- Ministerpräsident Wüst bekennt sich zum Berufsbeamtentum.
- Er spricht sich gegen Abstriche beim Beamtentum aus.
- Wüst nennt Lehrkräfte als Beispiel für dringenden Bedarf.
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Als Beispiel nannte er die unpopulären Lehrer-Abordnungen an Schulen mit dringendem Unterstützungsbedarf. "Wir haben Lehrerinnen und Lehrer tausendfach aus Regionen mit besserer Versorgung in Regionen mit schlechterer Versorgung abgeordnet", berichtete er aus NRW. Viele Lehrkräfte müssten nach ihrem zweiten Staatsexamen zunächst für drei Jahre woanders hin als an die ihnen eigentlich zugewiesene Stammschule.
"Und in der Regel sind das jetzt auch nicht die einfacheren Schulen, sondern das sind die schwierigeren Schulen", erklärte Wüst. "Versuch's mal ohne Berufsbeamtentum." Manche dächten, das könne man doch auch mit Angestellten machen. "Nein, kannst du eben so nicht", betonte Wüst. "Und deshalb stehe ich voll zum Beamtentum."
Er teile in der Frage auch nicht die Ansicht von CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann, der im vergangenen Jahr vorgeschlagen hatte, das Berufsbeamtentum auf Kernbereiche wie Polizei, Feuerwehr, Zoll und Finanzbehörden zu beschränken. Linnemann habe sich dabei auf die Bundesebene bezogen, sagte Wüst. "Ich fange solche Debatten hier nicht an. Ich habe andere Probleme und andere Herausforderungen."/beg/DP/mis
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