgabe von Arzneimitteln in die Mundhöhle; Sublinguale Verabreichung, die systemische Verabreichung von Arzneimitteln durch die Schleimhäute, die den Mundboden auskleiden; bukkale Abgabe, das heißt Arzneimittelverabreichung durch die Schleimhäute, die die Wangen auskleiden (Bukkalschleimhaut); Die linguale Verabreichung ist die Verabreichung des Arzneimittels über die Zunge; und Die gingivale Verabreichung ist die Verabreichung eines Arzneimittels durch das Zahnfleisch. Hydrotrope Die proprietäre permeationsverstärkende Technologie von Arovella basiert auf neuartigen Kombinationen von Hydrotropen. Hydrotrope werden allgemein als eine Klasse von Verbindungen definiert, die die Wasserlöslichkeit von schwerlöslichen gelösten Stoffen erhöhen können. Sie sind strukturell definiert als ein Molekül, das aus einem polaren und einem unpolaren Ende besteht, das aggregieren, aber keine Micellen bilden kann. Arovella hat entdeckt, dass bestimmte Hydrotrope-Kombinationen mit bestimmten Wirkstofftypen einen Komplex bilden, wodurch Lipophilie bereitgestellt und die Permeabilität erhöht wird.


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Häufig gestellte Fragen zur Arovella Therapeutics Aktie und zum Arovella Therapeutics Kurs

Der aktuelle Kurs der Arovella Therapeutics Aktie liegt bei 0,0525 €.

Für 1.000€ kann man sich 19.047,62 Arovella Therapeutics Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Arovella Therapeutics Aktie lautet ARVEF.

Die 1 Monats-Performance der Arovella Therapeutics Aktie beträgt aktuell 0,96%.

Die 1 Jahres-Performance der Arovella Therapeutics Aktie beträgt aktuell -56,25%.

Der Aktienkurs der Arovella Therapeutics Aktie liegt aktuell bei 0,0525 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von 0,96% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Arovella Therapeutics eine Wertentwicklung von 11,70% aus und über 6 Monate sind es 8,25%.

Das 52-Wochen-Hoch der Arovella Therapeutics Aktie liegt bei 0,07 €.

Das 52-Wochen-Tief der Arovella Therapeutics Aktie liegt bei 0,04 €.

Das Allzeithoch von Arovella Therapeutics liegt bei 0,12 €.

Das Allzeittief von Arovella Therapeutics liegt bei 0,04 €.

Die Volatilität der Arovella Therapeutics Aktie liegt derzeit bei 83,72%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Arovella Therapeutics in letzter Zeit schwankte.

Die Marktkapitalisierung beträgt 41,34 Mio. €

Arovella Therapeutics hat seinen Hauptsitz in Australien.

Arovella Therapeutics gehört zum Sektor Biotechnologie.

Ja, Arovella Therapeutics zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 20.07.2007 eine Dividende in Höhe von 0,025 AUD (0,016 €) gezahlt.

Zuletzt hat Arovella Therapeutics am 20.07.2007 eine Dividende in Höhe von 0,025 AUD (0,016 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,00%. Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Arovella Therapeutics wurde am 20.07.2007 in Höhe von 0,025 AUD (0,016 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,00%.

Die Dividende wird jährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 20.07.2007. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,025 AUD (0,016 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.