Apollo Future Mobility Group

Aktie
WKN:  A3EX6S ISIN:  BMG0411X1112 US-Symbol:  ALFMF Branche:  Textilien, Bekleidung u. Luxuswaren Land:  Hong Kong
0,0685 €
-0,0015 €
-2,14%
02.06.26
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
-
Streubesitz
49,74%
KGV
-0,94
Index-Zuordnung
-
Apollo Future Mobility Group Aktie Chart

Apollo Future Mobility Group Unternehmensbeschreibung

Apollo Future Mobility Group ist ein in Hongkong notierter Anbieter von Hochleistungsfahrzeugen und technologieorientierten Mobilitätslösungen mit Fokus auf die Nische der Hypercars und der elektrifizierten Premium-Mobilität. Das Unternehmen positioniert sich als integrierte Plattform für Entwicklungsdienstleistungen, Fahrzeugengineering und IP-getriebene Mobilitätskonzepte. Für Anleger ist vor allem die Kombination aus Markenwert der Supersportwagen, proprietärer Engineering-Expertise und der Beteiligung an der Transformation hin zu elektrischer Hochleistungsmobilität relevant. Die Aktie spiegelt damit weniger klassische Automobilproduktion, sondern eher technologie- und designgetriebene Mobilitätsentwicklung im Luxussegment wider. Im Jahr 2023 kündigte das Unternehmen allerdings an, das Automobilgeschäft aus Apollo Future Mobility Group Ltd. auszugliedern und in eine neue Einheit mit dem Namen Roxe Holding Group Limited zu überführen, die nach Abschluss der Transaktion die Börsennotiz in Hongkong übernehmen soll. Diese Neuordnung kann die künftige Kapitalmarktstellung verändern und befindet sich in einem fortgeschrittenen Umsetzungsprozess.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Apollo Future Mobility Group basiert auf drei Säulen: Entwicklung und Vermarktung von Hypercars unter der Marke Apollo, Bereitstellung von Engineering- und Design-Dienstleistungen für OEMs und Industriekunden sowie Aufbau von Technologien und Plattformen im Bereich elektrifizierte Antriebe und zukünftige Mobilitätslösungen. Das Unternehmen verfolgt einen Asset-light-Ansatz, bei dem Teile der Fertigung ausgelagert werden und der wirtschaftliche Schwerpunkt auf geistigem Eigentum, Engineering-Know-how, Designkompetenz und Projektgeschäft liegt. Der Umsatz wird im Wesentlichen über Entwicklungsaufträge, Lizenzierung von IP, Engineering-Consulting, Fahrzeugprojekte im Kleinserienbereich und technologische Partnerschaften generiert. Damit unterscheidet sich Apollo Future Mobility Group strukturell von volumenorientierten Automobilherstellern und nähert sich eher einem technologieorientierten Engineering- und Designhaus mit eigener Luxusmarke an. Vor dem Hintergrund der geplanten Umstrukturierung hin zu Roxe Holding Group Limited ist zu beachten, dass sich die konkrete Ausgestaltung der Geschäftsfelder und rechtlichen Zuordnungen einzelner Aktivitäten künftig verschieben kann.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission des Unternehmens besteht darin, Hochleistungsmobilität mit zukunftsorientierter Antriebstechnologie, Leichtbau und Designkompetenz zu verbinden und damit eine Brücke zwischen traditionellem Supersportwagenbau und elektrifizierter Mobilität der nächsten Generation zu schlagen. Apollo Future Mobility Group betont die Entwicklung von emotionalem Fahrzeugdesign, extremen Fahrleistungen und maßgeschneiderten Lösungen für eine wohlhabende Nischenkundschaft sowie industrielle Partner. Strategisch zielt das Management darauf ab, die Marke Apollo als Synonym für High-Performance-Mobilität zu etablieren, parallel dazu aber das Ingenieur-Know-how in Form von B2B-Dienstleistungen zu monetarisieren. Der Konzern verfolgt eine Plattformstrategie, bei der zentrale technologische Bausteine – etwa Chassis-Konzepte, Leichtbau-Strukturen und elektrische Antriebsarchitekturen – in unterschiedlichen Projekten und Kooperationen wiederverwendet werden sollen. Die derzeit laufende Reorganisation mit der geplanten Umbenennung in Roxe Holding Group Limited und der Bündelung des Automobilgeschäfts in dieser neuen Struktur zeigt, dass die strategische Ausrichtung aktiv weiterentwickelt und an Markt- und Kapitalmarkterfordernisse angepasst wird.

Produkte und Dienstleistungen

Kernprodukt ist die Marke Apollo mit Hypercars im oberen Luxus- und Performance-Segment, angelehnt an den früheren Supersportwagen Apollo Gumpert und nachfolgende Modelle, die unter neuer Eigentümerstruktur weiterentwickelt wurden. Diese Fahrzeuge richten sich an eine kleine, global verteilte Zielgruppe von Sammlern und Enthusiasten, für die Exklusivität, Individualisierung und Performance im Vordergrund stehen. Ergänzend dazu bietet Apollo Future Mobility Group ein Spektrum an Engineering-Dienstleistungen an, darunter Fahrzeugkonzeption, Aerodynamik, Antriebsstrangentwicklung, E-Mobilitäts-Architekturen, Finite-Elemente-Analysen, Prototypenbau und Homologationsunterstützung. Hinzu kommen Design- und Styling-Leistungen für Exterieur und Interieur sowie Beratungsleistungen bei der Integration neuer Mobilitätskonzepte. In verschiedenen Projekten fungiert das Unternehmen als technologischer Enabler, der OEMs und Industriepartnern hilft, High-Performance- oder Elektroplattformen schneller zur Marktreife zu bringen. Im Zuge der beschlossenen Umstrukturierung ist vorgesehen, dass die Automobil- und Mobilitätsaktivitäten unter dem Dach von Roxe Holding Group Limited gebündelt werden, was die konkrete Zuordnung von Produkten und Dienstleistungen innerhalb des Konzerns künftig beeinflussen kann.

