Die erste Phase des Proof of Concept soll bereits abgeschlossen sein. Dabei wurde ein Überweisungssystem auf Basis einer Wallet-App verifiziert. In der laufenden zweiten Phase wollen die beiden Unternehmen die Stabilität von Onchain-Überweisungen in einer virtuellen Umgebung testen. Dazu gehören Überweisungen in andere Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate und Thailand.
Für die zweite Prüfphase nutzt KBank Ripples Software-as-a-Service-Wallet-App Palisade. Diese erfüllt den Berichten zufolge bereits internationale Sicherheitsstandards. Die Partnerschaft könnte künftig auf das Live-System von KBank für grenzüberschreitende Überweisungen und weitere Initiativen im Bereich digitaler Assets ausgeweitet werden.
Die Ankündigung ist Teil einer Welle von Partnerschaften zwischen großen Finanzakteuren in Südkorea und globalen Blockchain-Unternehmen. Hintergrund ist der bevorstehende Digital Asset Basic Act, ein umfassendes Regelwerk für Kryptowährungen in Südkorea. Anfang des Monats war Ripple bereits eine Partnerschaft mit Kyobo Life Insurance eingegangen, um tokenisierte Staatsanleihentransaktionen über Ripple Custody abzuwickeln.
KBank ist der alleinige Bankpartner von Upbit. Aufgrund lokaler Vorschriften müssen sich alle Nutzer der Krypto-Börse bei der Bank registrieren, um Fiatwährungen gegen Kryptowährungen handeln zu können. Die Partnerschaft mit Upbit war entscheidend für das starke Wachstum von KBank in den vergangenen fünf Jahren. Die Zahl der Nutzer stieg von rund zwei Millionen im Jahr 2020 auf 15 Millionen Ende vergangenen Jahres.
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Ob XRP selbst bei dem Pilotprojekt zum Einsatz kommt, ist bislang jedoch offen. Der Deal stärkt aber Ripples Position im asiatischen Zahlungsverkehr.

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