Händler begründeten die jüngsten Verluste mit Aussagen des Managements während der Telefonkonferenz - und hier besonders mit Äußerungen zum Geschäft in den USA. Für etwas Nervosität sorge wohl die Aussage, dass US-Einzelhändler mit ihren Bestellungen derzeitig vorsichtig agierten. Die am Mittwoch vorgelegten endgültigen Zahlen der Herzogenauracher für das dritte Quartal waren zuvor kein Kurstreiber mehr gewesen.
Die Auswirkungen der US-Zölle scheint Adidas jedoch besser in den Griff zu bekommen. Aussagen dazu hatten die Anleger anfangs auch schon etwas irritiert. Für das laufende Jahr rechnet Konzernchef Björn Gulden nur noch mit Einbußen in Höhe von rund 120 Millionen Euro. Zuvor waren die Franken von einem Negativeinfluss im Wert von 200 Millionen Euro ausgegangen.
Die Nachrichtenlage signalisiert kurzfristig erhöhte Volatilität; konservative Anleger sollten deshalb Ruhe bewahren, bestehende Positionen auf Risikoabsicherung prüfen und gegebenenfalls Stop‑Loss‑Marken setzen oder Teilverkäufe in Erwägung ziehen. Anleger, die nicht kurzfristig handeln wollen, könnten auf klarere Signale aus dem US‑Geschäft und stabilere Nachfrage warten, bevor sie zusätzliche Positionen aufbauen. Diversifikation und Disziplin bei der Risikosteuerung bleiben in solchen Phasen zentral.
Die Beiträge diskutieren vorrangig die starken Quartalszahlen von adidas (Rekordumsatz, Margenverbesserung, Anhebung der Jahresprognose) sowie positive Analystenstimmen von UBS, JPMorgan und Jefferies mit Kauf‑/Overweight‑Einstufungen und unterschiedlichen Kurszielen. Im Gegensatz dazu wird die unmittelbare Kursreaktion kritisch betrachtet — Nutzer berichten über starke Volatilität, Kursrückgänge trotz guter Zahlen, Vermutungen zu "buy the rumor, sell the news", kurzfristigem Gewinnmitnehmen sowie technische Beobachtungen zu Trendlinien, Widerständen und Tradegate‑Notierungen. Daneben äußern Forenteilnehmer Skepsis gegenüber der Börse und konjunkturellen Risiken (Inflation, Konsum), ziehen Vergleiche zu Wettbewerbern wie Nike oder Puma und bringen vereinzelt Bedenken zu möglicher Marktmanipulation oder rechtlichen Fragen zum Ausdruck.
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