Business Units und Struktur

Die Unternehmensstruktur gliedert sich im Wesentlichen in die Einheit für High-Performance-Fahrzeuge unter der Marke Apollo und in den Bereich Engineering- und Mobilitätsdienstleistungen, der unter verschiedenen Tochtergesellschaften und Marken operiert. In Europa unterhält Apollo Future Mobility Group Entwicklungs- und Designstandorte, die sich auf Fahrzeugarchitekturen, Chassis-Engineering und Prototyping konzentrieren. In Asien liegt der Schwerpunkt auf Konzernsteuerung, Kapitalmarktaktivitäten und Kooperationen in der Region Greater China. Die Business Units arbeiten eng verzahnt: Entwicklungsprojekte für eigene Hypercars dienen als Technologieträger, deren Ergebnisse in kommerzialisierbare Plattformen und Dienstleistungen für externe Kunden überführt werden. Diese Dualnutzung von Entwicklungsressourcen bildet einen Kern des betriebswirtschaftlichen Ansatzes, um die Fixkostenbasis besser auszulasten und die Abhängigkeit von stark zyklischen Fahrzeugverkäufen zu verringern. Durch die geplante Einbringung des Automobilgeschäfts in Roxe Holding Group Limited und die geplante Umfirmierung der börsennotierten Einheit kann sich die formale Struktur der Business Units und ihre Zuordnung auf Konzernebene ändern, ohne dass der inhaltliche Fokus auf High-Performance- und Mobilitätsprojekte aufgegeben wird.

Alleinstellungsmerkmale

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von Apollo Future Mobility Group ist die Kombination aus einer emotionalen High-Performance-Marke und einem Engineering-Backend, das auf Hochleistungsfahrzeuge und anspruchsvolle Mobilitätsprojekte spezialisiert ist. Im Vergleich zu reinrassigen Luxus-Sportwagenherstellern liegt der Fokus stärker auf Engineering- und Technologie-Dienstleistungen, während Apollo im Gegensatz zu klassischen Ingenieurhäusern über eine sichtbare eigene Marke und Referenzprodukte in Form von Hypercars verfügt. Die starke Betonung auf Leichtbau, Aerodynamik und Fahrdynamik in Verbindung mit Elektromobilität verankert das Unternehmen in einer hochspezialisierten Nische. Zudem ermöglicht die Präsenz in Europa und Asien eine Brückenfunktion zwischen deutschen und europäischen Engineering-Standards und der kaufkräftigen, wachstumsstarken Kundschaft im asiatischen Luxus- und Performance-Segment. Diese Kombination bleibt auch im Rahmen der laufenden Reorganisation ein Kernbestandteil des Selbstverständnisses, wird künftig jedoch unter dem Markendach von Roxe beziehungsweise einer angepassten Konzernstruktur geführt werden.

Burggräben und Wettbewerbsvorteile

Die Burggräben von Apollo Future Mobility Group basieren vor allem auf spezialisiertem Know-how, geistigem Eigentum und Markenwahrnehmung. Die Entwicklung von Hochleistungsfahrzeugen mit komplexen Leichtbaustrukturen und anspruchsvoller Antriebstechnik schafft Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber, da erhebliche Engineering-Kapazitäten, Testinfrastruktur und Homologationserfahrung erforderlich sind. Der Aufbau einer glaubwürdigen Luxus-Performance-Marke erfordert langjährige Investitionen in Design, Motorsport-Historie oder ikonische Fahrzeugprojekte, was den Markteintritt weiterer Akteure erschwert. Zudem ergibt sich ein relativer Vorteil aus der Fähigkeit, Technologien in verschiedenen Kundenprojekten erneut zu verwerten, wodurch Skaleneffekte im Entwicklungsbereich erzielt werden können. Dennoch sind diese Moats im Vergleich zu globalen Premium-OEMs eher schmal und stark personen- und projektabhängig. Die anstehende strukturelle Neuordnung mit der geplanten Roxe Holding Group Limited kann diese Wettbewerbsvorteile in der Außendarstellung verändern, ohne dass sich das zugrunde liegende technische Know-how fundamental verschiebt.

Wettbewerbsumfeld

Im Hypercar- und Supersportwagen-Segment steht Apollo im Wettbewerb mit etablierten Marken wie Ferrari, Lamborghini, McLaren, Pagani oder Koenigsegg, die über ausgeprägte Markenbekanntheit, historisch gewachsene Kundenbeziehungen und teilweise Motorsport-Erfolge verfügen. Im Markt für Engineering- und Mobilitätsdienstleistungen konkurriert das Unternehmen mit internationalen Entwicklungsdienstleistern und Ingenieurhäusern, darunter EDAG, Bertrandt, FEV, AVL und spezialisierte Designstudios. Daneben treten auch interne Entwicklungsabteilungen großer OEMs als indirekte Wettbewerber auf, da zunehmend mehr Entwicklungsleistungen inhouse erbracht werden. Im Bereich elektrifizierter Hochleistungsmobilität entsteht zusätzlicher Wettbewerb durch neue Elektro-Performance-Marken und Technologiekonzerne, die eigene Plattformen entwickeln. Dadurch ist der Wettbewerbsdruck hoch, insbesondere im Projektgeschäft, in dem Margen und Auslastung stark von der Projektpipeline und der Technologierelevanz abhängen. Diese Wettbewerbssituation bleibt im Kern bestehen, auch wenn die Geschäftsaktivitäten künftig unter dem Namen Roxe Holding Group Limited und in angepasster Struktur auftreten sollen.

