Rolls-Royce Holdings plc

Aktie
WKN:  A1H81L ISIN:  GB00B63H8491 US-Symbol:  RYCEF Branche:  Luftfahrt- & Verteidigung Land:  Großbritannien
16,516 €
+0,322 €
+1,99%
19:54:58 Uhr
Depot/Watchlist
Marktkapitalisierung *
112,24 Mrd. GBX
Streubesitz
99,17%
KGV
36,90
Dividende
0,12 EUR
Dividendenrendite
0,88%
Nachhaltigkeits-Score
50 %
Index-Zuordnung
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Rolls-Royce Holdings Aktie Chart

Rolls-Royce Holdings Unternehmensbeschreibung

Rolls-Royce Holdings plc ist ein britischer Triebwerks- und Antriebsspezialist mit Fokussierung auf zivile Luftfahrt, Verteidigung und Energieanwendungen. Das Unternehmen agiert als technologiegetriebener Systemanbieter für komplexe Kraftwerks- und Antriebslösungen, inklusive langfristiger Service- und Wartungsverträge. Das Unternehmen ist ein struktureller Profiteur des globalen Luftverkehrs, der militärischen Beschaffungspolitik westlicher Staaten und ausgewählter Energie-Infrastrukturprojekte, zugleich jedoch deutlich konjunktur- und politikabhängig.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Rolls-Royce basiert auf der Entwicklung, Produktion und langfristigen Betreuung von Hochleistungsantrieben und energiebezogenen Technologien. Charakteristisch ist ein zweigeteiltes Erlösmodell: Zum einen der Verkauf von Triebwerken und Antriebssystemen, zum anderen ein margenträchtiges Aftermarket-Geschäft mit Wartung, Instandsetzung, Ersatzteilen und Leistungsverbesserungen. Insbesondere im zivilen Luftfahrtgeschäft verfolgt Rolls-Royce einen „Power-by-the-Hour“-Ansatz, bei dem Fluggesellschaften für verfügbare Triebwerksleistung pro Flugstunde zahlen. Dieses Modell schafft planbare, wiederkehrende Cashflows, erhöht aber zugleich die Abhängigkeit von Flugstunden, Flottenauslastung und operativer Stabilität der Airlines. Ergänzend fokussiert sich das Unternehmen auf komplexe Projektgeschäfte und langfristige Serviceverträge im Verteidigungs- und Energiebereich, einschließlich integrierter Logistiklösungen und technischer Unterstützung vor Ort.

Mission und technologische Ausrichtung

Rolls-Royce formuliert seine Mission im Kern als Bereitstellung von „Pionierlösungen, die die Energie nutzen, um die Gesellschaft voranzubringen“. Dahinter steht der Anspruch, Hochtechnologie in sicherheitskritischen Anwendungen bereitzustellen und gleichzeitig Dekarbonisierung, Effizienzsteigerung und Betriebssicherheit zu verbinden. Strategisch setzt das Unternehmen auf die Weiterentwicklung von Gasturbinentechnologie, elektrifizierten Antriebssystemen, nachhaltigen Flugkraftstoffen, Hybrid- und vollelektrischen Flugkonzepten sowie auf modulare nukleare Kleinreaktoren. Die Mission verbindet damit langfristige strukturelle Trends wie globalen Flugverkehr, Energiesicherheit und Klimapolitik, erfordert aber hohe, dauerhaft durchzuhaltende Forschungs- und Entwicklungsbudgets.

Produkte und Dienstleistungen

Rolls-Royce bietet ein breites Portfolio an Produkten und Services rund um Leistungsantriebe und Energiewandlung. Zentrale Segmente sind:
  • Zivile Luftfahrt: Großraumflugzeugtriebwerke für Langstreckenjets, Triebwerke für Regional- und Geschäftsflugzeuge sowie dazugehörige digitale Überwachungs- und Wartungsservices.
  • Verteidigung: Militärische Flugzeugtriebwerke, Marineantriebe, Antriebe und Energieversorgungssysteme für U-Boote und Überwasserschiffe, inklusive Systemintegration und logistische Unterstützung.
  • Energie- und Industrieanwendungen: Industrielle Gasturbinen, Antriebs- und Energielösungen für Energieerzeugung, dezentrale Stromversorgung, Transport und kritische Infrastruktur.
  • Neue Technologien: Entwicklung von hybriden und vollelektrischen Antrieben für Luftfahrt und Urban Air Mobility, Lösungen für nachhaltige Flugkraftstoffe, sowie Konzepte für Small Modular Reactors (SMR) im Nuklearbereich.
  • l>Ergänzend bietet Rolls-Royce digitale Services: Zustandsüberwachung von Triebwerken in Echtzeit, datengetriebene Wartungsplanung, Effizienzoptimierung von Flotten sowie Predictive-Maintenance-Lösungen für Betreiber.

Business Units und Segmentstruktur

Die Gruppe berichtet ihre Aktivitäten im Wesentlichen in mehreren Kernsegmenten, die sich entlang der Endmärkte strukturieren:
  • Civil Aerospace: Entwicklung, Verkauf und Betreuung von Triebwerken für Verkehrs- und Geschäftsflugzeuge. Dieses Segment ist stark mit Flugzeugherstellern wie Airbus und Boeing sowie globalen Airlines verflochten.
  • Defence: Antriebe und Energieerzeugungssysteme für Streitkräfte, insbesondere für militärische Luftfahrzeuge und Marineplattformen. Der Bereich profitiert von langfristigen Regierungsprogrammen und Serviceverträgen.
  • Power Systems: Hochleistungsmotoren, Gas- und Hybridantriebe, Energiesysteme für Industrie, Schifffahrt, Notstromversorgung und kritische Infrastruktur.
  • Neue Nuklear- und Zukunftstechnologien: Aktivitäten rund um modulare Kernreaktoren, fortschrittliche Reaktorkonzepte sowie Forschung an klimafreundlichen Energie- und Antriebslösungen, die noch im Aufbau begriffen sind.
  • l>Diese Segmentierung ermöglicht differenzierte Kapitalallokation, bildet aber auch die hohe Komplexität des Konzerns ab.

