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Quanten-Computing-Gefahr: Ripple will XRP Ledger vollständig absichern

Ripple bereitet den XRP Ledger auf die Ära der Quantencomputer vor. Bis 2028 soll das Netzwerk gegen Angriffe hochleistungsfähiger Rechner immun sein.

Ripple bereitet den XRP Ledger gezielt auf die technologischen Fortschritte im Bereich Quanten-Computing vor. Das Unternehmen will das Netzwerk bis zum Jahr 2028 “quantenbereit” machen. Obwohl Kryptowährungen wie Bitcoin und Co. momentan keiner unmittelbaren Gefahr ausgesetzt sind, stuft Ripple die Bedrohung inzwischen als glaubwürdig ein. Eine frühzeitige Vorbereitung ist entscheidend für den langfristigen Erhalt digitaler Vermögenswerte, schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung.

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“Harvest Now, Decrypt Later”

Anlass für die verstärkten Bemühungen sind aktuelle Forschungsergebnisse von Google Quantum AI, die neue Debatten über die Sicherheit bestehender Kryptografie ausgelöst haben. Ripple warnt vor einem “subtilen” Risiko, das Experten als “Harvest now, decrypt later” bezeichnen.

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“Böswillige Akteure können heute öffentlich einsehbare kryptografische Daten aus der Blockchain sammeln und aufbewahren, bis die Quantenhardware so weit ausgereift ist, dass sie diese entschlüsseln und auf die dahinter liegenden Vermögenswerte zugreifen kann”, heißt es in vonseiten Ripple.

Systeme, die langfristige Werte sichern, müssen laut Ripple daher zeitnah einen Übergang zu Post-Quantum-Standards planen.

Ripple sieht XRP Ledger im Vorteil

Im Zuge der Ankündigung hebt Ripple technische Vorzüge des XRP Ledgers gegenüber Konkurrenz-Blockchains hervor. Das Netzwerk unterstützt eine native Schlüsselrotation (Key Rotation).

Diese Funktion ermöglicht es Nutzern, potenziell gefährdete Schlüssel im Laufe der Zeit zu ersetzen, ohne das zugrundeliegende Konto ändern zu müssen. Ripple betont, dass für dieses Verfahren auf dem XRP Ledger keine Protokolländerungen nötig sind.

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