Management und Strategie

Das Management von Apollo Future Mobility Group verfolgt eine Wachstumsstrategie, die auf Markenaufbau, technologischem Fortschritt und dem Ausbau von B2B-Kooperationen basiert. Die Konzernführung nutzt den Börsenmantel in Hongkong, um Zugang zu asiatischem Kapital und potenziellen Partnern zu erhalten, während das operative Engineering-Know-how weitgehend in Europa verankert ist. Die strategische Linie zielt darauf ab, die Wertschöpfungskette stärker auf IP-basierte Leistungen auszurichten und kapitalintensive Fertigung weitgehend über Partnerstrukturen abzuwickeln. Im Rahmen dieser Ausrichtung hat das Unternehmen eine Reorganisation beschlossen, bei der das Automobil- und Mobilitätsgeschäft in eine neue Einheit mit dem Namen Roxe Holding Group Limited eingebracht und die Börsennotiz entsprechend übertragen werden soll. Für konservative Anleger ist wesentlich, dass die Strategie stark wachstums- und innovationsorientiert ist, was Chancen auf Wertsteigerung, aber auch erhöhte Unsicherheit mit sich bringt. Transparenz und Governance-Strukturen eines kleineren, in Hongkong gelisteten Technologieunternehmens können sich deutlich von den Standards großer westlicher Blue Chips unterscheiden und sollten individuell geprüft werden.

Branchen- und Regionalanalyse

Apollo Future Mobility Group ist an der Schnittstelle von Automobilindustrie, Luxusgütermarkt und E-Mobilität positioniert. Die globale Automobilbranche befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel hin zu Elektromobilität, Software-definierten Fahrzeugen und neuen Mobilitätskonzepten. Dieser Wandel erhöht den Bedarf an spezialisierten Engineering-Dienstleistungen, eröffnet aber gleichzeitig starken Wettbewerb durch Technologiekonzerne und neue OEMs. Das Luxus- und Hypercar-Segment zeigt sich historisch weniger zyklisch als Volumenmärkte, da es von sehr vermögenden Kunden abhängt, ist jedoch sensibel gegenüber globalen Finanzmarktverwerfungen und regulatorischen Veränderungen, beispielsweise strengeren Emissionsvorschriften. Regional ist das Unternehmen mit seiner Börsennotiz in Hongkong im asiatisch-pazifischen Kapitalmarktumfeld verankert, während Europa als Engineering-Basis dient. Die Region Greater China bietet Wachstumspotenzial im Luxussegment, steht jedoch unter Einfluss politischer, regulatorischer und makroökonomischer Volatilität, was sich auf Nachfrage, Finanzierungskonditionen und Investorenstimmung auswirken kann. Die geplante Umbenennung der börsennotierten Einheit in Roxe Holding Group Limited und die Neuordnung der Konzernstruktur finden vor diesem Hintergrund statt und können die regionale Wahrnehmung und Kapitalmarktpositionierung beeinflussen, ohne die geographische Präsenz grundsätzlich zu verändern.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die heutige Apollo Future Mobility Group ging aus einem in Hongkong notierten Unternehmen hervor, das über Akquisitionen und Restrukturierungen sukzessive in den Bereich Hochleistungsmobilität transformiert wurde. Ein wesentlicher Schritt in der Unternehmensgeschichte war die Übernahme und Weiterentwicklung der Marke Apollo, die ihren Ursprung im deutschen Supersportwagenbauer hatte, der unter dem Namen Gumpert einen technisch extrem fokussierten Supersportwagen entwickelte. Nach finanziellen Schwierigkeiten der ursprünglichen Gesellschaft wurden Marke und technologische Basis von neuen Eigentümern übernommen und unter dem Apollo-Label weitergeführt. In der Folge baute die Gruppe ein Netzwerk von Engineering- und Designstandorten auf, verlagerte den strategischen Fokus stärker auf Elektromobilität und Mobility-Engineering und benannte sich in Apollo Future Mobility Group um, um diese Neuausrichtung abzubilden. Im Jahr 2023 beschlossen die Eigentümer eine weitere tiefgreifende Umstrukturierung, bei der das Automobilgeschäft in die neu geschaffene Roxe Holding Group Limited eingebracht und die bisherige börsennotierte Gesellschaft entsprechend umfirmiert und neu ausgerichtet werden soll. Die Historie ist damit von Turnaround-Elementen, M&A-Aktivitäten und einer graduellen Hinwendung zu einem technologieorientierten Geschäftsmodell geprägt, die aktuell in eine erneute strukturelle Neuausrichtung mündet.

Besonderheiten und strukturelle Merkmale

Eine Besonderheit von Apollo Future Mobility Group liegt in der Verknüpfung einer europäischen Engineering-DNA mit einer asiatischen Kapitalmarkt- und Eigentümerstruktur. Dies schafft einerseits Zugang zu unterschiedlichen Investorengruppen und Kundenregionen, erfordert aber auch die Bewältigung kultureller und regulatorischer Unterschiede. Die kleinserienorientierte Hypercar-Produktion unterscheidet sich fundamental von Großserienfertigung und führt zu einer hohen Projekt- und Einzelstückorientierung. Für Investoren bedeutet dies potenziell volatile Ergebnisverläufe und eine starke Abhängigkeit von einzelnen Entwicklungsaufträgen und Modellprojekten. Außerdem ist das Unternehmen deutlich kleiner und weniger diversifiziert als etablierte Premium-OEMs, was die Sensitivität gegenüber Managemententscheidungen, Verzögerungen bei Produktentwicklungen und der allgemeinen Marktlage erhöht. Die Kombination aus eigenständiger Marke, Engineering-Dienstleistung und Technologieentwicklung ist chancenreich, macht das Geschäftsprofil aber gleichzeitig komplex und schwerer zu bewerten. Die aktuell beschlossene Reorganisation mit der geplanten Umbenennung in Roxe Holding Group Limited und der Bündelung des Automobilgeschäfts in dieser neuen Struktur unterstreicht diese Komplexität, da sich rechtliche Hüllen und Markenauftritt verändern, während wesentliche technologische und operative Kompetenzen erhalten bleiben sollen.