Alleinstellungsmerkmale

Rolls-Royce verfügt über mehrere ausgeprägte Alleinstellungsmerkmale. Im Markt für Triebwerke großer Langstreckenflugzeuge ist das Unternehmen einer von nur wenigen globalen Systemanbietern und in ausgewählten Flugzeugprogrammen exklusiver Triebwerkslieferant. Die Kombination aus tiefer Werkstoffkompetenz, aerodynamischer Expertise und digitaler Flottenüberwachung schafft hohe technologische Eintrittsbarrieren. Zudem besitzt Rolls-Royce eine historisch gewachsene Präsenz in kritischen Verteidigungsprogrammen sowie in sicherheitsrelevanten Nuklearanwendungen. Die Marke Rolls-Royce steht in der Luftfahrtindustrie für Hochtechnologie, Zuverlässigkeit und Engineering-Kompetenz. Diese Markenwahrnehmung erleichtert den Zugang zu komplexen Beschaffungsprojekten, ersetzt aber nicht die Notwendigkeit, technologische und operative Leistungsfähigkeit kontinuierlich nachzuweisen.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Wettbewerbsposition von Rolls-Royce ist durch mehrere strukturelle Burggräben geschützt. Erstens erfordern Entwicklung und Zertifizierung moderner Triebwerke immense Vorlaufkosten, lange Entwicklungszyklen und tiefes regulatorisches Know-how. Zweitens entstehen im Aftermarket mit Langfristverträgen hohe Wechselkosten für Kunden, da Betreiber ihre Wartungsplanung, Ersatzteillogistik und technische Dokumentation auf einen spezifischen Triebwerkstyp und Servicepartner abstimmen. Drittens profitiert das Unternehmen von Netzwerk- und Skaleneffekten in der Datenanalyse: Die Auswertung großer Flottenbetriebsdaten verbessert Wartungsmodelle und Effizienzempfehlungen, was neuen Wettbewerbern den Einstieg erschwert. Viertens begrenzen Exportkontrollen, Militärstandards und nukleare Sicherheitsregeln den Zugang zu Verteidigungs- und Nuklearmärkten. Diese Moats sind allerdings nicht statisch; sie erfordern kontinuierliche Investitionen in Forschung, Qualitätssicherung, Digitalisierung und regulatorische Compliance.

Wettbewerbsumfeld

Rolls-Royce agiert in stark konzentrierten Oligopolmärkten. In der zivilen Luftfahrt konkurriert das Unternehmen insbesondere mit GE Aerospace und Pratt & Whitney. Die Marktstruktur ist geprägt von langfristigen Partnerschaften mit Flugzeugherstellern, hohen Eintrittsbarrieren und programmbezogenen Exklusivitäten. Im Verteidigungssegment stehen internationale Triebwerks- und Systemhäuser im Wettbewerb, unter anderem Safran, MTU Aero Engines und lokale Anbieter, sofern nationale Souveränitätsinteressen dominieren. Im Bereich Power Systems konkurriert Rolls-Royce mit Herstellern von Motoren, Turbinen und Energiesystemen wie Caterpillar, Cummins oder Siemens Energy. In den entstehenden Märkten für Hybrid- und Elektroantriebe sowie Small Modular Reactors tritt das Unternehmen in einen wachsenden, noch wenig konsolidierten Wettbewerbsraum ein, in dem auch neue Player, Start-ups und Energieunternehmen aktiv sind. Der Wettbewerb verläuft hier vor allem über Technologie, regulatorische Zulassung und industrielle Skalierbarkeit.

Management, Strategie und Governance

Das Management von Rolls-Royce verfolgt eine strategische Neuausrichtung, die auf operative Effizienz, Bilanzstärkung und Fokussierung auf margenstarke Kernbereiche abzielt. Nach einer Phase operativer und finanzieller Belastungen durch Programmverzögerungen, technische Probleme und die Pandemie wurde das Kostenprofil angepasst, das Portfolio gestrafft und eine diszipliniertere Kapitalallokation angekündigt. Die strategische Agenda umfasst:
  • Steigerung der Profitabilität im Civil-Aerospace-Geschäft durch höhere Auslastung, verbesserte Verträge und strengere Projektsteuerung.
  • Absicherung und Ausbau der Verteidigungsposition über langfristige Regierungsprogramme und Leistungsnachweise in bestehenden Plattformen.
  • Wertorientierte Entwicklung von Zukunftstechnologien, wobei Investitionen selektiv priorisiert und Partnerschaften genutzt werden sollen.
  • Konsequente Umsetzung von Effizienz- und Turnaround-Maßnahmen, um die operative Widerstandsfähigkeit zu verbessern.
  • l>Für konservative Anleger sind dabei insbesondere Governance-Qualität und Transparenz in der Kommunikation zentral, da frühere Phasen durch Kostenüberschreitungen und unerwartete Belastungen geprägt waren.

Branchen- und Regionenanalyse

Rolls-Royce ist in stark regulierten, sicherheitskritischen und kapitalintensiven Branchen tätig. Die zivile Luftfahrtbranche ist langfristig wachstumsorientiert, jedoch zyklisch und stark abhängig von globalem Wirtschaftswachstum, geopolitischen Entwicklungen und Regulierung rund um Emissionen. Der Trend zu effizienteren, treibstoffsparenden Triebwerken spielt Rolls-Royce strategisch in die Karten, erhöht aber den Entwicklungsdruck. Im Verteidigungsbereich profitiert das Unternehmen von steigenden Wehrbudgets in vielen NATO-Staaten und ausgewählten Partnerländern, jedoch bestehen politische, exportrechtliche und budgetäre Risiken. Im Energiesektor steht Rolls-Royce im Spannungsfeld von Dekarbonisierung, Versorgungssicherheit und wachsendem Strombedarf. Neue Anwendungen wie modulare Kernreaktoren sind potenziell attraktiv, aber stark von regulatorischer Akzeptanz, Finanzierung und gesellschaftlicher Unterstützung abhängig. Regional ist das Unternehmen stark in Europa, Nordamerika, im Nahen Osten und Asien präsent. Die globale Aufstellung reduziert Klumpenrisiken, erhöht aber die Komplexität der Compliance- und Sanktionslandschaft.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Wurzeln von Rolls-Royce reichen in das frühe 20. Jahrhundert zurück, als das Unternehmen zunächst im Automobilbau und später als Pionier der Luftfahrtantriebe bekannt wurde. Über Jahrzehnte entstand ein Ruf als Premiumhersteller leistungsstarker Motoren und Triebwerke. Nach diversen Umstrukturierungen wurden Automobilgeschäft und Antriebsaktivitäten voneinander getrennt; das heutige Rolls-Royce Holdings plc fokussiert auf Luftfahrt und Energie. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von technologischen Durchbrüchen, aber auch von Rückschlägen, die die hohe Komplexität der Branche spiegeln. Programme mit Entwicklungsverzögerungen, Triebwerksprobleme bei bestimmten Modellen und externe Schocks wie die globale Finanzkrise und die Corona-Pandemie haben die Bilanz zeitweise belastet und zu strategischen Neubewertungen geführt. Gleichzeitig hat Rolls-Royce in dieser Zeit seine Präsenz im Verteidigungssektor gestärkt, das industrielle Power-Systems-Geschäft ausgebaut und Schritte in neue Technologien wie Elektrifizierung und modulare Kernenergie unternommen.

