"Die Lage ist prekär, das ist offenkundig", betonte der Minister. Er verwies auf offensichtlich mutwillig zerstörte Datenkabel zwischen den baltischen Ländern und Skandinavien und das Entfernen von Grenzbojen im Baltikum. Hinzu komme die Verletzung des Luftraumes von EU- und Nato-Staaten durch Russland und das aggressive Auftreten der russischen Marine. "Es liegt also auf der Hand, dass wir hier in einem Gefährdungsraum leben."
"Es ist doch klar, dass Schleswig-Holstein eine strategische Bedeutung hat, wenn wir den ganzen Ostseeraum sicherer machen wollen", sagte Wadephul. Deswegen gebe es auch Überlegungen im Verteidigungsministerium, Bundeswehr-Standorte im Norden des Landes zu stärken.
Mit Blick auf die Ukraine sagte der Minister, dass das Land sowohl für die EU als auch für die Nato eine Beitrittsperspektive habe. "In der Nato haben wir uns gemeinsam darauf verständigt, dass die Ukraine auf einem Weg in das Verteidigungsbündnis ist und dieser Weg unumkehrbar ist." Kanzler Friedrich Merz (CDU) hatte vor seiner Wahl zum Regierungschef jedoch auch darauf hingewiesen, dass vor einem Beitritt der Krieg in der Ukraine beendet sein müsse./klm/DP/zb
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