Chancen für Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers liegen die Chancen vor allem in der möglichen Wertsteigerung durch zunehmende Nachfrage nach spezialisierten Engineering-Leistungen im Zuge der Elektrifizierung und Digitalisierung der Automobilindustrie sowie in der potenziellen Aufwertung der Marke Apollo im Luxus- und Hypercar-Segment. Ein erfolgreicher Ausbau von Partnerschaften mit OEMs und Technologiekonzernen könnte Skaleneffekte im Entwicklungsbereich und stabilere, wiederkehrende Erlösströme erzeugen. Darüber hinaus kann die Positionierung im asiatisch-pazifischen Raum von langfristigen Wachstumstrends bei wohlhabenden Privatkunden und im Premiumfahrzeugsegment profitieren. Die geplante Neuordnung hin zu Roxe Holding Group Limited und die stärkere Fokussierung des börsennotierten Vehikels auf das Automobil- und Mobilitätsgeschäft können zusätzliche Gestaltungsspielräume bei der strategischen Ausrichtung eröffnen, bringen aber auch Übergangsrisiken und Unsicherheiten mit sich, etwa hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung der Struktur, der Wahrnehmung am Kapitalmarkt und der Integration der verschiedenen Geschäftseinheiten.

Risiken und konservative Einordnung

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die konservative Anleger besonders beachten sollten. Das Geschäftsmodell ist stark innovations- und technologieabhängig, mit hohen Anforderungen an kontinuierliche F&E-Investitionen und die Fähigkeit, relevante Mobilitätsplattformen zu entwickeln. Die Abhängigkeit von wenigen Großprojekten und einer kleinen, wohlhabenden Kundengruppe erhöht das Klumpenrisiko. Hinzu kommen Wettbewerbsrisiken durch globale Luxusautohersteller, etablierte Engineering-Dienstleister und neue Elektro-Performance-Marken, die über deutlich größere Ressourcen, etablierte Marken und Vertriebskanäle verfügen. Struktur- und Governance-Risiken eines kleineren, in Hongkong gelisteten Unternehmens, Währungs- und Regulierungsrisiken in der Region sowie mögliche Transparenzlücken können die Einschätzung der fundamentalen Qualität zusätzlich erschweren. Die derzeit laufende Reorganisation mit der geplanten Umbenennung in Roxe Holding Group Limited, der Übertragung von Vermögenswerten und der Neuausrichtung der börsennotierten Einheit erhöht die Komplexität zusätzlich und kann temporär zu eingeschränkter Transparenz und erhöhter Unsicherheit führen, bis die neue Struktur etabliert ist. Eine konkrete Anlageempfehlung kann auf dieser Basis nicht abgeleitet werden.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 0,056 € / 0,081 €
Spread +44,64%
Schluss Vortag 0,07 €
Gehandelte Stücke 0
Tagesvolumen Vortag -  
Tagestief 0,0655 €
Tageshoch 0,0685 €
52W-Tief 0,0445 €
52W-Hoch 0,105 €
Jahrestief 0,0445 €
Jahreshoch 0,083 €

Apollo Future Mobility Group Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 340,20 €
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. -326,68 €
Jahresüberschuss in Mio. -1.538 €
Umsatz je Aktie 0,33 €
Gewinn je Aktie -1,50 €
Gewinnrendite -76,93%
Umsatzrendite -
Return on Investment -53,65%
Marktkapitalisierung in Mio. 489,03 €
KGV (Kurs/Gewinn) -0,32
KBV (Kurs/Buchwert) 0,24
KUV (Kurs/Umsatz) 1,45
Eigenkapitalrendite -
Eigenkapitalquote +69,74%

Dividenden Historie

Datum Dividende
23.03.2009 0,10 €
14.07.2008 0,040 €
20.03.2008 0,080 €
16.07.2007 0,060 €
12.03.2007 0,10 €
31.07.2006 0,060 €
27.02.2006 0,10 €
04.07.2005 0,060 €
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Apollo Future Mobility Group Termine

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Apollo Future Mobility Group Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Frankfurt 0,054 -3,57%
0,056 € 02.06.26
Stuttgart 0,057 -3,39%
0,059 € 02.06.26
L&S RT 0,0685 -2,14%
0,07 € 02.06.26
Nasdaq OTC Other 0,1 $ 0 %
0,1 $ 24.12.25
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
02.06.26 0,068 -
01.06.26 0,07 -
31.05.26 0,0685 -
30.05.26 0,0685 -
29.05.26 0,0685 -
28.05.26 0,065 -
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 0,053 € +28,30%
1 Monat 0,071 € -4,23%
6 Monate 0,0875 € -22,29%
1 Jahr 0,1005 € -32,34%
5 Jahre 0,95 € -92,84%