Besonderheiten und technologische Schwerpunkte

Eine Besonderheit von Rolls-Royce ist die starke Fokussierung auf Hochleistungs-Gasturbinen, deren Effizienz maßgeblich über Werkstoffinnovationen, Turbinenaerodynamik und digitale Steuerung geprägt wird. Das Unternehmen zählt zu den wenigen Akteuren, die Großtriebwerke, militärische Antriebe, Marineantriebe und industrielle Turbinen aus einer Hand anbieten und über Jahrzehnte gewachsene Systemintegrationserfahrung verfügen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung des Flugbetriebs: Die permanente Datenüberwachung von Triebwerken im Einsatz erlaubt zustandsbasierte Wartungskonzepte, optimierte Ersatzteillogistik und Effizienzempfehlungen für Fluggesellschaften. Im Bereich Kernenergie und SMR-Lösungen setzt Rolls-Royce auf modulare Fabrikationskonzepte, um Bauzeiten, Kostenrisiken und Projektrisiken gegenüber konventionellen Großreaktoren zu reduzieren. Diese Ansätze befinden sich jedoch in einem frühen industriellen Stadium und hängen stark von regulatorischen Entscheidungen und politischen Rahmenbedingungen ab.

Chancen aus Investorensicht

Für langfristig orientierte Anleger bieten sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens könnte ein nachhaltiger Anstieg des globalen Flugverkehrs, insbesondere im Langstreckenbereich, zu höheren Flugstunden und damit zu stabilen Serviceerlösen im Civil-Aerospace-Segment führen. Zweitens schafft der langfristig erhöhte Verteidigungsbedarf in vielen westlichen Staaten eine Basis für das Defence-Geschäft, das tendenziell weniger zyklisch ist als die zivile Luftfahrt. Drittens könnten Dekarbonisierung und Energieumbruch die Nachfrage nach effizienteren Antrieben, Hybridlösungen, nachhaltigen Flugkraftstoffen und modularen Energieanlagen erhöhen. Rolls-Royce ist in diesen Bereichen technologisch positioniert und kann von erfolgreichen Markteinführungen profitieren. Viertens kann eine konsequent umgesetzte Effizienz- und Restrukturierungsstrategie die operative Marge, die Cashflow-Qualität und die Bilanzstruktur beeinflussen und Spielräume für künftige Investitionen eröffnen.

Risiken aus Investorensicht

Demgegenüber stehen erhebliche Risiken, die für einen konservativen Anleger sorgfältig abzuwägen sind. Die starke Abhängigkeit vom Luftverkehr macht das Unternehmen verwundbar für externe Schocks wie Pandemien, geopolitische Spannungen oder strukturelle Veränderungen im Reiseverhalten. Im Triebwerksgeschäft können technische Probleme, Rückrufaktionen oder überarbeitungsintensive Flotten zu hohen Sonderkosten und Reputationsrisiken führen. Die Kapitalintensität der Branche erhöht das Risiko von Kostenüberschreitungen in Entwicklungsprogrammen und erschwert die schnelle Anpassung an Nachfrageschwankungen. Regulatorische und politische Risiken spielen insbesondere im Verteidigungs- und Nuklearbereich eine große Rolle, da Exportbeschränkungen, Genehmigungsverfahren oder Änderungen in der Energie- und Sicherheitspolitik Projekte verzögern oder verhindern können. Hinzu kommen Währungsrisiken aufgrund der globalen Aufstellung sowie potenzielle Interessenkonflikte zwischen kurzfristigen Ergebniszielen und langfristig erforderlichen Technologieinvestitionen.

Realtime-Kursdaten

Geld/Brief 16,44 € / 16,504 €
Spread +0,39%
Schluss Vortag 16,194 €
Gehandelte Stücke 43.781
Tagesvolumen Vortag 591.122,8 €
Tagestief 16,132 €
Tageshoch 16,568 €
52W-Tief 11,30 €
52W-Hoch 17,898 €
Jahrestief 12,44 €
Jahreshoch 17,898 €

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Warnung
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlage­strategien geeignet.

Rolls-Royce Holdings Aktie - Nachrichtenlage zusammengefasst:
Warum ist die Rolls-Royce Holdings Aktie heute gestiegen?

  • Rolls-Royce Holdings plc hat neue Aufträge im Verteidigungssektor bekannt gegeben, die die Stabilität des Unternehmens unterstützen könnten.
  • Das Unternehmen zeigt Fortschritte in seinen Bemühungen, die Kostenstruktur zu optimieren, was zu einer verbesserten Rentabilität führen könnte.
  • Analysten bewerten den Marktanteil von Rolls-Royce in der Luftfahrtindustrie als stark, insbesondere im Hinblick auf zukünftige Wachstumschancen.
Hinweis

Community: Diskussion zur Rolls-Royce Holdings Aktie

Zusammengefasst - darüber diskutiert aktuell die Community

  • Diskussionsteilnehmer heben wiederholt die strategische Bedeutung von Rolls‑Royce hervor — insbesondere Militär‑ und Verteidigungsgeschäfte, Power Systems (u.a. MTU‑Panzermotoren) sowie das SMR‑Kernreaktorprogramm — und sehen darin staatliche Unterstützung, langfristige Auftragschancen und geopolitische Nachfragetreiber.
  • Kritische Argumente konzentrieren sich auf die Notwendigkeit staatlicher Förderpakete für ein neues kurzstrecken‑Triebwerksprogramm (Rolls‑Royce fordert Unterstützung, sonst drohe Produktionsverlagerung und der Verlust von bis zu 40.000 Arbeitsplätzen) sowie den Wettbewerbsnachteil gegenüber voll geförderten Konkurrenten.
  • Finanzkennzahlen und Marktreaktionen zeigen starke Halbjahreszahlen, angehobene Prognosen und eine kräftige Kursrallye, während Anleger zugleich politische Risiken, Abhängigkeit von Regierungsentscheidungen und Unsicherheit über Auftragsvergaben an ausländische Partner diskutieren.
Hinweis
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Rolls-Royce Holdings Aktie: Fundamentale Kennzahlen (2024)

