- Wolfram Weimer räumt ein, früher handeln zu müssen.
- Er übertrug seine Anteile an einen Treuhänder.
- Weimer sieht die Angelegenheit als abgeschlossen an.
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Weimer wies darauf hin, dass er kein Profipolitiker sei. Als er in die Politik gegangen sei, habe er gefragt, was die Regeln seien. "Und die habe ich befolgt." Er habe dann aber in der Debatte gemerkt, dass es nicht nur um diesen formalen Aspekt gehe. "Es gibt eine politische Kultur, die von dir erwartet, dass aber auch wirklich alles, alles getrennt wird." Diesen Schritt habe er dann vollzogen.
Weimer übertrug seine Unternehmensanteile an Treuhänder
Der Politiker und Unternehmer war im vergangenen Jahr in die Kritik geraten, weil die von ihm und seiner Frau gegründete Weimer Media Group nach Medienberichten auf ihrem alljährlichen Ludwig-Erhard-Gipfel Unternehmen gegen Geld exklusiven Zugang zu Bundesministern angeboten haben soll. Sie warb demnach explizit mit "Einfluss auf die politischen Entscheidungsträger". An der Veranstaltung am Tegernsee nahmen regelmäßig Bundesminister und andere Spitzenpolitiker teil.
Weimer sah sich dem Vorwurf ausgesetzt, er trenne nicht sauber sein politisches Amt und privatwirtschaftliche Interessen. Nach dem Eintreten in die Bundesregierung hatte er zunächst nur seine Funktionen und Stimmrechte im Verlag abgegeben. Später übertrug er seine Unternehmensanteile von 50 Prozent einem Treuhänder.
Angelegenheit ist für Weimer erledigt
Im Deutschlandfunk sagte Weimer, der Vorgang sei für ihn abgeschlossen. "Ich habe meine Lehren gezogen und jetzt ist alles wieder gut." Auf die Frage, ob es keine "Spätfolgen" gebe, antwortete er mit "nein". Die Angelegenheit spiele keine Rolle mehr./sk/DP/zb
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