Unternehmensprofil Apollo Future Mobility Group

Apollo Future Mobility Group ist ein in Hongkong notierter Anbieter von Hochleistungsfahrzeugen und technologieorientierten Mobilitätslösungen mit Fokus auf die Nische der Hypercars und der elektrifizierten Premium-Mobilität. Das Unternehmen positioniert sich als integrierte Plattform für Entwicklungsdienstleistungen, Fahrzeugengineering und IP-getriebene Mobilitätskonzepte. Für Anleger ist vor allem die Kombination aus Markenwert der Supersportwagen, proprietärer Engineering-Expertise und der Beteiligung an der Transformation hin zu elektrischer Hochleistungsmobilität relevant. Die Aktie spiegelt damit weniger klassische Automobilproduktion, sondern eher technologie- und designgetriebene Mobilitätsentwicklung im Luxussegment wider. Im Jahr 2023 kündigte das Unternehmen allerdings an, das Automobilgeschäft aus Apollo Future Mobility Group Ltd. auszugliedern und in eine neue Einheit mit dem Namen Roxe Holding Group Limited zu überführen, die nach Abschluss der Transaktion die Börsennotiz in Hongkong übernehmen soll. Diese Neuordnung kann die künftige Kapitalmarktstellung verändern und befindet sich in einem fortgeschrittenen Umsetzungsprozess.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Apollo Future Mobility Group basiert auf drei Säulen: Entwicklung und Vermarktung von Hypercars unter der Marke Apollo, Bereitstellung von Engineering- und Design-Dienstleistungen für OEMs und Industriekunden sowie Aufbau von Technologien und Plattformen im Bereich elektrifizierte Antriebe und zukünftige Mobilitätslösungen. Das Unternehmen verfolgt einen Asset-light-Ansatz, bei dem Teile der Fertigung ausgelagert werden und der wirtschaftliche Schwerpunkt auf geistigem Eigentum, Engineering-Know-how, Designkompetenz und Projektgeschäft liegt. Der Umsatz wird im Wesentlichen über Entwicklungsaufträge, Lizenzierung von IP, Engineering-Consulting, Fahrzeugprojekte im Kleinserienbereich und technologische Partnerschaften generiert. Damit unterscheidet sich Apollo Future Mobility Group strukturell von volumenorientierten Automobilherstellern und nähert sich eher einem technologieorientierten Engineering- und Designhaus mit eigener Luxusmarke an. Vor dem Hintergrund der geplanten Umstrukturierung hin zu Roxe Holding Group Limited ist zu beachten, dass sich die konkrete Ausgestaltung der Geschäftsfelder und rechtlichen Zuordnungen einzelner Aktivitäten künftig verschieben kann.

Mission und strategische Ausrichtung

Die Mission des Unternehmens besteht darin, Hochleistungsmobilität mit zukunftsorientierter Antriebstechnologie, Leichtbau und Designkompetenz zu verbinden und damit eine Brücke zwischen traditionellem Supersportwagenbau und elektrifizierter Mobilität der nächsten Generation zu schlagen. Apollo Future Mobility Group betont die Entwicklung von emotionalem Fahrzeugdesign, extremen Fahrleistungen und maßgeschneiderten Lösungen für eine wohlhabende Nischenkundschaft sowie industrielle Partner. Strategisch zielt das Management darauf ab, die Marke Apollo als Synonym für High-Performance-Mobilität zu etablieren, parallel dazu aber das Ingenieur-Know-how in Form von B2B-Dienstleistungen zu monetarisieren. Der Konzern verfolgt eine Plattformstrategie, bei der zentrale technologische Bausteine – etwa Chassis-Konzepte, Leichtbau-Strukturen und elektrische Antriebsarchitekturen – in unterschiedlichen Projekten und Kooperationen wiederverwendet werden sollen. Die derzeit laufende Reorganisation mit der geplanten Umbenennung in Roxe Holding Group Limited und der Bündelung des Automobilgeschäfts in dieser neuen Struktur zeigt, dass die strategische Ausrichtung aktiv weiterentwickelt und an Markt- und Kapitalmarkterfordernisse angepasst wird.

Produkte und Dienstleistungen

Kernprodukt ist die Marke Apollo mit Hypercars im oberen Luxus- und Performance-Segment, angelehnt an den früheren Supersportwagen Apollo Gumpert und nachfolgende Modelle, die unter neuer Eigentümerstruktur weiterentwickelt wurden. Diese Fahrzeuge richten sich an eine kleine, global verteilte Zielgruppe von Sammlern und Enthusiasten, für die Exklusivität, Individualisierung und Performance im Vordergrund stehen. Ergänzend dazu bietet Apollo Future Mobility Group ein Spektrum an Engineering-Dienstleistungen an, darunter Fahrzeugkonzeption, Aerodynamik, Antriebsstrangentwicklung, E-Mobilitäts-Architekturen, Finite-Elemente-Analysen, Prototypenbau und Homologationsunterstützung. Hinzu kommen Design- und Styling-Leistungen für Exterieur und Interieur sowie Beratungsleistungen bei der Integration neuer Mobilitätskonzepte. In verschiedenen Projekten fungiert das Unternehmen als technologischer Enabler, der OEMs und Industriepartnern hilft, High-Performance- oder Elektroplattformen schneller zur Marktreife zu bringen. Im Zuge der beschlossenen Umstrukturierung ist vorgesehen, dass die Automobil- und Mobilitätsaktivitäten unter dem Dach von Roxe Holding Group Limited gebündelt werden, was die konkrete Zuordnung von Produkten und Dienstleistungen innerhalb des Konzerns künftig beeinflussen kann.