Umsatz in Mio. 21.207 GBX
Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. 3.648 GBX
Jahresüberschuss in Mio. 5.841 GBX
Umsatz je Aktie 2,51 GBX
Gewinn je Aktie 0,70 GBX
Gewinnrendite +27,54%
Umsatzrendite +27,54%
Return on Investment +15,32%
Marktkapitalisierung in Mio. 112.242 GBX
KGV (Kurs/Gewinn) 16,40
KBV (Kurs/Buchwert) 35,88
KUV (Kurs/Umsatz) 4,56
Eigenkapitalrendite +214,27%
Eigenkapitalquote +7,15%

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Knock-Outs 635
Faktor-Zertifikate 176
Optionsscheine 156
Alle Derivate

Dividenden Kennzahlen

Dividendenrendite 0,88%
Auszahlungen/Jahr 2
Stabilität der Dividende 0,46 (max 1,00)
Jährlicher
Dividendenzuwachs 2,73% (10 Jahre)
Ausschüttungs- 26,70% (auf den Gewinn/FFO)
quote % (auf den Free Cash Flow)
Erwartete Dividendensteigerung 5,26%

Dividenden Historie

Datum Dividende
23.04.2026 0,050 £
07.08.2025 0,045 £
17.04.2025 0,060 £
24.10.2019 0,016 £
15.10.2003 0,042 £
23.04.2003 0,066 £
16.10.2002 0,047 £
24.04.2002 0,075 £
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Rolls-Royce Holdings Termine

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Prognose & Kursziel

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Ø Kursziel Akt. Kurs Abstand
17,67 € 16,32 € 8,24%

Rolls-Royce Holdings Aktie: Übersicht Handelsplätze

Handelsplatz
Letzter
Änderung
Vortag
Zeit
Düsseldorf 16,468 +1,97%
16,15 € 19:32
Frankfurt 16,288 +1,31%
16,078 € 13:38
Gettex 16,512 +1,78%
16,224 € 19:44
Hamburg 16,362 +1,60%
16,104 € 14:34
Hannover 16,188 +0,52%
16,104 € 08:11
L&S RT 16,473 +1,75%
16,189 € 20:02
München 16,284 +0,93%
16,134 € 09:15
Nasdaq OTC Other 18,696 $ +1,80%
18,365 $ 18:34
Quotrix 16,456 +1,69%
16,182 € 16:05
Stuttgart 16,508 +1,95%
16,192 € 19:31
Tradegate 16,516 +1,99%
16,194 € 19:54
Xetra 16,434 +1,36%
16,214 € 17:35
Weitere Börsenplätze

Historische Kurse

Datum
Kurs
Volumen
22.07.26 16,402 322 T
21.07.26 16,194 0,59 M
20.07.26 15,97 0,75 M
17.07.26 16,072 0,84 M
16.07.26 16,22 0,64 M
15.07.26 16,508 401 T
Weitere Historische Kurse

Performance

Zeitraum Kurs %
1 Woche 16,508 € -0,96%
1 Monat 16,36 € -0,06%
6 Monate 14,62 € +11,83%
1 Jahr 11,56 € +41,44%
5 Jahre 1,125 € +1.353,33%

Unternehmensprofil Rolls-Royce Holdings

Unternehmensprofil Rolls-Royce Holdings
Rolls-Royce Holdings plc ist ein britischer Triebwerks- und Antriebsspezialist mit Fokussierung auf zivile Luftfahrt, Verteidigung und Energieanwendungen. Das Unternehmen agiert als technologiegetriebener Systemanbieter für komplexe Kraftwerks- und Antriebslösungen, inklusive langfristiger Service- und Wartungsverträge. Das Unternehmen ist ein struktureller Profiteur des globalen Luftverkehrs, der militärischen Beschaffungspolitik westlicher Staaten und ausgewählter Energie-Infrastrukturprojekte, zugleich jedoch deutlich konjunktur- und politikabhängig.

Geschäftsmodell

Das Geschäftsmodell von Rolls-Royce basiert auf der Entwicklung, Produktion und langfristigen Betreuung von Hochleistungsantrieben und energiebezogenen Technologien. Charakteristisch ist ein zweigeteiltes Erlösmodell: Zum einen der Verkauf von Triebwerken und Antriebssystemen, zum anderen ein margenträchtiges Aftermarket-Geschäft mit Wartung, Instandsetzung, Ersatzteilen und Leistungsverbesserungen. Insbesondere im zivilen Luftfahrtgeschäft verfolgt Rolls-Royce einen „Power-by-the-Hour“-Ansatz, bei dem Fluggesellschaften für verfügbare Triebwerksleistung pro Flugstunde zahlen. Dieses Modell schafft planbare, wiederkehrende Cashflows, erhöht aber zugleich die Abhängigkeit von Flugstunden, Flottenauslastung und operativer Stabilität der Airlines. Ergänzend fokussiert sich das Unternehmen auf komplexe Projektgeschäfte und langfristige Serviceverträge im Verteidigungs- und Energiebereich, einschließlich integrierter Logistiklösungen und technischer Unterstützung vor Ort.

Mission und technologische Ausrichtung

Rolls-Royce formuliert seine Mission im Kern als Bereitstellung von „Pionierlösungen, die die Energie nutzen, um die Gesellschaft voranzubringen“. Dahinter steht der Anspruch, Hochtechnologie in sicherheitskritischen Anwendungen bereitzustellen und gleichzeitig Dekarbonisierung, Effizienzsteigerung und Betriebssicherheit zu verbinden. Strategisch setzt das Unternehmen auf die Weiterentwicklung von Gasturbinentechnologie, elektrifizierten Antriebssystemen, nachhaltigen Flugkraftstoffen, Hybrid- und vollelektrischen Flugkonzepten sowie auf modulare nukleare Kleinreaktoren. Die Mission verbindet damit langfristige strukturelle Trends wie globalen Flugverkehr, Energiesicherheit und Klimapolitik, erfordert aber hohe, dauerhaft durchzuhaltende Forschungs- und Entwicklungsbudgets.

