Der ehemalige Technikchef von Ripple Labs lässt sich nicht zweimal bitten. Seine Antwort hat es in sich: “Wenn es ein paar sehr reiche, sehr rationale Menschen gäbe, die wirklich daran glauben würden, dass die Wahrscheinlichkeit, dass XRP in zehn Jahren 10.000 US-Dollar erreicht, bei 1 Prozent liegt, würden sie den Kurs von XRP schon heute auf mindestens 20 Dollar treiben”. Tatsächlich notiert der Ripple-Coin derzeit jedoch bei nur 1,39 US-Dollar, was einen Kursverlust von 24 Prozent im laufenden Handelsjahr bedeutet.
Abschließend fragt Schwartz augenzwinkernd: “Warum tun sie das nicht? Eine Verschwörung?” Außerdem reagierte der Experte auf die allgemeine Debatte über Krypto-Scam, welche durch den Prozess von Elon Musk gegen OpenAI an Fahrt aufnahm. Hierzu schrieb er: “Man ist sich viel eher einig, dass die meisten Kryptowährungen Scams sind, als darüber, welche davon keine sind.” Einige Kritiker bezeichneten in der Vergangenheit sogar den Ripple-Coin selbst als einen zentralisierten Betrug zulasten der XRP-Anleger.

Dass Ripple Labs den Fokus von XRP auf Stablecoins oder andere Krypto-Projekte verschieben würde, müssen Anleger nach Angaben des amtierenden CEOs Brad Garlinghouse aber nicht befürchten. Auf einer Konferenz betonte dieser jüngst mit Nachdruck: “Wir werden auch weiterhin das größte Interesse daran haben, dass XRP gewinnt.” Für den Garlinghouse sei es schlichtweg “unlogisch”, wenn Kritiker das natürliche Interesse der Firma an der Kryptowährung infrage stellen. Schätzungen zufolge hält Ripple Labs 42 Milliarden Coins im Wert von derzeit etwa 57 Milliarden US-Dollar.
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