Business Units und Struktur

Die Unternehmensstruktur gliedert sich im Wesentlichen in die Einheit für High-Performance-Fahrzeuge unter der Marke Apollo und in den Bereich Engineering- und Mobilitätsdienstleistungen, der unter verschiedenen Tochtergesellschaften und Marken operiert. In Europa unterhält Apollo Future Mobility Group Entwicklungs- und Designstandorte, die sich auf Fahrzeugarchitekturen, Chassis-Engineering und Prototyping konzentrieren. In Asien liegt der Schwerpunkt auf Konzernsteuerung, Kapitalmarktaktivitäten und Kooperationen in der Region Greater China. Die Business Units arbeiten eng verzahnt: Entwicklungsprojekte für eigene Hypercars dienen als Technologieträger, deren Ergebnisse in kommerzialisierbare Plattformen und Dienstleistungen für externe Kunden überführt werden. Diese Dualnutzung von Entwicklungsressourcen bildet einen Kern des betriebswirtschaftlichen Ansatzes, um die Fixkostenbasis besser auszulasten und die Abhängigkeit von stark zyklischen Fahrzeugverkäufen zu verringern. Durch die geplante Einbringung des Automobilgeschäfts in Roxe Holding Group Limited und die geplante Umfirmierung der börsennotierten Einheit kann sich die formale Struktur der Business Units und ihre Zuordnung auf Konzernebene ändern, ohne dass der inhaltliche Fokus auf High-Performance- und Mobilitätsprojekte aufgegeben wird.

Alleinstellungsmerkmale

Ein zentrales Alleinstellungsmerkmal von Apollo Future Mobility Group ist die Kombination aus einer emotionalen High-Performance-Marke und einem Engineering-Backend, das auf Hochleistungsfahrzeuge und anspruchsvolle Mobilitätsprojekte spezialisiert ist. Im Vergleich zu reinrassigen Luxus-Sportwagenherstellern liegt der Fokus stärker auf Engineering- und Technologie-Dienstleistungen, während Apollo im Gegensatz zu klassischen Ingenieurhäusern über eine sichtbare eigene Marke und Referenzprodukte in Form von Hypercars verfügt. Die starke Betonung auf Leichtbau, Aerodynamik und Fahrdynamik in Verbindung mit Elektromobilität verankert das Unternehmen in einer hochspezialisierten Nische. Zudem ermöglicht die Präsenz in Europa und Asien eine Brückenfunktion zwischen deutschen und europäischen Engineering-Standards und der kaufkräftigen, wachstumsstarken Kundschaft im asiatischen Luxus- und Performance-Segment. Diese Kombination bleibt auch im Rahmen der laufenden Reorganisation ein Kernbestandteil des Selbstverständnisses, wird künftig jedoch unter dem Markendach von Roxe beziehungsweise einer angepassten Konzernstruktur geführt werden.

Burggräben und Wettbewerbsvorteile

Die Burggräben von Apollo Future Mobility Group basieren vor allem auf spezialisiertem Know-how, geistigem Eigentum und Markenwahrnehmung. Die Entwicklung von Hochleistungsfahrzeugen mit komplexen Leichtbaustrukturen und anspruchsvoller Antriebstechnik schafft Eintrittsbarrieren für neue Wettbewerber, da erhebliche Engineering-Kapazitäten, Testinfrastruktur und Homologationserfahrung erforderlich sind. Der Aufbau einer glaubwürdigen Luxus-Performance-Marke erfordert langjährige Investitionen in Design, Motorsport-Historie oder ikonische Fahrzeugprojekte, was den Markteintritt weiterer Akteure erschwert. Zudem ergibt sich ein relativer Vorteil aus der Fähigkeit, Technologien in verschiedenen Kundenprojekten erneut zu verwerten, wodurch Skaleneffekte im Entwicklungsbereich erzielt werden können. Dennoch sind diese Moats im Vergleich zu globalen Premium-OEMs eher schmal und stark personen- und projektabhängig. Die anstehende strukturelle Neuordnung mit der geplanten Roxe Holding Group Limited kann diese Wettbewerbsvorteile in der Außendarstellung verändern, ohne dass sich das zugrunde liegende technische Know-how fundamental verschiebt.

Wettbewerbsumfeld

Im Hypercar- und Supersportwagen-Segment steht Apollo im Wettbewerb mit etablierten Marken wie Ferrari, Lamborghini, McLaren, Pagani oder Koenigsegg, die über ausgeprägte Markenbekanntheit, historisch gewachsene Kundenbeziehungen und teilweise Motorsport-Erfolge verfügen. Im Markt für Engineering- und Mobilitätsdienstleistungen konkurriert das Unternehmen mit internationalen Entwicklungsdienstleistern und Ingenieurhäusern, darunter EDAG, Bertrandt, FEV, AVL und spezialisierte Designstudios. Daneben treten auch interne Entwicklungsabteilungen großer OEMs als indirekte Wettbewerber auf, da zunehmend mehr Entwicklungsleistungen inhouse erbracht werden. Im Bereich elektrifizierter Hochleistungsmobilität entsteht zusätzlicher Wettbewerb durch neue Elektro-Performance-Marken und Technologiekonzerne, die eigene Plattformen entwickeln. Dadurch ist der Wettbewerbsdruck hoch, insbesondere im Projektgeschäft, in dem Margen und Auslastung stark von der Projektpipeline und der Technologierelevanz abhängen. Diese Wettbewerbssituation bleibt im Kern bestehen, auch wenn die Geschäftsaktivitäten künftig unter dem Namen Roxe Holding Group Limited und in angepasster Struktur auftreten sollen.

