- Zehntausende protestieren gegen den Wahlkommissionschef.
- Indiens Opposition fordert den Rücktritt von Gyanesh Kumar.
- 130 Millionen Namen wurden aus Wählerverzeichnissen gelöscht.
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Wochenlanger Streit
Die Diskussion um die Revision der Wählerverzeichnisse, bei der etwa 130 Millionen Namen gelöscht wurden, dauert schon seit Wochen. Kritiker werfen der unabhängigen Wahlkommission vor, die Änderungen in den Wahlregistern würden die hindu-nationalistische Regierungspartei BJP begünstigen. Die Kommission und die BJP weisen die Vorwürfe zurück.
Bei früheren Straßenprotesten, die insbesondere von der sogenannten "Kakerlaken"-Bewegung junger Menschen angeführt wurden, wurden in Delhi und anderen Städten Tausende von Menschen festgenommen. Die "Kakerlaken-Volkspartei" (CJP), die sich als "satirische politische Bewegung" bezeichnet und ihre Anhänger vor allem im Internet organisiert, unterstützte die Proteste der Opposition am Sonntag.
Die Kommission begründet die Überprüfung der Wählerlisten damit, dass doppelte Einträge sowie Namen von Verstorbenen oder nicht mehr Wahlberechtigten entfernt werden sollten. Gesundheitsminister Jagat Prakash Nadda von der BJP warf der Opposition angesichts der jüngsten Proteste "absichtsvolle Konspiration" vor./dg/DP/men
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