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| Geld/Brief | 94,00 € / 94,00 € |
| Spread | - |
| Schluss Vortag | 94,00 € |
| Gehandelte Stücke | 0 |
| Tagesvolumen Vortag | - |
| Tagestief 93,00 € Tageshoch 93,50 € | |
| 52W-Tief 87,00 € 52W-Hoch 127,10 € | |
| Jahrestief 87,00 € Jahreshoch 116,10 € | |
| Umsatz in Mio. | 676,37 $ |
| Operatives Ergebnis (EBIT) in Mio. | 88,12 $ |
| Jahresüberschuss in Mio. | 74,05 $ |
| Umsatz je Aktie | 61,89 $ |
| Gewinn je Aktie | 6,78 $ |
| Gewinnrendite | +13,90% |
| Umsatzrendite | +10,95% |
| Return on Investment | +8,81% |
| Marktkapitalisierung in Mio. | 1.500 $ |
| KGV (Kurs/Gewinn) | 20,24 |
| KBV (Kurs/Buchwert) | 2,81 |
| KUV (Kurs/Umsatz) | 2,22 |
| Eigenkapitalrendite | +13,90% |
| Eigenkapitalquote | +63,37% |
| Faktor-Zertifikate | 8 | |
| Knock-Outs | 1 |
| Auszahlungen/Jahr 4 |
| Gesteigert seit 23 Jahre |
| Keine Senkung seit 29 Jahre |
| Stabilität der Dividende 0,95 (max 1,00) |
| Jährlicher 2,77% (5 Jahre) Dividendenzuwachs 2,81% (10 Jahre) |
| Ausschüttungs- 26,9% (auf den Gewinn/FFO) quote 21,4% (auf den Free Cash Flow) |
| Erwartete Dividendensteigerung 2,07% |
| Datum | Dividende |
| 13.02.2026 | 0,37 $ |
| 14.11.2025 | 0,37 $ |
| 15.08.2025 | 0,37 $ |
| 16.05.2025 | 0,36 $ |
| 14.02.2025 | 0,36 $ |
| 15.11.2024 | 0,36 $ |
| 16.08.2024 | 0,36 $ |
| 16.05.2024 | 0,35 $ |
| Handelsplatz | Letzter | Änderung | Vortag | Zeit | |
|---|---|---|---|---|---|
| Düsseldorf | 92,50 € | -2,12% | 94,50 € | 08:11 | |
| Frankfurt | 93,00 € | -1,06% | 94,00 € | 08:03 | |
| München | 94,51 € | -0,77% | 95,24 € | 08:01 | |
| Stuttgart | 93,50 € | -0,53% | 94,00 € | 09:14 | |
| L&S RT | 93,50 € | -0,27% | 93,75 € | 09:33 | |
| NYSE | 110,17 $ | -1,55% | 111,91 $ | 10.04.26 | |
| Nasdaq | 112,00 $ | -0,50% | 112,56 $ | 10.04.26 | |
| AMEX | 119,05 $ | +9,76% | 108,46 $ | 16.03.26 | |
| Tradegate | 95,00 € | -1,04% | 96,00 € | 10.04.26 | |
| Quotrix | 93,50 € | -2,09% | 95,50 € | 07:27 | |
| Gettex | 93,74 € | -0,52% | 94,23 € | 09:13 | |
| Datum | Kurs | Volumen |
|---|---|---|
| 10.04.26 | 94,00 | 0 |
| 09.04.26 | 96,00 | 0 |
| 08.04.26 | 92,50 | 13.950 |
| 07.04.26 | 91,00 | 0 |
| 02.04.26 | 89,40 | 14.798 |
| Zeitraum | Kurs | % |
|---|---|---|
| 1 Woche | 89,40 € | +5,15% |
| 1 Monat | 109,00 € | -13,76% |
| 6 Monate | 113,90 € | -17,47% |
| 1 Jahr | 114,30 € | -17,76% |
| 5 Jahre | 139,00 € | -32,37% |
| Marktkapitalisierung | 1,07 Mrd. € |
| Aktienanzahl | 10,59 Mio. |
| Währung | EUR |
| Land | USA |
| Sektor | Industrie |
| Branche | Maschinen |
| Aktientyp | Stammaktie |
| +16,64% | BlackRock Inc |
| +11,69% | Vanguard Group Inc |
| +9,29% | Neuberger Berman Group LLC |
| +4,36% | State Street Corp |
| +4,14% | Jennison Associates LLC |
| +3,53% | Prairie Wealth Advisors, Inc. |
| +3,37% | Kbc Group NV |
| +3,16% | Dimensional Fund Advisors, Inc. |
| +2,90% | Royce & Associates, LP |