Management und Strategie

Das Management von Apollo Future Mobility Group verfolgt eine Wachstumsstrategie, die auf Markenaufbau, technologischem Fortschritt und dem Ausbau von B2B-Kooperationen basiert. Die Konzernführung nutzt den Börsenmantel in Hongkong, um Zugang zu asiatischem Kapital und potenziellen Partnern zu erhalten, während das operative Engineering-Know-how weitgehend in Europa verankert ist. Die strategische Linie zielt darauf ab, die Wertschöpfungskette stärker auf IP-basierte Leistungen auszurichten und kapitalintensive Fertigung weitgehend über Partnerstrukturen abzuwickeln. Im Rahmen dieser Ausrichtung hat das Unternehmen eine Reorganisation beschlossen, bei der das Automobil- und Mobilitätsgeschäft in eine neue Einheit mit dem Namen Roxe Holding Group Limited eingebracht und die Börsennotiz entsprechend übertragen werden soll. Für konservative Anleger ist wesentlich, dass die Strategie stark wachstums- und innovationsorientiert ist, was Chancen auf Wertsteigerung, aber auch erhöhte Unsicherheit mit sich bringt. Transparenz und Governance-Strukturen eines kleineren, in Hongkong gelisteten Technologieunternehmens können sich deutlich von den Standards großer westlicher Blue Chips unterscheiden und sollten individuell geprüft werden.

Branchen- und Regionalanalyse

Apollo Future Mobility Group ist an der Schnittstelle von Automobilindustrie, Luxusgütermarkt und E-Mobilität positioniert. Die globale Automobilbranche befindet sich in einem tiefgreifenden Strukturwandel hin zu Elektromobilität, Software-definierten Fahrzeugen und neuen Mobilitätskonzepten. Dieser Wandel erhöht den Bedarf an spezialisierten Engineering-Dienstleistungen, eröffnet aber gleichzeitig starken Wettbewerb durch Technologiekonzerne und neue OEMs. Das Luxus- und Hypercar-Segment zeigt sich historisch weniger zyklisch als Volumenmärkte, da es von sehr vermögenden Kunden abhängt, ist jedoch sensibel gegenüber globalen Finanzmarktverwerfungen und regulatorischen Veränderungen, beispielsweise strengeren Emissionsvorschriften. Regional ist das Unternehmen mit seiner Börsennotiz in Hongkong im asiatisch-pazifischen Kapitalmarktumfeld verankert, während Europa als Engineering-Basis dient. Die Region Greater China bietet Wachstumspotenzial im Luxussegment, steht jedoch unter Einfluss politischer, regulatorischer und makroökonomischer Volatilität, was sich auf Nachfrage, Finanzierungskonditionen und Investorenstimmung auswirken kann. Die geplante Umbenennung der börsennotierten Einheit in Roxe Holding Group Limited und die Neuordnung der Konzernstruktur finden vor diesem Hintergrund statt und können die regionale Wahrnehmung und Kapitalmarktpositionierung beeinflussen, ohne die geographische Präsenz grundsätzlich zu verändern.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die heutige Apollo Future Mobility Group ging aus einem in Hongkong notierten Unternehmen hervor, das über Akquisitionen und Restrukturierungen sukzessive in den Bereich Hochleistungsmobilität transformiert wurde. Ein wesentlicher Schritt in der Unternehmensgeschichte war die Übernahme und Weiterentwicklung der Marke Apollo, die ihren Ursprung im deutschen Supersportwagenbauer hatte, der unter dem Namen Gumpert einen technisch extrem fokussierten Supersportwagen entwickelte. Nach finanziellen Schwierigkeiten der ursprünglichen Gesellschaft wurden Marke und technologische Basis von neuen Eigentümern übernommen und unter dem Apollo-Label weitergeführt. In der Folge baute die Gruppe ein Netzwerk von Engineering- und Designstandorten auf, verlagerte den strategischen Fokus stärker auf Elektromobilität und Mobility-Engineering und benannte sich in Apollo Future Mobility Group um, um diese Neuausrichtung abzubilden. Im Jahr 2023 beschlossen die Eigentümer eine weitere tiefgreifende Umstrukturierung, bei der das Automobilgeschäft in die neu geschaffene Roxe Holding Group Limited eingebracht und die bisherige börsennotierte Gesellschaft entsprechend umfirmiert und neu ausgerichtet werden soll. Die Historie ist damit von Turnaround-Elementen, M&A-Aktivitäten und einer graduellen Hinwendung zu einem technologieorientierten Geschäftsmodell geprägt, die aktuell in eine erneute strukturelle Neuausrichtung mündet.

Besonderheiten und strukturelle Merkmale

Eine Besonderheit von Apollo Future Mobility Group liegt in der Verknüpfung einer europäischen Engineering-DNA mit einer asiatischen Kapitalmarkt- und Eigentümerstruktur. Dies schafft einerseits Zugang zu unterschiedlichen Investorengruppen und Kundenregionen, erfordert aber auch die Bewältigung kultureller und regulatorischer Unterschiede. Die kleinserienorientierte Hypercar-Produktion unterscheidet sich fundamental von Großserienfertigung und führt zu einer hohen Projekt- und Einzelstückorientierung. Für Investoren bedeutet dies potenziell volatile Ergebnisverläufe und eine starke Abhängigkeit von einzelnen Entwicklungsaufträgen und Modellprojekten. Außerdem ist das Unternehmen deutlich kleiner und weniger diversifiziert als etablierte Premium-OEMs, was die Sensitivität gegenüber Managemententscheidungen, Verzögerungen bei Produktentwicklungen und der allgemeinen Marktlage erhöht. Die Kombination aus eigenständiger Marke, Engineering-Dienstleistung und Technologieentwicklung ist chancenreich, macht das Geschäftsprofil aber gleichzeitig komplex und schwerer zu bewerten. Die aktuell beschlossene Reorganisation mit der geplanten Umbenennung in Roxe Holding Group Limited und der Bündelung des Automobilgeschäfts in dieser neuen Struktur unterstreicht diese Komplexität, da sich rechtliche Hüllen und Markenauftritt verändern, während wesentliche technologische und operative Kompetenzen erhalten bleiben sollen.