Produkte und Dienstleistungen

Rolls-Royce bietet ein breites Portfolio an Produkten und Services rund um Leistungsantriebe und Energiewandlung. Zentrale Segmente sind:
  • Zivile Luftfahrt: Großraumflugzeugtriebwerke für Langstreckenjets, Triebwerke für Regional- und Geschäftsflugzeuge sowie dazugehörige digitale Überwachungs- und Wartungsservices.
  • Verteidigung: Militärische Flugzeugtriebwerke, Marineantriebe, Antriebe und Energieversorgungssysteme für U-Boote und Überwasserschiffe, inklusive Systemintegration und logistische Unterstützung.
  • Energie- und Industrieanwendungen: Industrielle Gasturbinen, Antriebs- und Energielösungen für Energieerzeugung, dezentrale Stromversorgung, Transport und kritische Infrastruktur.
  • Neue Technologien: Entwicklung von hybriden und vollelektrischen Antrieben für Luftfahrt und Urban Air Mobility, Lösungen für nachhaltige Flugkraftstoffe, sowie Konzepte für Small Modular Reactors (SMR) im Nuklearbereich.
  • l>Ergänzend bietet Rolls-Royce digitale Services: Zustandsüberwachung von Triebwerken in Echtzeit, datengetriebene Wartungsplanung, Effizienzoptimierung von Flotten sowie Predictive-Maintenance-Lösungen für Betreiber.

Business Units und Segmentstruktur

Die Gruppe berichtet ihre Aktivitäten im Wesentlichen in mehreren Kernsegmenten, die sich entlang der Endmärkte strukturieren:
  • Civil Aerospace: Entwicklung, Verkauf und Betreuung von Triebwerken für Verkehrs- und Geschäftsflugzeuge. Dieses Segment ist stark mit Flugzeugherstellern wie Airbus und Boeing sowie globalen Airlines verflochten.
  • Defence: Antriebe und Energieerzeugungssysteme für Streitkräfte, insbesondere für militärische Luftfahrzeuge und Marineplattformen. Der Bereich profitiert von langfristigen Regierungsprogrammen und Serviceverträgen.
  • Power Systems: Hochleistungsmotoren, Gas- und Hybridantriebe, Energiesysteme für Industrie, Schifffahrt, Notstromversorgung und kritische Infrastruktur.
  • Neue Nuklear- und Zukunftstechnologien: Aktivitäten rund um modulare Kernreaktoren, fortschrittliche Reaktorkonzepte sowie Forschung an klimafreundlichen Energie- und Antriebslösungen, die noch im Aufbau begriffen sind.
  • l>Diese Segmentierung ermöglicht differenzierte Kapitalallokation, bildet aber auch die hohe Komplexität des Konzerns ab.

Alleinstellungsmerkmale

Rolls-Royce verfügt über mehrere ausgeprägte Alleinstellungsmerkmale. Im Markt für Triebwerke großer Langstreckenflugzeuge ist das Unternehmen einer von nur wenigen globalen Systemanbietern und in ausgewählten Flugzeugprogrammen exklusiver Triebwerkslieferant. Die Kombination aus tiefer Werkstoffkompetenz, aerodynamischer Expertise und digitaler Flottenüberwachung schafft hohe technologische Eintrittsbarrieren. Zudem besitzt Rolls-Royce eine historisch gewachsene Präsenz in kritischen Verteidigungsprogrammen sowie in sicherheitsrelevanten Nuklearanwendungen. Die Marke Rolls-Royce steht in der Luftfahrtindustrie für Hochtechnologie, Zuverlässigkeit und Engineering-Kompetenz. Diese Markenwahrnehmung erleichtert den Zugang zu komplexen Beschaffungsprojekten, ersetzt aber nicht die Notwendigkeit, technologische und operative Leistungsfähigkeit kontinuierlich nachzuweisen.

Burggräben und strukturelle Moats

Die Wettbewerbsposition von Rolls-Royce ist durch mehrere strukturelle Burggräben geschützt. Erstens erfordern Entwicklung und Zertifizierung moderner Triebwerke immense Vorlaufkosten, lange Entwicklungszyklen und tiefes regulatorisches Know-how. Zweitens entstehen im Aftermarket mit Langfristverträgen hohe Wechselkosten für Kunden, da Betreiber ihre Wartungsplanung, Ersatzteillogistik und technische Dokumentation auf einen spezifischen Triebwerkstyp und Servicepartner abstimmen. Drittens profitiert das Unternehmen von Netzwerk- und Skaleneffekten in der Datenanalyse: Die Auswertung großer Flottenbetriebsdaten verbessert Wartungsmodelle und Effizienzempfehlungen, was neuen Wettbewerbern den Einstieg erschwert. Viertens begrenzen Exportkontrollen, Militärstandards und nukleare Sicherheitsregeln den Zugang zu Verteidigungs- und Nuklearmärkten. Diese Moats sind allerdings nicht statisch; sie erfordern kontinuierliche Investitionen in Forschung, Qualitätssicherung, Digitalisierung und regulatorische Compliance.

Wettbewerbsumfeld

Rolls-Royce agiert in stark konzentrierten Oligopolmärkten. In der zivilen Luftfahrt konkurriert das Unternehmen insbesondere mit GE Aerospace und Pratt & Whitney. Die Marktstruktur ist geprägt von langfristigen Partnerschaften mit Flugzeugherstellern, hohen Eintrittsbarrieren und programmbezogenen Exklusivitäten. Im Verteidigungssegment stehen internationale Triebwerks- und Systemhäuser im Wettbewerb, unter anderem Safran, MTU Aero Engines und lokale Anbieter, sofern nationale Souveränitätsinteressen dominieren. Im Bereich Power Systems konkurriert Rolls-Royce mit Herstellern von Motoren, Turbinen und Energiesystemen wie Caterpillar, Cummins oder Siemens Energy. In den entstehenden Märkten für Hybrid- und Elektroantriebe sowie Small Modular Reactors tritt das Unternehmen in einen wachsenden, noch wenig konsolidierten Wettbewerbsraum ein, in dem auch neue Player, Start-ups und Energieunternehmen aktiv sind. Der Wettbewerb verläuft hier vor allem über Technologie, regulatorische Zulassung und industrielle Skalierbarkeit.