| +2,42% | Geode Capital Management, LLC |
| +2,18% | T. Rowe Price Investment Management,Inc. |
| +1,93% | Amundi |
| +1,68% | First Trust Advisors L.P. |
| +1,43% | Amvescap Plc. |
| +1,39% | Morgan Stanley - Brokerage Accounts |
| +1,33% | Legal & General Group PLC |
| +1,30% | Charles Schwab Investment Management Inc |
| +1,21% | American Century Companies Inc |
| +1,14% | Lightrock Netherland B.V |
| +1,09% | Northern Trust Corp |
| +23,83% | Weitere |
| 0,00% | Streubesitz |
Lindsay ist für mich keine spektakuläre Wachstumsstory, sondern ein gutes, spezialisiertes Qualitätsunternehmen in einem zyklischen Markt. Der Konzern sitzt in Omaha, ist seit 1955 im Bewässerungsgeschäft aktiv und verdient heute sein Geld vor allem mit zwei Bereichen: Irrigation und Infrastructure. Im Geschäftsjahr 2025 setzte Lindsay 676,4 Millionen US-Dollar um, verdiente 74,1 Millionen US-Dollar netto und kam auf ein verwässertes Ergebnis je Aktie von 6,78 US-Dollar; 84 Prozent des Umsatzes kamen aus dem Bewässerungsgeschäft. Der letzte im Tool verfügbare Kurs lag am 10. April 2026 bei 110,17 US-Dollar, das ausgewiesene KGV lag bei rund 19,9. (SEC)
Historisch ist Lindsay bemerkenswert konsequent gewachsen. Aus einem kleinen Farmtechnikbetrieb in Lindsay, Nebraska, wurde erst ein Pionier bei Zimmatic-Bewässerungssystemen, dann ein Anbieter digitaler Steuerungs- und Monitoringtechnik und schließlich auch ein Infrastrukturunternehmen. Die Unternehmensgeschichte zeigt die typischen Meilensteine: Start 1955 durch Paul Zimmerer, erster Zimmatic-Pivot in den 1960ern, Road Zipper in den 1980ern, FieldNET ab 2006, FieldNET Advisor ab 2017, FieldWise seit 2023 im Konzern und 2024 die Minderheitsbeteiligung an Pessl Instruments. Dazu kommt die große Modernisierung des Werks in Nebraska mit mehr als 50 Millionen US-Dollar. Das ist keine wilde Sammelwut, sondern eine ziemlich stringente Entwicklung vom Stahlhersteller hin zu einem Anbieter aus Hardware, Software und Daten. (Lindsay)
Das stärkste Argument für Lindsay ist die Qualität des Grundgeschäfts. Bewässerung ist kein Modethema, sondern ein strukturelles Thema: Wasserknappheit, höhere Anforderungen an Ertrag pro Fläche, Ersatz alter Systeme, Umstellung von ineffizienter Flutbewässerung und in vielen Ländern auch der politische Wunsch nach höherer Ernährungssicherheit. Lindsay beschreibt selbst, dass die Nachfrage im Kern von drei Quellen lebt: Umstellung auf effizientere Systeme, Ersatz alter Anlagen und die Umwandlung von Trockenland in bewässertes Land. Gleichzeitig verkauft das Unternehmen nicht nur Stahl und Pivots, sondern mit FieldNET, FieldWise und FieldNET Advisor auch Steuerung, Daten und wiederkehrende Software-/Serviceelemente; über die Partnerschaft mit Pessl kommen Wetter-, Bodenfeuchte- und weitere Sensordaten hinzu. Das macht das Geschäftsmodell besser als das eines reinen Komponentenlieferanten. (SEC)
