LONDON (dpa-AFX) - Wegen ihrer Verwicklung in Giftanschläge belegt die britische Regierung russische Wissenschaftler und Forschungseinrichtungen mit Sanktionen. Dabei geht es um den Anschlag auf den Ex-Agenten Sergej Skripal mit dem Nervengift Nowitschok, bei dem eine unbeteiligte Frau in Großbritannien ums Leben kam sowie um den Fall des Oppositionellen Alexej Nawalny, der nach Erkenntnissen westlicher Staaten mit dem Stoff Epibatidin vergiftet wurde.
Für dich zusammengefasst:
Die britische Regierung verhängt Sanktionen gegen Russland.
Betroffen sind sieben Personen und zwei Wissenschaftsinstitute.
Die Sanktionen beziehen sich auf Giftanschläge in Großbritannien.
Sieben Einzelpersonen und zwei führende Wissenschaftsinstitute seien von den Sanktionen betroffen, hieß es in einer Mitteilung des britischen Außenministeriums. Sie sollen an der Herstellung der Giftstoffe beteiligt gewesen sein.
"Russlands wiederholter Einsatz chemischer Waffen ist eine widerwärtige Verletzung internationalen Rechts und eine direkte Bedrohung der globalen Sicherheit", sagte die britische Außenministerin Yvette Cooper der Mitteilung zufolge.
Auch die EU hatte im Zusammenhang mit Nawalnys Tod kürzlich Sanktionen gegen russische Wissenschaftler und Forscher beschlossen./cmy/DP/mis
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