Management, Strategie und Governance

Das Management von Rolls-Royce verfolgt eine strategische Neuausrichtung, die auf operative Effizienz, Bilanzstärkung und Fokussierung auf margenstarke Kernbereiche abzielt. Nach einer Phase operativer und finanzieller Belastungen durch Programmverzögerungen, technische Probleme und die Pandemie wurde das Kostenprofil angepasst, das Portfolio gestrafft und eine diszipliniertere Kapitalallokation angekündigt. Die strategische Agenda umfasst:
  • Steigerung der Profitabilität im Civil-Aerospace-Geschäft durch höhere Auslastung, verbesserte Verträge und strengere Projektsteuerung.
  • Absicherung und Ausbau der Verteidigungsposition über langfristige Regierungsprogramme und Leistungsnachweise in bestehenden Plattformen.
  • Wertorientierte Entwicklung von Zukunftstechnologien, wobei Investitionen selektiv priorisiert und Partnerschaften genutzt werden sollen.
  • Konsequente Umsetzung von Effizienz- und Turnaround-Maßnahmen, um die operative Widerstandsfähigkeit zu verbessern.
  • l>Für konservative Anleger sind dabei insbesondere Governance-Qualität und Transparenz in der Kommunikation zentral, da frühere Phasen durch Kostenüberschreitungen und unerwartete Belastungen geprägt waren.

Branchen- und Regionenanalyse

Rolls-Royce ist in stark regulierten, sicherheitskritischen und kapitalintensiven Branchen tätig. Die zivile Luftfahrtbranche ist langfristig wachstumsorientiert, jedoch zyklisch und stark abhängig von globalem Wirtschaftswachstum, geopolitischen Entwicklungen und Regulierung rund um Emissionen. Der Trend zu effizienteren, treibstoffsparenden Triebwerken spielt Rolls-Royce strategisch in die Karten, erhöht aber den Entwicklungsdruck. Im Verteidigungsbereich profitiert das Unternehmen von steigenden Wehrbudgets in vielen NATO-Staaten und ausgewählten Partnerländern, jedoch bestehen politische, exportrechtliche und budgetäre Risiken. Im Energiesektor steht Rolls-Royce im Spannungsfeld von Dekarbonisierung, Versorgungssicherheit und wachsendem Strombedarf. Neue Anwendungen wie modulare Kernreaktoren sind potenziell attraktiv, aber stark von regulatorischer Akzeptanz, Finanzierung und gesellschaftlicher Unterstützung abhängig. Regional ist das Unternehmen stark in Europa, Nordamerika, im Nahen Osten und Asien präsent. Die globale Aufstellung reduziert Klumpenrisiken, erhöht aber die Komplexität der Compliance- und Sanktionslandschaft.

Unternehmensgeschichte und Entwicklung

Die Wurzeln von Rolls-Royce reichen in das frühe 20. Jahrhundert zurück, als das Unternehmen zunächst im Automobilbau und später als Pionier der Luftfahrtantriebe bekannt wurde. Über Jahrzehnte entstand ein Ruf als Premiumhersteller leistungsstarker Motoren und Triebwerke. Nach diversen Umstrukturierungen wurden Automobilgeschäft und Antriebsaktivitäten voneinander getrennt; das heutige Rolls-Royce Holdings plc fokussiert auf Luftfahrt und Energie. Die Unternehmensgeschichte ist geprägt von technologischen Durchbrüchen, aber auch von Rückschlägen, die die hohe Komplexität der Branche spiegeln. Programme mit Entwicklungsverzögerungen, Triebwerksprobleme bei bestimmten Modellen und externe Schocks wie die globale Finanzkrise und die Corona-Pandemie haben die Bilanz zeitweise belastet und zu strategischen Neubewertungen geführt. Gleichzeitig hat Rolls-Royce in dieser Zeit seine Präsenz im Verteidigungssektor gestärkt, das industrielle Power-Systems-Geschäft ausgebaut und Schritte in neue Technologien wie Elektrifizierung und modulare Kernenergie unternommen.

Besonderheiten und technologische Schwerpunkte

Eine Besonderheit von Rolls-Royce ist die starke Fokussierung auf Hochleistungs-Gasturbinen, deren Effizienz maßgeblich über Werkstoffinnovationen, Turbinenaerodynamik und digitale Steuerung geprägt wird. Das Unternehmen zählt zu den wenigen Akteuren, die Großtriebwerke, militärische Antriebe, Marineantriebe und industrielle Turbinen aus einer Hand anbieten und über Jahrzehnte gewachsene Systemintegrationserfahrung verfügen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Digitalisierung des Flugbetriebs: Die permanente Datenüberwachung von Triebwerken im Einsatz erlaubt zustandsbasierte Wartungskonzepte, optimierte Ersatzteillogistik und Effizienzempfehlungen für Fluggesellschaften. Im Bereich Kernenergie und SMR-Lösungen setzt Rolls-Royce auf modulare Fabrikationskonzepte, um Bauzeiten, Kostenrisiken und Projektrisiken gegenüber konventionellen Großreaktoren zu reduzieren. Diese Ansätze befinden sich jedoch in einem frühen industriellen Stadium und hängen stark von regulatorischen Entscheidungen und politischen Rahmenbedingungen ab.

Chancen aus Investorensicht

Für langfristig orientierte Anleger bieten sich mehrere strukturelle Chancen. Erstens könnte ein nachhaltiger Anstieg des globalen Flugverkehrs, insbesondere im Langstreckenbereich, zu höheren Flugstunden und damit zu stabilen Serviceerlösen im Civil-Aerospace-Segment führen. Zweitens schafft der langfristig erhöhte Verteidigungsbedarf in vielen westlichen Staaten eine Basis für das Defence-Geschäft, das tendenziell weniger zyklisch ist als die zivile Luftfahrt. Drittens könnten Dekarbonisierung und Energieumbruch die Nachfrage nach effizienteren Antrieben, Hybridlösungen, nachhaltigen Flugkraftstoffen und modularen Energieanlagen erhöhen. Rolls-Royce ist in diesen Bereichen technologisch positioniert und kann von erfolgreichen Markteinführungen profitieren. Viertens kann eine konsequent umgesetzte Effizienz- und Restrukturierungsstrategie die operative Marge, die Cashflow-Qualität und die Bilanzstruktur beeinflussen und Spielräume für künftige Investitionen eröffnen.

