WDH: EU will Grenzregionen nahe Russland besser helfen
(Wiederholung: Im 3. Absatz, 1. Satz wurde präzisiert, dass nicht alle Länder eine direkte Grenze mit Russland, Belarus oder der Ukraine haben, aber eine geografische Nähe besteht.)
BRÜSSEL (dpa-AFX) - Um die östlichen EU-Regionen an den Grenzen zu Russland, Belarus und der Ukraine stärker zu unterstützen, sollen sie nach Willen der EU-Kommission einfacheren Zugang zu Geld bekommen. Außerdem soll in den entsprechenden Regionen in neun EU-Mitgliedsstaaten gegen Abwanderung und Arbeitskräftemangel vorgegangen werden. Das geht aus einer in Brüssel vorgestellten Strategie der Behörde hervor.
Die Stärkung von Wohlstand und Widerstandsfähigkeit dieser Regionen sei nicht nur ein Ausdruck der EU-Solidarität nach dem russischen Angriff auf die Ukraine, "sondern auch eine strategische Investition in Europas Sicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und künftige Stabilität", hieß es.
Die entsprechenden Regionen mit geografischer Nähe zu Russland, Belarus oder der Ukraine in Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, der Slowakei, Ungarn, Rumänien und Bulgarien seien besonders stark von indirekten Angriffen, gezielt gelenkter Migration, wirtschaftlichen Problemen und Bevölkerungsrückgang betroffen. Schon seit Beginn des russischen Angriffs gegen die Ukraine habe Brüssel ihnen politische, technische und finanzielle Unterstützung gewährt. "Dennoch ist angesichts der sich durch den anhaltenden Krieg weiter verschlechternden wirtschaftlichen und sicherheitspolitischen Lage zusätzliche EU-Unterstützung erforderlich."
Um Fortschritte sicherzustellen, soll es künftig regelmäßig Gespräche geben./rdz/DP/men
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