“Finanzielle Konstruktionen schaffen keinen langfristigen Wert. Der langfristige Wert digitaler Vermögenswerte entsteht durch ihren Nutzen”, sagte Garlinghouse. “Das Team um Michael Saylor hat sich auf die falschen Dinge konzentriert – und damit dem gesamten Markt geschadet”.
Hintergrund der ungewöhnlich scharfen Kritik ist die Entwicklung der Strategy-Vorzugsaktie STRC. Das Papier notiert inzwischen rund 25 Prozent unter seinem Ausgabepreis von 100 US-Dollar. Garlinghouse bezeichnete das als “vernichtendes Urteil” über Saylors Vorgehen.
Strategy finanziert seine Bitcoin-Käufe seit rund einem Jahr zunehmend über Vorzugsaktien wie STRC. Diese Wertpapiere sind mit festen Dividendenzahlungen verbunden und sollen frisches Kapital für weitere Bitcoin-Käufe einbringen.
Zuletzt geriet dieses Modell jedoch zunehmend unter Druck. Die STRC-Aktie fiel auf ein Rekordtief, auch die Stammaktie von Strategy sackte zusammen. Zuvor hatte bereits die Analyseplattform CryptoQuant empfohlen, das Unternehmen solle seine Bitcoin-Käufe vorerst aussetzen und stattdessen seine Liquiditätsreserven stärken.
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