Risiken aus Investorensicht

Demgegenüber stehen erhebliche Risiken, die für einen konservativen Anleger sorgfältig abzuwägen sind. Die starke Abhängigkeit vom Luftverkehr macht das Unternehmen verwundbar für externe Schocks wie Pandemien, geopolitische Spannungen oder strukturelle Veränderungen im Reiseverhalten. Im Triebwerksgeschäft können technische Probleme, Rückrufaktionen oder überarbeitungsintensive Flotten zu hohen Sonderkosten und Reputationsrisiken führen. Die Kapitalintensität der Branche erhöht das Risiko von Kostenüberschreitungen in Entwicklungsprogrammen und erschwert die schnelle Anpassung an Nachfrageschwankungen. Regulatorische und politische Risiken spielen insbesondere im Verteidigungs- und Nuklearbereich eine große Rolle, da Exportbeschränkungen, Genehmigungsverfahren oder Änderungen in der Energie- und Sicherheitspolitik Projekte verzögern oder verhindern können. Hinzu kommen Währungsrisiken aufgrund der globalen Aufstellung sowie potenzielle Interessenkonflikte zwischen kurzfristigen Ergebniszielen und langfristig erforderlichen Technologieinvestitionen.
Stand: Juni 2026
Hinweis

Rolls-Royce Holdings Prognose 2026: Einstufung & Empfehlung von Analysten

Rolls-Royce Holdings Kursziel 2026

  • Die Rolls-Royce Holdings Kurs Performance für 2026 liegt bei +24,05%. Die Performance der Benchmark FTSE 100 liegt bei +7,52%. Outperformance: Die Rolls-Royce Holdings Kurs Performance ist um 16,54 Prozentpunkte höher als die Performance des FTSE 100.
  • 7 Analysten haben die Rolls-Royce Holdings Aktie aktuell analysiert. Ihre durchschnittliche Prognose für das Kursziel beträgt 17,67 €. Das Kursziel ist somit um 8,24% höher als der aktuelle Kurs der Rolls-Royce Holdings Aktie. Das höchste genannte Kursziel liegt bei 21,95 (+34,45% ggü. dem aktuellen Rolls-Royce Holdings Kurs); das niedrigste bei 13,27 (-18,72% ggü. dem aktuellen Rolls-Royce Holdings Kurs).

Einstufung & Prognose 2026

  • 7 Analysten haben Rolls-Royce Holdings eingestuft: 6 Analysten empfehlen Rolls-Royce Holdings zum Kauf, 1 zum Halten und 0 zum Verkauf.
  • Analystenschätzungen: Laut Einschätzung der Analysten birgt die Rolls-Royce Holdings Aktie ein durchschnittliches Kurspotential 2026 von 8,24%. Eine deutliche Mehrzahl der Analysten empfiehlt die Rolls-Royce Holdings Aktie zum Kauf.

Stammdaten

Marktkapitalisierung 112,24 Mrd. GBX
Streubesitz 99,17%
Währung GBX
Land Großbritannien
Sektor Industrie
Branche Luftfahrt- & Verteidigung
Aktientyp Stammaktie

Aktionärsstruktur

+70,56% Institutionelle Aktionäre
+99,17% Streubesitz
+28,61% Individuelle Aktionäre

Community-Beiträge zu Rolls-Royce Holdings

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Highländer49
Rolls-Royce
Es ist einer der größten Aufträge der vergangenen Jahrzehnte für den Antriebsbauer Rolls-Royce Power Systems: Mehr als 300 Panzermotoren hat der Rüstungskonzern KNDS bei dem Friedrichshafener Unternehmen bestellt. Die Antriebe der Marke MTU sollen in Leopard-2-Kampfpanzer eingebaut werden, die unter anderem nach Deutschland, Schweden, Litauen, in die Niederlande und die Tschechische Republik gehen, wie der Großmotorenhersteller mitteilte. Die Auslieferung solle schon im kommenden Jahr beginnen. Die Aktie des britischen Mutterkonzerns Rolls-Royce Holdings (Rolls-Royce Holdings Aktie) stieg um 1,7 Prozent - sie hat in diesem Jahr ihren Wert fast verdoppelt. Der Auftrag sei nicht nur einer der größten seiner Art in den vergangenen Jahrzehnten, sondern auch Ausdruck der herausfordernden sicherheitspolitischen Situation, sagte Rolls-Royce-Power-Systems-Chef Jörg Stratmann. Die Nachfrage nach militärischer Ausrüstung sei deutlich gestiegen. "Unsere Kapazitäten haben wir jüngst erheblich erweitert und werden sie weiter ausbauen." Neues Modell erst kürzlich vorgestellt Der Leopard 2 gilt als eines der besten Kampffahrzeuge weltweit. Der MTU-Motor passt in alle Leo-Panzer-Modellen. Erst vor wenigen Wochen hatte der deutsch-französischen Rüstungskonzern KNDS ein neues vorgestellt. Der Leopard 2A8 ist unter anderem mit einem Schutzsystem des israelischen Herstellers Rafael ausgerüstet, das anfliegende Geschosse und Drohnen noch vor ihrem Aufprall zerstören soll. Ein neuer Leopard-Panzer kostet einen zweistelligen Millionenbetrag im höheren Zehnerbereich, hinzu kommen Wartung und Instandhaltung. Derzeit sind von den im Laufe der vergangenen Jahrzehnte ausgelieferten Modelle laut KNDS noch 3.300 Fahrzeuge in den Streitkräften von 23 Ländern in Betrieb. Rolls-Royce profitiert von Rüstungsboom Der Militärbereich - auch Behördengeschäft genannt - von Rolls-Royce Power Systems versorgt unter anderem die Armeen Deutschlands, der Nato und verbündeter Staaten. Inzwischen macht das Geschäft rund ein Viertel des Umsatzes der Gesamt-Division aus. Das Bodensee-Unternehmen mit britischem Mutterkonzern knackte 2024 die Umsatzmarke von fünf Milliarden Euro. Unter der Marke MTU vertreibt Rolls-Royce Power Systems auch Panzermotoren für Puma (Puma Aktie) und andere Modelle. Die Nachfrage nach Arbeitskräften ist groß, das Unternehmen musste sich Kräfte vom angeschlagenen Autozulieferer ZF in Friedrichshafen leihen. Quelle: dpa-AFX
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Mr_Green
Ratschläge?
Meinungen zu haben ist eine Sache - aber Ratschläge? Besser nicht! Ich vertrete eine Ansicht für Trader mit langem Atem: Wenn ein Titel aufgrund der Lage von einer Insolvenz bedroht ist dann Finger weg - wenn nicht kann man fast alles kaufen was um 50% oder mehr eingebrochen ist. Irgendwann wird sich das schon wieder erholen oder die Menschen sterben aus. Wer natürlich die schnelle Mark sucht ist bei Aktien nicht ganz richtig und sollte sich mit den Risiken von Faktorzertifikaten befassen die Geld schneller vernichten können als man zusehen kann.....
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tz7878
Bezugsrechte Ausland
In englischen Foren wurde das berichtet. Es gibt wohl Restriktionen für manche Länder.
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duftpapst2
kleines Beispiel
zur Verwässerung: Seht euch den Kursverlauf von AuroraCanabis an. Da gab es auch in diesem Jahr einen Split mit KE in diesem Jahr.
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dianabar
Danke euch allen
für die kluge Ratschläge. Ich denke, ich werde riskieren und nur nach der KE die Aktien kaufen und beim RR einsteigen.Die Aktie ist jetzt sowieso überteuert!
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Häufig gestellte Fragen zur Rolls-Royce Holdings Aktie und zum Rolls-Royce Holdings Kurs