Die Kehrseite ist der Zyklus. Genau den sieht man 2026. Im ersten Quartal sank der Umsatz um 6 Prozent auf 155,8 Millionen US-Dollar, das EPS fiel leicht auf 1,54 US-Dollar. Im zweiten Quartal wurde es deutlich härter: Umsatz minus 16 Prozent auf 157,7 Millionen US-Dollar, operatives Ergebnis minus 59 Prozent, EPS minus 53 Prozent auf 1,15 US-Dollar. Die Ursachen sind ziemlich klar benannt: schwache Farmerstimmung in Nordamerika, Kreditknappheit und hohe Zinsen in Brasilien sowie ein schwieriger Vorjahresvergleich im Infrastructure-Segment, weil ein 20-Millionen-US-Dollar-Road-Zipper-Projekt aus dem Vorjahr nicht wiederholt wurde. Das ist wichtig, weil es zeigt: Lindsay ist operativ solide, aber die Ergebnisse können kurzfristig stark schwanken. (Business Wire)
Trotzdem ist die Lage nicht schlecht. Die Bilanz ist stark. Zum 28. Februar 2026 standen 186,1 Millionen US-Dollar Cash rund 115,0 Millionen US-Dollar langfristiger und kurzfristiger Verschuldung gegenüber; unter dem Strich bleibt also ein Netto-Cash-Polster von rund 71,2 Millionen US-Dollar. Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr 2026 außerdem 55,5 Millionen US-Dollar in Aktienrückkäufe gesteckt, nach 11,5 Millionen US-Dollar im Gesamtjahr 2025, und zahlt weiter Dividenden. Das ist finanziell komfortabel. Die Aktie ist also kein Sanierungsfall, sondern ein zyklischer Qualitätswert mit robuster Kapitalstruktur. Die Dividendenrendite ist beim aktuellen Kurs mit rund 1,3 Prozent allerdings nur ein kleiner Zusatznutzen und nicht die Hauptattraktion. (Business Wire)
Operativ sehe ich für die nächsten fünf bis fünfzehn Jahre drei echte Chancen. Erstens kann Lindsay weiter von der Digitalisierung der Bewässerung profitieren; TowerWatch, FieldNET und Advisor passen genau in den Trend zu präziser, datengetriebener Landwirtschaft. Zweitens gibt es international weiter Potenzial über Großprojekte, gerade in Regionen mit Wasserstress und staatlich gestütztem Ausbau der Nahrungsmittelproduktion; das laufende MENA-Projekt über rund 80 Millionen US-Dollar und die Erwartung von etwa 70 Millionen US-Dollar Umsatz daraus im laufenden Geschäftsjahr zeigen, dass Lindsay solche Projekte inzwischen glaubwürdig abwickeln kann. Drittens ist das Infrastructure-Geschäft klein, aber strategisch nützlich: Road Zipper, Crash Cushions, Markierungs- und Sicherheitsprodukte geben dem Konzern eine zweite Säule außerhalb des Farmzyklus. (Lindsay)
Die Risiken sind trotzdem real und man sollte sie nicht weichzeichnen. Lindsay hängt im Kerngeschäft direkt an Agrarpreisen, Nettoeinkommen der Farmer, Kreditverfügbarkeit und Zinsen. Das sagt das Unternehmen selbst praktisch offen. Dazu kommt, dass Großprojekte in MENA oder bei Road Zipper zeitlich schwanken und einzelne Quartale verzerren können. Infrastructure ist deshalb kein sauber planbarer Dauerläufer, sondern in Teilen projektlastig. Und weil Lindsay 2026 gleichzeitig 50 bis 55 Millionen US-Dollar Capex plant, also über den jüngeren Normalwerten investiert, kann freier Cashflow phasenweise volatiler aussehen als der Gewinn. Das ist strategisch sinnvoll, aber kurzfristig kein Schönwetterprofil. (SEC)
