MÜNCHEN (dpa-AFX) - Populäre Anwendungen Künstlicher Intelligenz werden nach Einschätzung der Werbebranche künftig auch mit Reklame angeboten. So sei es möglich, dass etwa der KI-Riese OpenAI bei seinem Flaggschiff ChatGPT eine werbegetriebene Version veröffentliche, sagte die Vorsitzende der Organisation Werbungtreibende im Markenverband (OWM), Maike Abel, in einem Interview mit dem "Münchner Merkur" von Ippen.Media.
Abel sagte, sie glaube, dass es bis zu diesem Punkt "nicht lange dauern wird". Dann werde OpenAI "sicherlich unter anderem bei den Mitgliedsunternehmen der OWM anklopfen", sagte Abel. Die Verbandsvorsitzende ist auch Digital & Corporate Marketing Director der Nestlé AG in Deutschland.
Sichtbarkeit in KI-Anwendungen
Auf die Werbebranche würden angesichts der Entwicklungen auf dem Feld der KI gravierende Veränderungen zukommen. "Wir müssen uns auf jeden Fall jetzt schon überlegen, wie wir neue Wege finden, von der KI gefunden zu werden, wenn Menschen nicht mehr über Google (Alphabet A Aktie) suchen, sondern über KI-Systeme wie Perplexity oder Co-Pilot", sagte Abel.
OWM vertritt 110 werbungtreibende Unternehmen in Deutschland. Die Organisation repräsentiert nach eigenen Angaben Werbeinvestitionen in Höhe von zehn Milliarden Euro./chd/DP/stk
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.