Der aktuelle Kurs der Rolls-Royce Holdings Aktie liegt bei 16,516 €.

Für 1.000€ kann man sich 60,55 Rolls-Royce Holdings Aktien kaufen.

Das Tickersymbol der Rolls-Royce Holdings Aktie lautet RYCEF.

Die 1 Monats-Performance der Rolls-Royce Holdings Aktie beträgt aktuell -0,06%.

Die 1 Jahres-Performance der Rolls-Royce Holdings Aktie beträgt aktuell 41,44%.

Der Aktienkurs der Rolls-Royce Holdings Aktie liegt aktuell bei 16,516 EUR. In den letzten 30 Tagen hat die Aktie eine Performance von -0,06% erzielt.
Auf 3 Monate gesehen weist die Aktie von Rolls-Royce Holdings eine Wertentwicklung von 23,49% aus und über 6 Monate sind es 11,83%.

Das 52-Wochen-Hoch der Rolls-Royce Holdings Aktie liegt bei 17,90 €.

Das 52-Wochen-Tief der Rolls-Royce Holdings Aktie liegt bei 11,30 €.

Das Allzeithoch von Rolls-Royce Holdings liegt bei 17,90 €.

Das Allzeittief von Rolls-Royce Holdings liegt bei 0,39 €.

Die Volatilität der Rolls-Royce Holdings Aktie liegt derzeit bei 46,04%. Diese Kennzahl zeigt, wie stark der Kurs von Rolls-Royce Holdings in letzter Zeit schwankte.

Das aktuelle durchschnittliche Kursziel liegt bei 17,67 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 8,24%.

Die aktuelle durchschnittliche Prognose von Analysten liegt bei 17,67 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies einen Unterschied von 8,24%.

7 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Rolls-Royce Holdings Kursziel beträgt 17,67 €. Das ist 8,24% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Rolls-Royce Holdings 6 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

7 Analysten haben ein Kursziel 2027 abgegeben. Das durchschnittliche Rolls-Royce Holdings Kursziel beträgt 17,67 €. Das ist 8,24% höher als der aktuelle Aktienkurs. Die Analysten empfehlen Rolls-Royce Holdings 6 x zum Kauf, 1 x zum Halten und 0 x zum Verkauf.

7 Analysten haben ein Kursziel für 2027 abgegeben. Laut Analysten liegt das durchschnittliche Kursziel bei 17,67 €. Verglichen mit dem aktuellen Kurs bedeutet dies ein Kurspotenzial von 8,24%.

Laut aktuellen Analystenschätzungen liegt das durchschnittliche Kursziel für die Rolls-Royce Holdings Aktie bei 17,67 €. Viele Analysten sehen damit Potenzial nach oben bei der Rolls-Royce Holdings Aktie.

Die Marktkapitalisierung beträgt 112,24 Mrd. GBX

Insgesamt sind 8.448,0 Mio Rolls-Royce Holdings Aktien im Umlauf.

Institutionelle Aktionäre hält +70,56% der Aktien und ist damit Hauptaktionär.

Laut money:care Nachhaltigkeitsscore liegt die Nachhaltigkeit von Rolls-Royce Holdings bei 50%. Erfahre hier mehr

Rolls-Royce Holdings hat seinen Hauptsitz in Großbritannien.

Rolls-Royce Holdings gehört zum Sektor Luftfahrt- & Verteidigung.

Das KGV der Rolls-Royce Holdings Aktie beträgt 36,90.

Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2024 von Rolls-Royce Holdings betrug 21,21 Mrd GBX.

Ja, Rolls-Royce Holdings zahlt Dividenden. Zuletzt wurde am 23.04.2026 eine Dividende in Höhe von 0,050 £ (0,058 €) gezahlt.

Zuletzt hat Rolls-Royce Holdings am 23.04.2026 eine Dividende in Höhe von 0,050 £ (0,058 €) gezahlt.
Dies entspricht einer Dividendenrendite von 0,00%. Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Die letzte Dividende von Rolls-Royce Holdings wurde am 23.04.2026 in Höhe von 0,050 £ (0,058 €) je Aktie ausgeschüttet.
Das ergibt, basierend auf dem aktuellen Kurs, eine Dividendenrendite von 0,00%.

Die Dividende wird halbjährlich gezahlt.

Der letzte Zahltag der Dividende war am 23.04.2026. Es wurde eine Dividende in Höhe von 0,050 £ (0,058 €) gezahlt.

Um eine Dividende ausgezahlt zu bekommen, muss man die Aktie am Ex-Tag (Ex-Date) im Depot haben.