- Wadephul betont vertiefte Zusammenarbeit mit Kanada.
- Geheimschutzabkommen soll Dokumentenaustausch erleichtern.
- TKMS liefert Kanada bis zu zwölf U-Boote des Typs 212CD.
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Dazu gehöre auch das Freihandelsabkommen Ceta, die Zusammenarbeit zwischen Kanada und der EU im Sicherheits- und Verteidigungsbereich sowie die Unterstützung der Ukraine. Sowohl Kanada als auch die EU hätten gezeigt, dass es ein "großes Interesse" an einer weiteren Vertiefung der Zusammenarbeit gebe, sagte Wadephul. Die Bundesregierung begrüße das, und es werde dazu weitere Gespräche geben.
Anand: Fokus auf "Vertiefung der Beziehungen"
Die kanadische Außenministerin Anand betonte, derzeit würden keine "besonderen Etiketten" auf die Beziehungen zwischen ihrem Land und der EU geklebt. Vielmehr gebe es insbesondere vor dem Ende Oktober anstehenden EU-Kanada-Gipfel in der ostkanadischen Metropole Montreal einen Fokus auf "eine Vertiefung der Beziehungen" in unterschiedlichen Bereichen, beispielsweise Künstliche Intelligenz oder Verteidigung.
Kanadas Premierminister Mark Carney hatte sich vergangene Woche bei einem Besuch in Brüssel offen für einen Vorstoß von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gezeigt, Kanada zum ersten "assoziierten Mitglied" der EU zu machen - trotz Drohungen von US-Präsident Donald Trump.
Deutschland und Kanada mit neuem Geheimschutzabkommen
Wadephul und Anand unterzeichneten ein Geheimschutzabkommen, das die Grundlage dafür schaffen soll, den Austausch von geheimen Dokumenten zu vereinfachen. Das bringe vor allem für die verstärkte Rüstungs- und Verteidigungskooperation entscheidende Vorteile, hieß es. Das Abkommen ist demnach auch eine wichtige Grundlage dafür, die Zusammenarbeit im U-Boot Bereich praktisch umzusetzen.
Der Kieler Marineschiffbauer TKMS soll Kanada bis zu zwölf U-Boote des Typs 212CD liefern. Dieses Modell haben Deutschland und Norwegen für die gemeinsame Nutzung entwickelt. Baugleichheit soll Kosten verringern und eine einfache Zusammenarbeit ermöglichen, der sich Kanada anschließt.
Wadephul will sich über autonome Fahrzeuge informieren
Später war ein Besuch Wadephuls bei dem Unternehmen Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) Provectus geplant. Der Robotikspezialist wurde 2019 von der deutschen Rheinmetall-Gruppe übernommen und gilt als weltweit führendes Unternehmen im Bereich der autonomen Navigation und ist auf unbemannte Bodenfahrzeuge spezialisiert. Auf dem Gelände Area X.0 in Ottawa entwickelt das Unternehmen Produkte für militärische und zivile Aufgaben./bk/cah/DP/nas
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