'WSJ': US-Börsenaufsicht will Pflicht zu Quartalsberichten kippen
NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsenaufsicht SEC denkt laut einem Pressebericht darüber nach, börsennotierte Unternehmen von der Pflicht der Quartalsberichterstattung zu befreien. Die Behörde arbeite an einem Vorschlag, demzufolge die Unternehmen in den USA ihre Ergebnisse nur noch zweimal im Jahr vorlegen müssten, berichtete das "Wall Street Journal" am Montag und berief sich dabei auf mit der Sache vertraute Personen. Die Aufseher hätten sich dazu mit Vertretern großer Börsenbetreiber ausgetauscht.
Ob die Pflicht tatsächlich fällt, ist dem Bericht zufolge noch offen. Wenn der Vorschlag veröffentlicht sei, könne die Öffentlichkeit dazu typischerweise 30 Tage lang Stellung beziehen. Anschließend werde die SEC entschieden.
Auch wenn der Vorschlag durchgeht, würden Quartalsberichte dem Bericht zufolge nicht zwingend wegfallen. Die Unternehmen seien dann nur nicht mehr dazu verpflichtet, sie zu veröffentlichen.
Über entsprechende Überlegungen hatte das "Wall Street Journal" schon im September berichtet. US-Präsident Donald Trump und SEC-Chef Paul Atkins hätten die Idee daraufhin unterstützt, schrieb die Zeitung./stw
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