Zur Aktie selbst: Ich halte Lindsay auf dem aktuellen Niveau nicht für billig, aber für vernünftig bepreist, wenn man bereit ist, durch einen Zyklus zu schauen. Aus den Jahren 2023 bis 2025 ergibt sich ein durchschnittliches verwässertes EPS von rund 6,48 US-Dollar. Mein Basisszenario ist deshalb kein aggressives Wachstumsmodell, sondern eine Rückkehr zu einem normalisierten Gewinnniveau von grob 6 bis 7 US-Dollar je Aktie, sobald sich Agrarmärkte und Brasilien entspannen und Infrastructure wieder von besserem Projektmix profitiert. Daraus leite ich eine faire 12-Monats-Wertspanne von etwa 115 bis 125 US-Dollar ab. In einem besseren Zyklus mit stärkerem Software-/Technologiemix und wieder besseren Großprojekten halte ich 145 bis 150 US-Dollar für erreichbar. Wenn die Schwäche im Agrarmarkt länger zieht und 2026 nicht nur ein Übergangsjahr ist, liegt auch ein Bereich um 90 bis 100 US-Dollar im Rahmen des Plausiblen. Das ist meine eigene Bewertung, nicht mehr und nicht weniger. (SEC)
Mein Fazit ist klar: Lindsay ist ein gutes Unternehmen mit echter Substanz, technologischer Weiterentwicklung und starker Bilanz, aber die Aktie ist kein Selbstläufer. Wer glatte, jedes Quartal lineare Ergebnisse will, ist hier falsch. Wer aber einen kleineren Qualitätswert mit Nischenstärke, vernünftiger Kapitalallokation und langfristig realem Rückenwind durch Wasserknappheit, Effizienzsteigerung und Präzisionslandwirtschaft sucht, kann Lindsay ernst nehmen. Für mich ist die Aktie auf Sicht von fünf bis fünfzehn Jahren eher ein solider Compounder mit zyklischen Dellen als ein Hochglanz-Wachstumswert. Genau deshalb ist sie interessant – aber nur für Anleger, die diese Schwankungen aushalten. (SEC)
Autor: ChatGPT
Über diesen Artikel hier wurde ich auf die Lindsay Corporation aufmerksam:
https://www.lynxbroker.de/boerse/boerse-kurse/aktien/die-besten-aktien/die-besten-agrar-aktien/
Auszug:
"[...]
Das US-Unternehmen Lindsay (ISIN: US5355551061 – US-Symbol: LNN – Währung: USD) entwickelt und produziert landwirtschaftliche Bewässerungsanlagen und Wassermanagementsysteme. Die hocheffizienten Beregnungstechnologien des Unternehmens senken den Wasserverbrauch und die Bewässerungskosten von Landwirten nachhaltig. Die mit Feuchtigkeitssensoren ausgestatteten Linear- und Kreisberegnungssysteme sorgen beispielsweise mit einem softwaregesteuerten Beregnungsmanagement dafür, dass die richtige Wassermenge zum richtigen Zeitpunkt gleichmäßig auf Pflanzen und Boden verteilt wird. Lindsay-Systeme, die sich beispielsweise auch per Smartphone oder Tablet steuern lassen, werden weltweit in rund 100 Ländern vermarktet.
[...]"
Könnte eine interessante Beimischung werden, aber ich stelle mich erst mal an der Seitenlinie auf.