Die Gesellschaft hatte im Jahr 2022 in den USA des Wertpapierbetrugs schuldig bekannt, nachdem Großanleger wie Pensionsfonds mit bestimmten AGI-Hedgefonds zu Beginn der Corona-Pandemie Verluste in Milliardenhöhe erlitten hatten. Für Entschädigungen und Geldbußen hatte die Allianz in der Folge Ende 2021 und Anfang 2022 Belastungen von insgesamt etwa 5,6 Milliarden Euro verbucht.
Wegen der Auflagen hat die AGI ihre US-Fonds zwischenzeitlich an den Geschäftspartner Voya Investment Management übertragen.
Dass die Allianz in den USA nun wieder frei agieren darf, führte Vorstandschef Oliver Bäte auf die Arbeit in den vergangenen Jahren zurück. So habe der Konzern die entsprechende US-Tochtergesellschaft wie gewünscht komplett abgewickelt.
Die SEC hatte die Aufhebung der Beschränkungen bereits vor wenigen Tagen online veröffentlicht, doch dies blieb dem Großteil der Öffentlichkeit bislang verborgen./stw/mis
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