Für das abgelaufene Jahr dürfen die Anteilseigner allerdings mit einer höheren Dividende rechnen: Airbus will je Aktie 3 Euro ausschütten, davon 1 Euro als Sonderdividende. Für 2023 hatte der Konzern je Anteilsschein 2,80 Euro ausgezahlt - auch damals hatte es einen Euro Sonderdividende gegeben.
Im abgelaufenen Jahr steigerte der Hersteller seinen Umsatz um sechs Prozent auf 69 Milliarden Euro. Der bereinigte operative Gewinn ging jedoch um neun Prozent auf 5,4 Milliarden Euro zurück. Einerseits hatte Airbus wegen knapper Bauteile mit 766 Passagierjets weniger Maschinen ausgeliefert als ursprünglich gedacht. Andererseits zehrten Belastungen im Raumfahrtgeschäft und beim Militärtransporter A400M am Ergebnis. Der Überschuss wuchs wiederum um zwölf Prozent auf 4,2 Milliarden Euro, nachdem er im Vorjahr unter ungünstigen Wechselkursen gelitten hatte.
Während Faury an seinen jüngsten Ausbauplänen für die Passagierjet-Produktion festhält, müssen die Käufer des neuen Frachtflugzeugs A350F länger auf ihre Maschinen warten. Statt im Jahr 2026 soll das erste Exemplar nun erst in der zweiten Jahreshälfte 2027 in Dienst gehen./stw/zb
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