- Apple erzielte im Q4 2025 einen Umsatz von 102,5 Mrd. USD.
- Der Gewinn pro Aktie stieg auf 1,85 USD im September-Quartal.
- Das iPhone-Geschäft erreichte 49 Mrd. USD Umsatz im Q4.
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Apple hat im vierten Quartal 2025 erneut Rekordzahlen erzielt und seine Erwartungen übertroffen. Konzernchef Tim Cook meldete einen Umsatz von 102,5 Milliarden US-Dollar, 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Gewinn pro Aktie stieg auf 1,85 US-Dollar – ebenfalls ein Bestwert für das September-Quartal.
Besonders das Servicegeschäft sei mit 28,8 Milliarden US-Dollar um 15 Prozent gewachsen und habe damit einen historischen Höchstwert erreicht. Wachstumstreiber waren laut Cook die hohe Nachfrage nach den neuen iPhone-17-Modellen und KI-gestützten Funktionen in der gesamten Produktpalette.
Cook kündigte an, dass das Dezember-Quartal "das beste aller Zeiten für das Unternehmen und für das iPhone" werden dürfte. Neue Geräte wie das iPhone 17 Pro, das M5 MacBook Pro und das iPad Pro sollen laut Cook "Intelligenz in noch mehr Bereiche bringen" und Nutzererlebnisse "persönlicher und müheloser" machen.
Finanzchef Kevan Parekh bestätigte die starken Ergebnisse und verwies auf eine Bruttomarge von 47,2 Prozent sowie einen Nettogewinn von 27,5 Milliarden US-Dollar. "Unser Umsatz ist in allen Regionen gestiegen – in Amerika, Europa, Japan und im asiatisch-pazifischen Raum haben wir neue Rekorde erreicht", sagte er.
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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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15
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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15
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Der Produktumsatz belief sich auf 73,7 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 5 Prozent. Das iPhone erzielte 49 Milliarden US-Dollar Umsatz, sechs Prozent mehr als im Vorjahr. Die Mac-Verkäufe stiegen um 13 Prozent auf 8,7 Milliarden US-Dollar. Das Dienstleistungsgeschäft erreichte mit 28,8 Milliarden US-Dollar einen Allzeitrekord.
Für das laufende Quartal erwartet Apple (Apple Aktie) ein Umsatzwachstum zwischen 10 und 12 Prozent. Der iPhone-Umsatz soll zweistellig wachsen, während sich bei den Macs laut Parekh "ein schwieriger Vergleich mit dem Vorjahr" abzeichnet.
Cook räumte ein, dass es bei einigen iPhone-17-Modellen derzeit Lieferengpässe gebe. "Das liegt nicht an Produktionsproblemen, sondern an der außergewöhnlich hohen Nachfrage", sagte er. Die Bruttomarge werde im Dezemberquartal zwischen 47 und 48 Prozent erwartet.
Auf Analystenfragen zu den steigenden Betriebskosten erklärte Parekh:
"Wir erhöhen unsere Investitionen in KI und unsere Produkt-Roadmap. Der größte Teil des Kostenanstiegs entfällt auf Forschung und Entwicklung."
Apple plant in den nächsten vier Jahren Investitionen von rund 600 Milliarden US-Dollar, vor allem in Siliziumtechnik, Fertigung und KI.
Zur Lage in China sagte Cook, das Geschäft sei "unglaublich lebendig und dynamisch". Die Besucherzahlen in den Apple-Stores seien deutlich gestiegen, und das iPhone 17 sei dort "sehr gut aufgenommen" worden.
Analysten reagierten verhalten positiv. Die Stimmung sei "neutral bis leicht optimistisch", berichtete SeekingAlpha. Besonders hervorgehoben wurden die starke Produktnachfrage und die hohen Margen – aber auch Risiken durch Lieferengpässe, höhere Zölle und steigende Forschungsausgaben.
Autor: sbh-Redaktion/neb
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