Jeff Bezos stand zuletzt eher im Hintergrund, konzentrierte sich auf Blue Origin, Luxusimmobilien und ausgewählte Biotech-Investments. Doch hinter den Kulissen arbeitete der Amazon-Gründer offenbar an einer Rückkehr, welche die Tech- und KI-Welt grundlegend aufrütteln könnte.
Laut einem Bericht der New York Times baut Bezos ein neues, hochgeheimes Unternehmen auf: Project Prometheus – ein KI-Startup, das schon jetzt wohl zu den am besten finanzierten Frühphasen-Unternehmen der Welt gehört.
Bezos soll dabei nicht nur Investor sein, sondern nach seinem Rücktritt bei Amazon (Amazon Aktie) erstmals wieder eine operative Führungsrolle übernehmen. Die Pläne wirken wie ein strategischer Neustart – und wie ein Signal an Konkurrenten im KI-Wettrennen, allen voran Elon Musk.
Project Prometheus: Das Milliardenprojekt, das wohl niemand kommen sah

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Steigender Kurs
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Wie Insider berichten, arbeitet das Startup seit geraumer Zeit im Verborgenen. Wann genau es gegründet wurde, ist unklar. Fest steht jedoch:
6,2 Milliarden Dollar (Dollarkurs) Startkapital – ein Wert, der selbst in der derzeitigen KI-Euphorie heraussticht. Ein wesentlicher Teil stammt aus Bezos Vermögen, weitere Investoren sollen sich beteiligt haben.
Geplant ist wohl das Bezos als Co-CEO zurückkehrt – die erste operative Rolle seit seinem Rücktritt bei Amazon im Julli 2021. An seiner Seite: Vik Bajaj, Physiker, Chemiker, Gründer von Verily und früherer Google-X-Manager – jemand, der tief im Ökosystem der wissenschaftlichen High-End-Forschung verankert ist.
Rund 100 Top-Forscher wurden bereits eingestellt oder abgeworben – darunter Talente von OpenAI, DeepMind und Meta.
Worum es beim Projekt gehen soll: KI für die physische Welt
Während klassische KI-Modelle wie ChatGPT auf Sprache und Text setzen, will Project Prometheus deutlich weitergehen. Das Unternehmen soll laut Quellen KI für physische Aufgaben entwickeln, die weit über Chatbots hinausgehen – etwa:
• Robotik
• Luft- und Raumfahrt
• Wirkstoffforschung
• wissenschaftliche Experimente
• Automobiltechnik
• High-End-Fertigung
Ziel ist es, KI nicht nur „denken“, sondern handeln und lernen zu lassen – ähnlich wie das Start-up Periodic Labs, das Experimente durch Roboter durchführen lässt, um seine KI-Systeme zu trainieren. Prometheus will sich an genau solchen Anwendungsfeldern orientieren.
Damit passt das Projekt perfekt in Bezos langfristige Vision: die Revolution der Raumfahrt durch Blue Origin, neue Innovationszyklen in der Hardware-Entwicklung und Fortschritte, welche die digitale und physische Welt verschmelzen.
Strategische Dimension: Konkurrenz für Musk – und ein neues Tech-Rennen?
Bezos Schritt kommt zu einem Zeitpunkt, an dem sein ärgster technologischer Rivale, Elon Musk, sein eigenes KI-Unternehmen xAI aggressiv vorantreibt. Während Musk ein universelles KI-Modell anstrebt, scheint Bezos auf ein klar definiertes Ziel aus: KI, welche die industrielle Wertschöpfung und Raumfahrt beschleunigt.
Damit bahnt sich ein neues Wettrennen der Milliardäre an – eines, das nicht im Social-Media-Zirkus, sondern tief in den Laboren und Werkhallen ausgetragen wird.
Bezos könnte spektakulär auf die Bildfläche zurückkehren
Project Prometheus wirkt wie der bislang kraftvollste Versuch von Jeff Bezos, nach seinem Rückzug aus Amazon eine neue Ära einzuläuten. Die Zutaten sind gewaltig: Milliardenkapital, Top-Forscher, ein Co-CEO mit tiefem Wissenschaftsnetzwerk. Zudem eine klare Vision, wie KI die reale Welt transformieren soll.
Wenn sich die Hinweise bestätigen, steht Bezos vor einer Rückkehr, die den globalen KI-Markt und die Zukunft der industriellen Innovation nachhaltig prägen könnte.
Der Paukenschlag ist vorbereitet – jetzt wartet die Branche darauf, dass Bezos ihn auslöst.
Redaktion Ariva/MW