Chancen für Anleger

Aus Sicht eines konservativen Anlegers liegen die Chancen vor allem in der möglichen Wertsteigerung durch zunehmende Nachfrage nach spezialisierten Engineering-Leistungen im Zuge der Elektrifizierung und Digitalisierung der Automobilindustrie sowie in der potenziellen Aufwertung der Marke Apollo im Luxus- und Hypercar-Segment. Ein erfolgreicher Ausbau von Partnerschaften mit OEMs und Technologiekonzernen könnte Skaleneffekte im Entwicklungsbereich und stabilere, wiederkehrende Erlösströme erzeugen. Darüber hinaus kann die Positionierung im asiatisch-pazifischen Raum von langfristigen Wachstumstrends bei wohlhabenden Privatkunden und im Premiumfahrzeugsegment profitieren. Die geplante Neuordnung hin zu Roxe Holding Group Limited und die stärkere Fokussierung des börsennotierten Vehikels auf das Automobil- und Mobilitätsgeschäft können zusätzliche Gestaltungsspielräume bei der strategischen Ausrichtung eröffnen, bringen aber auch Übergangsrisiken und Unsicherheiten mit sich, etwa hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung der Struktur, der Wahrnehmung am Kapitalmarkt und der Integration der verschiedenen Geschäftseinheiten.

Risiken und konservative Einordnung

Dem stehen erhebliche Risiken gegenüber, die konservative Anleger besonders beachten sollten. Das Geschäftsmodell ist stark innovations- und technologieabhängig, mit hohen Anforderungen an kontinuierliche F&E-Investitionen und die Fähigkeit, relevante Mobilitätsplattformen zu entwickeln. Die Abhängigkeit von wenigen Großprojekten und einer kleinen, wohlhabenden Kundengruppe erhöht das Klumpenrisiko. Hinzu kommen Wettbewerbsrisiken durch globale Luxusautohersteller, etablierte Engineering-Dienstleister und neue Elektro-Performance-Marken, die über deutlich größere Ressourcen, etablierte Marken und Vertriebskanäle verfügen. Struktur- und Governance-Risiken eines kleineren, in Hongkong gelisteten Unternehmens, Währungs- und Regulierungsrisiken in der Region sowie mögliche Transparenzlücken können die Einschätzung der fundamentalen Qualität zusätzlich erschweren. Die derzeit laufende Reorganisation mit der geplanten Umbenennung in Roxe Holding Group Limited, der Übertragung von Vermögenswerten und der Neuausrichtung der börsennotierten Einheit erhöht die Komplexität zusätzlich und kann temporär zu eingeschränkter Transparenz und erhöhter Unsicherheit führen, bis die neue Struktur etabliert ist. Eine konkrete Anlageempfehlung kann auf dieser Basis nicht abgeleitet werden.
Stand: Mai 2026
Hinweis

Apollo Future Mobility Group Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Apollo Future Mobility Group Kursziel 2026

  • Die Apollo Future Mobility Group Kurs Performance für 2026 liegt bei -11,69%.

Stammdaten

Streubesitz 49,74%
Land Hong Kong
Sektor zyklischer Konsum
Branche Textilien, Bekleidung u. Luxuswaren
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+50,26% Weitere
+49,74% Streubesitz

Häufig gestellte Fragen zur Apollo Future Mobility Group Aktie und zum Apollo Future Mobility Group Kurs

Der aktuelle Kurs der Apollo Future Mobility Group Aktie liegt bei 0,0685 €.

Für 1.000€ kann man sich 14.598,54 Apollo Future Mobility Group Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Apollo Future Mobility Group Aktie lautet ALFMF.

Die 1 Monats-Performance der Apollo Future Mobility Group Aktie beträgt aktuell -4,23%.

Die 1 Jahres-Performance der Apollo Future Mobility Group Aktie beträgt aktuell -32,34%.

Der Aktienkurs der Apollo Future Mobility Group Aktie liegt aktuell bei 0,0685 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -4,23% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Apollo Future Mobility Group eine Wertentwicklung von -3,55% aus und über 6 Monate sind es -22,29%.

Das 52-Wochen-Hoch der Apollo Future Mobility Group Aktie liegt bei 0,10 €.

Das 52-Wochen-Tief der Apollo Future Mobility Group Aktie liegt bei 0,04 €.

Das Allzeithoch von Apollo Future Mobility Group liegt bei 4,25 €.

Das Allzeittief von Apollo Future Mobility Group liegt bei 0,04 €.

Die Volatilität der Apollo Future Mobility Group Aktie liegt derzeit bei 66,25%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Apollo Future Mobility Group in letzter Zeit schwankte.

Insgesamt sind 1.030,9 Mio Apollo Future Mobility Group Aktien im Umlauf.

Am 23.01.2024 gab es einen Split im Verhältnis 20:1.

Am 23.01.2024 gab es einen Split im Verhältnis 20:1.

Apollo Future Mobility Group hat seinen Hauptsitz in Hong Kong.

Apollo Future Mobility Group gehört zum Sektor Textilien, Bekleidung u. Luxuswaren.

Das KGV der Apollo Future Mobility Group Aktie beträgt -0,94.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Apollo Future Mobility Group betrug 340.198.000 €.

Ja, Apollo Future Mobility Group zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 23.03.2009 eine Dividende in Höhe von 0,00050 € gezahlt.

Zuletzt hat Apollo Future Mobility Group am 23.03.2009 eine Dividende in Höhe von 0,00050 € gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 185,19%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Apollo Future Mobility Group wurde am 23.03.2009 in Höhe von 0,00050 € je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 185,19%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 23.03.2009. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,00050 € gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.