Ein Flugzeug bei einem Start (Symbolbild).
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ROUNDUP: Luftfahrt- und Rüstungskonzern RTX wird optimistischer

ARLINGTON (dpa-AFX) - Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern RTX hebt dank guter Geschäfte mit Fliegerei und Rüstung seine Ziele für 2025 an. Umsatz und Gewinn sollen höher ausfallen als zuletzt gedacht, teilte der US-Hersteller von Patriot-Luftabwehrsystemen und Pratt-&-Whitney-Triebwerken am Dienstag in Arlington mit. Bereits im Sommer hatte Konzernchef Chris Calio seine Wachstumsziele angehoben, aber zugleich seine Gewinnprognose gesenkt, weil der von US-Präsident Donald Trump ausgelöste Zollstreit das Geschäft von RTX zu verteuern drohte. Die Aktien des Konzerns legten am Dienstag im frühen New Yorker Handel um gut acht Prozent zu.

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Für das laufende Jahr erwartet Calio nun einen bereinigten Umsatz von 86,5 bis 87 Milliarden US-Dollar (74,2 bis 74,6 Mrd Euro), nachdem er dieses Ziel erst im Juli auf 84,75 bis 85,5 Milliarden angehoben hatte. Der um Sonderposten bereinigte Gewinn je Aktie soll 6,10 bis 6,20 Dollar (Dollarkurs) erreichen und damit in der Tendenz höher ausfallen als noch vor der Prognosesenkung im Juli angepeilt.

Zu RTX gehören die Rüstungssparte Raytheon, der Luftfahrtzulieferer Collins Aerospace und der Triebwerkshersteller Pratt & Whitney. Raytheon punktet mit seinen Patriot-Luftabwehrsystemen, die auch im Abwehrkampf der Ukraine gegen Russland zum Einsatz kommen. Collins Aerospace machte zuletzt Schlagzeilen, als ein Cyberangriff auf seine Computersysteme den Berliner Flughafen und andere Airports traf.

Triebwerke von Pratt & Whitney treiben etwa jeden zweiten Jet aus Airbus ' A320neo-Familie an, den meistgefragten Passagierjet der Welt. An diesen Turbinen ist auch der Münchner Triebwerkshersteller MTU beteiligt. Wegen eines von Pratt & Whitney eingesetzten fehlerhaften Pulvermetalls müssen seit 2023 allerdings rund 3000 Turbinen der Reihe zurück in die Werkstätten, was RTX und MTU eine Milliardensumme kostet./stw/tav/mis/he


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